PTS-DOS Extended

Anleitungsbuch






























Copyright by 
Paragon Technology Systems Corp.
Vertriebsbro Deutschland
Joerresstr. 10, 53474 Ahrweiler


Copyright & Lizenzbedingungen
c PTS 1995 Alle Rechte vorbehalten. 
Der Inhalt dieser Dokumentation sowie das Programm PTS-DOS und alle 
Hilfs- und Zusatzprogramme sind Eigentum von PTS. Eine Vervielfltigung 
der Software oder des Handbuchs bzw. von Teilen davon ist streng untersagt. 
Alle Programme und die Dokumentationen in schriftlicher und elektronischer 
Form sind urheberrechtlich geschtzt. Dieser Lizensvertrag gibt Ihnen das 
Recht der Nutzung von PTS-DOS auf jeweils einem PC zum gleichen Zeit-
punkt.
Garantie und Haftung
PTS hat PTS-DOS intensiv getestet und garantiert dessen Fehlerfreiheit und 
Kompatibilitt mit allen getesteten Programmen und aller getesteten Hard-
ware. PTS bernimmt den Austausch fehlerhafter Original-Disketten fr den 
Zeitraum von 3 Monaten. PTS und seine Agenturen sowie deren Distributo-
ren und Hndler schlieen jede weitere Gewhrleistung aus. Insbesondere 
wird jede Haftung fr Folgeschden (hierbei eingeschlossen sind Schden aus 
Verlust von Daten jeder Art, Betriebsunterbrechungen, entgangenem Ge-
winn, etc.) aus der Benutzung dieses Programms ausgeschlossen.


PTS, PTS-DOS, Command Processor sind eingetragene Warenzeichen von 
PTS. Die in diesem Handbuch genannten weiteren Produktbezeichnungen 
dienen nur Identifikationszwecken und knnen Warenzeichen oder eingetra-
gene Warenzeichen der entsprechenden Firmen sein.


PTS

Paragon Technology Systems Corp.
Vertriebsbro Deutschland
Joerresstr. 10, 53474 Ahrweiler
Fax 02641-900 306

Schweiz
HILcU - SOFT O
Postfach
CH - 3063  Ittigen




Inhaltsverzeichnis
Copyright & Lizenzbedingungen	I
Garantie und Haftung	I
INHALTSVERZEICHNIS	III
VORWORT	IX
LIEFERUMFANG	XI
ALLGEMEINES BER PTS-DOS	1
PTS-DOS IM BERBLICK	1
EINFHRUNG	1
EIGENSCHAFTEN VON PTS-DOS	2
DIE INNERE STRUKTUR VON PTS-DOS	3
Dateispeicherung	4
Dateisuche	6
Wiederherstellung gelschter Dateien	6
Systembooten	7
Der Speicher	11
ARBEITEN MIT PTS-DOS	13
INSTALLATION	14
Installation auf einer Festplatte:	14
Parametereinstellung	19
Formatieren der Laufwerke	20
Installationsproze	23
Deinstallieren von PTS-DOS	25
DIE BENUTZEROBERFLCHE VON PTS-DOS	27
DIE SHELL VON PTS-DOS	27
Starten von CP	28
Meldungen ber Betriebsmodi	29
Fenster und Pulldown-Mens von CP	29
Fenstersteuerung	36
Markieren von Dateien und Verzeichnissen	45
Arbeiten mit der Befehlszeile	49
Disketten-Dienste	56
Arbeiten mit Dateien und Verzeichnissen	63
Zeichenketten-Editierung in den Fenstern	90
Archivierung (Packen und Entpacken von Dateien)	96
SONSTIGE OPTIONEN	103
Quit (CP verlassen)	103
Statuseinstellung	104
Statussicherung	104
Hilfe	104
Tastenbelegung bei der Steuerung der Hilfefunktion	107
Benutzermen	107
Memory Map	109
Gertetreiber	110
Plan des 1. Speicher-Megabytes	111
Konventioneller Speicher	111
DOS-Bildschirmanzeige	113
Lschen der DOS-Bildschirmanzeige	113
System-Info	114
Zeilenanzahl EGA/VGA	118
Der Editor	119
Betrachten von Dateien	136
MODEMBETRIEB, TERMINAL	147
HILFSPROGRAMME	155
Nationale Tastatur Treiber (National Keyborad Driver)	155
Aktivierung und Lschen des speicherresidenten Teils	156
Tastaturneubelegung	157
Taschenrechner	158
Notizblock	161
Programmstatus und Parametereinstellungen	164
Datensicherung	179
Dateien mit Voreinstellungen	190
FEHLERMELDUNGEN	193
Meldungen beim Starten von CP	193
Meldungen bei der Arbeit mit Dateien und Verzeichnissen	195
Meldungen ber Zugriffsfehler und Fehlerbehebung	195
BERSICHT BER DIE TASTENBELEGUNGEN	198
Tastaturbelegung im Hauptmen	198
Tastenbelegung bei Editierung und Betrachten	202
Tastaturbelegung bei der Arbeit mit dem Programm ARCHVIEW	204
Tastaturbelegung im Programm BASEVIEW im Modus der satzorientierten 
Ansicht	205
Tastenbelegung im Programm BASEVIEW im Tabellenmodus	206
Tastenbelegung im Programm EXEVIEW	207
Tastenbelegung im Makrogenerator	208
Lschen:	209
DAS KOMPRIMIERPROGRAMM BSA	211
DER ONLINE-KOMPRIMIERER FOLDER	215
EINFHRUNG	215
Hardwarevoraussetzungen	216
Zusammensetzung des Pakets PTS-Folder	216
ERSTELLEN EINES FOLDER-LAUFWERKS	217
Verfgbare Modi der Erstellung eines FOLDER-Laufwerks	217
Der Modus ,Das ganze Laufwerk komprimieren" (WHOLE DISK)	218
Der Modus ,FOLDER-Laufwerk auf freiem Speicherplatz, (FREE 
SPACE)	219
Erstellen eines FOLDER-Laufwerks	219
Maximale Gre der FOLDER-Laufwerke	223
Das Laden des Gertetreibers FOLDER.SYS in den hohen Speicherbereich 
(UMB)	223
Das Laden des Gertetreibers FOLDER.SYS in den oberen Speicherbe-
reich	224
HILFSPROGRAMME DES SYSTEMS PTS-FOLDER	225
Das Hilfsprogramm FDIR	225
Das Hilfsprogramm CHKDSK	227
Das Hilfsprogramm FPASSW	230
Verwaltung eines FOLDER-Laufwerks	232
Empfehlungen fr das Arbeiten mit FOLDER-Laufwerken	238
NETZWERK LOTLAN	241
BESCHREIBUNG UND INSTALLATION DES LOKALEN NETZWERKS LOTLAN	241
Einfhrung	241
Merkmale des Netzwerks LotLAN	242
Installation des lokalen Netzwerkes LotLAN LotLAN:Installation	244
LotLAN-Installation fr MS-WINDOWS	250
LOTLAN-BEFEHLE	253
Der Befehl NE1000 oder NE2000	253
Der Befehl RS232	255
NET-Befehle	257
Der Befehl NET LOGIN	257
Der Befehl NET LOGOUT	260
Der Befehl NET USE	260
Der Befehl NET USE PRN	262
Der Befehl NET PRINTERINIT	262
Der Befehl NET STATUS	264
Der Befehl NET UNUSE	264
Der Befehl NET SHARE	265
Der Befehl REDIR	266
Der Befehl SERVER	268
Der Befehl LANCACHE.COM	272
Ressourcen des Netzwerks LotLAN	272
Benutzerliste und Paworteingabe	275
Serveraktivitten-Kontrolle	276
DAS ARBEITEN IM NETZWERK LOTLAN	277
Die Reihenfolge der Programm- und Befehlsausfhrung im Netzwerk	277
Individuelle Konfiguration	279
Auswahl der optimalen Konfiguration	281
Das Arbeiten mit WINDOWS	283
Entfernte (abgesetzte) Auftragsausfhrung	284
Das Arbeiten mit dem Programm SLAVE.EXE	284
Das Arbeiten mit dem Programm NETRUN.EXE	285
Entfernte Steuerung des Programms SLAVE.EXE	286
FEHLERMELDUNGEN	287
Fehlermeldungen der Programme SERVER.COM und REDIR.COM	287
Fehlermeldungen des Programms NET.EXE	289
ANHANG	291
PTS-DOS-BEFEHLE IM BERBLICK	291
BESCHREIBUNG DER DOS-GERTETREIBER	372
BEDEUTUNG AUSGEWHLTE PTS-DOS BEFEHLE IM BERBLICK	375
TIPS UND TRICKS	379
Beispielkonfigurationen	379
Arbeiten mit anderer Software	386
Probleme der Virenerkennung	387
SELTEN BENUTZTE DOS DIENSTPROGRAMME	388
Das Programm FDISK	388
Das Programm DEBUG.COM	395
Das Programm EXE2BIN.COM	396
Das Programm EDLIN.COM	397
AUSGEWHLTE PTS-DOS SPEZIFISCHE EXTERNE DIENSTPROGRAMME	398
Landescode und Codeseitennummer	398
Das Programm UPDATE.EXE	399
Das Programm PTSCTL.COM	399
Der Gertetreiber PTSCACHE	400
ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS	403
INDEX	408


Vorwort
Sie haben sich fr das Betriebssytem PTS-DOS Extended entschieden. Wir 
beglckwnschen Sie zu diesem trefflichen Kauf. PTS-DOS ist komplett in 
Assembler geschrieben worden. Daraus resultieren eine Reihe von Vorteilen, 
die wir Ihnen im Weiteren nher vorstellen mchten.
Zum Lieferumfang von PTS-DOS gehren viele ntzliche Dienstprogramme, 
die Ihnen die Arbeit mit PTS-DOS erleichtern und dessen Funktionalitt 
verbessern.

Das Handbuch gliedert sich in fnf Kapitel. Im Kapitel ,Allgemeines ber 
PTS-DOS" werden die Leistungsmerkmale von PTS-DOS berblicksmig 
vorgestellt.
Jeder Anwender eines Programms besitzt persnliche Vorlieben oder Forde-
rungen an das Betriebssystem. Oft ist es auch so, da die Aufgabenstellung 
gewisse Forderungen an das Betriebssystem beinhaltet. Deshalb beschftigt 
sich das Kapitel ,Arbeiten mit PTS-DOS" mit der Installation und Konfigu-
ration und den Konfigurationsmglichkeiten von PTS-DOS.
Im Anhang unter ,TIPS & TRICKS" werden Ihnen Hinweise gegeben, die 
fr die tgliche Arbeit mit diesem Betriebssystem ntzlich sind. Hier finden 
Sie auch Informationen, wenn es einmal nicht mehr ,weitergehen" sollte.
Die weiteren Kapitel beschreiben alle im Paket vom PTS-DOS enthaltenen 
Programme und ihre Handhabung.
Im Anhang werden die Befehle von PTS-DOS noch einmal im berblick 
dargestellt.
Um Sie auf besonders zu beachtende Stellen des Textes Aufmerksam zu ma-
chen, werden zwei Symbole verwendet.

 
Das als ,Hinweis" bezeichnete Sinnbild gibt Ihnen weitere In-
formationen zu dem gerade behandelten Thema. 


 
Dieses Sinnbild bedeutet, da Sie den nachfolgenden Text unbe-
dingt lesen und die gegebenen Anweisungen befolgen sollten, um 
mgliche Datenverluste zu vermeiden


Dieses Anleitungsbuch ist fr alle PTS-DOS-Versionen ab 6.4 gltig. Es 
kann daher in den Abbildungen der Masken zu geringfgigen Abweichungen 
kommen, die jedoch das Verstndnis nicht beeintrchtigen.
Ich wnsche Ihnen nun viel Spa beim Lesen und Durcharbeiten des Hand-
buches und hoffe, Ihnen manchen rger ber verlorene Zeit oder anstrengen-
des ,Ausprobieren" ersparen zu knnen.
Fr eventuell auftretende Probleme und Fragen steht Ihnen folgender Support 
zur Verfgung:

- schriftlich an
PTS - Verkaufsbro Deutschland
- Joerresstrae 10, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler







Lieferumfang
Zum Lieferumfang gehren:
  ein Anleitungsbuch, in dem die wichtigsten Grundlagen, die Be-
fehle, die Konfiguration und das Zubehr zu PTS-DOS erlutert 
sind,
  einer Diskette 3 1/2" PTS-DOS bootfhig

Auf der Diskette befindet sich neben den Systemprogrammen zustzlich die 
Datei INFO.TXT. Sie enthlt Informationen ber die neuesten Programmver-
besserungen, die im Anleitungsbuch keine Bercksichtigung finden konnten.
PTS behlt sich das Recht vor, die hier enthaltenen Informationen zu jeder 
Zeit ohne weitere Benachrichtigung zu ndern. 






Allgemeines ber PTS-DOS
PTS-DOS im berblick
Das Betriebssystem PTS-DOS ist fr die Anwendung auf IBM-kompatiblen 
XT, AT, PS/1/2 mit den Prozessoren ab 8088 bestimmt. Zu den grundlegen-
den Aufgaben von DOS gehrt die Kontrolle der Disk-Operationen wie z.B. 
das Lesen der Daten vom Festplattenspeicher, das Schreiben der Daten, die 
Festplattenformatierung und das Laden und die Ausfhrung der Programme.

Dieses von PTS entwickelte Betriebssystem zeichnet sich durch eine Reihe 
von bemerkenswerten Eigenschaften aus, die Ihnen in den jeweiligen Kapi-
teln vorgestellt werden.
EINFHRUNG
Das Betriebssystem PTS-DOS belegt auf Grund der Programmierung in 
Assembler sehr wenig Platz im Arbeitsspeicher und untersttzt einen gleich-
zeitigen Zugriff auf eine groe Anzahl von Dateien. Fr 
Datenbankanwendungen kann das besonders wichtig sein. Hilfsprogramme 
wie SHARE, FASTOPEN sind im Kern des Betriebssystems eingebaut. 
Damit wird ebenfalls der Speicher frei, der ansonsten von den entsprechen-
den Treibern bentigt wrde.
Wie andere Betriebssysteme verwaltete PTS-DOS den Informationsflu zu 
und von den verschiedenen Komponenten des Computersystems.
Das Betriebssystem dient auch als Manager der Standard-Hardware-
Ressourcen am PC: Bildschirm, Tastatur, parallele Schnittstelle (Drucker) 
und des seriellen Ports (Modem, Maus, zustzliche Konsole, Drucker), und 
mit Hilfe zustzlicher Gertetreiber auch weiterer Gerte.
DOS untersttzt die Arbeit der Realzeituhr und des aktuellen Datums. DOS 
kontrolliert den konventionellen (1. Megabyte), Extended und Expanded 
(ber 1 Megabyte) Arbeitsspeicher. PTS-DOS untersttzt auch die Arbeit 
eines Computer-Netzwerkes. 

Weiterhin untersttzt das Betriebssystem u.a.:
F Diskettensonderformate,
F kyrillische Schrift und nationale Alphabete,
F ladbare Bildschirmfonts und Tastatur-Layouts bei minimalem Spei-
cheraufwand (200 Byte zustzlich). 
Eigenschaften von PTS-DOS
PTS-DOS hat eine Reihe bemerkenswerter Eigenschaften;

PTS-DOS:
  belegt sehr wenig Speicherplatz,
  hat eine optimierte Syntax der Datei CONFIG.SYS und eine gro-
e Auswahl an Konfigurationsbefehlen, um die Hard- und Soft-
ware individuell anzupassen,
  hat die Fhigkeit, nur einige Teile der Datei CONFIG.SYS zu 
bearbeiten, wobei die Auswahl ber ein Men gesteuert werden 
kann,
  bietet die Mglichkeit, die Anweisungen der Konfigurationsdatei 
schrittweise abzuarbeiten,
  bietet eine flexible Anordnungsstrategie fr Systemdaten und -
code,
  erlaubt es Ihnen, gleichzeitig mit bis zu 60000 Dateien zu arbei-
ten,
  hat ein in den Kern eingebautes System fr die Kontrolle der 
Datei-Mitbenutzung (entspricht SHARE.EXE),
  untersttzt Sonderformate von Disketten,
  einige Utilities und Treiber (ANSI.SYS, DISPLAY.SYS, 
KEYB.EXE, FASTOPEN.EXE, SHARE.EXE) sind fest in den 
Systemkern integriert
  bietet Bootviren-Schutz,
  bietet die Mglichkeit,  gelschte Dateien in einer Warteschlange 
ein Zeit lang aufzubewahren (MKZOMBIE),
  erlaubt es Ihnen, das vorhergehende (das vor PTS-DOS auf der 
Festplatte installierte) Betriebssystem oder ein Betriebssystem mit 
einem anderen Dateisystem (wie OS/2, Unix) mit Hilfe der Be-
fehle der Datei CONFIG.SYS zu laden (Bootmanager),
  kann die Gesamtleistung von PC AT um 3-5% erhhen.

Darber hinaus ist im PTS-DOS integriert:
  eine sehr leistungsfhige und komfortable Benutzeroberflche 
(CP - Command Prozessor);
  ein Terminalprogramm ( ber CP erreichbar);
  ein Fonteditor;
  eine Keyboard-, Screen-, Font-Umschaltung fr deutsche, kyrilli-
sche und englische Belegung;
  die Netzwerkuntersttzung (LOTLAN);
  ein Virenscanner.
  Folder, ein Online-Komprimier-Programm;
  Daneben gibt es weitere interessante Dienstprogramme wie
  Packerprogramme (BSA) sowie Spiele.


PTS-DOS bietet somit eine Vielzahl von Mglichkeiten. 

 
Bemerkenswert dabei ist, da dies alles auf einer HD-Diskette 
Platz findet!

Die innere Struktur von PTS-DOS
Das Betriebssystem enthlt 4 Hauptkomponenten:

	Prozesteuerung
	Eingabe/Ausgabe-Steuerung (Gertetreiber)
	Speicherverwaltung
	Dateisystem
PTS-DOS ist nicht fr Mehrplatzsysteme und Multitasking zugeschnitten. 
Die Untersttzung des Dateisystems und der Gerte fr Platten- Eingabe / 
Ausgabe war deshalb ein Schwerpunkt bei der Entwicklung des Betriebssy-
stems.

Das Betriebssystem untersttzt Diskettensonderformate, indem es die BIOS-
Parameter ndert und einige davon anhand der Daten ber die Rotations-
geschwindigkeit der Platte im Laufwerk ausrechnet.

Die Arbeit des Betriebssystems mit Dateien ist darauf ausgerichtet, das physi-
sche Wesen der Speichereinheiten (wie Festplatten und Disketten, Magnet-
bnder u.a.m.) vor den Anwendungsprogrammen zu ,verstecken". Mit dieser 
Methode bekommt der Programmierer ein einfaches und klares Modell ger-
teunabhngiger Dateien.
Dateispeicherung
Fr die Organisation der Dateispeicherung basiert das Betriebssystem auf der 
Konzeption eines VERZEICHNISSES als einer verbundenen Dateigruppe. 
Dieses Modell fhrt zu einem hierarchischen Dateisystem, wie es in der 
Abbildung gezeigt ist:

                                       
                   Stammverzeichnis  
                                       
                                                        
  Unterverzeichnis1                 Unterverzeichnis2 
                                                        
                                                                   
                                                UnterverzeichnisD 
 UnterverzeichnisA                                                 
                                                          
                                       UnterverzeichnisE 
           UnterverzeichnisB                              
                                              -[Datei]
                      -[Datei]                -[Datei]
  UnterverzeichnisC   -[Datei]                -[Datei]
                      -[Datei]                -[Datei]
                      -[Datei]
   -[Datei]
   -[Datei]
   -[Datei]
   -[Datei]
Abb.: 1	Hirachisches Dateisystem

Es ist auch mglich, das Dateisystem eines Gerts zum Dateisystem eines 
anderen Gerts anzuschlieen:

                                       
                     Stammverzeichnis  
                                       
                                                       
  Unterverzeichnis1                Unterverzeichnis2 
                                                       
                                           
                                                     
 UnterverzeichnisA               Stammverzeichnis  
                                                     
                                                                
           UnterverzeichnisB                 UnterverzeichnisD 
                                                                
                      -[Datei]                        
  UnterverzeichnisC   -[Datei]      UnterverzeichnisE 
                      -[Datei]                        
                      -[Datei]           -[Datei]
   -[Datei]                              -[Datei]
   -[Datei]                              -[Datei]
   -[Datei]                              -[Datei]
   -[Datei]
Abb.: 2	Dateisystem
Die Kapazitt der z.Zt. vorhandenen Festplatten betrgt oft einige Hundert 
MB. Die Dateizuordnungstabelle (FAT) kann in diesem Fall eine Gre von 
einigen Hundert KB haben. Unter diesen Bedingungen kann es vorkommen, 
da die FAT nicht ganz in den Arbeitsspeicher pat. Um die Blockliste fr 
eine Datei zu verfolgen, mu eine groe Menge von Blcken von der Fest-
platte gelesen werden, weil diese Liste ber die ganze FAT verteilt ist. Um 
diesem Problem zu lsen, wird in PTS-DOS fr jede geffnete Datei ein 
Cache angelegt, in dem die ganze Kette oder einzelne Kettenfragmente und 
die Zeiger auf die Blcke der betreffenden Datei gespeichert werden.
Auf die gleiche Weise wird auch die Bitmap-Darstellung der freien Festplat-
tenblcke untersttzt. Bei Vergrerung von Dateien knnen so neue freie 
Blcke schnell gefunden werden.
Dateisuche
Bei der Suche nach einer Datei, die nicht im Wurzelverzeichnis abgelegt ist, 
soll das Betriebssystem alle Verzeichnisse der oberer Stufe ab dem Wurzel-
verzeichnis durchsuchen. Z.B., fr die Suche nach der Datei
	\Verz.1\Verz.2\Verz.3\Datei1
sucht das System im Wurzelverzeichnis nach dem Namen 'Verzeichnis1', 
dann im 'Verzeichnis1' nach dem Namen 'Verzeichnis2' usw. Um die Suche 
nach Dateien und Verzeichnissen zu beschleunigen, wird im PTS-DOS ein  
Namen-Cache verwendet. Z.B., wenn das Betriebssystem nchstes Mal nach 
der Datei Verz.1\Verz.2\Verz.3\Verz.4\Verz.5\Datei1 suchen wird, beginnt 
die Suche gleich ab Verzeichnis 'Verz.3', weil die Information ber den Pfad 
bis zu diesem Verzeichnis bei der vorigen Suche im Cache abgelegt wurde.

 
Das System lt Dateien und Verzeichnisse mit gleichem Namen 
zu.


Wiederherstellung gelschter Dateien
Wenn man versehentlich gelschte Dateien wiederherstellen mu, so wird 
gewhnlich eine Methode verwendet, mit der bei Kenntnis des Datei-
Anfangsblocks die ganze Kette in der FAT verfolgt werden kann.
Dabei wird angenommen, da ab dem ersten Block alle darauffolgenden 
freien Blcke die gesuchte Kette bilden.

