
NETWORKS.TXT

VERWENDUNG DES NOTIZBLOCKS ZUM EINSEHEN VON ONLINE-DOKUMENTEN
=============================================================

  *  Wenn Sie den Notizblock auf seine maximale Gre vergrern,
     ist der nachstehende Text besser lesbar. Klicken Sie zu
     diesem Zweck auf die Schaltflche "Vollbild" in der oberen
     rechten Ecke des Notizblock-Fensters. Oder ffnen Sie das
     Systemmen in der oberen linken Ecke des Notizblock-Fensters,
     und whlen Sie den Befehl "Vollbild".

  *  Um durch den Text zu gehen, drcken Sie die BILD-NACH-
     OBEN- oder BILD-NACH-UNTEN-Taste, oder klicken Sie auf einen
     der Bildlaufpfeile, die sich am oberen und unteren Ende der
     Bildlaufleiste auf der rechten Seite des Notizblock-Fensters
     befinden.

  *  Um den Text auszudrucken, whlen Sie den Befehl "Drucken" aus
     dem Men "Datei" des Notizblocks.

  *  Drcken Sie F1, wenn Sie Hilfe zur Verwendung des Notizblocks
     bentigen.


HINWEISE ZUR NETZWERKUNTERSTTZUNG IN WINDOWS 3.0
=================================================

Dieser Text enthlt wichtige Informationen ber Windows und
Netzwerke, die nicht im Windows-Handbuch oder in der Online-Hilfe
beschrieben sind. Enthalten sind:

  *  Hinweise fr Netzwerkverwalter, die Windows auf einem
     Netzwerkserver installieren

  *  Hinweise fr Benutzer, die eine fr die Netzwerkbenutzung
     freigegebene Kopie von Windows von einem Netzwerkserver aus
     ausfhren

  *  Allgemeine Hinweise zu verschiedenen Problemen und zum
     Verhalten des Netzwerks

  *  Ntzliche Informationen fr die Arbeit auf einer
     Arbeitsstation ohne Festplatte

  *  Spezifische Hinweise ber verschiedene Netzwerke und die von
     Windows Setup erkannten Netzwerkkategorien

  *  Eine Tabelle, die Ihnen zeigt, welche Windows-Funktionen bei
     den verschiedenen Netzwerken verfgbar sind.

Weitere Informationen ber die Installation und den Einsatz von 
Windows in einem Netzwerk finden Sie in Kapitel 4, "Datei-
Manager", in Kapitel 5, "Systemsteuerung", sowie in Kapitel 14,
"Netzwerke und Windows" im Windows-Handbuch.


INSTALLATION VON WINDOWS AUF EINEM NETZWERKSERVER
==================================================

Die nachfolgenden Informationen sowie die im Windows-Handbuch in
Kapitel 14, "Netzwerke und Windows", beschriebenen Verfahren
helfen Ihnen, eine Kopie von Windows auf einem zur gemeinsamen 
Benutztung freigegebenen Netzwerklaufwerk zu installieren. Dann
kann Windows gleichzeitig von mehreren Benutzern ausgefhrt werden.

  *  Alle Dateien im gemeinsam genutzten Windows-Verzeichnis
     mssen mit Schreibschutz versehen werden. Sie knnen dies
     entweder vom Windows Datei-Manager aus oder mit dem MS-DOS-
     Befehl ATTRIB durchfhren. Sind die Dateien nicht
     schreibgeschtzt, knnen bei der gemeinsamen Benutzung von
     Windows Verste beim Zugriff auf Ressourcen oder andere
     unvorhersehbare Probleme auftreten.

  *  Achten Sie darauf, da SYSTEM.INI, WIN.INI oder WIN.COM nicht
     im gemeinsam genutzten Windows-Verzeichnis enthalten sind.
     Setup erstellt diese Dateien in den persnlichen Windows-
     Verzeichnissen der einzelnen Benutzer.


AUSFHREN EINER GEMEINSAM GENUTZTEN KOPIE VON WINDOWS AUF EINEM
===============================================================
NETZWERKSERVER
==============

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, eine mit Setup installierte Kopie 
von Windows von einem gemeinsam genutzten Netzwerkverzeichnis aus
auszufhren, sollten Sie die im folgenden beschriebenen Verfahren
versuchen. Vergewissern Sie sich zuerst, da Sie die im Windows-
Handbuch in Kapitel 14, "Netzwerke und Windows" beschiebenen
Verfahren genau befolgt haben.

  *  Stellen Sie sicher, da sich sowohl Ihr persnliches Windows-
     Verzeichnis als auch das gemeinsam genutzte Windows-
     Verzeichnis in Ihrem Pfad befinden, und zwar in dieser
     Reihenfolge. Setup sollte dafr Sorge getragen haben.

  *   Bitten Sie den Netzwerkverwalter, den MS-DOS Befehl SHARE
      von Ihrem System zu lschen. Bei gewissen Netzwerken darf
      das MS-DOS-Dienstprogramm SHARE nicht auf Ihrer
      Arbeitsstation geladen sein, wenn Sie eine gemeinsam
      genutzte Kopie von Windows ausfhren mchten.

  *  Wenn Sie versuchen, eine in einem gemeinsam genutzten
     Netzwerkverzeichnis gespeicherte Anwendung auszufhren und
     wenn beim gemeinsamen Zugriff Verste vorkommen, sollten Sie
     sicherstellen, da alle Anwendungsdateien schreibgeschtzt
     sind. Sie knnen den Schreibschutzstatus prfen, indem Sie
     den Inhalt des gemeinsamen Netzwerkverzeichnisses im Datei-
     Manager anzeigen lassen. Mit dem Datei-Manager ist es auch 
     mglich, Dateien mit Schreibschutz zu versehen. Falls das
     Problem dadurch nicht gelst wird, warten Sie etwas und
     versuchen Sie nochmals, die Anwendung zu laden.


ALLGEMEINE HINWEISE
===================

Die nachfolgenden Hinweise sind fr die meisten Netzwerke gltig.
Sie erlutern bestimmte Situationen, die Sie vielleicht vorfinden
werden, und erklren, wie gewisse Probleme behoben werden knnen.

  *  Bei vielen Netzwerken kann ein Fehler auftreten, wenn Sie
     sich von der DOS-Eingabeaufforderung aus an- bzw. abmelden,
     whrend Windows ausgefhrt wird. Wenn Ihr Netzwerk diese 
     Funktionen untersttzt, sollten Sie sie immer aus dem
     Netzwerkteil der Systemsteuerung durchfhren.

  *  Viele Einstellungen in der Datei SYSTEM.INI beeinflussen die 
     gegenseitige Auswirkung von Windows und dem Netzwerk. Sie 
     knnen diese Einstellungen ndern, um Probleme zu beheben, 
     die mglicherweise bei der gemeinsamen Ausfhrung von Windows
     mit Ihrem Netzwerk auftreten. Bitte lesen Sie das Online-
     Dokument SYSINI.TXT, falls Sie Anweisungen zur nderung der 
     nachfolgenden SYSTEM.INI-Einstellungen bentigen:

        [Boot]
        Network.drv=

        [Standard]
        Int28Filter=
        NetAsyncSwitching=
        NetHeapSize=

        [386enh]
        AllVMsExclusive=
        EMMExclude=
        FileSysChange=
        InDOSPolling=
        Int28Critical=
        NetAsyncFallback=
        NetAsyncTimeout=
        NetDMASize=
        Network=
        PSPIncrement=
        ReflectDOSInt2A=
        TimerCriticalSection=
        TokenRingSearch=
        UniqueDOSPSP=

  *  Wenn Ihre Netzwerksoftware im oberen Speicherbereich 
     (HMA=high memory area, d.h. die ersten 64KB des Erweiterungs-
     speichers) geladen ist, knnen  der Ausfhrung von Windows 
     eventuell Probleme auftreten. Versuchen Sie in diesem Fall, 
     die HMA-Option des Netzwerks auszuschalten. Schlagen Sie in 
     Ihrer Netzwerk-Dokumentation nach, wenn Sie weitere 
     Informationen bentigen.

  *  Falls Ihre Netzwerksoftware in den oberen Speicherbereich 
     zwischen 640KB und 1 MB geladen wird, knnten Probleme bei 
     der Ausfhrung von Windows auftreten. Falls dies geschieht, 
     sollten Sie versuchen, die Netzwerksoftware in den 
     konventionellen Speicherbereich zu laden.

  *  Bei gewissen Netzwerken sehen umgeleitete Laufwerke in 
     Windows vielleicht anders aus als whrend der Ausfhrung ohne 
     Windows. Beispielsweise knnte ein Gert, das mit 
     \\server\share\verzeichnis umgeleitet wurde, in Windows 
     einfach als \\server\share erscheinen.

  *  Mglicherweise mssen Sie Anwendungen, die in einem 
     Netzwerkverzeichnis gespeichert werden, mit Schreibschutz 
     versehen, um Verste beim gemeinsamen Zugriff zu verhindern.
     Sie knnen den Schreibschutz entweder vom Windows Datei-
     Manager aus aktivieren oder den MS-DOS Befehl ATTRIB 
     verwenden. Die meisten Windows-Anwendungen mssen mit 
     Schreibschutz versehen werden, bevor sie gemeinsam genutzt 
     werden knnen.

  *  Whrend der Installation von Windows modifiziert Setup Ihre 
     AUTOEXEC.BAT-Datei, um sicherzustellen, da das Windows-
     Verzeichnis in Ihrem Pfad vor allen anderen Verzeichnissen 
     steht, mit denen es vielleicht in Konflikt geraten knnte. 
     Bedingt durch die Art und Weise der Startverfahren mancher 
     Netzwerke, kann es jedoch vorkommen, da ein Netzwerk diesen 
     Pfad ndert, wenn Sie sich anmelden. In diesem Fall mu Ihr 
     Netzwerkverwalter das Netzwerk-Anmeldeverfahren modifizieren, 
     damit die Pfade fr die Ausfhrung von Windows korrekt 
     eingestellt sind.

  *  Wenn Sie bei der Ausfhung von Setup Schwierigkeiten haben, 
     ist die Konfiguration Ihrer Hardware vielleicht nicht 
     kompatibel mit dem Hardwareidentifizierungs-Mechanismus von 
     Setup. So kann beispielweise eine ARCNET-Netzwerkkarte fr 
     die Verwendung der Basisadresse 2E0h konfiguriert sein, was 
     verhindert, da ein 8514 Videoadapter angesprochen werden 
     kann. Um dieses Problem zu vermeiden, sollten Sie bei der 
     Aufhrung von Setup den Schalter /i verwenden. Dieser 
     Schalter deaktiviert die Hardware-identifizierungs-Funktion 
     von Setup.

  *  Bei einigen Netzwerken stimmt der vom Druck-Manager 
     angezeigte Benutzername nicht mit dem Namen berein, mit dem 
     sich der Benutzer angemeldet hat.