In PTS-DOS kann das Lschen so gesteuert werden, da Dateien eigentlich 
nicht gelscht, sondern in ein Sonderverzeichnis auf der Platte verlagert 
werden. Dieses Verzeichnis wird mit dem Befehl MKZOMBIE angelegt. Bei 
Platzmangel auf der Festplatte lscht das System automatisch die ltesten 
Dateien aus diesem Verzeichnis. Bei Notwendigkeit kann der Benutzer die 
,gelschte" Datei aus dem Pufferverzeichnis zurckrufen. Dabei wird diese 
Datei ohne Datenverlust ,wiederhergestellt". PTS-DOS schliet alle Dateien 
und speichert alle Puffer auf der Festplatte beim Drcken von [CTRL-ALT-
DEL] oder bei Aufruf von Interrupt 19h.
Systembooten
1. Im Speicher wird der Boot-Sektor geladen, der im Wurzelverzeichnis 
nach der Datei PTSBIO.SYS sucht und die ersten zwei Sektoren dieser 
Datei in den Arbeitsspeicher ldt. Im Unterschied zu anderen Betriebssy-
stemen ist es in PTS-DOS nicht erforderlich, da die ersten zwei Stze im 
Wurzelverzeichnis zwei Systemdateien enthalten. Es ist auch eine beliebi-
ge Anordnung der Systemdateien auf der Festplatte zulssig, denn die er-
forderliche Bedingung beim Booten ( die Defragmentierung der ersten 
zwei Sektoren fr die Datei PTSBIO.SYS ) wird in der Regel immer aus-
gefhrt.
 
2. Der geladene Teil von PTSBIO.SYS findet die Datei PTSDOS.SYS und 
ldt sie in den oberen Bereich des Arbeitsspeichers. Im Unterschied zu 
anderen Betriebssystemen schliet der Ladecode auch den verschiebaren 
Kerncode ein.
3. Der Lader 
  ermittelt den freien Speicher im Computer und die verfgbaren 
Gerte; 
  verteilt und initialisiert Daten fr die primre Arbeit des Systems 
beim Laden der Gertetreiber; 
  initialisiert eingebaute Treiber; 
  ldt die Datei CONFIG.SYS in den Arbeitsspeicher, 
  ldt und fhrt den primren Bearbeiter der Datei CONFIG.SYS 
aus der Datei PTSBIO.SYS aus, um die Konfigurations-
Hilfsbefehle wie berprfung der Vektorentabelle und Einstel-
lung des Video-Modus auszufhren sowie die Sektionen der Da-
tei CONFIG.SYS zu bearbeiten; 
  fhrt den ersten Durchlauf bei der Bearbeitung der Datei 
CONFIG.SYS aus, bei dem die Variablen und Flags der Ar-
beitsstrategie und des Ladens des zustzlichen inneren Codes 
festgelegt werden. 
  fhrt den zweiten Durchlauf in der Bearbeitung der Datei 
CONFIG.SYS aus, bei dem die externen Gertetreiber geladen 
werden. Weiter erfolgt die endgltige Verteilung der Systemda-
ten und des Codes. Die ntigen Teile des Systemcodes werden 
verschoben, es erfolgt ihre endgltige Segmentbindung.
Das System enthlt spezielle Code-Teile, die nur bei den von der Systemkon-
figuration festgelegten Bedingungen resident bleiben: der Benutzer kann z.B. 
die Systemdateizuordnungstabellen entweder im XMS oder im konventionel-
len Speicher anordnen; jede Variante kann eine dynamische nderung der 
Anzahl dieser Tabellen zulassen oder nicht zulassen. Das System lt nur 
denjenigen Code-Teil resident, der fr die Arbeit notwendig ist. Dabei wird 
die Gre des Systemkerns minimiert. Nachdem der residente Kern generiert 
wird und die Daten initialisiert werden, fhrt der Lader den dritten Durchlauf 
zum Laden der TSR-Programme aus. Anschlieend fhrt der Lader das Pro-
gramm SHELL, den Befehlsprozessor CP, aus, der bis zum Neubooten des 
Systems aktiv ist.

Da alle Systemteile (auer dem unten beschriebenen) positionsunabhngig 
sind und minimiert werden knnen (so z.B. ber die dynamische Code-
Minimierung), kann bei der Benutzung der HMA (und des XMS-Speichers 
fr Daten) viel Speicherplatz fr Anwendungsprogramme zur Verfgung 
gestellt werden. Einige Systemteile, wie die Tabelle der Systeminterrupt-
Vektoren, Teile von Treibern, ein Teil des XMS-Treibers, Puffer fr die Kor-
rektur des Fehlers ,DMA overrun" beim Diskettenzugriff, mssen im unteren 
Teil des Arbeitsspeichers angeordnet werden und bestimmen die maximale 
freie Speichergre.
Besonderheiten 
Gewhnlich rechnet das System das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit 
aus dem Wert des Timerzhlers aus. Es ist mglich, diesen Standardcode 
durch einen anderen, genaueren und kompakteren Code zu ersetzen, der die 
in jedem Rechner vorhandene Realzeituhr benutzt.
Dabei ist der Datumsbereich ab dem Jahr 1583 mglich. Sie knnten zum 
Beispiel den Wochentag der Bartholomusnacht feststellen.

Man kann die System-Dateitabellen im XMS-Speicher anordnen, indem der 
Cache-Puffer dieser Tabellen im Arbeitsspeicher untersttzt wird. In diesem 
Fall knnen bis 60000 solcher Tabelleneintrge existieren, wenn der Spei-
cherplatz ausreichend ist. Dabei wird aber der Vorgang des Dateiffnens 
verlangsamt, weil das System fr die Untersttzung der Mitbenutzung der 
Dateien alle Tabellen (oder ein Teil davon bei Cache) durchsuchen mu, um 
Tabellen zu finden, die die zu ffnende Datei betreffen.
Ein Beispiel fr die Verteilung des Systemspeichers ist in Abb.: 3 dargestellt



U
3 Tabelle der Interrupt-Vektoren                 3
A'
3 Puffer fr Korrektion des direkten Speicher-   3
3 zugriffs                                       3
A'
3 Tabelle der Systemeing,nge                     3
A'
3 Kopfs,tze der eingebauten Ger,tetreiber        3
A'
3 Code des Benutzer-Interfaces                   3
A'
3 Puffer fr den Austausch mit HMA               3
A'
3 Ladbare Ger,tetreiber                          3
A'
3 Residenter Teil des Befehlsprozessors          3
A'
3                                                3
3 Freier Speicher                                3
3                                                3
3                                                3
3                                                3
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
3 Video RAM-Bereich                              3
A'
3 UMB-Bereich                                    3
A'
3 BIOS-Bereich                                   3
A'
3 HMA-Bereich                                    3
3  U  3
3  3 Operations-Systemdaten                   3  3
3  A'  3
3  3 E/A-Puffer                               3  3
3  A'  3
3  3 Dateisperren                             3  3
3  A'  3
3  3 Cache der Dateitabellen                  3  3
3  A'  3
3  3 Struktur der aktuellen Verzeichnisse     3  3
3  A'  3
3  3 Bl"cke der Plattenparameter              3  3
3  A'  3
3  3 Kerncode                                 3  3
3  A'  3
3  3 Hauptcode des XMS-Treibers               3  3
3  A'  3
3  3 Nachlader des Befehlsprozessors          3  3
3  A'  3
3  3 Freier Bereich - wird von einigen        3  3
3  3 residenten Systemmodulen benutzt         3  3
3  AU  3
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
3 Extended Speicher (XMS)                        3
AAA'
33    System-Dateitabellen                      33
A'
33    Display- Fonts                            33
A'
33 nachladebarer Code des Befehlsprozessors     33
AAA'
AU
	Abb.: 3	Beispiel einer Speicherbelegung
Der Speicher
Das System arbeitet mit den folgenden Typen des Arbeitsspeichers:

 Konventionell	0000:0000 - A000:0000
 UMB		A000:0000 - FFFF:0010
 HMA		FFFF:0010 - FFFF:FFFF
 XMS		oberhalb FFFF:FFFF
HMAUMB
Fr die Arbeit mit dem konventionellen Speicher und den UMBs wird eine 
einseitige Liste verwendet, die HMA wird nicht umverteilt, es gibt nur einen 
Zeiger auf den Anfangs des freien Speicherbereichs. Die Arbeit mit XMS-
Speicher wird mit Hilfe von Deskriptoren ausgefhrt.

Der konventionelle Speicher und die UMBs sind Hauptbereiche fr die Arbeit 
des Systems und dienen der Anordnung der Systemdaten und der Anwen-
dungen sowie des Ladens des Anwendungscodes.

Die HMA wird nicht umverteilt. Hauptschlich wird dieser Bereich fr die 
Anordnung der Daten und des Systemcodes sowie der Daten und des Codes 
der speziellen Systemanwendungen benutzt.

Bemerkungen ber die Untersttzung der Diskettensonderformate:

 
Um die Arbeit mit Disketten doppelter Aufzeichnungsdichte mit 
80 Spuren zu untersttzen, funktioniert DOS gemeinsam mit 
BIOS. In Abhngigkeit von der Spurenanzahl wird ein Bit in der 
BIOS-Variablen festgelegt, das den Suchschritt (normal oder 
doppel) bestimmt.


Dieser Betrieb ist nur bei 100% kompatiblen BIOS IBM AT mglich.

 
Wenn BIOS 2.88 MB Diskettenformat untersttzt, ist die Anwen-
dung der Diskettensonderformate von PTS-DOS nicht mglich.





Arbeiten mit PTS-DOS
Nachdem im vorherigen Kapitel ein allgemeiner berblick ber die Struktur 
und die Leistungsfhigkeit von PTS-DOS vermittelt wurde, soll in diesem 
Kapitel die Installation und Konfiguration von PTS-DOS beschrieben wer-
den.
Sicherlich warten Sie schon voller Ungeduld auf den Augenblick, in dem 
PTS-DOS seine Dienste verrichten soll.

PTS-DOS kann parallel zu vorhandenen DOS-Systemen installiert werden. 
Man braucht die Festplatte nicht zwingend neu formatieren, so da die vor-
handenen Dateien nicht gelscht werden brauchen.

Da das Installationsvorgehen unterschiedlich ist, je nachdem ob die Installa-
tion auf einem neuen Computer, einem Computer mit einer formatierten 
Festplatte oder einem Computer mit einem anderen bereits installierten Be-
triebssystem durchgefhrt wird, sollten Sie vorab folgende Entscheidung 
treffen:

1. Soll der PC neu ,aufgebaut" werden ?
2. Soll PTS-DOS das alleinige Betriebssystem auf dem PC sein, 
oder
3. soll das Betriebsystem, mit dem Sie bisher arbeiteten erhalten 
bleiben und soll wahlweise mit PTS-DOS oder dem bisherigen 
Betriebsystem gearbeitet werden ?

Wenn Sie Ihre Entscheidung getroffen haben, steht der Installation des Be-
triebssystems nichts mehr im Wege.
Installation
Installation auf einer Festplatte:
Der Installationsvorgang beinhaltet:

  die bertragung der notwendigen Dateien von PTS-DOS Exten-
ded auf die Festplatte;
  eventuell auch die Sicherung des vorher installierten Betriebssy-
stems;
  je nach Wahl der Systemkonfiguration das Konfigurieren und 
Formatieren der Festplatte.


 
Falls Sie keinerlei Erfahrung mit DOS-Betriebsystemen haben 
so sollten Sie die Installation, insbesondere die Parallelinstal-
lation zu einem alten DOS, nur von einem Fachmann ausfh-
ren lassen.


 
Voraussetzung zur Installation von PTS/DOS inklusive aller 
Zustze sind ca. 1.5 MB freier Platz auf der Festplatte.


PTS-DOS kann bisher verwendete Festplattenkomprimierprogramme 
(Onlinekomprimierer wie Drivespace, Doublespace, Stacker u..) nicht 
bernehmen oder mit diesen zusammenarbeiten. (Siehe auch im Abschnitt 
,Der Online-Komprimierer FOLDER,)

Vor der Installation sollten Sie beachten:

1. Datensicherung bei Parallelinstallation:
	Bei sachgerechter Installation von PTS/DOS, parallel zu einem bereits 
vorhandenen Betriebssystem, werden die dort vorhandenen Daten und 
Programme zu 100 % erhalten und knnen ohne jede Probleme von bei-
den Systemen weiter benutzt werden. Unterluft Ihnen jedoch bei der 
Installation ein Fehler so knnen diese Daten unrettbar verloren gehen; 
Sichern Sie daher Ihre Daten, wenn Sie sich unsicher fhlen. 

2. Erstellen einer Bootdiskette vom alten System:
	Sie sollten vom alten System auf jeden Fall eine Bootdiskette erstellen, 
so da Sie bei Auftreten eines Fehlers zumindestens wieder von der Dis-
kette aus starten knnen.

 
Wenn Sie bereits mit einer lteren Version von PTS-DOS arbei-
ten, ist es zwingend notwendig, vor der Installation dieser Version, 
die ltere Version von PTS-DOS mittels der Bootdiskette zu de-
installieren.


Zum Starten des Programms legen Sie die Installationsdiskette ins Lauf-
werk A: und starten Sie Ihren Computer neu.

Damit wird PTS-DOS geladen und das Installationsprogramm von PTS-DOS 
gestartet. Auf dem Bildschirm wird die folgende Meldung angezeigt:


PTS-DOS Installation

Willkommen !!!

Dieses Programm installiert PTS-DOS auf Ihrer Festplatte.
Befolgen Sie bitte die Anweisungen der Anleitung zur
Installation von PTS-DOS Extended.

Eine beliebige Taste drcken ...

 (C) PTS. 1991,, 1992.

Abb.: 4	Der Bildschirm ,Willkommen"
Fr die nachfolgenden Bildschirme gilt:

  Wenn Sie zu einem der vorangegangenen Fenster zurckgehen 
mchten, um dort etwas zu ndern, so drcken Sie die rechte 
Maustaste oder [ESC].

Wenn Sie ber einen Schwarzwei-VGA-Monitor verfgen, und das Installa-
tionsprogramm ihn irrtmlich als einen Farbmonitor erkannt hat, (das ist 
daran zu sehen, da der Hintergrund nicht schwarz, sondern grau ist), verlas-
sen Sie das Installationsprogramm mit Hilfe von [ESC] und starten Sie es 
erneut, indem Sie an der DOS-Eingabeaufforderung folgendes eingeben:

F INSTALL VIDEO:MONO

Falls die Linien auf dem Bildschirm so aussehen:

aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
c                                         
A
Abb.: 5	Bildschirmlinien
verlassen Sie das Installationsprogramm ber [ESC] und starten Sie es erneut, 
indem Sie an der DOS-Eingabeaufforderung folgendes eingeben:

F INSTALL VIDEO:INIT

Wenn dies nicht hilft, verlassen sie nochmals das Installationsprogramm und 
starten Sie mit der Eingabe:

F INSTALL VIDEO:NORMAL

Das Installationsprogramm analysiert Ihre Festplatte. Dabei knnen Fehler-
meldungen ber entdeckte kritische Fehler angezeigt werden, die ggf. die 
Installation von PTS-DOS verhindern:






Abb.: 6	Fehlermeldung
Folgende Fehlermeldungen sind mglich:

Festplatte nicht gefunden
Diesen Fehler kann entweder das Fehlen der 
Festplatte, oder ihr inkorrekter Anschlu, so-
wie eine inkorrekte Einstellung des Festplat-
tentyps im CMOS-Speicher verursachen (s. die 
Beschreibung des Computers oder des Boards).

Fehler beim Lesen der 
Festplatte
Dieser Fehler kann durch folgendes verursacht 
werden:
  eine unkorrekte Einstellung des Festplattentyps 
im CMOS-Speicher,
  ein inkorrekter Anschu der Festplatte, sowie 
Strungen der Festplatte,
  oder wenn die Low-Level-Formatierung nicht 
durchgefhrt wurde
(s. die Beschreibung des Computers oder der 
Festplatte).


Erscheint keine Fehlermeldung, geht es mit  [ENTER] weiter.

Die Fehler lassen sich mit Hilfe des Programms FDISK beheben. In diesen 
Fllen schlgt das Installationsprogramm vor, FDISK zu starten.







Abb.: 7	Aufruf zum Starten von FDISK
Mgliche Situationen:

Tabelle der Festplatten-
partitionen ist schlecht
Sie mssen diese Partitionstabelle neu anlegen 
(siehe auch Abschnitt ,Das Programm FDISK, ab 
Seite 388)


 
Dieser Fehler wird durch eine Strung der Partitionstabelle ver-
ursacht. Falls Sie die Festplatte nicht neu formatieren mchten, 
brechen Sie die Installation ab und korrigieren Sie diesen Fehler 
mit Hilfe eines Programms zur Wiederherstellung der Festplat-
ten (z.B. Diskdoktor aus den Norton-Utilities).



Keine DOS-Partition ist 
auf Festplatte aktiv
oder
Es gibt keine aktive 
Partition auf Festplatte
Erstellen Sie eine DOS-Partition (siehe auch Ab-
schnitt ,Das Programm FDISK, ab Seite 388)


Um FDISK zu starten, drcken Sie [ENTER], um die Installation abzubre-
chen, drcken Sie [C] oder setzen Sie den Mauscursor auf die Antwort 
,Installation abbrechen" und drcken Sie zweimal die linke Maustaste.

Weiterhin schlgt Ihnen das Installationsprogramm vor, mittels FDISK die 
Partitionstabelle zu ndern:






Abb.: 8	Aufruf zum ndern der Partitionstabelle
Wenn Sie mit einer nicht konfigurierten Festplatte arbeiten oder die Partiti-
onstabelle ndern mchten, starten Sie FDISK durch Drcken von [R]. An-
derenfalls drcken Sie [P], um die Installation weiterzufhren.
Parametereinstellung
Wenn Sie FDISK nicht gestartet haben, wird Ihnen weiter vorgeschlagen, 
einige Parameter der Anwenderschnittstelle, des Shell-Programms CP und 
des Installationsprogramms einzustellen.

Wenn Sie mit einer CGA-, MDA- oder Hercules-Karte arbeiten, wird die 
folgende Meldung angezeigt:

Die Uhranzeige kann ,Schnee" auf dem Bildschirm
verursachen. Schalten Sie bei ,Schnee" aus.
T ) Ausschalten		L ) Lassen

Abb.: 9	Meldung bei Arbeit mit CGA-, MDA-, oder Hercules-Karte
Nach Ihrem Wunsch knnen Sie diesen ,Schnee" ausschalten oder unbeach-
tet lassen. Dafr setzen Sie den Cursor auf die gewnschte Antwort oder 
whlen den entsprechenden hervorgehobenen Buchstaben. 

Das Programm schlgt Ihnen vor, die Farbgestaltung von CP zu whlen. Im 
Fenster (Abb.: 10) sind einige mgliche Varianten angegeben. Setzen Sie den 
Mauscursor auf eine der Zeilen und drcken Sie die linke Maustaste oder 
[ENTER], dabei sehen Sie die gewhlte Farbgestaltung von CP. Die Wahl 
knnen Sie auch ber die Pfeiltasten ausfhren.
Es folgt die Anzeige:







Abb.: 10	Farbauswahl
Whlen Sie die gewnschte Farbe ber die Maus oder die Cursortaste aus.

 
Die gewhlten Farben knnen auch weiter modifiziert werden. 
Nheres dazu finden Sie im Abschnitt ,Sonstige Optionen" ab 
Seite 103


Es folgt:



Abb.: 11	Auswahl Signalton
Whlen Sie Signalton EIN/AUS ber die Maus oder die Cursortasten aus.
Formatieren der Laufwerke
Weiterhin berprft das Installationsprogramm alle logischen Laufwerke auf 
der Festplatte. Wenn das Programm ein unformatiertes Laufwerk entdeckt, 
schlgt es vor, das Laufwerk zu formatieren.






Abb.: 12	Hinweis unformatiertes Laufwerk
Drcken Sie [ENTER], wenn Sie das Laufwerk formatieren wollen, oder 
whlen Sie die Antwort ,berspringen", wenn sie es nicht wollen. Wenn Sie 
das Formatieren gewhlt haben, wird das Programm fr das Formatieren aus 
den CP Disk Utilities gestartet:

UACHTUNG !
3                                                                   3
3   Laufwerk D: ist eine Festplatte !!! Alle Daten werden gel"scht !3
3                      Formatieren durchfhren ?                    3
3                                                                   3
3                                                                   3
3                               JA   NEIN                           3
AU
Abb.: 13	Hinweis zur Formatierung der Festplatte
Drcken Sie [PFEIL LINKS] und [ENTER], um das betreffende Laufwerk zu 
formatieren, oder einfach [ENTER], wenn Sie es nicht formatieren wollen. 
Nach der Besttigung des Formatierens beginnt der Formatierungsvorgang.
Auf dem Bildschirm wird dabei die folgende Information angezeigt:

U
3 Formatiere: 20M   (Spuren:    53, K"pfe:     16, Sekt/Spr:   49)  3
A'
3                                                                   3
3                    Spur:    22   Kopf:       0                    3
3                                                                   3
3   UUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU                                    3
3   0%            25%            50%            75%           100%  3
AU
Abb.: 14	Formatierungsvorgang
Nach Beendigung der Formatierung gibt das Programm eine Abschlu-
Informationen aus:

U
3           Abschlu-Info                     3
A'
3         Datentr,gernummer:  8FCD-253E       3
3                                             3
321190656Byte Gesamt-Disketten/Plattenspeicher3
3    21188608 Byte verfgbar auf Laufwerk     3
3        2048 Byte pro Zuordnungseinheit      3
3                                             3
3        2048 Byte in defekten Blocks         3
3                                             3
3           Beliebige Taste drcken ...       3
AU
	Abb.: 15	Abschlu-Information nach dem Formatieren
Drcken Sie eine beliebige Taste, um den Installationsproze fortzusetzen.

Danach folgt die Wahl der zu installierenden Teile von PTS-DOS und deren 
Anordnung auf der Festplatte:










Abb.: 16	Auswahl zu installierender PTS-DOS-Programme
Die fr die Installation gewhlten Teile von PTS-DOS sind mit dem Zeichen 
,[]" vor dem Namen markiert, die nicht gewhlten mit dem Zeichen ,[  ]".
Die Teile, vor denen diese Zeichen nicht stehen, werden immer installiert. 
Fr jedes Programmpaket ist die Gre des Programms und der Pfad, in dem 
es installiert werden soll, angegeben. 

Whlen Sie ber die Maus oder die Cursortasten die Teilpakete an. Um einen 
Teil zu whlen oder abzuwhlen, setzen Sie den Cursorbalken darauf und 
drcken Sie [ENTER]. Um das Laufwerk oder den Pfad zu ndern, in dem das 
betreffende Programm installiert werden soll, setzen Sie den Cursorbalken 
auf das Programm und drcken Sie [F7]. Darauf erscheint die Abfrage nach 
dem neuen Laufwerk und dem Pfad:






Abb.: 17	Abfrage eines neuen Zielverzeichnisses
Geben Sie das neue Laufwerk und den Pfad ein und drcken Sie [ENTER].


 
Fr Systemdateien von PTS-DOS knnen Sie nur das Ziellauf-
werk ndern, sie werden immer im Wurzelverzeichnis abgelegt.



Whlen Sie die zu installierenden Programmteile, setzen Sie den Cursorbal-
ken auf den Punkt ,Installation beginnen" und besttigen Sie mit [ENTER].
Installationsproze
Nach der Auswahl der zu installierenden Programme beginnt der Installati-
onsvorgang. Zuerst werden die Systemdateien von PTS-DOS installiert. Da-
bei wird zuerst das alte Betriebssystem auf dem Ziellaufwerk analysiert.



Abb.: 18	Betriebssystemanalyse
Wenn das von Ihnen bisher benutzte Betriebssystem entdeckt wurde, wird 
Ihnen vorgeschlagen, dieses Betriebssystem nicht zu lschen:

 
Sie haben somit spter die Auswahl, entweder PTS-DOS oder das 
bisherige Betriebssystem zu laden.








Abb.: 19	Bootmanager - Abfrage
Das alte System wird jedoch zustzlichen Speicherplatz belegen. Drcken Sie 
[ENTER], um das alte Betriebssystem zu sichern, und [D] um es zu lschen.