  *  Falls Sie aus irgendeinem Grund Setup verwenden, um Ihre 
     Netzwerk-Konfiguration zu ndern, nachdem Sie Windows bereits 
     installiert haben, ist Setup mglicherweise nicht in der 
     Lage, die gesamte Untersttzung fr das vorher ausgewhlte 
     Netzwerk zu lschen. Es kann deshalb vorkommen, da 
     unbentigte Dateien in Ihrem Windows-Verzeichnis verbleiben 
     und da die Dateien WIN.INI oder SYSTEM.INI Eintrge 
     enthalten, die sich negativ auf die Leistungsfhigkeit Ihres 
     Systems auswirken. Nachdem Sie eine solche 
     Konfigurationsnderung vorgenommen haben, sollten Sie Ihre 
     vorherige und die neue Netzwerkauswahl vergleichen und alle 
     nicht mehr bentigten Dateien bzw. Eintrge lschen.


HINWEISE FR ARBEITSSTATIONEN OHNE FESTPLATTEN
==============================================

Eine Arbeitsstation ohne Festplatte hat kein lokales Festplatten-
laufwerk, sondern verwendet ausschlielich Netzwerklaufwerke. 
Einige Arbeitsstationen ohne Festplatten sind jedoch mit 
Diskettenlaufwerken ausgerstet.


Installieren von Windows auf einer Arbeitsstation ohne Festplatte
-----------------------------------------------------------------
In den meisten Fllen wird Windows bei Arbeitsstationen ohne 
Festplatte von einem gemeinsam benutzbaren Netzwerk-Verzeichnis 
installiert. Zur Installation von Windows geben Sie SETUP /N ein, 
wie in Kapitel 14, "Netzwerke und Windows", im Windows-Handbuch 
erklrt. Setup kopiert alle DOS-Gertetreiber (wie z.B. HIMEM.SYS) 
in Ihr privates Windows-Verzeichnis. Wenn Windows feststellt, da 
Sie auf einer Arbeitsstation ohne Festplatte arbeiten, schlgt es 
dort auch nderungen an Ihren Dateien CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT 
vor, modifiziert diese aber nicht automatisch. Bitten Sie Ihren 
Netzwerkverwalter, die entsprechenden nderungen vorzunehmen. Die 
von Windows vorgeschlagenen nderungen sind in CONFIG.WIN und 
AUTOEXEC.WIN enthalten.

Windows nimmt die nderungen nicht automatisch vor, um eventuelle 
Konflikte beim Starten von Ressourcen zu vermeiden. Obwohl es 
Arbeitsstationen ohne Festplatten gibt, die von einem 
Diskettenlaufwerk aus starten knnen, starten die meisten doch 
ausschlielich vom Netzwerk aus.

Die Maschine enthlt ROM, das ihr den Anschlu an eine 
Netzwerkressource ermglicht, von der sie DOS, CONFIG.SYS und die 
DOS-Gertedateien ldt. Bei dieser Ressource kann es sich einfach 
um ein Verzeichnis mit den entsprechenden Dateien handeln, oder 
sie kann das Binrbild einer Diskette sein. In manchen Fllen 
verbleibt die Startressource auch nach Abschlu des 
Startverfahrens im Zugriff, in anderen Fllen wird sie automatisch 
abgetrennt. Auerdem kann eine Startressource von mehr als einer 
Arbeitsstation gleichzeitig genutzt werden. Dadurch kann eine 
Anpassung an eine bestimmte Arbeitsstation sich ungnstig auf eine 
andere Arbeitsstation auswirken.

Wenn Sie Zugriff auf Ihr Startverzeichnis haben und die Dateien 
selbst modifizieren knnen, mssen Sie sicherstellen, da Sie 
dieses Verzeichnis nicht mit anderen Benutzern teilen, bevor Sie 
irgendwelche Vernderungen vornehmen.


Formatieren von Disketten auf Arbeitsstationen ohne Festplatte
--------------------------------------------------------------
Wenn Sie Windows von einem Netzwerk aus ausfhren, knnen Sie vom 
Datei-Manager aus keine Disketten formatieren. Sie knnen dies aber 
von der DOS-Eingabeaufforderung aus vornehmen.

  So formatieren Sie eine Diskette auf einer Arbeitsstation ohne
  Festplatte:

  1.  Whlen Sie das DOS-Eingabeaufforderungssymbol aus der
      Hauptgruppe im Programm-Manager.

  2.  Geben Sie folgendes ein und drcken Sie anschlieend die
      EINGABETASTE:

         format x:

      wobei x die Buchstabenbezeichnung des Laufwerks darstellt, 
      das die zu formatierende Diskette enthlt.


HINWEISE ZU BESTIMMTEN NETZWERKEN
=================================

Zustzlich zum Abschnitt "ALLGEMEINE HINWEISE" sollten Sie in den
nachfolgenden Abschnitten jene Hinweise lesen, die die Ausfhrung 
von Windows mit dem von Ihnen verwendeten Netzwerk betreffen. Sie 
finden hier auch Informationen ber einige der von Windows Setup 
erkannten allgemeinen Kategorien.


Novell NetWare
--------------
Windows 3.0 kann mit Novell NetWare Versionen 2.10 (und spter) 
ausgefhrt werden. Ihre NetWare Shell-Komponenten (NET3.COM, 
NET4.COM, NETBIOS.EXE und IPX.COM) mssen jedoch Version 3.01 oder 
hher sein. Wenn Sie Ihre Shell-Komponenten durch neuere Versionen 
ersetzen, mssen Sie auch andere NetWare-Dienstprogramme (wie 
beispielsweiseBINDFIX.EXE und MAKEUSER.EXE) erneuern, bevor Sie 
sie mit der 3.01 Shell einsetzen knnen.

Neue Versionen dieser Komponenten sind ber die blichen Novell-
Bezugsquellen erhltlich. Installationsanweisungen erhalten Sie 
von Ihrem Netzwerkverwalter.


Im weiteren:

  *  Falls Sie eine Western Digital Ethercard Plus verwenden und 
     Schwierigkeiten haben, wenn Sie Laufwerke mit dem Befehl MAP 
     ROOT ansprechen, sollten Sie bei Western Digital einen neuen 
     Treiber anfordern.

  *  Versuchen Sie nicht, sich von der DOS-Eingabeaufforderung 
     innerhalb Windows an- oder abzumelden oder von dort einen 
     Novell-Server anzuschlieen oder abzutrennen. Diese Aktionen 
     mssen mit der Windows Systemsteuerung durchgefhrt werden.

  *  Standardmig erlaubt Ihnen NetWare den Zugriff auf maximal 
     40 Dateien gleichzeitig. Falls Sie verschiedene Anwendungen 
     mit Windows ausfhren, kann diese Grenze schnell ber-
     schritten werden. In diesem Fall werden mglicherweise 
     unerwartete Fehlermeldungen angezeigt. Damit Sie auf eine 
     grere Anzahl Dateien zugreifen knnen, fgen Sie folgende 
     Zeile in die Datei SHELL.CFG ein:

       file handles = 60

  *  Wenn Sie ber einen NetWare Server drucken und die Ausgabe 
     unbrauchbar ist (beispielsweise falsche Schriftarten, 
     verstmmelter Text, unkorrekte Seitenumbrche oder 
     Leerzeilen), mssen Sie mglicherweise die Konfiguration der 
     Druckabwicklung ndern. Versuchen Sie, die Optionen "Auto 
     Endcap" und "Enable Timeout" mit dem NetWare Dienstprogramm 
     PRINTCON auf "No" einzustellen. 

  *  Wenn Sie SWAPFILE.EXE mit NetWare ausfhren mchten, mssen 
     Sie das Dienstprogramm NWPOPUP vorbergehend deaktivieren. 
     SWAPFILE kann nur ausgefhrt werden, wenn keine anderen 
     Anwendungen laufen. NWPOPUP ist eine Windows-Anwendung, die 
     unsichtbar im Hintergrund ausgefhrt wird und ankommende 
     Netzwerkmeldungen anzeigt.

     Um das Dienstprogramm NWPOPUP zu deaktivieren, whlen Sie die 
     Option "Deaktivieren der Senden-Meldungen" im Netzwerkteil 
     der Systemsteuerung, worauf Sie SWAPFILE normal ausfhren 
     knnen. Nachdem Sie SWAPFILE ausgefhrt haben, whlen Sie 
     die Option "Aktivieren der Senden-Meldung" im Netzwerkteil 
     der Systemsteuerung, um das Dienstprogramm NWPOPUP wieder zu 
     starten.

     Weitere Informationen ber das Einrichten von Auslagerungs-
     dateien und die Ausfhrung des Dienstprogramms SWAPFILE 
     finden Sie in Kapitel 13, "Optimierung von Windows", im 
     Windows-Handbuch.

  *  Wenn Sie Windows im erweiterten Modus fr 386-PCs ausfhren, 
     kann das Starten von Windows bis zu einer Minute in Anspruch 
     nehmen, falls die Seitenauslagerung auf ein Laufwerk auf 
     einem NetWare 286 Server erfolgt. In Kapitel 13, "Optimierung 
     von Windows", im Windows-Handbuch erfahren Sie, wie Sie den 
     Standort der Seitenauslagerungsdatei steuern knnen.

  *  Im Gegensatz zu MS-DOS enthlt ein NetWare Dateiserver keine 
     Verzeichniseintrge Punkt (.) und doppelter Punkt (..). Die 
     3.01 NetWare Shell kann jedoch diese Eintrge emulieren, wenn 
     Anwendungen versuchen, die Dateien in einem Verzeichnis 
     aufzulisten. Falls Sie beim Auflisten von Dateien oder beim 
     Lschen von Verzeichnissen auf Schwierigkeiten stoen, wird 
     das Aktivieren der Funktion "show dots" von Nutzen sein. 
     Fgen Sie folgende Zeile in Ihre Datei SHELL.CFG ein:

       show dots = on

     Das Aktivieren der Funktion "show dots" kann bei frhen 
     Versionen bestimmter 286-NetWare-Dienstprogramme, wie 
     beispielsweise BINDFIX.EXE und MAKEUSER.EXE, Probleme 
     verursachen. Vergessen Sie nicht, diese Dienstprogramme zu 
     erneuern, wenn Sie die NetWare-Shell auf eine neue Version 
     umstellen. 

  *  Umgeleitete Laufwerke knnen in Windows anders aussehen als 
     ohne Windows. Ein Gert, das beispielsweise mit 
     Dateiservername/Datentrger:Verzeichnis umgeleitet wurde, 
     erscheint in Windows einfach als Dateiservername/
     Datentrger:\ und zeigt dabei das Stammverzeichnis des 
     gemeinsamen Datentrgers des Dateiservers, und nicht das von 
     Ihnen erwartete Unterverzeichnis. Sie knnen dies mit dem 
     weiter unten erluterten Eintrag MAP ROOT korrigieren.