Wenn kein anderes Betriebssystem auf dem Laufwerk entdeckt wurde, oder 
wenn Sie es vor der Installation gelscht haben, werden Ihnen zwei Verfah-
ren der Installation des Systems zur Auswahl angeboten:








Abb.: 20	Auswahl HD
Die Installation des Betriebssystems mit dem Formatieren ist empfehlenswert, 
weil so die volle Kompatibilitt des Systemlaufwerks mit PTS-DOS gewhr-
leistet wird. Die Installation ohne Formatieren hat den Vorteil, da die auf 
dem Laufwerk befindlichen Daten nicht zerstrt werden.

  Wenn Sie das alte Betriebssystem ,behalten" wollen (vgl. Abb.: 
19), wird PTS-DOS immer ohne Formatieren des Ziellaufwerks 
installiert.
  Falls Sie die Installation mit Formatieren gewhlt haben, mssen 
Sie das Formatieren nochmals besttigen:
  Wenn Sie die Installation ohne Formatieren gewhlt haben, wird 
der Installationsproze mit der folgenden Anzeige begleitet:









Abb.: 21	Anzeige bei Installation
Drcken Sie eine beliebige Taste, um mit der Installation fortzufahren.

Nun folgt das Entpacken der einzelnen Programmteile. Dieser Vorgang wird 
auf dem Bildschirm angezeigt. Nach Beendigung des Installationsvorgangs 
wird entweder die DOS-Eingabeaufforderung angezeigt oder der DOS-
Manager (Command-Prozessor CP) gestartet. Entfernen Sie die Installati-
onsdiskette aus dem Laufwerk und drcken Sie [CTRL-ALT-DEL] oder 
[STRG-ALT-ENTF], um den Computer neu zu starten.
Deinstallieren von PTS-DOS
PTS-DOS enthlt im Gegensatz zu anderen Betriebsystemen die Mglichkeit 
der Deinstallation.

Es gibt drei mgliche Deinstallationsmglichkeiten:

  Geben Sie unter PTS-DOS den Befehl UNINSTALL ein. Daraufhin wird 
PTS-DOS von Ihrer Festplatte gelscht.
 oder
  Legen Sie die Bootdiskette von PTS-DOS ein, booten Ihren PC und 
whlen den Punkt zur Deinstallation aus.
 oder
  Legen Sie die Bootdiskette einer anderen DOS-Version ein, booten Ihren 
PC und fhren den Befehl sys c: aus.
  
Die Deinstallation nach Variante 1 und 2 ist zu bevorzugen.


Die Benutzeroberflche von PTS-DOS
Wer mit einem Betriebssystem oder einem Anwenderprogramm arbeiten 
mchte, mu sich zunchst mit der dazugehrigen Benutzeroberflche aus-
einandersetzen. Die Benutzeroberflche bei PTS-DOS besteht aus dem 
Kommandoprompt.
Um die Bedienung freundlicher zu gestalten, wurde PTS-DOS mit einer lei-
stungsfhigen Shell ausgestattet, die es dem Bediener erlaubt, Kommandos 
mit wesentlichen hheren Komfort als ber ein Kommandowort einzugeben.

Die Shell von PTS-DOS
Die Shell von PTS-DOS ist ein sehr bequemes und leistungsfhiges Pro-
gramm mit den Namen ,CP (Command Prozessor)" zur Bedienung der DOS-
Funktionen. Zustzlich enthlt sie weitere Programme, die in DOS nicht 
enthalten sind z.B.:
  ein Archivierungsprogramm (BSA)
  ein Terminalprogramm
  ein Programm zur Analyse der vorhandenen Hardware

Diese Shell ist nicht zwingend an PTS-DOS gebunden. Deshalb an dieser 
Stelle die Systemvoraussetzungen fr die Arbeit mit CP:
  ein IBM-kompatibler PC
  mit mind. 512 KB RAM
  1 Festplatte
  1 Disketten-Laufwerk

CP bentigt in der Grundversion weniger als 400 KB, mit Zusatzprogrammen 
ca. 500 und mit diversen weiteren Programmen ca. 900 KB. CP luft unter 
MS-DOS ab Version 3.3.
Fr DR-DOS, 4DOS und NDOS ist zuvor das Programm 
,PATCH2E.COM" (gehrt nicht zum Lieferumfang, ist jedoch ber die 
Distributoren zu beziehen) zu laden.

Es wird davon ausgegangen, da Sie mit der Installation von PTS-DOS be-
reits CP installiert haben.
Starten von CP
Nachdem Sie CP installiert haben, brauchen Sie zum Starten des Programms 
nach dem DOS-Prompt nur ,CP" einzugeben und mit [ENTER] zu besttigen:

	C:\>CP    [Enter].

Damit CP von einem beliebigen Laufwerk gestartet werden kann, modifizie-
ren Sie den PATH-Befehl in der AUTOEXEC.BAT (AUTOPTS.BAT) indem Sie 
die Zeile erweitern:

	path=[ ... ];C:\PTSDOS\CP

einfgen (vorausgesetzt, da sich das Verzeichnis CP im Pfad PTSDOS be-
findet). Um CP automatisch zu starten, fgen Sie auerdem am Ende der 
Datei die Zeile:

	CP

ein.

Beim Starten liest CP fnf Dateien ein:

  CP.STP		Statusdatei
  CP.EXT		Datei zum Starten der Programme je nach ihrer
 		Erweiterung
  CPEDIT.EXT	Datei der Erweiterungen fr die Anwendung eines
 	externen Editors
  CPVIEW.EXT	Datei der Erweiterungen fr die Anwendung eines
 		externen Viewing-Programms
  CP.MAC		Datei der Makrodefinitionen
Meldungen ber Betriebsmodi
Beim Starten von CP knnen folgende Meldungen angezeigt werden, die den 
Benutzer ber den jeweiligen Betriebsmodi informieren:

CP arbeitet im Modus 25x80 Zeichen.
Zum Wechseln in diesen Modus eine beliebige Taste drcken.

Der Grund dieser Meldung liegt darin, da der Bildschirm beim Starten von 
CP in einem anderen Modus war.


Mit Hilfe des Programms CPIVM.COM kann man residente Programme 
lschen, die aus CP heraus gestartet wurden. Wenn CP beim Starten 
CPIVM.COM im Speicher findet, erscheint die Meldung:

CPIVM im Speicher gefunden. TSR Programme knnen gelscht werden.
Fenster und Pulldown-Mens von CP
Gesamtbildschirm-bersicht
Das Hauptmen von CP besteht aus vier Fenstern:

- Fenster A (die linke Hlfte des Bildschirms),
- Fenster B (in der Mitte des rechten Teils),
- Informationsfenster (oben rechts),
- Befehlszeile (unten rechts).

Die Gesamtbersicht des Bildschirms:

IIIIIIIIIIIIIIEIIIIIIIIIIIIIIII
               Informations-  
               fenster        
              AA
                     33       
  Fenster A      Fenster B    
                     33       
              AA
               Befehlszeile   
                              
EIIIIIIIIIIIIIIEIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 22	Hauptmen-Bildschirm

Betrachten wir die Fenster nher. Das grte Fenster nimmt die ganze linke 
Hlfte des Bildschirms ein (es wird im folgenden ,Fenster A" genannt, siehe 
Abb.: 22). Fenster A enthlt folgende Informationen ber die Dateien und 
Unterverzeichnisse des aktuellen Verzeichnisses:

- Name und Erweiterung
- Gre (in Byte)
- Erstellungs- bzw. nderungs-Datum
- Kennzeichen einer versteckten oder System-Datei 
(schraffierter Balken).
 
		       U Aktives Laufwerk und Verzeichnis
		       3
                  IIII C:\ IIIIIIIIIIIIIIIIIIII
                     Name     3  Gr"e  3 Datum  
Unterverzeichnis- BASIC       3UU DIR UU314-02-91
Datei  config   asc3     4023314-11-88
                  autoexec bat3      286324-02-91
                  command  com3    25307317-03-87
System- oder  ibmbio   com3    22100318-03-87
versteckte        ibmdos   com3    30159317-03-87
Datei             config   sys3      100317-02-91
		     3
		     3    3 3         3   3  3 A Jahr   Anlegungs-
		     3    3 3         3   3  A Monat A
		     3    3 3         3   A Datum U datum
		     3    3 3         A Dateigr"e
		     3    3 A Erweiterung                
		     3    A Merkzeichen der versteckten Datei
		     A Name
Abb.: 23	Gesamtbersicht Fenster A

Unterverzeichnisnamen sind gro, Dateinamen sind klein geschrieben. 
Zwischen dem Namen und der Erweiterung kann ein schraffierter Balken, 
stehen. Das bedeutet, da die Datei oder das Verzeichnis das Attribut 
,versteckt" (englisch ,hidden") oder ,System-" hat. Die Gre der jeweili-
gen Datei wird in der mittleren Spalte in Byte angegeben. Sofern es sich um 
ein Verzeichnis handelt, steht in dieser Spalte lediglich die Anzeige ,DIR, 
(englisch ,Directory,); die Verzeichnisgre wird nur bei markierten Ver-
zeichnissen angegeben. In der oberen Zeile des Fensters A sind das aktive 
Laufwerk und das aktuelle Verzeichnis angezeigt. In unserem Beispiel ist es 
das Wurzelverzeichnis des Laufwerks C. Dateien und Unterverzeichnisse im 
Fenster A knnen mit Hilfe des Cursorbalkens gewhlt werden. (Siehe Ab-
schnitt ,Bewegung des Cursorbalkens in den Fenstern A und B").

Rechts in der Bildschirmmitte befindet sich das Fenster B, indem ebenfalls 
Dateien und Verzeichnisse eines Laufwerks (siehe berschrift) angezeigt 
werden. Es besteht aus zwei Teilen, wobei der rechte Teil die Fortsetzung des 
linken Teils ist. Im Unterschied zu Fenster A wird im Fenster B das Datum 
der Datei oder des Unterverzeichnisses nicht angegeben. Dateien und Unter-
verzeichnisse im Fenster B knnen aber auch mit Hilfe des Cursorbalkens 
gewhlt werden, obwohl Fenster B nicht aktiv ist.


 A C:\DM AAA
    Name     3  Gr"e  33   Name     3  Gr"e  
 ..          3UU DIR UU33cps      com3     2427
 CPDEMO      3UU DIR UU33cp       doc3    26926
 CPTUT       3UU DIR UU33cp       ext3      570
 DOC         3UU DIR UU33cpview   ext3      134
 archview com3     992633cp       hlp3    20383
 cp       com3    5741133cp       mac3      154
 cpivm    com3      49633status   me 3     1971
 cpmd     com3     477233cp       mnu3      152
 cpmg     com3     119133disk     mnu3      168
 EAAAA
	Abb.: 24	Gesamtbersicht Fenster B
An Stelle des rechten Teils des Fensters B kann ein Hilfefenster aufgerufen 
werden, indem die Belegung der Funktionstasten kurz beschrieben sind. 
Durch Drcken von [SHIFT], [CTRL] ([STRG])oder [ALT] ndert sich die 
Information ber die Belegung der Funktionstasten im Hilfefenster.

Das Hilfefenster kann folgendermaen ein- bzw. ausgeschaltet werden:

F Klicken Sie das Hilfefenster mit der rechten Maustaste an
 oder
F Mit Hilfe des Mens ,Optionen". (Lesen Sie Nheres darber im 
Abschnitt ,Programmstatus und Parametereinstellungen" ab 
Seite 164.)

Das Informationsfenster befindet sich ber dem Fenster B. Es gibt Auskunft 
ber die Laufwerke, deren Verzeichnisse in den Fenstern A und B in der 
Form angezeigt werden:

  Laufwerksbezeichnung
  Zahl der im angezeigten Unterverzeichnis markierten Dateien
  Umfang der markierten Dateien (Bytezahl)
  freier Speicherplatz auf dem Laufwerk (Bytezahl)
  Speicherkapazitt des aktiven Laufwerks (Bytezahl)
  Volume-Namen.

Die mittlere Spalte dieses Fensters liefert Informationen ber das aktive 
Laufwerk im Fenster A, die rechte Spalte Informationen ber das Laufwerk 
des Fensters B.

              U           
IIIIIIIIIIIII  Laufwerk-INFO       11:35am I
             AAAU          
 Laufwerk         3 C:          3 D:          
 Dateien markiert 3  0          3  0          
 Bytes markiert   3  0          3  0          
 Bytes frei       3  2461696    3  4399104    
 Kapazit"t, Bytes 3 10452992    3 10452992    
 Volume label     3 DISK_C      3 DISC_D      
EAA
	Abb.: 25	Laufwerk-INFO-Fenster

Unter dem Fenster B befindet sich die Befehlszeile. Der aktive Cursor in der 
Befehlszeile stellt die Bereitschaft dar, DOS-Befehle anzunehmen und auszu-
fhren. Nachdem Sie Ihre Eingabe beendet und [ENTER] gedrckt haben, 
wird diese Eingabe an das Betriebssystem bertragen und als ein gewhnli-
cher Befehl ausgefhrt. Die Befehlszeile ist auf 128 Zeichen begrenzt. Man 
kann die Befehlszeile mit Hilfe folgender Tasten editieren:

[PFEIL RECHTS]
-
bewegt den Cursor um eine Position nach rechts


[PFEIL LINKS]
-
bewegt den Cursor um eine Position nach links


[HOME] ([POS1])
-
bewegt den Cursor an den Anfang der Befehlszeile


[END] ([ENDE])
-
bewegt den Cursor an das Ende der Befehlszeile


[BACKSPACE] 
([  ])
-
lscht das Zeichen links vom Cursor und setzt den 
Cursor auf diese Position


[DEL] ([ENTF])
-
lscht aktives Zeichen


Ganz unten rechts auf dem Bildschirm ist in eckigen Klammern der FREIE 
SPEICHERPLATZ angegeben.
Bewegung des Cursorbalkens in den Fenstern A und B
In jedem Fenster gibt es einen Cursorbalken, mit dessen Hilfe eine Datei oder 
ein Unterverzeichnis gewhlt werden kann. Viele Operationen werden direkt 
mit einer ,gewhlten" Datei im Fenster ausgefhrt. Der Cursorbalken im 
Fenster A wird mit Hilfe folgender Tasten bewegt:

[PFEIL AUF]
-
eine Datei nach oben


[PFEIL AB]
-
eine Datei nach unten


[PGUP] ([BILD-])
-
21 Dateien (eine Seite) nach oben


[PGDN] ([BILD_])
-
21 Dateien (eine Seite) nach unten


[CTRL-PGUP] 
([STRG-BILD-])
-
an den Anfang der Datei-Auflistung


[CTRL-PGDN] 
([STRG-BILD_])
-
an das Ende der Datei-Auflistung


Im Fenster B kann der Cursorbalken mit folgenden Tastenkombinationen 
bewegt werden:

[CTRL-HOME] 
([STRG-POS1])
-
verschiebt den Cursorbalken um eine Datei nach oben


[CTRL-END] 
([STRG-ENDE])
-
verschiebt den Cursorbalken um eine Datei nach unten



Um den Cursorbalken in den Fenstern A und B mit Hilfe der Maus zu bewe-
gen, klicken Sie die gewnschte Datei mit der linken Maustaste an.

Die Liste der Tasten, die fr die Bewegung des Cursorbalkens in den Fen-
stern A und B benutzt werden knnen, ist in der Tabelle 1 angefhrt.

U
3   Bewegung des Cursorbalkens in den Fenstern A und B         3
AA'
3[Pfeil auf]/ 3 Den Cursorbalken im Fenster A um eine Datei    3
3[Pfeil ab]   3 nach oben/nach unten verschieben               3
A'
3PgUp/PgDn    3 Den Cursorbalken im Fenster A um 21 Dateien    3
3             3 nach oben/nach unten versetzten                3
A'
3Ctrl-PgUp    3 Der Cursorbalken im Fenster A an den Anfang/   3
3Ctrl-PgDn    3 an das Ende der Datei-Auflistung setzen        3
A'
3Ctrl-Home    3 Den Cursorbalken im Fenster B um eine Datei    3
3Ctrl-End     3 nach oben/nach unten verschieben               3
AAU
	Tabelle 1	Bewegung des Cursors
Pulldown-Mens von CP
CP bietet dem Benutzer sehr hilfreiche und zugngliche Pulldown-Mens 
an. Die verfgbaren Module werden am oberen Bildschirmrand in der soge-
nannten Menleiste prsentiert und sind mittels Maus oder auch per Tastatur 
zu aktivieren. Die Menleiste kann folgendermaen aufgerufen werden:

F Drcken Sie [F9]
 oder
F Setzen Sie den Mauscursor auf die oberste Zeile des Bildschirms 
und klicken Sie diese mit einer Maustaste an.

 
Wenn sich der Mauscursor in der oberen linken Ecke befindet,  
werden beim Drcken einer Maustaste nicht die Pulldown-
Mens aufgerufen, sondern der DOS-Bildschirm. Beim An-
klicken der rechten oberen Ecke wird der Bildschirmschoner 
eingeschaltet.


In der Menleiste stehen folgende Punkte zur Auswahl:

  Fenster
  Markieren
  Befehlszeile
  Disk
  Datei
  Optionen
  Suchmuster.

Nach der Vorgabeeinstellung ist einer der Menpunkte mit dem Cursorbal-
ken gewhlt. Wenn Sie mit einem anderen Punkt arbeiten mchten, knnen 
Sie ihn per Tastatureingabe oder ber die Maus folgendermaen aktivieren:

F Whlen Sie mit Hilfe der Cursortasten [PFEIL LINKS] und [PFEIL 
RECHTS] den gewnschten Punkt und drcken Sie [ENTER]
 oder
F Klicken Sie den gewnschten Punkt mit der linken Maustaste 
zweimal an
 oder
F Drcken Sie die Buchstabentaste, die dem markierten Buchsta-
ben in der Menleiste entspricht.

Dabei erscheint auf dem Bildschirm ein dem gewhlten Punkt entsprechendes 
Pulldown-Men. Um eine Option im Pulldown-Men zu aktivieren:

F Whlen Sie den gewnschten Punkt mit Hilfe der Cursortasten 
[PFEIL AUF], [PFEIL AB] und drcken Sie [ENTER] 
 oder
F Klicken Sie den gewnschten Punkt des Pulldown-Mens mit der 
linken Maustaste zweimal an 
 oder
F Drcken Sie die Buchstabentaste, die dem hervorgehobenen 
Buchstaben im Menpunkt entspricht.

Um das Pulldown-Men und die Menleiste zu verlassen, drcken Sie [ESC] 
oder die rechte Maustaste zweimal.
Fenstersteuerung
Das Pulldown-Men der Fenstersteuerung beinhaltet 8 Optionen:

  Wiedereinlesen
  Fensteraustausch
  Verzeichnis wechseln Fenster A
  Verzeichnis wechseln Fenster B
  Baum A
  Baum B
  Wurzelverzeichnis A
  Dateisuche.

U
3 Fenster 3
AA
3  L) Wiedereinlesen      ^R    3
3  F) Fensteraustausch    Tab   3
3  A) Verz. wechseln A   Enter  3
3  B) Verz. wechseln B    ^_    3
3  1) Baum A              ^F1   3
3  2) Baum B              ^F2   3
3  W) Wurzelverz. A       ^\    3
3  D) Dateisuche          ^F    3
AU
	Abb.: 26	Men der Fenstersteuerung
Wiedereinlesen
Diese Option ist besonders nach dem Wechseln von Disketten hilfreich.
CP liest die Informationen ber Laufwerke, Unterverzeichnisse und Dateien 
erneut ein und zeigt sie an.

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Fenster" und im akti-
vierten Pulldown-Men die Option ,Wiedereinlesen"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-R] ([STRG-R]).
Fensteraustausch
Wenn Sie die Fenster A und B gegeneinander wechseln wollen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Fenster" und im akti-
vierten Pulldown-Men die Option ,Fensteraustausch"
 oder
F Drcken Sie [TAB]
 oder
F [CTRL-I] ([STRG-I])
 oder
F Setzen Sie den Mauscursor auf den linken Teil des Fensters B 
und drcken Sie die rechte Maustaste.
Verzeichnis-Wechsel
Wenn Sie in ein anderes Unterverzeichnis im Fenster A wechseln wollen:

F Setzen Sie den Cursorbalken mit Hilfe der Tasten [PFEIL AUF], 
[PFEIL AB] auf das Verzeichnis, das Sie aktivieren mchten, 
whlen Sie dann in der Menleiste den Punkt ,Fenster" und im 
aktivierten Pulldown-Men die Option ,Verz. Wechseln A"
 oder
F Setzen Sie den Cursorbalken mit Hilfe der Tasten [PFEIL AUF], 
[PFEIL AB] auf das Verzeichnis, das Sie aktivieren mchten, und 
drcken Sie [ENTER]
 oder
F Klicken Sie den Verzeichnisnamen mit der linken Maustaste 
zweimal an.

Wenn Sie im Fenster B in ein anderes Unterverzeichnis wechseln mchten:

F Setzen Sie den Cursorbalken mit Hilfe der Tasten [CTRL-
HOME], [CTRL-END] auf das Verzeichnis, das Sie aktivieren 
mchten, whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Fenster" und 
im aktivierten Pulldown-Men die Option ,Verz. wechseln B"
 oder
F Setzen Sie den Cursorbalken mit Hilfe der Tasten [CTRL-
HOME], [CTRL-END] auf das gewnschte Verzeichnis und drk-
ken Sie [CTRL--]
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste den Verzeichnisnamen 
zweimal an.

Das Vorgnger-Verzeichnis wird durch zwei Punkte (..) in der oberen Zeile 
angezeigt. Der Wechsel ins Vorgnger-Verzeichnis wird auf dieselbe Weise 
ausgefhrt, wie in ein anderes Unterverzeichnis.
Verzeichnisbaum
Der ,Verzeichnisbaum"  gibt Ihnen die Mglichkeit, sich die Verzeichnis-
struktur anschaulich vorzustellen und in das gewnschte Verzeichnis zu 
wechseln. Die Baumstruktur fr das Fenster A knnen Sie folgendermaen 
aufrufen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Fenster" und im akti-
vierten Pulldown-Men die Option ,Baum A"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-F1]
 oder
F Klicken Sie mit der rechten Maustaste die mittlere Spalte des 
Informationsfensters an.

Um die Baumstruktur fr das Fenster B aufzurufen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Fenster" und im Pull-
down-Men die Option ,Baum B"
F oder
F Drcken Sie [CTRL-F2]
F oder
F Klicken Sie mit der rechten Maustaste die rechte Spalte im In-
formationsfenster an.


Die ,Baumstruktur" sieht z.B. folgendermaen aus:

III Verzeichniswahl  fr Fenster A III
                                      
  \ x Wurzelverzeichnis
   ABASIC                            
   ACW                               
   3 ADOC                            
   ADOS                              
   ALEX x Verzeichnisname
   3 ADOC                              
   AUTIL                             
   AVP                               
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 27	Baumstruktur
Mit Hilfe der Cursortasten whlen Sie das Verzeichnis, in das Sie wechseln 
wollen und drcken [ENTER]. CP wechselt in das von Ihnen gewhlte Ver-
zeichnis. Sie knnen das Verzeichnis aber auch per Maus whlen.
Wurzelverzeichnis
Wenn Sie aus dem Unterverzeichnis einer beliebigen Stufe direkt ins Wur-
zelverzeichnis wechseln mchten, gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Fenster" und im akti-
vierten Pulldown-Men die Option ,Wurzelverz. A"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-\].

Nach einem solchen Wechsel wird der Cursorbalken am Anfang des Wurzel-
verzeichnisses stehen.
Dateisuche
Wenn die Auflistung der Dateien sehr lang ist , ist es nicht immer leicht, die 
gewnschte Datei zu finden. Zu diesem Zweck dient der Menpunkt 
,Dateisuche". Diese Option ist nur fr Fenster A gltig. Sie kann folgender-
maen aufgerufen werden:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Fenster" und im da-
nach erscheinenden Pulldown-Men die Option ,Dateisuche"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-F].