  *  In bestimmten Fllen setzt Windows das Standard-Verzeichnis 
     eines Laufwerks auf das Stammverzeichnis des Datentrgers 
     zurck. Dies kann zu Konfigurationsstrungen fhren, zum 
     Beispiel wenn Ihr Pfad das aktuelle Verzeichnis eines 
     Netzwerklaufwerks enthlt (d.h. Ihr Pfad enthlt einen 
     Laufwerkbuchstaben ohne spezifisches Verzeichnis, 
     beispielsweise z: anstelle von z:\system).

     Sie knnen dieses Problem vermeiden, indem Sie MAP.EXE und 
     LOGIN.EXE Versionen 3.0 oder spter verwenden und scheinbare 
     Stammverzeichnisse einrichten. Diese Funktion simuliert den 
     MS-DOS-Befehl SUBST, der anstelle des tatschlichen 
     Stammverzeichnisses des Datentrgers ein vom Benutzer 
     festgelegtes Verzeichnis als Stammverzeichnis eines Laufwerks 
     bestimmt.

     Nehmen wir beispielsweise an, da Sie normalerweise F: dem 
     Verzeichnis HAUS\PETER auf dem Datentrger SERVER\SYS 
     zuweisen und dann F: in Ihren Pfad einschlieen. Sie wrden 
     zu diesem Zweck die folgende Befehlszeile in Ihre Datei 
     AUTOEXEC.BAT einfgen, oder den Befehl vor dem Starten von 
     Windows eingeben:

       map f:=server\sys:haus\peter

     HAUS\PETER wre dann das Standardverzeichnis auf F:. Um zu 
     verhindern, da dies von Windows gendert wird, wrden Sie 
     den obenstehenden Befehl durch den nachstehenden Befehl 
     ersetzen:

       map root f:=server\sys:haus\peter

     Dadurch htte es den Anschein, als sei HAUS\PETER das 
     Stammverzeichnis des Laufwerks F:.

  *  Wenn Sie Windows im erweiterten Modus fr 386-PCs ausfhren, 
     knnen Sie die Art, in der Windows Laufwerke fr Ihr Netzwerk 
     behandelt, ndern, indem Sie folgende Eintrge in den 
     [NetWare]-Abschnitt Ihrer Datei SYSTEM.INI einfgen:

       RestoreDrives=false

     Normalerweise werden beim Beenden von Windows alle 
     Laufwerkzuweisungen wiederhergestellt, soda sie sich im 
     gleichen Zustand wie vor dem Start von Windows befinden, und 
     alle in Windows vorgenommenen nderungen gehen verloren. Wenn 
     Sie den Wert RestoreDrives mit "false" festlegen, werden die 
     in Windows vorgenommenen Zuweisungen beim Beenden von Windows 
     beibehalten.

       NWShareHandles=true

     Normalerweise hat jede virtuelle Maschine, die Sie von 
     Windows aus starten, ihre eigenen Laufwerkzuweisungen. 
     nderungen an einer virtuellen Maschine wirken sich auf keine 
     anderen virtuellen Maschinen aus. Wenn Sie den Wert 
     NWShareHandles mit "true" bestimmen, wirken sich 
     Laufwerkzuweisungen statt dessen global aus, d.h. nderungen 
     in einer virtuellen Maschine werden sich auf alle anderen 
     Anwendungen auswirken.

     Informationen ber das Erstellen und ndern von Einstellungen 
     finden Sie im Online-Dokument SYSINI.TXT.

  *  Der Windows NetWare Treiber kann ber die Windows 
     Systemsteuerung aufgerufen werden; er wird dem Benutzer eine 
     Liste der Netzwerkfunktionen anzeigen. Der Netzwerkverwalter 
     kann diese Liste modifizieren, indem er im Windows-
     Verzeichnis des Benutzers eine seinen individuellen 
     Bedrfnissen angepate Datei NETWARE.INI installiert. Nheres 
     erfahren Sie in der Online-Hilfe im Netzwerkteil der 
     Systemsteuerung.

  *  Bei der Installation von  Novell NetWare fgt Windows Setup 
     folgenden Eintrag in den [windows]-Abschnitt Ihrer Datei 
     WIN.INI ein:

        load=nwpopup.exe

     Dadurch wird automatisch das NetWare Popup-Dienstprogramm 
     gestartet, das die einkommenden Meldungen anzeigt.


Microsoft Network und Kompatible
--------------------------------
Die nachfolgenden Hinweise betreffen alle Netzwerke, die MS-DOS-
Netzwerkschnittstellen und Netbios-Protokolle untersttzen.

  *  Aufgrund der Art und Weise, auf die einige dieser Netzwerke 
     Druckwarteschlangen behandeln, kann der Druck-Manager mehrere 
     Warteschlangen auf dem gleichen Server nicht voneinander 
     unterscheiden. Die Liste der in den Warteschlangen 
     enthaltenen Auftrge wird eventuell nicht richtig angezeigt.

  *  Aufgrund der Art und Weise, auf die einige dieser Netzwerke 
     Druckwarteschlangen behandeln, kann der Druck-Manager 
     eventuell den Auftragstitel nicht anzeigen, wenn er 
     Informationen ber Warteschlangen anzeigt.


Microsoft LAN Manager Netzwerke
-------------------------------
Viele Netzwerke basieren auf dem Microsoft LAN Manager. Schlagen 
Sie in Ihrer Netzwerk-Dokumentation nach, oder wenden Sie sich an 
Ihren Netzwerklieferanten oder Netzwerkverwalter, um 
herauszufinden, ob Ihr Netzwerk in diese Kategorie fllt und, 
gegebenenfalls, auf welcher Version von LAN Manager es basiert.

  *  Netzwerk-Software, die auf Lan Manager 1.x basiert, darf bei 
     MS-DOS 4.0 nicht in den High-Memory-Speicherbereich (die 
     ersten 64 KB des Erweiterungsspeichers) geladen werden. 
     Fragen Sie Ihren Netzwerkverwalter, ob diese Bedingungen auf
     Ihre Arbeitsstation zutreffen.

  *  Einige der ersten Kopien von LAN Manager 1.x erfordern, da 
bei der Verwendung mit Windows ein Upgrade ausgefhrt wird. Falls 
Schwierigkeiten auftreten sollten, bestellen Sie bei Ihrem 
Netzwerklieferanten ein Upgrade.

  *  Im erweiterten LAN Manager (Enhanced) knnen Sie Popup-
     Dienste verwenden, um einkommende Meldungen zu sehen. Diese 
     Popup-Dienste knnen aber die Windows-Bildschirmanzeige 
     unterbrechen; Sie sollten sie deshalb entweder deaktieren 
     oder das LAN Manager-Dienstprogramm WinPopup ausfhren, damit 
     sie mit Windows kompatibel sind.

  *  Wenn Sie Popup-Dienstprogramme (NETPOPUP.EXE) ausfhren, um 
     Meldungen zu sehen, mssen Sie im Abschnitt [windows] von 
     WIN.INI folgende Zeile einfgen:

       load=winpopup.exe

     Falls Sie Windows fr den LAN Manager 2.0 Enhanced 
     installieren, wird dies automatisch ausgefhrt. Wenn Sie LAN 
     Manger 1.x Enhanced ausfhren, mssen Sie diese Zeile selber 
     einfgen. Informationen zur Modifikation der WIN.INI-Datei 
     finden Sie in WININI.TXT.

     Hinweis: Die mit LAN Manager 1.0 gelieferte Version von 
              WINPOPUP.EXE kann nicht im Standard-Modus oder im 
              erweiterten Modus fr 386-PCs ausgefhrt werden. 
              Bestellen Sie beim Netzwerklieferanten ein Upgrade, 
              wenn Sie Popup-Dienstprogramme mit Windows ausfhren 
              mchten.


     Alternativ knnen Sie auch folgedes Verfahren verwenden, um 
     das Popup-Dienstprogramm zu deaktivieren:

       1.  Suchen Sie Ihr Lan Manager Stammverzeichnis

       2.  Verwenden Sie den Notizblock, um die LANMAN.INI-Datei 
           zu ffnen, und suchen Sie die Zeile, die mit 
           wrkservices= beginnt.

       3.  Lschen Sie die Eintrge "messenger" und "netpopup" von 
           dieser Zeile. 

       4.  Speichern Sie die Datei.

       5.  Beenden Sie Windows und starten Sie Ihren Rechner neu.

  *  Damit Windows den LAN Manager 2.0 Enhanced untersttzt, 
     mssen Sie die Dateien NETAPI.DLL und PMSPL.DLL in Ihr LAN 
     Manager-Verzeichnis NETPROG einschlieen. Dieses Verzeichnis 
     sollte sich in Ihrem Pfad befinden.

  *  Falls Sie Windows in der DOS-Box von OS/2, Version 1.2 
     ausfhren, mssen Ihre Drucker so konfiguriert werden, da 
     sie die speziellen .OS2-Druckeranschlsse nutzen. Weitere 
     Informationen hierzu finden Sie im Onlined-Dokument 
     README.TXT

3Com-Netzwerke
--------------
Beim Installieren von Windows drfen Sie nicht vergessen, die 
zutreffende 3Com-Option zu whlen, wie in Kapitel 14, "Netzwerke 
und Windows", im Windows Handbuch beschrieben.

  *  Das 3+Share-Netzwerk von 3Com basiert auf dem Produkt 
     Microsoft Network und wird von Windows entsprechend 
     behandelt. (Siehe obigen Abschnitt betreffend Microsoft 
     Network.)

  *  Das 3+Open-Netzwerk von 3Com basiert auf dem Microsoft LAN
     Manager, und sollte von Windows entsprechend behandelt 
     werden. Fr3+Open (basiert auf LanMan 1.0) mssen Sie den 
     Treiber LANMAN10.386 installieren. (Siehe obigen Abschnitt 
     ber den LAN Manager.)

Im weiteren:

  *  Wenn Sie Windows fr 3Com-Netzwerke installieren, fgt Setup 
     im Abschnitt [386enh] von SYSTEM.INI folgenden Eintrag ein:

       TimerCriticalSection=10000

     Diese Einstellung ist erforderlich, wenn Sie Windows im 386-
     Modus ausfhren und einen XNS-Protokollstapel mit einem 3Com-
     Netzwerk verwenden.

     Wenn Sie den 3Com 3+Open LAN Manager ausfhren und den XNS-
     Stapel nicht verwenden, whlen Sie in Setup den Standard LAN 
     Manager-Eintrag. Wenn Sie diese Option whlen, wird der obige 
     Eintrag nicht in Ihre Datei SYSTEM.INI eingefgt.

     Wenn Sie den XNS-Stapel verwenden mchten, aber 3Com-
     Netzwerke nicht mit Setup installiert haben, mssen Sie den 
     obigen Eintrag selbst einfgen. Sie knnten zum Beispiel den 
     3Com XNS-Stapel mit einem anderen Netzwerk einsetzen.