Auf dem Bildschirmfenster erscheint unten rechts das Fenster mit den Frage-
zeichen.Hier geben Sie den Namen der zu suchenden Datei / Dateien ein.

   IIIIIIIIIIIIIIIIIIIII 
    Suche: ????????.???  
   EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII 
	Abb.: 28	Fenster fr Dateisuche
Die Joker ,?" und ,*" sind zulssig. Dabei ersetzt ein ,?" genau ein alpha-
numerisches Zeichen. Z.B. Sie suchen eine Datei namens ,MEIER.TXT", 
wissen aber nicht mehr, ob Sie Meier mit ,i", ,y" und ,a" oder ,e" geschrie-
ben haben. Dann mte das Suchmuster ,M??ER.TXT" lauten.

Das Ergebnis der Suche knnte, falls diese Dateien existieren, folgenderma-
en lauten:
- MEIER.TXT
- MEYER.TXT
- MAIER.TXT
- MAYER.TXT
- MASER.TXT
- MAUER.TXT

Im Fenster mit dem Fragezeichenmuster gibt es einen Cursor, der zunchst in 
der ersten Position links steht. Sie geben im Musterfeld zunchst das Zeichen 
,M" ein (,M???????.???"). Wenn die dem Muster entsprechenden Dateien (in 
unserem Beispiel sind es Dateien, die mit dem Buchstaben ,M" beginnen), so 
bleibt der Cursorbalken im Fenster A auf der ersten passenden Datei stehen, 
und der Cursor im Fragezeichenmuster verschiebt sich um eine Position nach 
rechts, fr die Eingabe des nchsten Zeichens. Wenn Sie Ihr Muster przisie-
ren mchten, geben Sie das nchste Zeichen ein. Dabei verschiebt sich der 
Cursorbalken auf die dem neuen Muster entsprechende Datei. Wenn Sie aber 
einen Buchstaben eingeben haben, der in dieser Position in keiner Datei vor-
handen ist, dann wird er einfach nicht aufgenommen, und das Fragezeichen 
,?" bleibt. Der Cursor bleibt auf der alten Position stehen.
Editierung eines Musters
Bei der Editierung eines Musters knnen Sie das Pulldown-Men 
,Suchmuster" benutzen, das folgende Punkte enthlt:

  Lschen
  Nchste Datei suchen
  Zeichen lschen
  Backspace
  Suchmodus verlassen

Dieses Men sieht wie folgt aus:
                                U
                                3 Suchmuster 3
UA'
3  L) L"schen                       ^F       3
3  N) N,chste Datei suchen          ^Enter   3
3  Z) Zeichen l"schen               Del      3
3  B) Backspace                     Backspc  3
3  V) Suchmodus verlassen           Esc      3
AU
	Abb.: 29	Men der Suchmuster-Editierung
Lschen
Diese Option dient zum Lschen der Musterzeile. Der Cursor springt wieder 
auf die 1. Position des Fragezeichenmusters. Sie wird wie folgt aktiviert:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Suchmuster" und im 
aktivierten Pulldown-Men die Option ,Lschen"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-F].
Nchste Datei suchen
Wenn Sie eine andere Datei suchen wollen, die ebenfalls dem vorgegebenen 
Muster entspricht, gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Suchmuster" und im 
Pulldown-Men die Option ,Nchste Datei suchen"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-ENTER] oder [CTRL-J].
Zeichen lschen
Wenn Sie das aktive Zeichen im Muster lschen wollen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Suchmuster" und im 
Pulldown-Men die Option ,Zeichen lschen"
 oder
F Drcken Sie [DEL].
Backspace
Wenn Sie das linkes Zeichen lschen und den Cursor um eine Position nach 
links verschieben wollen, dann:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Suchmuster" und im 
Pulldown-Men die Option ,Backspace"
 oder
F Drcken Sie [BACKSPACE].
Suchmodus verlassen
Den Suchmodus knnen Sie folgendermaen verlassen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Suchmuster" und im 
Pulldown-Men die Option ,Suchmodus verlassen"
 oder
F Drcken Sie [ESC].

Bei der Editierung eines Musters knnen Sie den Cursor mit Hilfe der Tasten 
[PFEIL LINKS], [PFEIL RECHTS] oder mit der Maus bewegen. Die folgenden 
Tasten haben hier spezifische Funktionen:
,*" (Multiplikations-Zeichen)
Wenn der Cursor im ,Namen" (vor dem Punkt) steht, so wird er beim Drk-
ken von ,*" ins Feld der Erweiterung verschoben. Wenn der Cursor in der 
,Erweiterung" steht, so verschiebt er sich beim Drcken von ,*" auf das 
letzte Zeichen der Erweiterung.
,." (Punkt)
Wenn der Cursor im ,Namen" steht, so werden alle Fragezeichen durch 
Leerzeichen vom Cursor bis Namensende ersetzt, der Cursor kommt dabei 
auf das erste Zeichen der Erweiterung.
Die Liste der Tasten, die bei der Editierung eines Musters benutzt werden, ist 
in Tabelle 2 dargestellt.

U
3   Tastenbelegung bei der Editierung eines Musters        3
AA'
3 Pfeil links 3 bewegt den Cursor nach links               3
A'
3 Pfeil rechts3 bewegt den Cursor nach rechts              3
A'
3    Esc      3 Suchmodus verlassen                        3
A'
3     *       3 verschiebt den Cursor ins Erweiterungsfeld 3
A'
3     .       3 verschiebt den Cursor ins Erweiterungsfeld 3
3   (Punkt)   3 und ersetzt Fragezeichen im Namenfeld durch3
3             3 Leerzeichen                                3
A'
3     Del     3 ersetzt aktives Zeichen durch "?"          3
A'
3  Backspace  3 verschiebt den Cursor um eine Position nach3
3             3 links und ersetzt aktives Zeichen durch "?"3
A'
3 Ctrl-Enter  3 die n,chste dem Muster entsprechende Datei 3
3    oder     3 suchen                                     3
3   Ctrl-J    3                                            3
AAU
	Tabelle 2	Liste der Editierungstasten
Markieren von Dateien und Verzeichnissen
Manchmal ist es vorteilhaft, bestimmte Operationen gleichzeitig mit mehre-
ren Dateien oder Unterverzeichnissen auszufhren. Zu diesem Zweck dient 
die Funktion des Markierens von Dateien und Unterverzeichnissen. 
 
Verwechseln Sie bitte nicht ,markieren" mit ,whlen"!


Man kann nur eine Datei/Unterverzeichnis whlen, markieren knnen Sie 
hingegen mehrere Dateien.) Mit den markierten Dateien werden die soge-
nannten ,Gruppenoperationen" ausgefhrt. Im Farbmodus werden diese 
Dateien/Verzeichnisse in einer anderen Farbe angezeigt. Im Monochrom-
Modus steht ein ,Sternchen" (*) hinter der Erweiterung des Dateinamens. 
Dateien und Verzeichnisse knnen nur im Fenster A markiert werden.
Der Menpunkt ,Markieren" beinhaltet folgende sechs Optionen:

U
3  Markieren  3
AA
3  K) Kippschalter                     Ins      3
3  I) Invertieren                      ^G       3
3  D) Dateien markieren                ^T       3
3  M) Markierung ausblenden            ^U       3
3  F) Fenster vergleichen              ^Z       3
3  A) Mark. auflisten                  Alt-F7   3
AU
	Abb.: 30	Pulldown-Men ,Markieren"
Kippschalter
Diese Option bietet die Mglichkeit, eine Datei oder ein Unterverzeichnis zu 
markieren, wenn sie noch nicht markiert sind, oder die Markierung einer 
bereits markierten Datei (eines Unterverzeichnisses) aufzuheben. Dazu gehen 
Sie folgendermaen vor:

F Setzen Sie mit Hilfe der Pfeiltasten oder der Maus den Cursor-
balken auf die/das zu markierende Datei/Unterverzeichnis, dann 
whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Markieren" und im 
aktivierten Pulldown-Men die Option ,Kippschalter"
 oder
F Setzen Sie den Cursorbalken auf die / das zu markierende Datei / 
Unterverzeichnis und drcken Sie [INS] ([EINFG])
 oder
F Klicken Sie mit der rechten Maustaste die/das zu markierende 
Datei/Unterverzeichnis zweimal an.

Bei der Markierung von Dateien oder Unterverzeichnissen wird die gesamte 
Gre (in Bytes) der markierten Dateien im Informationsfenster angezeigt. 
Bei der Markierung eines Unterverzeichnisses wird auerdem seine Gre 
rechts vom Namen angegeben.
Invertieren
Sie knnen die Markierung im Fenster A invertieren, d.h. alle unmarkierten 
Dateien und Unterverzeichnisse markieren und die Markierung der bereits 
markierten Dateien/Unterverzeichnisse ausblenden. Diese Option wird fol-
gendermaen ausgefhrt:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Markieren" und im 
aktivierten Pulldown-Men die Option ,Invertieren"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-G] ([STRG-G])
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Zeile ,Bytes markiert" 
in dem Informationsfenster an.

Bei der Markierung von mehreren Verzeichnissen mittels der Inversion sucht 
CP alle Dateien ab, die den betreffenden Verzeichnissen angehren, sum-
miert deren Gre, und zeigt sie im Informationsfenster an. Das kann einige 
Zeit in Anspruch nehmen.
Dateien markieren
CP bietet die Mglichkeit, Dateien nach einem Muster zu markieren bzw. die 
Markierung aufzuheben.
Dabei gehen Sie wie folgt vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Markieren" und im 
Pulldown-Men die Option ,Dateien markieren"
 oder
F Drcken Sie die Tasten [CTRL-T] ([STRG-T])
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Zeile ,Dateien mar-
kiert" im Informationsfenster an.

Auf dem Bildschirm erscheint folgende Anzeige:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
  Dateien markieren: 
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
     *.*             
                     
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 31	Markieren von Dateien
In dieses Fenster knnen Sie Ihr Zeichenkettenmuster eingeben. Bei der Edi-
tierung des Musters knnen Sie das Men der Zeichenketten-Editierung be-
nutzen (Siehe Abschnitt ,Zeichenketten-Editierung in den Fenstern" ab Seite 
90).

Sie knnen die von DOS her bekannten Jokerzeichen ,?" und ,*" verwenden. 
Besttigen Sie die Eingabe mit [ENTER], und alle Dateien (nicht aber Ver-
zeichnisse), die dem Muster entsprechen, werden markiert.

 
Sie knnen nur Dateien, nicht aber Unterverzeichnisse nach ei-
nem Muster markieren.

Markierung ausblenden
Die gesetzten Markierungen knnen ebenfalls rckgngig gemacht werden. 
Dazu gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Markieren" und im 
Pulldown-Men die Option ,Markierung ausblenden"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-U] ([STRG-U])
 oder
F Klicken Sie mit der rechten Maustaste die Zeile ,Dateien mar-
kiert" im Informationsfenster an.

Die Eingabe eines Zeichenkettenmusters beim Lschen der Markierung wird 
entsprechend ausgefhrt.
Fenster vergleichen
Bei dieser Option wird der Inhalt in den Fenstern A und B verglichen und 
unterschiedliche/fehlende Dateien markiert. Untergeordnete Unterverzeich-
nisse werden nicht verglichen.
F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Markieren" und im 
entsprechenden Pulldown-Men die Option ,Fenster verglei-
chen"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-Z] ([STRG-Z]).
Markierungen auflisten
Um auf dem Bildschirm Verzeichnisse anzeigen zu lassen, die markierte 
Dateien enthalten, gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Markieren" und im 
Pulldown-Men die Option ,Mark. Auflisten"
 oder
F Drcken Sie [ALT-F7]
 oder
F Klicken Sie mit der rechten Maustaste die Zeile ,Bytes mar-
kiert" im Informationsfenster an.

Mit Hilfe der Pfeiltasten knnen Sie in dieser Auflistung das gewnschte 
Verzeichnis whlen. Beim Drcken von [ENTER] wechseln Sie in dieses 
Verzeichnis. Sie knnen diese Operation auch ber die Maus ausfhren.

U
3    Markieren von Dateien und Unterverzeichnissen    3
AA'
3  Ins   3 Gew,hlte(s) Datei/Verzeichnis im Fenster A 3
3        3 markieren/Markierung aufheben              3
A'
3 Ctrl-G 3 Markierung im aktuellen Verzeichnis        3
3        3 invertieren                                3
A'
3 Ctrl-T 3 Dateien nach einem Muster markieren        3
3        3 (Verzeichnisse werden nicht markiert!)     3
A'
3 Ctrl-U 3 Markierte Dateien nach einem Muster        3
3        3 ausblenden (Verzeichnisse werden nach      3
3        3 Muster nicht ausgeblendet)                 3
A'
3 Ctrl-Z 3 Dateien in den Fenstern A und B vergleichen3
3        3 und die unterschiedlichen markieren        3
A'
3 Alt-F7 3 Verzeichnisse anzeigen, die markierte      3
3        3 Dateien enthalten                          3
AAU
	Tabelle 3	Tastaturbelegung beim Markieren
Arbeiten mit der Befehlszeile
Fr die Arbeit mit der Befehlszeile stellt Ihnen CP zwei Funktionen zur 
Verfgung :

  um die Eingabe in der Befehlszeile zu beschleunigen, bietet CP 
die unten beschriebenen Editier-Optionen in einem Pulldown-Me-
n an
  zur Befehlswiederholung die Funktion ,Geschichte".

Das Pulldown-Men Befehlszeile besteht aus folgenden Optionen:

U
3  Befehlszeile  3
AA
3  A) Pfad A                   ^A       3
3  B) Pfad B                   ^B       3
3  1) Datei A                  ^Enter   3
3  2) Datei B                  ^K       3
3  Q) Quellverzeichnis         ^^       3
3  Z) Zeichen l"schen          Del      3
3  C) Backspace                Backspc  3
3  L) L"schen                  Esc      3
3  S) Zeile sichern            ^N       3
3  V) Vorige Zeile             ^E       3
3  N) N,chste Zeile            ^X       3
3  G) Geschichte               ^F7      3
3  E) Ausfhren                Enter    3
AU
	Abb.: 32	Pulldown-Men fr die Arbeit mit der Befehlszeile
Editierung der Befehlszeile
Die Befehlszeile befindet sich im Hauptmen unter dem Fenster B. Wenn der 
Cursor vorhanden ist, knnen Sie gltige DOS-Befehle eingeben. Beim 
Drcken von [ENTER] wird ein gltiger DOS-Befehl ausgefhrt. Bei der 
Editierung der Eingabe in der Befehlszeile knnen Sie folgende Tasten ver-
wenden:

[PFEIL LINKS]
-
bewegt den Cursor nach links


[PFEIL RECHTS]
-
bewegt den Cursor nach rechts


[HOME]
-
setzt den Cursor an den Anfang der Befehlszeile


[END]
-
setzt den Cursor an das Ende der Befehlszeile


[DEL]
-
lscht aktives Zeichen


[BACKSPACE]
-
lscht linkes Zeichen


[ESC]
-
lscht alle eingegebenen Zeichen

Pfad A
Um den Pfad des aktuellen Verzeichnisses des Fensters A in die Befehlszeile 
schreiben zu lassen, ist folgendermaen vorzugehen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Befehlszeile" und im 
aktivierten Pulldown-Men die Option ,Pfad A"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-A] ([STRG-A]).
Pfad B
Den Pfad vom Verzeichnis des Fensters B knnen Sie wie folgt in die Be-
fehlszeile schreiben lassen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Befehlszeile" und im 
Pulldown-Men die Option ,Pfad B"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-B] ([STRG-B]).
Datei A
Um den Dateinamen aus dem Fenster A in die Befehlszeile schreiben zu 
lassen, sind folgende Schritte mglich:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Befehlszeile" und im 
entsprechenden Pulldown-Men die Option ,Datei A"
 oder
F Drcken Sie die Tastenkombination [CTRL-J] oder [CTRL-
ENTER] ([STRG-J] oder [STRG-ENTER]).
Datei B
Einen Dateinamen aus dem Fenster B fgen Sie folgendermaen in die Be-
fehlszeile ein:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Befehlszeile" und im 
entsprechenden Pulldown-Men die Option ,Datei B"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-K] ([STRG-K]).
Quellverzeichnis
Um den Pfad des Quellverzeichnisses (von dem CP aus aufgerufen wurde) in 
die Befehlszeile einzulesen, gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Befehlszeile" und im 
entsprechenden Pulldown-Men die Option ,Quellverzeichnis"
 oder
F Drcken Sie die Tastenkombination [CTRL-^] ([STRG-&]).
Zeichen lschen
Um das aktive Zeichen zu lschen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Befehlszeile" und im 
entsprechenden Pulldown-Men die Option ,Zeichen lschen"
 oder
F Drcken Sie [DEL] ([ENTF]).

Dabei wird das aktive Zeichen gelscht, und der Rest der Zeile rechts vom 
Cursor verschiebt sich um eine Position nach links.
Backspace
Um ein Zeichen links vom Cursor zu lschen, gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Befehlszeile" und im 
danach erscheinenden Pulldown-Men die Option ,Backspace"
 oder
F Drcken Sie [BACKSPACE].
Befehlszeile lschen
Um die Befehlszeile zu lschen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Befehlszeile" und im 
Pulldown-Men die Option ,Lschen"
 oder
F Drcken Sie [ESC]
 oder
F Klicken Sie mit der rechten Maustaste das Befehlszeilen-Fenster 
an.
Ausfhren
Fr die Ausfhrung des in die Befehlszeile eingegebenen Befehls:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Befehlszeile" und im 
Pulldown-Men die Option ,Ausfhren"
 oder
F Drcken Sie [ENTER]
 oder
F Setzen Sie den Mauscursor auf den eingegebenen Befehl in der 
Befehlszeile und drcken Sie die linke Maustaste.
Geschichte (History)
Jeder Befehl, den Sie in die Befehlszeile eingegeben, wird in einen Puffer 
aufgenommen, der ,Geschichte" heit. Aus diesem Puffer knnen Sie die 
Befehle in die Befehlszeile zurckrufen, gegebenenfalls editieren und erneut 
ausfhren. In die ,Geschichte" knnen bis zu 10 Zeilen aufgenommen wer-
den. Die Auflistung der Zeilen, die in der ,Geschichte" aufbewahrt werden, 
knnen Sie folgendermaen aufrufen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Befehlszeile" und im 
aktivierten Pulldown-Men die Option ,Geschichte"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-F7] ([STRG-F7]).

Auf dem Bildschirm erscheint ein Fenster (Abb.: 33), in dem Sie ber die 
Maus oder die Cursortasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB] die gewnschte Zeile 
whlen knnen. Um den gewhlten Befehl auszufhren, drcken Sie 
[ENTER]. Wenn Sie aber diese Zeile vor der Ausfhrung ndern mchten, 
drcken Sie [CTRL-ENTER], und die aktuelle Befehlszeile wird durch die von 
Ihnen in der ,Geschichte" gewhlte Zeile ersetzt.

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
            Geschichte            
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
                                  
  cd \                            
  dir                             
  cd \fibu\daten                  
  copy *.* d:\temp                
  d:                              
  cd \temp                        
  dir                             
                                  
                                  
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 33	Beispiel einer ,Geschichte"
Jeder vom Benutzer in die Befehlszeile eingegebene Befehl wird nach der 
Besttigung mit [ENTER] in die ,Geschichte" aufgenommen (vorausgesetzt, 
da er die vorhergehende Eingabe nicht wiederholt). Man kann einen Befehl 
auch in die ,Geschichte" aufnehmen, ohne ihn auszufhren. Dafr gehen Sie 
wie folgt vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Befehlszeile" und im 
aktivierten Pulldown-Men die Option ,Zeile sichern"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-N] ([STRG-N]).

Bei der Aufnahme eines Befehls aus der Befehlszeile in die ,Geschichte" 
wird die Befehlszeile gelscht.

Sie knnen auch einen Befehl aus der ,Geschichte" in die Befehlszeile aufru-
fen, ohne die ganze Auflistung der Befehle anzeigen zu lassen.

Um den vorhergehenden Befehl aus der ,Geschichte" aufzurufen, gehen Sie 
folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Befehlszeile" und im 
aktivierten Pulldown-Men die Option ,Vorige Zeile"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-E] ([STRG-E]).

Um den nchsten, nachfolgenden Befehl aus der ,Geschichte" aufzurufen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Befehlszeile" und im 
aktivierten Pulldown-Men die Option ,Nchste Zeile"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-X] ([STRG-X]).

U
3  Arbeit mit der Befehlszeile und der "Geschichte"   3
AA'
3Pfeil links 3 Cursor um ein Zeichen nach links       3
3            3 bewegen                                3
A'
3Pfeil rechts3 Cursor um ein Zeichen nach rechts      3
3            3 bewegen                                3
A'
3   Ctrl-A   3 den Namen des aktuellen Verzeichnisses 3
3            3 des Fensters A in die Befehlszeile     3
3            3 einlesen                               3
A'
3   Ctrl-B   3 den Namen vom Verzeichnis des          3
3            3 Fensters B in die Befehlszeile einlesen3
A'
3   Ctrl-J   3 den Namen der gew,hlten Datei des      3
3 Ctrl-Enter 3 Fensters A in die Befehlszeile einlesen3
A'
3  Ctrl-K    3 den Namen der gew,hlten Datei des      3
3            3 Fensters B in die Befehlszeile einlesen3
A'
3  Del       3 aktives Zeichen l"schen                3
A'
3  Backspace 3 linkes Zeichen l"schen                 3
A'
3  Esc       3 die ganze Eingabe l"schen              3
A'
3  Ctrl-N    3 Befehlszeile in die "Geschichte"       3
3            3 kopieren und sie l"schen               3
A'
3  Ctrl-E    3 die vorhergehende Zeile aus der        3
3            3 "Geschichte" einlesen                  3
A'
3  Ctrl-X    3 die n,chste Zeile aus der "Geschichte" 3
3            3 einlesen                               3
A'
3  Ctrl-F7   3 die Auflistung der "Geschichte"-Zeilen 3
3            3 anzeigen                               3
A'
3  Enter     3 Befehlszeile ausfhren                 3
AAU
	Tabelle 4	Arbeit mit der Befehlszeile und der ,Geschichte"
Disketten-Dienste
CP bietet Ihnen eine Reihe ntzlicher Funktionen fr die Arbeit mit Disket-
ten, z.B. Diskettenformatierung, -label usw.
Diese Funktionen sind ber das Pulldown-Men ,Disk" verfgbar. Es enthlt 
folgende Optionen:

  Laufwerk Fenster A
  Laufwerk Fenster B
  Disk Utilities
  Volume Label

                   U
                   3 Disk 3
UAA
3  A) Laufwerk Fenster A           ^D  3
3  B) Laufwerk Fenster B           ^P  3
3  D) Disk Tools               Sh-F10  3
3  V) Volume label               ^F10  3
AU
	Abb.: 34	Pulldown-Men ,Disketten-Dienste"
Laufwerk Fenster A
Das aktive Laufwerk im Fenster A knnen Sie folgendermaen wechseln:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Disk" und im aktivier-
ten Pulldown-Men die Option ,Laufwerk Fenster A"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-D] ([STRG-D])
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die mittlere Spalte des In-
formationsfensters an.


Das Laufwerk im Fenster B knnen Sie hnlich wechseln:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Disk" und im aktivier-
ten Pulldown-Men die Option ,Laufwerk Fenster B"
 oder
F Drcken Sie die Tastenkombination [CTRL-P] ([STRG-P])
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die rechte Spalte des In-
formationsfensters an.