     Wenn Sie den XNS-Stapel nicht verwenden und eine verminderte 
     Leistungsfhigkeit feststellen, vergewissern Sie sich, da 
     der Eintrag TimerCriticalSection nicht in Ihrer Datei 
     SYSTEM.INI enthalten ist.

  *  Einige Kopien von 3Com 3+Open LAN Manager Version 1.1 knnen 
     nur nach einem Upgrade mit Windows ausgefhrt werden. Falls 
     Schwierigkeiten auftreten sollten, wenden Sie sich an Ihren 
     3Com-Kundendienst.

  *  Beim Installieren von Windows wird Setup Ihre AUTEXEC.BAT-
     Datei modifizieren, um sicherzustellen, da das Windows-
     Verzeichnis in Ihrem Pfad vor allen anderen Verzeichnissen, 
     mit denen es in Konflikt geraten knnte, erscheint. Aufgrund 
     der Art und Weise, auf die 3+Share das Startverfahren 
     durchfhrt, ist es jedoch mglich, da das Netzwerk diesen 
     Pfad ndert, wenn Sie sich anmelden. In diesem Fall mu Ihr 
     Netzwerkverwalter das Netzwerk-Anmeldeverfahren ndern, damit 
     die Pfade fr die Ausfhrung von Windows korrekt gesetzt 
     sind.

  *  In einem 3Com 3+Open Netzwerk stimmt der vom Druck-Manager 
     angezeigte Benutzername eventuell nicht mit dem tatschlichen 
     Anmeldenamen des Benutzers berein.

  *  Einige 3Com-3Station-Arbeitsstationen ohne Diskettelaufwerk 
     sind mit einer All ChargeCard ausgerstet. Bitte achten Sie 
     darauf, da Ihr System nicht so konfiguriert ist, da das 
     Netzwerk in den oberen Speicherbereich (zwischen 640K und 1 
     Megabyte) geladen wird, da dies mit Windows 3.0 im Standard-
     Modus keine reibunglose Ausfhrung garantiert.

  *  Wenn Sie die 3C505-Netzwerkadapterkarte verwenden, mssen Sie 
     3Com Link Plus deaktivieren, damit Windows im erweiterten 
     Modus fr 386-PCs ausgefhrt werden kann. Lschen Sie zu 
     diesem Zweck folgende Zeilen aus der Datei CONFIG.SYS:

        device=psh.sys <arguments>
        device=pth.sys

     Auerdem sollten Sie folgende Zeile aus der Datei AUTEXEC.BAT 
     (oder aus einer sonstigen Stapeldatei, mit der Sie Ihr 
     Netzwerk starten) lschen:

        ldr

  *  Wenn Sie fr 3Com 3+Share oder 3Com 3+Open LAN Manager (nur 
     SNX) installieren, fgt Setup folgende Eintrge in den 
     Abschnitt [386enh] Ihrer Datei SYSTEM.INI ein:

        TimerCriticalSection=10000
        UniqueDOSPSP=true
        PSPIncrement=5

     Weitere Informationen ber diese Eintrge finden Sie in der 
     Datei SYSINI3.TXT.


IBM PC LAN Programm
-------------------
Das PC LAN Progqamm von IBM basiert auf dem Produkt Microsoft 
Network und sollte von Windows als solches behandelt werden. 
Whlen Sie aber die IBM PC LAN Programm Option whrend Setup, um 
sicherzustellen, da Ihr System korrekt konfiguriert wird.

Im weiteren:

  *  PCLP Extended Services von IBM bezieht sich auf zwei 
     verschiedene Netzwerklaufwerke und Drucker. Beim Anschlu an 
     ein Netzwerk whlen Sie den gewnschten Anschlu 
     normalerweise aus einer Liste mit beschreibenden Namen aus, 
     und intern werden die Anschlsse mitverborgenen Namen wie 
     beispielsweise 

          \\SERVER\IBMXS001

     hergestellt. Bei PCLP Extended Services mssen Sie die 
     gleichen Namen eingeben wie die verbogenen Namen in der 
     Systemsteuerung oder im Datei-Manager, um neue 
     Netzwerkanschlsse herzustellen. Ihr Netzwerkverwalter kann 
     Sie ber die entsprechenden Namen informieren.

  *  Einige Versionen von PCLP sperren Ihr System, wenn Sie 
     whrend der Ausfhrung von Windows eine Meldung erhalten. Sie 
     sollten deshalb diese Meldungen mit dem Befehl NET PAUSE 
     MESSENGER deaktivieren. Oder Sie knnen das Netzwerk mit NET 
     START RDR starten, anstelle von NET START RCV oder NET START 
     MSG.

  *  Wenn Windows Setup ein PCPL-Netzwerk entdeckt, fgt es
     automatisch folgende Zeile in den Abschnitt [386enh] Ihrer 
     Datei SYSTEM.INI ein:

        INDOSPOLLING=TRUE

     Weitere Informationen ber diese Eintrge finden Sie im 
     Online-Dokument SYSINI2.TXT


Banyan VINES
------------
Banyan VINES 4.0 ist mit Microsoft Network kompatible und wird von
Windows entsprechend behandelt. Whlen Sie aber die Banyan VINES 
Option whrend Setup, um sicherzustellen, da Ihr System korrekt 
konfiguriert wird.

Im weiteren:

  *  Um Windows im erweiterten Modus fr 386-PCs auszufhren, 
     mssen Sie die VINES 4.0 situationsspezifische 
     Korrekturroutine OH installieren. Diese Korrekturroutine kann 
     kostenlos von Ihrem Banyan Kundendienst bezogen werden.

  * Um die Druckfunktionen von Windows, nicht von VINES, zu 
    verwenden, mu die NETBIOS-Untersttzung geladen sein. Wenn 
    Sie nicht mit einem Netzwerkdrucker drucken knnen, sollte 
    der Netzwerkverwalter prfen, ob NETBIOS tatschlich 
    geladen wird.

  *  Wenn Sie nicht fr Windows konzipierte Anwendungen ausfhren 
     mchten, die NETBIOS verwenden, holen Sie beim Banyan-
     Kundendienst weitere Informationen ein.

  *  Im erweiterten Modus fr 386-PCs untersttzt Windows zu einem 
     gegebenen Zeitpunkt nur eine Anwendung, die NETBIOS 
     verwendet. Wenn Sie aus einer Windows-Anwendung auf einen 
     Netzwerk-Drucker drucken oder eine sonstige Anwendung 
     ausfhren, die NETBIOS verwendet, mssen Sie darauf achten, 
     da im Hintergrund keine anderen virtuellen Maschinen laufen.

  *  Wenn Sie Windows fr Banyan VINES 4.0 installieren, fgt 
     Setup folgenden Eintrag in den Abschnitt [386Enh] Ihrer Datei 
     SYSTEM.INI ein:

       TimerCriticalSection=5000

Weitere Informationen ber diesen Eintrag und seinen Zweck finden 
Sie in der Datei SYSINI3.TXT.


WELCHE FUNKTIONEN SIND AUF IHREM NETZWERK VERFGBAR?
====================================================

Aus der nachstehenden Tabelle ersehen Sie, welche Windows-
Funktionen fr spezifische Netzwerke verfgbar sind. Informationen 
ber Ihr Netzwerk finden Sie unter der entsprechenden Abkrzung in 
der ersten Tabellenzeile. Die einzelnen Netzwerknamen werden 
folgendermaen abgekrzt:

3+0    3Com  3+Open              PCLB     PCLP Base Services
3+S    3Com 3 Plus               PCLE     PCLP Enhanced
LM1    LAN Manager 1, 2 Basic    MS       Microsoft Network
LM2    LAN Manager 2.0           VIN      Banyon VINES
NW     Netware

Ein X bedeutet, da die Funktion verfgbar ist.

Funktion                     3+O 3+S LM1 LM2E NW PCLB PCLE MS VIN
-----------------------------------------------------------------

DATEI-MANAGER
Netzwerklaufwerk verbinden    X   X   X   X    X   X    1   X   X
Netzwerklfw. verbinden/Suchen X   X
Netzwerklaufwerk abtrennen    X   X   X   X    X   X    X   X   X

SYSTEMSTEUERUNG
Drucker/Netzwerk/Verbinden    X   X   X   X    X   X    1   X   X
Drucker/Netzwerk/Abtrennen    X   X   X   X    X   X    X   X   X
Drucker/Netzwerk/Durchsuchen              X    X


DRUCK-MANAGER
Netzwerkwarteschlange anzeigenX           X    X   X    X   X
Anzeige/Ausgewhlte Netzwrkws.X   X   X   X    X   X    X   X    
Anzeige/Andere Netzwerkws.                     X   X             
Benutzername-Information anz. X   X   X   X    X   X    X   X    
Auftragsname anzeigen                     X    X                   
Auftragsnummer anzeigen       X   X   X   X    X   X    X   X    
Auftrags-ID anzeigen          X       X   X    X   X    X         
Lokale Auftrge anhalten                  X    X                   
Lokale Auftrge fortsetzen                X    X                   
Lokale Auftrge lschen                   X    X                   

ZUSTZLICHE MGLICHKEITEN
Online-Hilfe                              X    X
Server anhngen/abtrennen (Logon)         X    X
Kennwort ndern                           X    2
Nachricht senden                          X    X
Nachricht empfangen                       X    X
Netzwarnung akt./deakt.       X   X   X   X    X   X    X   X   X

1  bedeutet, da die Funktion verfgbar ist, der Benutzer aber 
   nicht die blichen Netzwerknamen verwenden kann.

2  SYSCON und andere NetWare Dienstprogramme knnen in der Datei 
   NETWARE.INI installiert werden. Dadurch wird der Zugriff auf 
   diese Dienstprogramme ber die Systemsteuerung ermglicht.

ANDERE ONLINE-DOKUMENTE
=======================
Die nachfolgenden Online-Dokumente enthalten ebenfalls wichtige
Informationen, die nicht im Windows Handbuch oder in der Online-
Hilfe enthalten sind:

3270.TXT      Informationen ber spezifische 3270-Emulations-
              programme der Gruppe "Andere Anwendungen".

README.TXT    Enthlt wichtige Informationen ber die Ausfhrung 
              Windows, die bei Drucklegung des Windows Handbuches 
              von noch nicht verfgbar waren.

NETWORKS.TXT  Enthlt Informationen ber die Ausfhrung von 
              Windows mit bestimmten Netzwerk-Konfigurationen.

SYSINI.TXT    Beschreibt die Verfahren fr die Modifizierung der
SYSINI2.TXT   SYSTEM.INI-Einstellungen (nur fr fortgeschrittene 
              Benutzer).

WININI.TXT    Beschreibt die Verfahren fr die Modifizierung der 
WININI2.TXT   WIN.INI-Einstellungen (nur fr fortgeschrittene 
WININI3.TXT   Benutzer).