In dem danach erscheinenden Fenster (Abb.: 35) whlen Sie das gewnschte 
Laufwerk:

F Whlen Sie mit Hilfe der Tasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB] das 
gewnschte Laufwerk und drcken Sie [ENTER]
 oder
F Drcken Sie die Buchstabentasten [A], [B], [C] usw. 
 oder
F Klicken Sie das gewnschte Laufwerk mit der linken Maustaste 
zweimal an.

IIIIIIIIIIIIIIIIIIII
  LW fr Fenster A  

   A: Austauschbar  
   B: Austauschbar  
   C: Lokal         
   D: Lokal         
   E: Lokal         
   F: CD-ROM        
                    
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 35	Wahl des Laufwerks
Disk Tools
Das Men ,Disk Tools" knnen Sie folgendermaen aufrufen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Disk", und im Pull-
down-Men die Option ,Disk Tools"
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F10].

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
      CP Disk Utilities        
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
          Utility w,hlen       
                               
  F - Formatieren              
  M - Systemlaufwerk erstellen 
  R - Diskette wiederbeleben   
  C - Diskette kopieren        
  T - Diskette wiederherstellen 
  C - Disketten vergleichen    
  L - Men verlassen           
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 36	Men ,Disk Tools"
Diskette formatieren
Um Disketten zu formatieren, whlen Sie in der Menleiste den Punkt 
,Disk", und im Pulldown-Men die Option ,Diskette formatieren".

Wenn Ihr Computer ber zwei Laufwerke verfgt, whlen Sie im danach 
erscheinenden Fenster mit Hilfe der Cursortasten oder ber die Maus das 
gewnschte Laufwerk.

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
      Formatierung      
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
  Laufwerk formatieren: 
                        
           A:           
           B:           
                        
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 37	Wahl des Laufwerks
Wenn Sie nur ber ein Laufwerk verfgen, erscheint dieses Bildschirmfenster 
nicht. Dann whlen Sie das Format:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
         Formatierung          
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
       Diskformat w,hlen:      
              Ux Disketten-
      A)    360K  5.25" DD         Kapazit,t
      B)   1,22M  5.25" HD     
      C)    720K  3.5"  DD     
      D)   1,44M  3,5"  HD     
      E)   2,88M  5.25" HD     
EIIIIIIIIIIIIIIOIIIIIOIIIIIIIIII
 Diskettengr"eU     ADiskettentyp:
   (Zoll)              DD -- doppelte Dichte
                       HD -- hohe Dichte
	Abb.: 38	Wahl des Diskettenformats
Whlen Sie mit dem Cursorbalken das Format aus und drcken Sie [ENTER], 
um die Formatierung zu beginnen:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
            Formatierung             
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
  Legen Sie Diskette in Laufwerk A:  
                                     
        Formatieren  Abbrechen       
                                     
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 39	Aufforderung zum Einlegen einer Diskette
Bei der Formatierung erscheint auf dem Bildschirm ein Fenster mit dem 
Spurbild, in dem folgende Informationen angezeigt werden:

  Diskette, die formatiert wird
  die Echtzeitangabe
  Anzahl der bearbeiteten Bytes
  Anzahl der guten Bytes
  Anzahl der Bytes, die noch zu formatieren sind
  Anzahl der schlechten Bytes.

     Diskette wird formatiert           Zeit 
                                3                 3 
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIFormatiere Diskette A:IIIIIIIIIIIIII 11:39am I
                                                                  
 U 
 3                                                              3 
 3   215040    Bytes formatiert    Gute Bytes:          215040  3 
 3  1013760    Bytes geblieben     Schlechte Bytes:          0  3 
 3                                                              3 
 AU 
                                                                  
O    Spurbild.   
 0       10      20      30      40      50      60      70
 AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
 OOOOOOOOOOF
 OOOOOOOOOO
U     Bezeichnungen.    
3                                                                  3
3 - unformatierte Spur. O - gute Spur. X - schlechte Spur.        3
3 F - Spur wird formatiert.       V - Spur wird geprft.           3
3                                                                  3
OIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII_
	Abb.: 40	Information ber die Diskettenformatierung
Nachdem Sie eine Diskette formatiert haben, erscheint auf dem Bildschirm 
wieder das Fenster Abb.: 39. Wenn Sie noch eine Diskette formatieren 
mchten, whlen Sie den Punkt ,Formatieren"; zum Verlassen dieser Funk-
tion whlen Sie den Punkt ,Abbrechen".

Die Disketten, die mit Hilfe von CP formatiert wurden, knnen einer Prfung 
auf BOOT-Viren unterzogen werden. Beim Versuch, das System von einer 
mit einem Virus befallenen Diskette zu laden, erfolgt die Meldung:

,Diese Diskette ist mit einem BOOT-Virus infiziert !!! Computer AUS, Dis-
kette herausnehmen, von einer schreibgeschtzten DOS-Diskette das System 
booten. Dateien der infizierten Diskette sichern, dann infizierte Diskette 
FORMATIEREN !!!"
Diskette kopieren
Zum Aufruf dieser Funktion aktivieren Sie den Punkt ,Diskette kopieren".
Wenn Ihr Computer zwei Laufwerke hat, whlen Sie im Bildschirmfenster 
(Abb.: 41) ber die Cursortasten oder per Maus das gewnschte Laufwerk:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
    Diskette kopieren     
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
   Quellaufwerk w,hlen:   
            A:            
            B:            
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 41	Wahl des Quellaufwerks zum Diskettekopieren
Wenn Ihr Computer nur ein Laufwerk hat, so erscheint dieses Fenster nicht. 
Ebenso whlen Sie das Ziellaufwerk:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
    Diskette kopieren     
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
   Ziellaufwerk w,hlen:   
            A:            
            B:            
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 42	Ziellaufwerk whlen
Periodisch wird die Frage nach der Quelldiskette oder Zieldiskette im Lauf-
werk angezeigt:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
   Quelldiskette im Laufwerk?   
                                
       Ja        Abbrechen      
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 43	Sicherheitsabfrage
Wenn die gewnschte Diskette im Laufwerk ist, whlen Sie ,Ja". Wenn Sie 
die Diskette nicht mehr kopieren wollen, whlen Sie ,Abbrechen".
Disketten vergleichen
Zum Aufruf dieser Funktion whlen Sie im Men ,Disk Tools" den Punkt 
,Disketten vergleichen". Wenn Sie ber zwei Laufwerke verfgt, so er-
scheint auf dem Bildschirm ein Fenster zur Wahl des gewnschten Laufwerks 
(Abb.: 44).

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
   Disketten vergleichen   
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
   Quellaufwerk w,hlen:    
            A:             
            B:             
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 44	Wahl der Quellaufwerks zum Vergleich von Disketten
Wenn Ihr Computer nur ein Laufwerk hat, so erscheint dieses Fenster nicht. 
Danach whlen Sie das Ziellaufwerk.

Periodisch wird die Frage nach der Quelldiskette oder Zieldiskette im Lauf-
werk angezeigt:

Wenn die gewnschte Diskette im Laufwerk ist, whlen Sie ,Ja". Wenn Sie 
die Diskette nicht weiter vergleichen wollen, whlen Sie ,Abbrechen".

Wenn der Vergleich ausgefhrt wurde, und die Disketten gleich sind, er-
scheint die Meldung:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
    Vergleich ausgefhrt     
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
   Wiederholen   Verlassen   
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII

Whlen Sie ,Wiederholen", wenn Sie noch weitere Disketten vergleichen 
wollen. Zum Verlassen der Option whlen Sie die Option ,Verlassen".

Wenn sich die Disketten voneinander unterscheiden, erscheint z.B. die Mel-
dung:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
   Unterschied im Sektor 09, Seite 1, Spur 30   
                                                
     Weiter vergleichen          Abbrechen      
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 45	Unterschied beim Diskettenvergleich
Zur Fortsetzung des Vergleichs oder zum Abbruch dieser Operation whlen 
Sie die entsprechende Antwort.
Volume label
In der unteren Zeile des Informationsfensters sind die Volume-Label-Namen 
der Laufwerke angegeben. CP bietet die Mglichkeit, den Volume-Label-
Namen des aktiven Laufwerks zu ndern. Dazu gehen Sie folgendermaen 
vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Disk" und im aktivier-
ten Pulldown-Men die Option ,Volume Label"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-F10] ([STRG-F10])
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Zeile ,Volume Label" 
im Informationsfenster an.

In dem danach erscheinenden Fenster knnen Sie einen 12 stelligen Volume-
Namen eingeben. Mit der [ENTER]-Taste besttigen Sie Ihre Eingabe.

Wenn Sie als Volume Label eine leere Zeile eingeben, so lscht CP das ak-
tuelle Volume Label, ohne ein neues einzutragen. Alle in einem Volume 
Label unzulssigen Zeichen werden als ,_" (Unterstreichung) dargestellt.
Arbeiten mit Dateien und Verzeichnissen
Das Pulldown-Men fr das Arbeiten mit Dateien und Verzeichnissen enthlt 
insgesamt 17 Optionen (Abb.: 46):

                       U
                       3 dAtei 3
UAA
3  O) ffnen                                 Enter  3
3  M) Markierte "ffnen                       ^F4    3
3  K) Kopieren                               ?      3
3  V) Verschieben                            ?      3
3  L) L"schen                                ?      3
3  B) Betrachten                             F3     3
3  A) Angegebene betrachten                  Sh-F3  3
3  E) Editieren                              F4     3
3  G) Angegebene editieren                   Sh-F4  3
3  N) Neuer Name                             ^F3    3
3  Z) Verzeichnis anlegen                    F7     3
3  T) Attribute                              Sh-F1  3
3  D) Datei suchen                           Sh-F7  3
3  X) Kontextsuche                           Sh-F9  3
3  S) Datensicherung                         ^F9    3
3  W) Wiederherstellung der Sicherungskopie  Alt-F9 3
3  H) Wiederherstellung gel"schter Dateien   Alt-F103
AU
	Abb.: 46	Pulldown-Men der Operationen mit Dateien und Verzeichnissen
Datei ausfhren
Das Starten der ausfhrbaren Dateien (mit der Erweiterung .BAT, .COM, 
.EXE) ist nur aus dem Fenster A mglich. Dafr ist folgendermaen vorzu-
gehen:

F Whlen Sie mit Hilfe der Cursortasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB] 
die gewnschte Datei und drcken Sie [ENTER] (Die Befehlszeile 
mu dabei leer sein)
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die gewnschte Datei 
zweimal an
 oder
F Whlen Sie mit Hilfe der Tasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB] die ge-
wnschte Datei im Fenster A, dann whlen Sie in der Menleiste 
den Punkt ,dAtei", und im aktivierten Pulldown-Men die Opti-
on ,ffnen" (Die Befehlszeile mu dabei leer sein).

Beim Starten einer unausfhrbaren Datei kann CP einen bestimmten Befehl 
in Abhngigkeit von der Erweiterung des Dateinamens ausfhren. Welcher 
Befehl dabei ausgefhrt wird, wird in der Datei CP.EXT angegeben. Nheres 
darber lesen Sie bitte im Abschnitt ,Dateien mit Voreinstellungen" ab Seite 
190.
Gruppenausfhrung von Dateien
Wenn Sie eine Gruppe von Dateien starten mchten, mssen diese zuerst 
markiert sein. Wie Dateien markiert werden, lesen Sie im Abschnitt 
,Markieren von Dateien und Verzeichnissen" auf Seite 45. Um eine Gruppe 
der ausfhrbaren Dateien aus dem Fenster A zu starten, gehen Sie folgen-
dermaen vor (die Befehlszeile mu dabei leer sein):

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei" und im Pull-
down-Men die Option ,Markierte ffnen"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-F4].

Dabei werden Dateien in der Reihenfolge ausgefhrt, in der Sie im Fenster A 
angeordnet sind.

Mit den markierten Dateien knnen Sie Gruppenoperationen ausfhren. In 
der Befehlszeile knnen Sie die Zeichen ,!" und ,!.!" benutzen, die hier 
(sowie in den .EXT-Dateien) folgendermaen gedeutet werden:

!
-
Name (ohne Erweiterung) der gewhlten Datei


!.!
-
Name, Punkt, Erweiterung der gewhlten Datei


Beispiel:
Wenn Sie eine Gruppe von Dateien mit Hilfe des Archivierungsprogramms 
bsa.exe packen mchten, gehen Sie folgendermaen vor:

F Markieren Sie die gewnschten Dateien
F Geben Sie in der Befehlszeile  <bsa -a arch !.!>  ein
 und
F drcken Sie [CTRL-F4].

Alle markierten Dateien werden ins Archiv arch.bsa gepackt.
Kopieren
CP bietet die Mglichkeit, sowohl eine Datei oder ein Verzeichnis als auch 
eine ,Gruppe" von Dateien/Verzeichnissen zu kopieren, zu verschieben oder 
zu lschen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen vier Optionen:

gewhlt
-
eine Datei oder ein Verzeichnis


angegeben
-
mehrere Dateien nach einem Zeichenkettenmuster


markiert
-
Gruppe von Dateien/Verzeichnissen im aktuellen Verzeich-
nis; sogenannte Gruppenoperation


alle mar-
kierten
-
Gruppe von Dateien/Verzeichnissen in verschiedenen Ver-
zeichnissen oder auf verschiedenen Laufwerken; sogenannte 
Gruppenoperation

Gewhlt
Um eine Datei oder ein Unterverzeichnis zu kopieren, positionieren Sie den 
Cursorbalken auf die Datei oder das Verzeichnis und fhren Sie eine der 
folgenden Methoden aus:
F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei", im entspre-
chenden Pulldown-Men die Option ,Kopieren" und im danach 
erscheinenden Untermen die Option ,gewhlt"
 oder
F Drcken Sie [F5]
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Zeile ,F5 Kopieren" 
im Hilfefenster rechts auf dem Bildschirm an.

Danach erscheint auf dem Bildschirm das folgende Fenster (Abb.: 47):

                                   U die zu kopierende Datei
Ziellaufwerk/                 3
 Verzeichnis   IIOIIIIIIIIIIIIIIIIOIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
                 3   Kopieren: AUTOEXEC.BAT in:          
               IIIOIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
                 3                                       
                D:\                                      
                                                         
               EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 47	Kopieren einer Datei
In diesem Fenster ist der Name der zu kopierenden Datei und das Zielver-
zeichnis angegeben. Dateien werden aus dem aktuellen Verzeichnis des Fen-
sters A kopiert. Laut Standardvorgabe schlgt CP vor, die gewhlte Datei ins 
Verzeichnis des Fensters B zu kopieren. Wenn Sie damit einverstanden sind, 
drcken Sie [ENTER]. Wenn Sie aber Ihre Datei auf ein anderes Laufwerk in 
ein beliebiges Verzeichnis kopieren mchten, geben Sie den Pfad des ge-
wnschten Zielverzeichnisses ein. Sobald Sie eine anderweitige Eingabe 
machen, verschwindet der vorgegebene Pfad. Erst nach der neuen Eingabe 
[ENTER] drcken.

Selbstverstndlich knnen Sie die gewhlte Datei unter einem anderen Na-
men kopieren. Dafr geben Sie den vollen neuen Namen dieser Datei (inkl. 
Erweiterung) ein, z.B.: D:\AUTO.BAT. Bei diesem Beispiel wird die Datei 
AUTOEXEC.BAT ins Wurzelverzeichnis der Festplatte D: unter dem Namen 
AUTO.BAT kopiert.
Angegeben
Zum Kopieren mehrerer Dateien nach einem Zeichenkettenmuster (z.B. alle 
Dateien mit der Erweiterung .TXT) gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei", im Pulldown-
Men die Option ,Kopieren" und im danach erscheinenden Un-
termen die Option ,angegeben"
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F5]
 oder
F Bei gedrckt gehaltener [SHIFT]-Taste klicken Sie mit der linken 
Maustaste die Zeile ,F5 Kopieren" im Hilfefenster rechts auf 
dem Bildschirm an.

In dem darauf erscheinenden Fenster geben Sie den Dateinamen oder ein 
Zeichenkettenmuster ein. Bei der Eingabe knnen Sie das Men der Zeichen-
ketten-Editierung (Siehe Abschnitt ,Zeichenketten-Editierung in den Fen-
stern" ab Seite 90) sowie die Jokerzeichen ,*" und ,? , verwenden (z.B. zum 
Kopieren aller .TXT-Dateien gengt die Eingabe: *.txt). Ihre Eingabe best-
tigen Sie mit [ENTER]. Danach erscheint ein weiteres Fenster. Hier geben Sie 
den Pfad des Zielverzeichnisses ein. Danach drcken Sie [ENTER], um den 
Kopiervorgang zu starten.
Markiert
Um eine Gruppe von Dateien/Verzeichnissen zu kopieren, mssen diese 
zuvor markiert werden (siehe Abschnitt ,Markieren von Dateien und Ver-
zeichnissen" auf Seite 45). Anschlieend:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei", im Pulldown-
Men die Option ,Kopieren" und im danach erscheinenden Un-
termen die Option ,markiert"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-F5] ([STRG-F5])
 oder
F Bei gedrckt gehaltener [CTRL]-Taste klicken Sie mit der linken 
Maustaste die Zeile ,F5 Gr. kopieren" im Hilfefenster rechts auf 
dem Bildschirm an.
Alle markierten
Das Kopieren mehrerer Dateien/Verzeichnisse aus unterschiedlichen Ver-
zeichnissen bzw. von unterschiedlichen Laufwerken wird folgendermaen 
ausgefhrt:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei", im Pulldown-
Men die Option ,Kopieren", und im Untermen die Option 
,alle markierten"
 oder
F Drcken Sie [ALT-F5]
 oder
F Bei gedrckt gehaltener [ALT]-Taste klicken Sie mit der linken 
Maustaste die Zeile ,F5 Globalkopieren" im Hilfefenster rechts 
auf dem Bildschirm an.

Das Fenster, das bei der Globalkopierung von Dateien erscheint, sehen Sie in 
der Abb.: 48

   U Ziellaufwerk/Verzeichnis       U Anzahl der markierten
   3                                    3               Dateien
IIOIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
  3   Kopieren: globale Gruppe von 7 Dateien in:       
IIIOIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
  3                                                    
 D:\                                                   
                                                       
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 48	Globalkopieren von Dateien
Beim Kopieren erscheint auf dem Bildschirm das folgende Fenster:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
                                          
       Kopiere Datei AUTOEXEC.BAT         
  0%                                100%  
                                          
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 49	Kopierablauf
Wenn das Zielverzeichnis eine gleichnamige Datei (oder Dateien) enthlt, so 
erscheint auf dem Bildschirm das folgende Menfenster:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
                                                                        
                Datei D:\AUTOEXEC.BAT existiert schon.                  
                                                                        
 berSchreiben Auslassen  Hinzufgen alle Berschreiben alle hinzuFgen 
                                                                        
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Abb.: 50	Abfrage bei schon existierender Datei

Whlen Sie eine der Optionen:

berSchreiben
-
wenn Sie eine Datei im Zielverzeichnis durch die zu 
kopierende gleichnamige Datei ersetzen mchten


Auslassen
-
wenn Sie eine Datei im Zielverzeichnis durch die gleich-
namige nicht ersetzen mchten


Hinzufgen
-
zur Datei im Zielverzeichnis wird die zu kopierende 
gleichnamige Datei hinzugefgt, also angehngt


alle
Berschreiben
-
alle Dateien im Zielverzeichnis werden durch die zu 
kopierenden gleichnamigen Dateien ersetzt


alle 
hinzuFgen
-
zu allen Dateien im Zielverzeichnis werden jeweils die 
zu kopierenden gleichnamigen Dateien hinzugefgt.

Verschieben
Im CP wird das Verschieben von Dateien und Verzeichnissen in hnlicher 
Weise wie das Kopieren ausgefhrt. Sie mssen im Pulldown-Men statt 
dessen nur die Option ,Verschieben" whlen. Sie knnen das Verschieben 
auch mit Hilfe folgender Tasten ausfhren:

[F6]
-
Verschieben einer Datei/eines Verzeichnisses


[SHIFT-F6]

Verschieben einer Datei/eines Verzeichnisses nach Muster


[CTRL-F6]

Gruppenverschieben


[ALT-F6]

Globalverschieben


Die Liste der Fehlermeldungen, die beim Kopieren und Verschieben auf dem 
Bildschirm auftreten knnen, ist im Abschnitt ,Fehler" aufgefhrt.
Lschen
Wie beim Men Kopieren, haben Sie die Wahl zwischen vier Mglichkeiten:

U
3  G) gew,hlt               F8       3
3  N) angegeben             Sh-F8    3
3  M) markiert              ^F8      3
3  A) alle markierten       Alt-F8   3
AU
	Abb.: 51	Untermen fr die Wahl der Lschart
Gewhlt
Um eine Datei oder ein Verzeichnis zu lschen, positionieren Sie den Cur-
sorbalken auf die Datei oder das Verzeichnis und fhren Sie eine der folgen-
den Methoden aus:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei", im Pulldown-
Men die Option ,Lschen", und im Untermen die Option 
,gewhlt"
 oder
F Drcken Sie [F8]
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Zeile ,F8 Lschen" im 
Hilfefenster rechts auf dem Bildschirm an.

Da das Lschen eine kritische Operation ist, verlangt CP immer eine Bestti-
gung (Abb.: 52):

                                U Name der zu
                                3   l"schenden Datei
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIOIIIIIIIIIIIIIIII
                               3                
   Wollen Sie wirklich Datei CP.BAK  l"schen?   
                                                
                 Ja        Nein                 
                                                
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 52	Lschen von Dateien
Mit CP knnen Sie auch ein Verzeichnis mit den darin befindlichen Dateien 
lschen. Hier mssen Sie Ihre Absicht zweimal besttigen.

Die erste Abfrage:

                                    U Name des zu l"schenden
                                    3   Verzeichnisses
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIOIIIIIIIIIIII
                                   3            
 Wollen Sie wirklich Verzeichnis  DOK  l"schen? 
                                                
                 Ja        Nein                 
                                                
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII

Die zweite Abfrage:

IIIII Verzeichnis ist nicht leer!!! IIIIII
                                          
  Zweite Frage: Verzeichnis DOK l"schen?  
                             Ax Name des zu
              Ja        Nein                 l"schenden
                                             Verzeichnisses
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 53	Meldungen, die beim Verzeichnislschen angezeigt werden
Drcken Sie [J] zur Besttigung. Wenn Sie diese Operation rckgngig ma-
chen wollen, drcken Sie [N] oder [ESC].

Beim Lschen einer Datei oder eines Verzeichnisses erscheint auf dem Bild-
schirm das folgende Fenster:

II    Ruhe in Frieden ... II
                            
 L"sche Datei WORKING.WWW   
                            
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 54	Lschablauf
Angegeben
Zum Lschen mehrerer Dateien nach einem Zeichenkettenmuster (z.B. alle 
Dateien mit der Erweiterung .SIK) gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei", im Pulldown-
Men die Option ,Lschen" und im Untermen (Abb.: 51) die 
Option ,angegeben"
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F8]
 oder
F Bei gedrckt gehaltener [SHIFT]-Taste klicken Sie mit der linken 
Maustaste die Zeile ,F8 Lschen" im Hilfefenster rechts auf dem 
Bildschirm an.

Dabei erscheint auf dem Bildschirm ein Fenster zur Eingabe des Dateina-
mens oder eines Musters (Abb.: 55). Bei der Eingabe knnen Sie das Men 
der Zeichenketten-Editierung (Siehe Abschnitt ,Zeichenketten-Editierung in 
den Fenstern" ab Seite 90) sowie die Jokerzeichen ,?" und ,*" verwenden 
(z.B. zum Lschen aller .SIK-Dateien gengt die Eingabe: *.sik).

   U Muster der zu l"schenden Datei
   3
IIOIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
  3     Datei(en) l"schen           
IIIOIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
  3                                 
 *.sik                               
                                     
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII 
	Abb.: 55	Lschen von Dateien nach Muster
Markiert
Um eine Gruppe von Dateien/Verzeichnissen zu lschen, mssen diese zuvor 
markiert werden (siehe Abschnitt ,Markieren von Dateien und Verzeichnis-
sen" ab Seite 45).

Danach:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei", im Pulldown-
Men die Option ,Lschen" und im Untermen die Option 
,markiert"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-F8] ([STRG-F8])
 oder
F Bei gedrckt gehaltener [CTRL]-Taste klicken Sie mit der linken 
Maustaste die Zeile ,F8 Gr. lschen" im Hilfefenster rechts auf 
dem Bildschirm an.

Auf dem Bildschirm erscheint folgendes Frage-Fenster:

                         U Anzahl der zu l"schenden
                         3   Dateien
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIOIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
                        3                               
    Wollen Sie wirklich 3 markierte Dateien l"schen?    
                                                        
                     Ja      Nein                       
                                                        
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 56	Gruppenlschen von Dateien
 
Vor dem Globallschen mssen Sie sich berzeugen, da Sie 
keine Dateien versehentlich lschen, die Sie vorher zu einem 
anderen Zwecke markiert haben. Dazu rufen Sie bitte die Liste 
der markierten Dateien auf und sehen diese durch (siehe Ab-
schnitt ,Markieren von Dateien und Verzeichnissen" ab Seite 
45).

Alle markierten
Globallschen wird folgendermaen ausgefhrt:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei", im Pulldown-
Men die Option ,Lschen" und im Untermen die Option ,alle 
markierten"
 oder
F Drcken Sie [ALT-F8]
 oder
F Bei gedrckt gehaltener [ALT]-Taste klicken Sie mit der linken 
Maustaste die Zeile ,F8 Globallschen" im Hilfefenster rechts 
auf dem Bildschirm an.

Wenn Sie versuchen, Gruppen- oder Globallschen auszufhren, ohne vorher 
Dateien markiert zu haben, erscheint auf dem Bildschirm die folgende Mel-
dung:

Keine markierten Dateien
Unwiederherstellbar lschen (zerstren)Lschen:unwiederherstellbar
Normalerweise kann eine gelschte Datei wiederhergestellt werden. CP bietet 
aber die Mglichkeit, Dateien nicht nur zu lschen, sondern sie ,zu zerst-
ren", d.h. sie unwiederherstellbar zu machen. Dabei werden nicht nur die 
Dateinamen aus den Verzeichniseintrgen gelscht, sondern auch die von 
den Dateien auf der Festplatte oder Diskette belegten Sektoren berschrieben. 
Im CP wird dieser Modus als ,abwischen" bezeichnet
Wenn Sie also Dateien oder gesamte Verzeichnisse ,zerstren" mchten, 
mssen Sie im Men ,Statuseinstellung" den Lschmodus auf ,zerstren" 
einstellen. Nheres darber, wie dieser Modus eingestellt wird, lesen Sie im 
Abschnitt ,Programmstatus und Parametereinstellungen" Punkt ,Datei abwi-
schen, zerstren" ab Seite 188.

 
Dateien, die Sie mit CP ,zerstrt" haben, werden unwieder-
herstellbar. Deswegen ist es zu empfehlen, den Modus 
,zerstren" wieder auf ,Nein" einzustellen, wenn Sie mit dem 
,Zerstren" der betreffenden Dateien fertig sind. 

Betrachten
Wenn Sie eine Datei auf dem Bildschirm zur Ansicht auflisten mchten, 
setzen Sie den Cursorbalken auf die gewnschte Datei und fhren Sie eine 
der folgenden Methoden aus:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei" und im Pull-
down-Men die Option ,Betrachten"
 oder
F Drcken Sie die Funktionstaste [F3]
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Zeile ,F3 Betrachten" 
im Hilfefenster rechts auf dem Bildschirm an.

Im Programmpaket CP gibt es die Dateien ARCHVIEW.COM, 
BASEVIEW.COM und EXEVIEW.COM, die extra fr das Betrachten von 
Archivdateien, Datenbanken, .EXE- und .COM-Dateien entwickelt sind. Um 
solche Dateien mit Hilfe dieser Programme zu betrachten, mssen Sie im CP-
Verzeichnis eine Datei CPVIEW.EXT anlegen (Siehe Abschnitt ,Dateien 
mit Voreinstellungen" ab Seite 190).
Angegebene Dateien betrachten
Um eine angegebene Datei zu betrachten, gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei" und im Pull-
down-Men die Option ,Angegebene betrachten"
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F3]
 oder
F Bei gedrckt gehaltener [SHIFT]-Taste klicken Sie mit der linken 
Maustaste die Zeile ,F3 Betrachten" im Hilfefenster rechts auf 
dem Bildschirm an.

Daraufhin erscheint auf dem Bildschirm ein Fenster, indem Sie den Namen 
der Datei eingeben, die Sie sich ansehen mchten.
Dabei knnen Sie das Men der Zeichenketten-Editierung (siehe Abschnitt 
,Zeichenketten-Editierung in den Fenstern" ab Seite 90) benutzen.
Editieren
Wenn Sie eine Datei editieren mchten, setzen Sie den Cursorbalken auf die 
ausgewhlte Datei und rufen den Editor mit einer der folgenden Methoden 
auf:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei" und im Pull-
down-Men die Option ,Editieren"
 oder
F Drcken Sie die Funktionstaste [F4]
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Zeile ,F4 Editieren" 
im Hilfefenster rechts auf dem Bildschirm an.

Daraufhin sucht CP die Datei CPEDIT.EXT, und je nach der Erweiterung 
der betreffenden Datei wird derjenige Editor aufgerufen, der in der 
CPEDIT.EXT-Datei fr diese Erweiterung angegeben ist. Wenn 
CPEDIT.EXT fehlt oder wenn in dieser Datei die gesuchte Erweiterung 
nicht eingetragen ist, setzt CP den eingebauten Editor ein (Siehe Abschnitt 
,Dateien mit Voreinstellungen" ab Seite 190).

Die Funktionen des eingebauten Editors sind im Abschnitt ,Der Editor" ab 
Seite 119 eingehend beschrieben.
Angegebene Dateien editieren
Sie haben auch die Mglichkeit, den Namen der Datei, die Sie editieren 
mchten, in einem Fenster anzugeben. Das kann eine schon existierende oder 
eine neue Datei sein. Zum Aufrufen dieses Fensters gehen Sie folgenderma-
en vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei" und im Pull-
down-Men die Option ,Angegebene editieren"
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F4]
 oder
F Bei gedrckt gehaltener [SHIFT]-Taste klicken Sie mit der linken 
Maustaste die Zeile ,F4 Editieren" im Hilfefenster an.

Im danach erscheinenden Fenster, geben Sie den Namen der zu editierenden 
Datei ein. Bei der Eingabe knnen Sie das Men der Zeichenketten-
Editierung (Siehe Abschnitt ,Zeichenketten-Editierung in den Fenstern" ab 
Seite 90) benutzen.

Wenn Sie den Editor auf diese Weise aufrufen, wird die Datei, die Sie ange-
geben haben, aus dem aktuellen Verzeichnis des aktiven Laufwerks geladen. 
Wenn CP keine Datei mit dem angegebenen Namen findet, so wird eine neue 
Datei angelegt.
Es besteht die Mglichkeit, nicht nur Dateien im aktuellen Verzeichnis des 
Fensters A zu editieren und anzulegen, sondern auch in anderen Verzeichnis-
sen. Dafr mssen Sie den vollen Verzeichnispfad angeben.

 
Beim Erstellen einer neuen Datei mssen der Namen, der Punkt 
und eine Erweiterung eingeben werden.


Ferner sei erwhnt, da beim Editieren einer angegebenen Datei immer der 
eingebaute Editor aufgerufen wird, unabhngig davon, was in der 
CPEDIT.EXT-Datei eingetragen ist.
Neuer Name
Wenn Sie eine Datei umbenennen mchten, positionieren Sie den Cursorbal-
ken auf die ausgewhlte Datei und fhren eine der folgenden Methoden aus:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei" und im danach 
erscheinenden Pulldown-Men die Option ,Neuer Name"
 oder
F Drcken Sie die Tastenkombination [CTRL-F3] ([STRG-F3])
 oder
F Bei gedrckt gehaltener [CTRL]-Taste klicken Sie mit der linken 
Maustaste die Zeile ,F3 Neuer Name" im Hilfefenster an.

Im danach erscheinenden Fenster geben Sie den Namen der Datei ein und 
besttigen ihn mit [ENTER]. Bei der Eingabe knnen Sie das Men der Zei-
chenketten-Editierung (Siehe Abschnitt ,Zeichenketten-Editierung in den 
Fenstern" ab Seite 90) benutzen.
Verzeichnis anlegen
Um ein Unterverzeichnis im aktuellen Verzeichnis anzulegen, ist folgender-
maen vorzugehen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei" und im Pull-
down-Men die Option ,Verzeichnis anlegen"
 oder
F Drcken Sie die Funktionstaste [F7]
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Zeile ,F7 Verz. anle-
gen" im Hilfefenster an.

Geben Sie in dem danach erscheinenden Fenster den Namen des anzulegen-
den Unterverzeichnisses ein und besttigen Sie Ihre Eingabe mit [ENTER].

Selbstverstndlich knnen Sie nicht nur im aktuellen Verzeichnis, sondern 
auch in anderen Verzeichnissen weitere Unterverzeichnisse anlegen. Dazu 
mssen Sie den vollen Verzeichnispfad angeben. Wenn einige der im Ver-
zeichnispfad angegebenen Unterverzeichnisse fehlen, so werden auch diese 
neu angelegt.
Attribute
Das Programm CP bietet die Mglichkeit, Attribute von Dateien und Ver-
zeichnissen zu erkennen und zu ndern. Positionieren Sie den Cursorbalken 
auf die/das ausgewhlte Datei/Verzeichnis und fhren Sie eine der folgenden 
Operationen aus:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei" und im Pull-
down-Men die Option ,Attribute"
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F1]
 oder
F Bei gedrckt gehaltener [SHIFT]-Taste klicken Sie mit der linken 
Maustaste die Zeile ,F1 Attribute" im Hilfefenster an.

Auf dem Bildschirm erscheint das folgende Fenster fr die Einstellung der 
Attribute (Abb.: 57):

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
    Attribute READ.ME    
                         
  [ ]  Nur zum Lesen     
  [ ]  Versteckt         
  [ ]  System            
  []  Archiv            
       Beenden           
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 57	nderung der Attribute
In der oberen Zeile wird der Dateiname angezeigt und darunter stehen die 
vier mglichen Attribute:

  Nur zum Lesen
  Versteckt
  System
  Archiv
Das Attribut ,Nur Lesen".
Das Attribut ,Nur Lesen" unterbindet normalerweise die Editierung der Da-
tei. Im CP wird dieser Schreibschutz aber nicht eingehalten, da mit Hilfe des 
eingebauten CP Editors diese Dateien trotzdem editiert werden knnen.
Das Attribut ,Versteckt" (englisch: ,hidden" )
Dieses Attribut setzt nicht nur einen Schreibschutz, sondern ,versteckt" die 
betreffende Datei oder das Verzeichnis, so da diese durch den DOS-Befehl 
DIR nicht angezeigt werden. Auf das ,Verstecken" von Dateien weist der 
schraffierte Balken rechts vom jeweiligen Dateinamen hin.
Das Attribut ,System"
Das Attribut ,System" weist darauf hin, da es sich um eine Systemdatei 
handelt. Auch diese Dateien werden mit einem schraffierten Balken gekenn-
zeichnet.
Das Attribut ,Archiv"
Dieses Attribut wird gewhnlich vom Programm BACKUP verwendet.

Die Attributsnderung knnen Sie folgendermaen vornehmen:

F Setzen Sie den Cursorbalken mit Hilfe der Cursortasten [PFEIL 
AUF], [PFEIL AB] auf das zu ndernde Attribut und ndern Sie es 
mit Hilfe von [ENTER]
 oder
F Klicken Sie das zu ndernde Attribut mit der linken Maustaste 
zweimal an.

Wenn Sie die aktuellen Einstellungen sichern mchten, beenden Sie Ihre 
Eingabe durch den Men-Punkt ,Beenden".
Datei suchen
Manchmal ist es notwendig, eine Datei zu finden, deren Position nicht genau 
bekannt ist. Dazu dient die Funktion der Dateisuche, die folgendermaen 
aufgerufen wird:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei" und im Pull-
down-Men die Option ,Datei suchen"
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F7]
 oder
F Bei gedrckt gehaltener [SHIFT]-Taste klicken Sie mit der linken 
Maustaste die Zeile ,F7 Datei suchen" im Hilfefenster an.

Es erscheint ein Fenster, indem Sie den Namen der zu suchenden Datei 
(Dateien) eingeben knnen. Dieses Fenster sehen Sie in der Abb.: 58

IIIIIIIIIIIIIIIIIIII
  Datei(en) suchen: 
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
                    
    *.*             
                    
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 58	Fenster fr Dateisuche
Bei der Eingabe knnen Sie das Men der Zeichenketten-Editierung (Siehe 
Abschnitt ,Zeichenketten-Editierung in den Fenstern" ab Seite 90) benutzen. 
Die Jokerzeichen ,?" und ,*" drfen hier, den DOS Konventionen entspre-
chend, andere Zeichen im Dateinamen ersetzen.

Nachdem Sie den Dateinamen eingegeben und [ENTER] gedrckt haben, 
beginnt das Programm, nach Datei(en) in allen Verzeichnissen des aktiven 
Laufwerks zu suchen. Wenn solche Dateien nicht existieren, erscheint die 
Meldung:

	,Keine Datei gefunden".

Wenn CP eine Datei (oder Dateien) findet, werden diese auf dem Bildschirm 
aufgelistet:

  die Anzahl der gefundenen Dateien
 sowie 
  der belegte Speicherplatz

werden ebenfalls im unteren Bereich der Tabelle angegeben. Whlen Sie mit 
Hilfe der Cursortasten die gewnschte Datei und drcken Sie [ENTER]. CP 
wechselt in das betreffende Verzeichnis.
Kontextsuche
Diese Option bietet die Mglichkeit, in allen Unterverzeichnissen des aktiven 
Laufwerks nach Dateien zu suchen, die eine bestimmte Zeichenkette enthal-
ten:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,dAtei" und im Pull-
down-Men die Option ,Kontextsuche"
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F9]
 oder
F Bei gedrckt gehaltener [SHIFT]-Taste klicken Sie mit der linken 
Maustaste die Zeile ,F9 Text suchen" im Hilfefenster an.

Die zu suchende Zeile knnen Sie in der Text- oder Hex-Form angeben. Das 
hngt davon ab, welcher Modus im CP-Editor eingestellt ist.
Bei der Eingabe einer Text- oder Hex-Zeile knnen Sie das Men der Zei-
chenketten-Editierung benutzen (Abschnitt ,Zeichenketten-Editierung in den 
Fenstern" ab Seite 90). ber die Umschaltung zwischen dem Text- und Hex-
Modus lesen Sie bitte im Abschnitt ,Der Editor" ab Seite 119 nach. Nachdem 
Sie die zu suchende Zeile eingegeben haben, mssen Sie ein Suchmuster im 
Fenster der Dateisuche (Abb.: 58) eingeben. Dieses Muster wird wie bei der 
Dateisuche (siehe oben) eingegeben. Nach Besttigung mit [ENTER] sucht CP 
die angegebene Zeile in den angegebenen Dateien. Wenn solche Dateien 
nicht existieren, erscheint die Meldung:

	,Keine Datei gefunden".

Wenn CP eine Datei (oder Dateien) findet, werden diese auf dem Bildschirm 
aufgelistet. Die Anzahl der gefundenen Dateien sowie der belegte Speicher-
platz werden ebenfalls im unteren Bereich der Tabelle angezeigt.
Whlen Sie mit Hilfe der Cursortasten die gewnschte Datei und drcken Sie 
[ENTER]. CP wechselt selbstndig in das betreffende Verzeichnis.
Datensicherung
Diese Option bietet Ihnen die Mglichkeit  Sicherungskopien von Dateien 
und Unterverzeichnissen anzufertigen, die sich auf Ihrer Festplatte befinden. 
Das kann sowohl im Hintergrundbetrieb (Siehe Abschnitt ,Programmstatus 
und Parametereinstellungen" Menpunkt ,Datensicherung" ab Seite 179), als 
auch im interaktiven Betrieb ausgefhrt werden.
Bei der Arbeit im interaktiven Betrieb markieren Sie zunchst die gewnsch-
ten Dateien oder Verzeichnisse und drcken anschlieend [CTRL-F9]. An-
schlieend whlen Sie das Laufwerk, auf dem Sie die Sicherungskopie able-
gen mchten (Abb.: 59):

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
 LW fr Aufbewahrung der Sicherungskopie 
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
            A:   Austauschbar            
            B:   Austauschbar            
            C:   Lokal                   
            D:   Lokal                   
            E:   Lokal                   
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 59	Wahl des Laufwerks fr die Aufbewahrung der Sicherungskopie
Danach erscheint ein Informationsfenster, in dem die Anzahl der markierten 
Dateien und deren Gesamtgre angezeigt sind (Abb.: 60):

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
        Ziellaufwerk B: austauschbar         
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
  Dateien markiert 5, sie belegen 1067923 B  
     Volume label SYSTEM  3045621 B frei     
                                             
        Fortfahren         Verlassen         
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 60	Information ber die markierten Dateien
Sie werden aufgefordert, die zu kopierenden Dateien zu whlen. Sie knnen 
entweder alle Dateien sichern, oder nur diejenigen Dateien, die nach der 
letzten Sicherung modifiziert oder neu erstellt wurden.

Wenn der Datentrger auswechselbar ist (z.B. Diskette), so wird die folgende 
Aufforderung angezeigt:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
      Diskette 000      
  ins Laufwerk A legen  
                        
 Fortfahren   Verlassen 
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 61	Aufforderung zum Einlegen einer Diskette
Im einem Fenster, das den Sicherungsproze begleitet, sehen Sie den Namen 
der Datei eingeblendet, die gerade kopiert wird und eine Skala, die angibt, 
wieviel % der Datei bzw. Dateien schon gesichert sind.
Wenn die Diskette voll belegt ist, kommt die Aufforderung, eine neue Disket-
te einzulegen.
Wenn der Datentrger nicht austauschbar ist und der Speicherplatz darauf 
vllig erschpft ist, so erhalten Sie folgende Fehlermeldung:

Ungengend Platz auf der unaustauschbaren Platte

Die Sicherungskopie kann auf mehreren Disketten abgelegt werden. Sie wird 
dann in Form der Dateien BACKUP.NNN und CONTROL.NNN angelegt, 
wobei nnn die Nummer der Diskette ist.
Die Sicherungskopie kann aber auch in Form gewhnlicher Dateien erstellt 
werden.

Den Typ der Sicherungskopie knnen Sie im Men ,Datensicherung" (siehe 
Abschnitt ,Programmstatus und Parametereinstellungen" ) ,Statuseinstel-
lung" whlen.
Wiederherstellung der 
SicherungskopieSicherungskopie:wiederherstellen
Wenn Sie die Sicherungskopie wiederherstellen mchten, drcken Sie zu-
nchst die Tastenkombination [ALT-F9]. Es erscheint ein Fenster, indem Sie 
das Laufwerk mit der Sicherungskopie bestimmen. Danach whlen Sie das 
Ziellaufwerk, wo Sie die Sicherungskopie wiederherstellen mchten.
Man kann sowohl die gesamte Sicherungskopie, als auch einige Dateien von 
der Sicherungskopie wiederherstellen:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
  Wiederherstellung der Sicherungskopie  
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
              Alle Dateien               
             Einige Dateien              
            Datei-Auflistung             
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 62	Wahl der wiederherzustellenden Dateien
Alle Dateien
Wenn Sie alle Dateien wiederherstellen mchten, whlen Sie den Punkt ,Alle 
Dateien". Wenn die Sicherungskopie auf einem austauschbaren Datentrger 
(Diskette) aufbewahrt wird, so erscheint auf dem Bildschirm die Aufforde-
rung, die entsprechende Diskette ins Laufwerk einzulegen.

Bei der Wiederherstellung einer Sicherungskopie erscheint auf dem Bild-
schirm eine Skala, die angibt, wieviel % der Datei schon wiederhergestellt 
sind.

Wenn die Datei, die wiederhergestellt werden soll, schon vorhanden ist, er-
scheint das Men:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
     Datei Text.TXT  existiert schon.     
 Berschreiben  ausLassen  Alle auslassen 
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 63	Abfrage bei schon existierender Datei
Einige Dateien
Wenn Sie nur einige Dateien aus der Sicherungskopie wiederherstellen 
mchten, whlen Sie im Men (Abb.: 62) den Punkt ,Einige Dateien".

Dabei erscheint auf dem Bildschirm die Liste derjenigen Dateien der Siche-
rungskopie, die sich auf der aktiven Diskette befinden (wenn die Sicherungs-
kopie auf mehreren Disketten aufbewahrt wird), oder die Liste aller Dateien, 
wenn die Sicherungskopie auf einer Diskette oder auf einem groen Daten-
trger (Festplatte) untergebracht ist.

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
          Dateien fr Wiederherstellung w,hlen           
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
 Name               Verschiebung  Gesamtgr"e    Datum   
 netb      asm             0          35048     10-24-92 
 d         bat             0             74     07-04-92 
 n         bat             0             32     06-27-92 
 netbios   bat             0             68     11-02-92 
 redir     inc             0           2688     10-02-92 
 nb -buff  inc             0           1048     09-20-92 
                                                         
   Disknummer 000               Esc-Programm verlassen   
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 64	Wahl der Dateien fr Wiederherstellung der Kopie
Um die Wiederherstellung der Kopie zu beginnen, drcken Sie [ENTER].

Die Spalte ,Verschiebung" zeigt die Position in der Datei, von welcher der 
aktuelle Teil der Sicherungskopie beginnt. Wenn die Verschiebung gleich 0 
ist, so beginnt die Datei gerade im aktuellen Teil der Sicherungskopie.
Wenn die Verschiebung nicht gleich 0 ist, so bedeutet das, da sich der Da-
teianfang auf einer anderen Diskette befindet. Um die Kopie dieser Datei 
wiederherzustellen, legen Sie die entsprechende Diskette ins Laufwerk ein 
und whlen Sie wieder den Punkt ,Einige Dateien".
Datei-Auflistung
Wenn Sie die Liste der Dateien ausdrucken mchten, die sich auf der Siche-
rungskopie der aktiven Diskette befinden, whlen Sie im Men (Abb.: 62) 
den Punkt ,Datei-Auflistung".
Wiederherstellung gelschter Dateien und Verzeichnisse
CP bietet die Mglichkeit, versehentlich gelschte Dateien und Verzeichnisse 
wiederherzustellen. Diese Funktion wird mit der Tastenkombination 
[ALT-F10] aufgerufen.
Auf dem Bildschirm sehen Sie die Auflistung aller gelschten Dateien mit 
folgenden Informationen:

  Name,
  Gre,
  Datum der Anlegung (letzten nderung),
  Prognose.

Die Gre der gelschten Verzeichnisse wird nicht angegeben, statt dessen 
steht in dieser Spalte ,Verzeichnis". Mit den Cursortasten [PFEIL AUF], 
[PFEIL AB] knnen Sie in der Liste blttern. Wenn keine Dateien im aktuellen 
Verzeichnis gelscht worden sind, kommt die Meldung:

Keine Dateien.

Mit der Tastenkombination [CTRL-S] wird das Men aufgerufen, in dem Sie 
die Art der Wiederherstellung whlen knnen. Das Men enthlt drei Punkte:

  Schnell restaurieren
  Schrittweise restaurieren
  Verzeichnis restaurieren

Der aktuelle Modus der Wiederherstellung wird angezeigt. Um einen anderen 
Modus zu whlen, drcken Sie [ENTER] und dann die Taste [ESC].

Um eine Datei wiederherzustellen, positionieren Sie den Cursorbalken mit 
Hilfe der Tasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB] auf die betreffende Datei und drk-
ken [ENTER]. Im Modus der schnellen Restaurierung erscheint auf dem Bild-
schirm ein Fenster, indem Sie den ersten Buchstaben des Namens der wie-
derhergestellten Datei eingeben mssen. Danach besttigen Sie Ihre Eingabe 
mit [ENTER].

Im Modus ,Schrittweise restaurieren" und ,Verzeichnis restaurieren" er-
scheint nach dem Drcken von [ENTER] das folgende Men:

IIIIIIIIIIIIIIII  Manuelles  Wiederherstellen  IIIIIIIIIIII
 Hinzufg. Restaurieren   N,chster  Voriger    EOF   Quit  
  aktiver Cluster      27                                  
  Cluster ben"tigt     18                                  
  Cluster restauriert   0                                  
U
32O,3I!,#%I!3Sa  rtu01O<!roO"I!I 3
32AI%0=0uZ 'I$<t<t<t,I,5I&_Cu,M23
3u_>A1 'I.'JI!'HI!r"1'I!r,$3
3<_O__>V0_0'.:tAu_I7_(9Q<13U_3
3uAuoAtCI%0><_"00,=I!!_I3
31  <1'II _<O3<,BI!],3<,BI!3W3
3<_,B33OI!<6S,7{<E U<R<a__r2_3
3E"r"< "E"I""<'"I"D"{ U<R3
AU
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Abb.: 65	Manuelle Wiederherstellung von Dateien
Das Men der manuellen Wiederherstellung besteht aus folgenden Optionen:

  Hinzufgen
  Restaurieren
  Nchster
  Vorheriger
  EOF
  Quit

Im Men sind auch Informationen ber die Anzahl der ntigen und wieder-
hergestellten Cluster sowie die Nummer des aktiven Clusters angegeben.

Den aktiven Cluster kann man mit Hilfe der Tasten [PGUP] und [PGDN] 
([BILD-] UND [BILD_]) durchblttern. Wenn Sie im Men den Punkt 
,Nchster" whlen, gehen Sie zum nchsten Cluster ber, bei der Wahl des 
Punktes ,Vorheriger", zum vorherigen Cluster.

Fr die Wiederherstellung des aktiven Clusters whlen Sie den Punkt 
,Restaurieren". Nachdem alle Cluster wiederhergestellt haben, aktivieren 
Sie den Punkt ,EOF".
Wenn Sie die Wiederherstellung abbrechen mchten, whlen Sie den 
Menpunkt ,Quit".

Von dem Punkt ,Hinzufgen" knnen Sie erst dann Gebrauch machen, wenn 
alle Cluster wiederhergestellt sind. Durch diesen Punkt knnen Sie zu der 
herzustellenden Datei den nchsten freien Cluster hinzufgen.

CP bietet auch die Mglichkeit, Verzeichnisse wiederherzustellen. Wenn die 
Anzahl der Dateien in einem Verzeichnis nicht sehr gro ist (ca. 40), wird 
empfohlen, Dateien im Modus der schnellen Restaurierung wiederher-
zustellen. Anderenfalls benutzen Sie den Modus ,Verzeichnis restaurieren".

Zum Verlassen des Programms drcken Sie [ESC] oder [F10].
Zeichenketten-Editierung in den Fenstern
Beim Kopieren, Verschieben, Lschen von Dateien und Unterverzeichnissen 
und anderen Operationen, bei denen Sie eine Zeichenkette eingeben mssen, 
knnen Sie das Men der Zeichenketten-Editierung benutzen. Dafr gehen 
Sie so vor:

F Drcken Sie [F9] bei der Eingabe einer Zeile
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die obere Zeile des Bild-
schirmfensters an.

Das Men der Zeichenketten-Editierung enthlt folgende Optionen:

  Editieren
  Einlesen
  Optionen

Die Wahl der Optionen geschieht hier wie in der Hauptmenleiste.
Editieren
Das Pulldown-Men ,Editieren" ist in der Abb.: 66 dargestellt:

U
3  Editieren  3
AA
3  A) Zeilenanfang            Home     3
3  E) Zeilenende              End      3
3  B) Backspace               Backspc  3
3  Z) Zeichen l"schen         Del      3
3  L) Zeile l"schen           ^L       3
AU
	Abb.: 66	Pulldown-Men ,Editieren"
Zeilenanfang
Um den Cursor in einem Fenster an den Anfang der Zeile zu setzen, gehen 
Sie so vor:

F Whlen Sie im Men der Zeichenketten-Editierung den Punkt 
,Editieren" und im danach erscheinenden Pulldown-Men die 
Option ,Zeilenanfang"
 oder
F Drcken Sie [HOME] ([POS1])
 oder
F Setzen Sie den Mauscursor an den Anfang der Zeile und drcken 
sie die linke Maustaste.
Zeilenende
Die Positionierung des Cursors an das Ende der Zeile erreichen Sie wie folgt:

F Whlen Sie im Men der Zeichenketten-Editierung den Punkt 
,Editieren" und im danach erscheinenden Pulldown-Men die 
Option ,Zeilenende"
 oder
F Drcken Sie [END] ([ENDE])
 oder
F Setzen Sie den Mauscursor an das Ende der Zeile und drcken 
Sie die linke Maustaste.
Backspace
Um ein Zeichen links vom Cursor in der Zeichenkette zu lschen, gehen Sie 
so vor:

F Whlen Sie im Men der Zeichenketten-Editierung den Punkt 
,Editieren" und im danach erscheinenden Pulldown-Men die 
Option ,Backspace"
 oder
F Drcken Sie [BACKSPACE] ([  ]).
Zeichen lschen
Um das aktive Zeichen in einer Zeichenkette zu lschen:

F Whlen Sie im Men der Zeichenketten-Editierung den Punkt 
,Editieren" und im danach erscheinenden Pulldown-Men die 
Option ,Zeichen lschen"
 oder
F Drcken Sie [DEL] ([ENTF]).
Zeile lschen
Wenn Sie eine ganze Zeile lschen mchten:

F Whlen Sie im Men der Zeichenketten-Editierung den Punkt 
,Editieren" und im danach erscheinenden Pulldown-Men die 
Option ,Zeile lschen"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-L] ([STRG-L]).
Einlesen
Mit den in diesem Pulldown-Men angebotenen Funktionen haben Sie die 
Mglichkeit, die Eingabe von Zeichenketten zu beschleunigen. Es besteht aus 
fnf Optionen:

U
3  einLesen  3
AA
3  A) Verzeichnis A           ^A       3
3  B) Verzeichnis B           ^B       3
3  1) Datei A                 ^Enter   3
3  2) Datei B                 ^K       3
3  Q) Quellverzeichnis        ^^       3
AU
	Abb.: 67	Pulldown-Men ,Einlesen"
Verzeichnis A
Um den Pfad des aktuellen Verzeichnisses aus dem Fenster A in die Zeichen-
kette einzulesen, gehen Sie wie folgt vor:

F Whlen Sie im Men der Zeichenketten-Editierung den Punkt 
,EinLesen" und im Pulldown-Men die Option ,Verzeichnis A"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-A] ([STRG-A]).
Verzeichnis B
hnlich ist vorzugehen, wenn Sie den Pfad des im Fenster B angezeigten 
Verzeichnisses in die Zeichenkette kopieren mchten:

F Whlen Sie im Men der Zeichenketten-Editierung den Punkt 
,EinLesen" und im Pulldown-Men die Option ,Verzeichnis B"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-B] ([STRG-B]).
Datei A
Den Namen der im Fenster A gewhlten Datei lesen Sie folgendermaen ein:

F Whlen Sie im Men der Zeichenketten-Editierung den Punkt 
,EinLesen" und im Pulldown-Men die Option ,Datei A"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-ENTER] ([STRG-ENTER]).
Datei B
Dafr sind ebenfalls zwei Methoden mglich:

F Whlen Sie im Men der Zeichenketten-Editierung den Punkt 
,EinLesen" und im Pulldown-Men die Option ,Datei B"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-K] ([STRG-K]).

Quellverzeichnis
Wenn Sie den Namen des Quellverzeichnisses des Programms CP in die 
Zeichenkette kopieren mchten:

F Whlen Sie im Men der Zeichenketten-Editierung den Punkt 
,EinLesen" und im Pulldown-Men die Option 
,Quellverzeichnis"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-^] ([STRG-&]).
Optionen
Das Pulldown-Men ,Optionen" enthlt drei Men-Punkte:

U
3  Optionen  3
AA
3  E) Zeile best,tigen     Enter  3
3  A) Abbrechen            Esc    3
3  H) Hilfe                F1     3
AU
	Abb.: 68	Pulldown-Men ,Optionen"
Zeile besttigen
Sie knnen die eingegebene Zeichenkette folgendermaen besttigen:

F Whlen Sie im Men der Zeichenketten-Editierung den Punkt 
,Optionen" und im danach erscheinenden Pulldown-Men die 
Option ,Zeile besttigen"
 oder
F Drcken Sie [ENTER]
 oder
F Setzen Sie den Mauscursor auf den Cursor im Fenster und klik-
ken Sie mit der linken Maustaste.
Abbrechen
Um die Editierung der Zeichenkette abzubrechen und das Zeichenketten-
fenster zu verlassen, gehen Sie so vor:

F Whlen Sie im Men der Zeichenketten-Editierung den Punkt 
,Optionen" und im danach erscheinenden Pulldown-Men die 
Option ,Abbrechen"
 oder
F Drcken Sie [ESC]
 oder
F Drcken Sie die rechte Maustaste.
Hilfe
Die Hilfe-Option knnen Sie wie folgt aufrufen:

F Whlen Sie im Men der Zeichenketten-Editierung den Punkt 
,Optionen" und im aktivierten Pulldown-Men die Option 
,Hilfe"
 oder
F Drcken Sie die Funktionstaste [F1].

Um die Hilfe-Option zu verlassen:

F Klicken Sie mit der linken Maustaste den entsprechenden Text 
oben im Bildschirmfenster an (<ESC>-Hilfe verlassen)
 oder
F Drcken Sie die rechte Maustaste
 oder
F Drcken Sie [ESC].
Archivierung
(Packen und Entpacken von Dateien)
Im CP-Paket wird ein sehr effektiver Dateipacker (BSA) mitgeliefert. Nach-
folgend ist dessen Handhabung im Kommandozeilen-Modus beschrieben.

Die folgende Zeile beschreibt den allgemeinen Aufbau (Syntax) fr den Auf-
ruf von bsa:

bsa [-Befehl] [-Option] Archivname [Pfad/] [Dateien].

Mit dem [-Befehl] wird die mit dem Archiv auszufhrende Operation ange-
geben. Die [-Option] przisiert den Befehl. Sie knnen nur einen Befehl 
angeben, jedoch mehrere Optionen. Der Befehl und die Optionen werden 
nacheinander in einer Zeichenfolge geschrieben oder in einem Argument 
vereinigt (d.h., -aqr bedeutet dasselbe wie -a -q -r).

Gro-/Kleinschreibung wird nicht bercksichtigt. Der Schrgstrich und der 
Rckschrgstrich (forward slash / und backslash \) sind in den Dateinamen 
gleichwertig und werden fr die Kompatibilitt mit den Betriebssystemen 
UNIX und QNX in den Schrgstrich / bertragen.

Wird kein Pfad und/oder kein Dateiname angegeben, dann bezieht sich der 
Befehl auf alle Dateien des aktuellen Verzeichnisses.

Die DOS-Jokerzeichen * und ? sind in den Dateinamen zulssig.
Befehle
-a (append)
Datei ins Archiv hinzufgen (packen)


			Beispiel:
				bsa -a source *.c *.h

Durch diesen Befehl werden alle Dateien mit den Erweiterungen .c und .h 
aus dem aktuellen Verzeichnis ins Archiv hinzugefgt. Existiert dieses Ar-
chiv noch nicht, wird es angelegt.

-x (eXtract)
Dateien aus dem Archiv extrahieren (entpacken)


			Beispiel:
				bsa -x source c:/ *.txt

Durch diesen Befehl werden alle Dateien mit der Erweiterung .txt aus dem 
Archiv extrahiert (entpackt) ohne da das Archiv selbst gendert wird und 
ins Verzeichnis C: geschrieben. Wenn es im Zielpfad eine Datei mit demsel-
ben Namen, aber mit einem spteren Erstellungsdatum gibt, so wird die Datei 
nach der Vorgabe-Einstellung aus dem Archiv durch diesen Befehl nicht 
extrahiert, damit die Dateien mit neuerem Datum nicht aus Versehen ber-
schrieben werden. Wollen Sie die Dateien trotzdem berschreiben, geben Sie 
diesen Befehl mit der Option -c an, die das Programm daber informiert, da 
es berschreiben darf (-c bedeutet: Anlegungsdaten der Dateien nicht verglei-
chen).

Wenn es im Zielpfad eine Datei mit demselben Namen schon existiert, so 
kommt vom Programm die Forderung nach Besttigung:

,berschreiben?".

Die Option -y (= yes) unterdrckt diese Fragen des Programms.


-m (move)
Dateien ins Archiv verschieben.


Dieser Befehl ist dem Befehl -a (append) hnlich, mit einer Ausnahme: die 
Originaldateien werden bei der Archivbildung gelscht.


-u (update)
Dateien im Archiv erneuern


Auch dieser Befehl ist dem Befehl -a (append) hnlich. Der Unterschied 
besteht darin, da nur aktuellere Dateien ins Archiv geschrieben werden. 
Wenn es eine Datei mit demselben Namen im Archiv gibt, so werden die 
Daten verglichen, und ins Archiv wird die Datei mit dem spteren Datum 
geschrieben. Wenn es im Archiv keine Datei mit diesem Namen gibt, so wird 
sie archiviert.


-f (freshen)
Bestehende Dateien im Archiv auffrischen


Dieser Befehl ist dem Befehl -u (update) hnlich. Der Unterschied: Wenn es 
im Archiv keine Datei mit diesem Namen gibt, so wird sie nicht mitgepackt.


-d (delete)
Dateien aus dem Archiv lschen


Durch diesen Befehl werden alle in der Kommandozeile angegebenen Datei-
en aus dem Archiv gelscht. Wenn Sie keine Dateinamen angegeben, so wird 
dieser Befehl nicht ausgefhrt.


-p (print)
Dateien auf Standardausgabe ausgeben


Dieser Befehl ist dem Befehl -x hnlich, mit einer Ausnahme: die Dateien 
werden ausgedruckt.


-l (List)/
-v (Verify list)
Archiv auflisten


Es wird die Auflistung aller Dateien im Archiv oder der in der Kommando-
zeile angegebenen Dateien ausgegeben. Der Befehl -v ist dem Befehl -lr 
gleich (Auflistung mit dem Ausdruck der vollen Dateinamen).


-t (Test)
Archivdateien prfen


Der Befehl -t ist dem Befehl -x hnlich. Der Unterschied: die Ausgabedateien 
werden nicht gebildet (d.h., es wird nur ihre Unversehrtheit im Archiv ge-
prft, indem die Kontrollsumme dieser Dateien berprft wird).


-s (Self Exe)
Selbstentpackende EXE-Datei anlegen


Mit diesem Befehl knnen Sie ein Archiv selbstentpackend machen, d.h. eine 
.EXE-Datei anlegen. Das Archiv wird dadurch nur um 2575 Bytes grer. 
Diese Funktion ist besonders bei der Datenfernbertragung hilfreich, weil der 
Packer nicht mit bertragen werden mu.

 
* Mann kann nur alle Dateien auf einmal entpacken.
* Wenn die Archivierung mit Unterverzeichnissen ausgefhrt 
wurde, so ist auch das Entpacken nur mit Verzeichnissen 
mglich.
* Beim Vorhandensein einer identischen oder einer neueren 
Ausgabedatei fordert das Programm immer dazu auf, das 
berschreiben zu besttigen.
* Diagnose und Fehlermeldungen erfolgen in englischer Spra-
che.
 



-o (lOcate)
Dateien in Archiven suchen


Dieser Befehl sucht nach angegebenen Dateien in einem oder mehreren Ar-
chiven, einschlielich der Unterverzeichnisse.

			Beispiel:
				bsa -or c:/* virt.cpp

Das Programm wird in allen Archiven auf dem Laufwerk C: Dateien mit dem 
Namen virt.cpp suchen.


-b### (Backup)
Archiv in Dateien fixierter Gre  ### KB eintei-
len 


Mit Hilfe dieses Befehls knnen Sie ein groes Archiv in Dateien einer be-
stimmten Gre einteilen. Diese Funktion ist bei der bertragung des Ar-
chivs auf einen anderen Computer besonders hilfreich.

 
Obwohl die Gre der Dateien gewhnlich mit der gesuchten 
Gre genau bereinstimmt, versuchen Sie nicht, das Archiv 
mit Hilfe anderer Programme in Dateien einzuteilen, bsa teilt 
die Archive unter Bercksichtigung seiner Algorithmen ein !!! 


			Beispiel:
				bsa -b1180 myarc

Durch diesen Befehl wird das Archiv myarc in Dateien von der Gre 1180 
KB eingeteilt (1 KB = 1024 Byte).

Vor der Operation:				Nach der Operation:

MYARC.BSA	6552691		MYARC.BSA	1208320
					MYARC.B00	1208320
					MYARC.B01	1208320
					MYARC.B02	1208320
					MYARC.B03	1208320
					MYARC.B04	511091
Optionen
-c (Compare)
Dateianlegungsdaten nicht vergleichen 

-y (Yes)
alle Operationen besttigen


Diese Optionen haben wir schon im Zusammenhang mit dem Befehl -x be-
schrieben.


-r (Recursive)
mit Unterverzeichnissen


Bei der Angabe dieser Option wird die durch den Befehl aufgerufene Opera-
tion nicht nur mit dem aktuellen Verzeichnis, sondern auch mit all seinen 
Unterverzeichnissen rekursiv ausgefhrt.

			Beispiele:
				bsa -ar diskd d:/

Durch diesen Befehl werden alle Dateien von dem Laufwerk d: ins Archiv 
diskd im aktuellen Verzeichnis gepackt.

				bsa -xr diskd d:/

Dieser Befehl extrahiert aus dem Archiv diskd im aktuellen Verzeichnis auf 
das Laufwerk D: Dateien mit ihren vollen Namen, die sie vor der Archivie-
rung hatten. Die Unterverzeichnisse werden automatisch angelegt.


-h (Hidden)
versteckte und Systemdateien einschlieen


Nach der Voreinstellung werden Dateien mit den Attributen ,System" und 
,Hidden" nicht ins Archiv gepackt. Durch Angabe der Option -h knnen Sie 
diese Dateien ebenfalls archivieren.


-g (Get password)
Pawort einsetzen


Wenn Sie pawortgeschtzte Dateien archiviert haben, so knnen Sie Datei-
en aus dem Archiv nur nach wiederholter Eingabe dieses Pawortes extrahie-
ren. Es ist zulssig, Dateien mit verschiedenen Pawrtern zu archivieren.


-q (Quick compression)
schnellen Kompressionsalgorithmus anwenden


Bei der Angabe dieser Option fhrt der Packer einige zustzliche Methoden 
der Kompression nicht durch, dadurch wird die Kompressionsrate etwa um 
1% niedriger, die Geschwindigkeit wird dafr zweimal so hoch. Bei der wie-
derholten Anwendung dieser Option wird die Geschwindigkeit noch um 40% 
hher, und die Kompressionsrate wird im Durchschnitt noch um 2% niedri-
ger. Der Algorithmus der Wiederherstellung ndert sich dabei nicht.


+ (Maximal Compression)
maximale Kompressionsrate


Der Packer wendet bei seiner Arbeit einige heuristische Verfahren der Erh-
hung der Geschwindigkeit an. Bei der Angabe der Option -+ werden diese 
Verfahren nicht verwendet, was die maximale Kompressionsrate bei diesem 
Packalgorithmus erreichen lt. Dabei kann die Geschwindigkeit bis um das 
Fnffache fallen. Die Kompressionsrate kann sich dabei von 0% bis 1% n-
dern.



Sonstige Optionen
Das Pulldown-Men ,Optionen" bietet dem Benutzer eine Reihe zustzlicher 
Optionen an:

                       U
                       3 Optionen 3
UAA
3  Q) Quit                            ^Q       3
3  E) Statuseinstellung               ^S       3
3  S) Statussicherung                 ^W       3
3  H) Hilfe                           F1       3
3  B) Benutzermen                    F2       3
3  M) Memory-Map                      Sh-F2    3
3  D) DOS-Bildschirm                  ^O       3
3  L) DOS-Bildschirm l"schen          ^L       3
3  V) System-Info                     ^V       3
3  Z) Zeilenanzahl ega/vga            ^Y       3
3  O) Modem-Kommunikation             Alt-F4   3
AU
	Abb.: 69	Pulldown-Men ,Optionen"
Quit (CP verlassen)
Zum Verlassen von CP gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen" und im da-
nach erscheinenden Pulldown-Men die Option ,Quit"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-Q] ([STRG-Q]).

Es erscheint ein Fenster mit der Frage:

Wollen Sie CP verlassen ?

Zum Verlassen des Programms drcken Sie [ENTER] oder ,J". Wenn Sie CP 
nicht verlassen wollen, drcken Sie [ESC], oder ,N", oder setzen Sie den 
Cursorbalken auf ,Nein" und drcken Sie [ENTER].
Statuseinstellung
Lesen Sie bitte die ausfhrlichen Erklrungen dazu im Abschnitt 
,Programmstatus und Parametereinstellungen".
Statussicherung
Beim Starten von CP werden die Dateien mit Voreinstellungen geladen. 
Wenn Sie diese Dateien bei der Arbeit im CP modifizieren, so beachtet CP 
diese nderung nicht. Damit CP diese nderungen bercksichtigt, mssen 
die betreffenden Dateien neu geladen werden. Dies knnen Sie wie folgt 
erreichen:

F Verlassen Sie CP und starten Sie das Programm erneut (das ist 
aber nicht die beste Methode)
 oder
F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen" und im ak-
tivierten Pulldown-Men die Option ,Statussicherung"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-W] ([STRG-W])
Hilfe
CP verfgt ber eine Online Hilfefunktion, auf die Sie jederzeit zugreifen 
knnen. Um die Hilfefunktion zu aktivieren, gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen" und im ak-
tivierten Pulldown-Men die Option ,Hilfe"
 oder
F Drcken Sie [F1]
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Zeile ,F1 Hilfe" im 
Hilfefenster an.

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
                                HILFE !!!                        8:21am 
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
 <F1> - Steuerung der Hilfefunktion        <Alt-F1> Vorige Seite        
 <Esc> - Hilfe verlassen                   <Bkspc> - Inhaltsverzeichnis 
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
                         Steuertasten im Hauptmen                      
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
                   Allgemeine Steuerung                                 
                                                                        
 [Ctrl-Q]       - DM verlassen (Quit).                                  
 [Ctrl-D]       - Aktives Laufwerk im Fenster A wechseln.               
 [Ctrl-P]       - Laufwerk im Fenster B wechseln.                       
 [Tab]/[Ctrl-I] - Verzeichnisse in den Fenstern A und B                 
                  miteinander wechseln.                                 
 [Ctrl-R]       - Fenster A und B wiedereinlesen.                       
 [Ctrl-S]       - Men der Statuseinstellung aufrufen.                  
 [Ctrl-W]       - Dateien mit Voreinstellungen wiedereinlesen.          
 [F1]           - HilfeFunktion aufrufen.                               
 [F9]           - Pulldown-Men.                                        
 [Ctrl-F10]     - Volume label.                                         
 [Shift-F10]    - Disk Utilities.                                       
........................................................................
                                                                [438K]  
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Abb.: 70	Das Fenster der Hilfefunktion
Die Hilfefunktion im CP ist als Hypertext organisiert, der sowohl die kurzen 
Informationen zu den laufenden Operationen, als auch die ausfhrliche Be-
schreibung aller Befehle des Pakets enthlt.

Einige Wrter sind im Text durch eine besondere Farbe hervorgehoben. Es 
sind drei Varianten der Hervorhebung mglich:

  einfache Hervorhebung eines Wortes, um einen besonderen 
Akzent darauf zu legen,
  passiver Verweis auf eine andere Seite 
 und 
  aktiver Verweis auf eine andere Seite.
Die einfache Hervorhebung wird bei den Schlsselwrtern verwendet, z.B., 
Tastenbezeichnungen, Absatztitel im Text usw. Im Men der Farbein-
stellung fr Hilfefunktion ist diese Farbe als ,gewhlt" bezeichnet.

Der passive Verweis auf eine andere Seite bedeutet, da eine andere Seite 
der Hilfefunktion mit diesem Wort logisch verbunden ist. Z.B., wenn Sie sich 
die Liste der Tasten der allgemeinen Steuerung ansehen, die ber [F1] im 
Hauptmen aufgerufen wird, so entsprechen praktisch allen Tasten die ande-
ren Seiten der Hilfefunktion, wo diese Tasten ausfhrlicher beschrieben wer-
den. Im Men der Farbeinstellung heit diese Farbe ,markiert".

Damit Sie ber den Verweis zu einer anderen Seite wechseln knnen, sollten 
Sie diesen Verweis als aktiv markieren. Nach der Vorgabe ist einer der Ver-
weise auf der Seite als aktiv (mit einem Leuchtbalken) markiert. Sie knnen 
den Leuchtbalken mit Hilfe der Pfeiltasten auf das Sie interessierende Wort 
versetzen. Nach der Besttigung mit [ENTER] wechseln Sie zur neuen Seite. 
Im Men der Farbeinstellung entspricht dem aktiven Verweis die Farbe 
,gewhlt + markiert".

Manchmal ist es ntig, ber den Verweis zu einer anderen Seite zu wechseln 
und danach zurckzukehren. Dafr ist im Hilfe-Modul die Option der Rck-
kehr vorgesehen. Um zur vorigen Hilfe-Seite zurckzukehren, drcken Sie 
[ALT-F1]. Diese Operation knnen Sie mehrmals wiederholen, weil im Spei-
cher 20 Seiten aufbewahrt werden. Diese Mglichkeit gilt aber nur fr einen 
Aufruf der Hilfefunktion. Beim Verlassen der Hilfefunktion wird die Infor-
mation ber die bisher angezeigten Seiten verloren.

Um die ntige Seite schnell zu finden, ohne zu den Verweisen zu greifen, 
kann man das Hauptinhaltsverzeichnis der Hilfefunktion aufrufen. Dafr 
drcken Sie [BACKSPACE] ([  ]). Auf dem Bildschirm erscheint die Liste 
aller Seiten. Whlen Sie die ntige Seite und besttigen Sie mit [ENTER].

Im oberen Bereich des Hilfefensters sehen Sie die Information zur Tasten-
belegung. Wenn Sie mit der linken Maustaste Information zu einer der Ta-
sten anklicken, wird die entsprechende Operation ausgefhrt.
Tastenbelegung bei der Steuerung der Hilfefunktion
[PFEIL AUF]
[PFEIL AB]
den aktiven Verweis nach oben / unten verschieben 
oder den Text im Fenster um eine Zeile nach oben / 
nach unten verschieben


[PFEIL LINKS] / 
[PFEIL RECHTS]

den aktiven Verweis nach links/rechts bewegen


[PGUP] / [PGDN]
den Text um 20 Zeilen nach oben/ unten bewegen


[F1]
Information zur Hilfefunktion


[ENTER]
Sprung zur anderen Seite ber den Verweis


[ALT-F1]
zurck zur vorigen Seite


[ESC]
Hilfefunktion  verlassen


Das Klicken der rechten Maustaste ist dem Drcken der Taste [ESC] quiva-
lent (Hilfe verlassen).

Das Klicken der linken Maustaste bei der Arbeit im Hilfefenster kann ver-
schiedene Operationen je nach der Mauscursorposition aufrufen. Wenn Sie 
mit der linken Taste einen der Verweise anklicken, so wird die entsprechende 
Seite aufgerufen. Sonst wird der Text im Hilfefenster nach oben ,gescrollt" 
(wenn sich der Cursor im oberen Bereich des Fensters befindet) oder nach 
unten (bei der Positionierung des Mauscursors im unteren Fensterbereich).
Benutzermen
Das Benutzermen besteht aus einer Auflistung von Optionen, die verschie-
dene DOS-Befehle ausfhren. Es kann folgendermaen aufgerufen werden:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen" und im ak-
tivierten Pulldown-Men die Option ,Benutzermen"
 oder
F Drcken Sie [F2]
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Zeile ,F2 Benutzer-
men" im Hilfefenster rechts auf dem Bildschirm an.


Die Wahl der gewnschten Option wird wie folgt ausgefhrt:

F Whlen Sie mit Hilfe der Tasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB] den 
gewnschten Punkt und besttigen Sie die Wahl mit [ENTER]
 oder
F Drcken Sie die Buchstabentaste, die links vom betreffenden 
Menpunkt angegeben ist
 oder
F Setzen Sie den Mauscursor auf den gewnschten Punkt und 
drcken Sie zweimal die linke Maustaste.

Danach wird der entsprechende Befehl bzw. die Befehle ausgefhrt.

Das Benutzermen hat den Namen CP.MNU. Neben diesem Haupt- 
(Benutzer-) Men knnen Sie weitere Benutzermens erstellen; alle mssen 
jedoch die Erweiterung .MNU besitzen.

Die Mendateien knnen Sie mit dem eingebauten CP-Editor erstellen und 
editieren. Sie mssen folgenden allgemeinen Aufbau haben:

Zeichen:Menpunkt
 DOS Befehl 1
 .
 .
 DOS Befehl n

Zeichen:Menpunkt
DOS Befehl n

usw.

Jede Option im Benutzermen besteht aus einem Menpunkt (Textzeile) und 
eine Reihe von gltigen DOS-Befehlen. Soll der Menpunkt durch eine Taste 
aufrufbar sein, so mu ein Buchstabe oder eine Zahl, gefolgt von einem Dop-
pelpunkt, vor dem Menpunkt stehen. Anstatt eines DOS-Befehls knnen Sie 
auch weitere Benutzermens aufrufen. In diesem Fall ist in der ersten Positi-
on des jeweiligen Menpunkts ein Sternchen ,*" zu schreiben.

Muster der Datei CP.MNU:

1: DOS-MENs
     *dos
2: Anti-Virus-Men
     *virus
3: PrintTool-Men
     *print
4: Taschenrechner
     calc
Memory Map
CP bietet Ihnen die Mglichkeit, Einblick in die Speicherbelegung des RAM 
zu gewinnen. Er dient aber nicht nur zur Information. Die Tabelle, die die 
Speicherbelegung widerspiegelt, stellt ein Men dar, mit dessen Hilfe Sie 
residente Programme auswhlen und aus dem Arbeitsspeicher lschen kn-
nen.

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
         Speicher-Information         
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
  W,hlen Sie die n"tige Information:  
                                      
 T - Ger,tetreiber                    
 1 - Plan des 1. Speichermegabytes    
 K - Konventioneller Speicher         
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 71	Men ,Speicher-Informationen"
Das Men ,Speicher-Information" kann man folgendermaen aufrufen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen" und im 
Pulldown-Men die Option ,Memory-Map"
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F2]
 oder
F Bei gedrckt gehaltener [SHIFT]-Taste klicken Sie mit der rech-
ten Maustaste die Zeile ,F2 Speicher-Info" im Hilfefenster 
rechts auf dem Bildschirm an.
Gertetreiber
Wenn Sie die Liste der Gertetreiber ansehen mchten, gehen Sie folgender-
maen vor:

F Drcken Sie die Buchstabentaste [T]
 oder
F Whlen Sie mit dem Cursorbalken im Men 
,Speicherinformation" die Option ,T-Gertetreiber" und 
drcken Sie [ENTER]
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Option ,T-Gertetrei-
ber" im Men ,Speicher-Information" an.

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
                        Liste der Ger,tetreiber                         
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
 Name     Kopfteil   Typ        Attribute   Kommentar                   
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
 NUL      0123:0048   Symb.    -----    Standard-NULL-Ger,t             
 EMMXXXX  002B1:0000  Symb.    -----    Expanded Memory Manager         
 XMSXXXX  00266:0000  Symb.    -----    Extended Memory Manager         
 CON      0070:0023   Symb.    IOF      Standard-E/A-Ger,t              
 AUX      0070:0035   Symb.    -----    Hilfsger,t                      
 PRN      0070:0047   Symb.    ---B-    Standard-Drucker                
 CLOCKS   0070:0059   Symb.    -----    Standard-Uhr                    
 A: - F:  0070:006B   Block.   BLO--    Laufwerk-Treiber DOS            
 COM1     0070:007B   Symb.    -----    1.serieller Port 03F8           
 LPT1     0070:008D   Symb.    ---B-    1.paralleler Port 0378          
 LPT2     0070:009F   Symb.    ---B-    2.paralleler Port keine Adresse 
 LPT3     0070:00B8   Symb.    ---B-    3.paralleler Port keine Adresse 
 COM2     0070:00CA   Symb.    -----    2.serieller Port keine Adresse  
 COM3     0070:00DC   Symb.    -----    3.serieller Port keine Adresse  
 COM4     0070:00EE   Symb.    -----    4.serieller Port keine Adresse  
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
  <F1> - Hilfe                                                          
                                                                [429K]  
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Abb.: 72	Liste der Gertetreiber
Zur Ansicht zustzlicher Informationen zu einem konkreten Treiber gehen 
Sie folgendermaen vor:

F Setzen Sie den Cursorbalken auf den betreffenden Treiber und 
drcken Sie [ENTER]
 oder
F Klicken Sie den betreffenden Treiber mit der linken Maustaste 
an.
Plan des 1. Speicher-Megabytes
Die Belegung des 1. Speicher-Megabytes ist folgendermaen anzusehen:

F Whlen Sie im Men ,Speicherinformation" die Option ,Plan 
des 1. Speichermegabytes" und drcken Sie [ENTER]
 oder
F Drcken Sie die Taste [1]
 oder
F Klicken Sie die Option ,Plan des 1. Speichermegabytes" mit 
der linken Maustaste an.
Konventioneller Speicher
Der Plan der Speicherbelegung dient nicht nur zur Information. Er stellt ein 
Men dar, mit dessen Hilfe Sie residente Programme aus dem RAM-Speicher 
lschen knnen.

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII  Memory map  IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
AAAAA
Segm.3Gr"e 3  PSP  3    Name    3 Interrupts 3 L"schbar. 

0DE9h33376  3 0DEA  3COMMAND     322          3   Nein    
0EBDh348    3       3Frei        3            3   Nein    
0EC1h3512   3 0DEA  3Par. COMMAND3            3 M"glich   
0EE2h3176   3 0FFF  3Par. CED    3            3 M"glich   
0EEEh30     3       3Frei        3            3   Nein    
0EEFh31472  3 0EF0  3CPIVM       3FF          3   Nein    
0F4Ch32832  3 0F4D  3CHKVIR      320 21 27 2B 3    Ja     
0FFEh316304 3 0FFF  3CED         3E9          3   Nein    
13FAh3176   3 1407  3Par. GMOUSE 3            3 M"glich   
1406h39200  3 1407  3GMOUSE      30C 10 33    3    Ja     
AAAAA
  <F1> - Hilfe                                            
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Abb.: 73	Speicher-Belegungsplan
Zur Ansicht des Konventionellen Speichers gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie im Men ,Memory Map" (Abb.: 71) die Option ,K-
Konventioneller Speicher" und besttigen Sie die Wahl mit 
[ENTER]
 oder
F Drcken Sie die Buchstabentaste [K]
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Option ,K-
Konventioneller Speicher" an.

Hier sind alle residenten Programme angegeben, die sich im Arbeitsspeicher 
befinden. Fr jedes Programm ist das Segment angegeben, das es belegt, die 
Gre des belegten Speichers, die Interrupts, die das Programm verwendet 
sowie die Information ber die Lschbarkeit des jeweiligen Programms. Man 
kann nur diejenigen residenten Programme lschen, bei denen in der Spalte 
,Lschbarkeit" ,Ja" oder ,Mglich" angegeben ist. Zum Lschen eines Pro-
gramms gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie mit Hilfe der Cursortasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB] 
den zu lschenden Block und drcken Sie [ENTER]
 oder
F Klicken Sie den zu lschenden Block mit der linken Maustaste
F zweimal an.

Wenn das Lschen ,mglich" ist, dann erfolgt die warnende Frage:

	,Wollen Sie wirklich diesen Block lschen?",

und das Lschen wird erst nach der Besttigung ausgefhrt. Sollte der Block 
nicht lschbar sein, erhalten Sie eine Fehlermeldung.
DOS-Bildschirmanzeige
Damit der DOS-Bildschirm angezeigt wird, gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen" und im da-
nach erscheinenden Pulldown-Men die Option ,DOS-Bild-
schirm"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-O] ([STRG-O])
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die obere linke Ecke des 
Bildschirms an.

CP lt aber die Arbeit mit dem DOS-Bildschirm nicht zu. Sobald Sie eine 
beliebige Taste drcken, kehren Sie zum CP Hauptmen zurck.
Lschen der DOS-Bildschirmanzeige
Zum Lschen der DOS-Bildschirmanzeige fhren Sie eine der Operationen 
aus:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen" und im da-
nach erscheinenden Pulldown-Men die Option ,DOS-
Bildschirm lschen"
 oder
F Drcken Sie die Tasten [CTRL-L] ([STRG-L]).
System-Info
Diese Option bietet die Mglichkeit, Informationen ber die Konfiguration 
Ihres Computers und ber das Betriebssystem zu bekommen. Aktivieren Sie 
diese Option folgendermaen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen", und im 
aktivierten Pulldown-Men die Option ,System-Info"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-V] ([STRG-V]).

Die Systemkonfiguration wird in Form derfolgenden Tabelle angezeigt (Abb.: 
74):

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII     System-Info      IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
                                                                      
                  Systemtyp: AT Modell 319 oder 339                   
 ROM BIOS:  (C)1985-1989, American Megatrends Inc,., datiert:12/15/89 
             Prozessor: Intel 80286     Coprozessor: Intel 80287      
 Speicher: 640KB konventionell + 640Kb LIM EMS 4.0 + 384Kb Extended   
                 Videoadapter: VGA mit Farb-Display                   
                       Video-BIOS: QNEL                               
                    Floppy-Disks: 1.2MB, 1.4Mb                        
                         Festplatten: 41MB, 41MB                      
                        Serielle Ports: COM1, COM2                    
                          Parallele Ports: LPT1                       
           Maus: Seriell, an COM1, 2 Tasten, Version: 6.25            
                          MS DOS Version 5.0                          
         MS Windows 3.0+ im reelen oder Standardmodus                 
                                                                      
                      Beliebige Taste drcken ...                     
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Abb.: 74	System-Informationen
Zum Verlassen dieser Option drcken Sie eine beliebige Taste.

CP gibt auf den Bildschirm folgende Systeminformationen aus:

  Systemtyp (XT, AT, PS/2 usw.) und Modell
  Hersteller von ROM BIOS
  Programmierungsdatum von ROM BIOS
  Prozessortyp
  Coprozessortyp
  Speicherkapazitt (Konventioneller, Extended, Expanded) und 
EMS-Treiber-Version
  Videoadaptertyp
  Hersteller von Video-BIOS
  Typ und Zahl der Laufwerke
  Typ und Zahl der Festplatten
  Vorhandensein und Zahl der seriellen Ports
  Vorhandensein und Zahl der parallelen Ports
  Maustyp
  Maustreiberversion
  Typ und Version des Betriebssystems
  Multi-User-Systeme, die auf Ihrem Computer arbeiten.


CP identifiziert folgende Systemtypen:

  die ersten PS-XT oder Portable PC
  PCjr
  AT Modell 068 oder 069
  AT Modell 239
  AT Modell 319 oder 339
  Tandy 3000NL
  PC XT-286
  PS/2 Modell 50
  PS/2 Modell 50Z
  PS/2 Modell 60
  PS/2 Modell 30-286
  PS/1AT 386XT
  PS/2 Modell 30
  PS/2 Modell 25
  Convertible PC
  PS/2 Modell 80
  PS/2 Modell 70
  PS/2 Modell P70
  PS/2 Modell 55SX
  PS/2 Modell 90-AK9
  PS/2 Modell 90-AKD
  PS/2 Modell 70-486
  PS/2 Modell 65-121
  PS/2 Modell 80-A21
  Compaq XT/Compaq Plus
  Compaq PC/Compaq Deskpro.


CP identifiziert folgende Prozessortypen:

* Intel 8088
* Intel 8086
* NEC V20
* NEC V30
* Intel 80188
* Intel 80186
* Intel 80286
* Intel 80386sx, 386dx, 486sx, 486dx


Coprozessortypen, die CP identifiziert:

  Intel 8087
  Intel 80287
  Intel 80387
  der eingebaute Coprozessor 486dx, sowie Programmemulation 
des Coprozessors auf 286, 386, 486sx.


Typen von Videoadapter und Displays, die CP identifiziert:

" MDA mit Monochrom-Display
" Hercules
" CGA mit Monochrom- oder Farb-Display
" EGA mit Monochrom-Display
" EGA mit Farb-Display
" PGA mit Farb-Display
" VGA mit Monochrom-Analogdisplay
" VGA mit Farb-Analogdisplay
" MCGA mit Farb-Digitaldisplay
" MCGA mit Monochrom-Analogdisplay
" MCGA mit Farb-Analogdisplay
" SuperVGA, evtl. VESA-Kompatibilitt.

 
Wenn Ihr Computer mit einem Videoadapter Hercules Plus arbei-
tet, informiert das Programm, da Hercules angeschlossen ist.


Typen von Super VGA:

- AcuMos
- Ahead System
- ATI VGA Wonder
- Chips&Tech oder Cardinal
- Cirrus
- Compaq VGA
- Genoa 6400
- Gercules Graphics Station
- IBM 8514/A
- IBM XGA
- NCR VGA
- Oak Technologies
- Paradise oder AST oder Dell
- Trident 8900 oder Logix oder ZyMOS
- Tseng 3000 oder STB oder Orchid
- Tseng 4000 oder Orchid Pro Designer #
- Video 7 oder VEGA VGA.


UART-Typen, die identifiziert werden:
(Chip-Typ Serielle Schnittstelle, COM1-COM4)
* 8250
* 16450
* 16550
* 16550A


Typen von Betriebssystemen, die CP identifiziert:

? Concurrent-DOS
? DR-DOS
? PC-DOS
? Zenith-DOS
? DEC-DOS
? HP-DOS
? OEM-DOS
? MS-DOS.
? PTS-DOS


Maustypen, die CP Identifiziert:

_ Bus-Maus
_ Serial Maus
_ In Port Maus
_ PS/2-Maus
_ HP-Maus

Auerdem informiert CP ber folgende Multi-User-Systeme, die auf Ihrem 
Computer arbeiten:

C DESQview
C MS Windows im erweiterten Modus 2.x
C MS Windows 3.0+ im reellen oder Standardmodus,
Zeilenanzahl EGA/VGA
CP bietet die Mglichkeit, zwei Bildschirm-Modi zu verwenden:

  80x25 Zeichen
  80x43 Zeichen bei EGA und 80x50 Zeichen bei VGA.

Um den Bildschirm-Modus zu ndern, gehen Sie so vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen" und im 
Pulldown-Men die Option ,Zeilenanzahl ega/vga"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-Y] ([STRG-Y]).
Der Editor
Manchmal ist es erforderlich, neue Texte oder Dateien anzulegen bzw. schon 
angelegte Texte zu bearbeiten (editieren). Der Editor vom CP belegt wenig 
Speicherplatz und gibt die Mglichkeit der schnellen Editierung sowohl im 
Text- als auch im Hex-Modus. Sie knnen mit ihm Text unbegrenzter Lnge 
editieren. Dies wird dadurch erreicht, da nicht die ganze Datei auf einmal 
geladen wird, sondern nur ein Teil davon. Im Laufe der Editierung werden 
die Teile, die bereits bearbeitet sind, gespeichert, und die, die noch nicht im 
Speicher sind, werden nachgeladen. Deswegen erscheint bei der Editierung 
grerer Dateien auf dem Bildschirm ein Fenster mit der Meldung:

	,Bitte warten...".

Den Editor rufen Sie mit [F4] bzw. [SHIFT-F4] auf (Abschnitt ,Arbeiten mit 
Dateien und Verzeichnissen" ab Seite 63).
Bildschirmfenster und Men
Das Bildschirmfenster des Editors sieht wie nachstehend aus:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII  Editor  IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII  2:51pm I
 Position:  0 (0000000h) (  0%) MIB Datei: AUTOEXEC.BAT     Gro=klein 

@ECHO OFF                                                              
PATH c:\nc;;C:\UTIL;c:\norton;C:\LEX;d:\tc;c:\cw;d:\me                 
set TMP=f:\                                                            
PROMPT $P$G                                                            
c:\dos\egaga                                                           
c:\dos\nkd                                                             
c:\ne\imag                                                             
c:\dos\numo                                                            
e:\cp\cp                                                               
                                                                       

  <F1> - Hilfe ...                                                     
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII [360k] I
Abb.: 75	Editor-Bildschirmfenster im Text-Modus
In der oberen linken Ecke wird die laufende Position (Offset-Wert) des Cur-
sors in der Dezimal- und Hex-Form (in Klammern) angezeigt. Rechts von 
der Positionsangabe wird der Umfang der bereits editierten Datei in Prozent 
angegeben. Weiter rechts sehen Sie Anzeiger der Editor-Einstellungen 
(Buchstaben ,M", ,I", ,B"), deren Bedeutung wir spter erklren, sowie den 
Namen der editierten Datei. In der oberen rechten Ecke wird die Uhrzeit 
angezeigt. Unter der Zeitangabe sehen Sie den Anzeiger der Gleich-
heit/Ungleichheit der Gro- und Kleinbuchstaben (Siehe unten 
,Buchstabenquivalenz").

Einer der Vorteile des CP Editors ist die Mglichkeit, in zwei Modi (Text- 
und Hex-Modus) zu editieren. ber die Umschaltung zwischen den Modi 
lesen Sie unten im Abschnitt ,Optionen". Bei der Editierung des Textes im 
Hex-Modus gliedert sich das Bildschirmfenster in zwei Teile. Im rechten 
Teil sehen Sie die Darstellung Ihres Textes im ASCII-Code, im linken Teil 
ist derselbe Text in Hex-Werten dargestellt. Die Cursorposition im rechten 
Teil entspricht derjenigen im linken Teil.

Im Hex-Modus sieht das Bildschirmfenster des Editors folgendermaen aus:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII Editor   IIIIIIIIIIIIIIIIIII  7:46pm I
 Position:       0 (0000000h) (  0%)  IB Datei: CMOOK.KBR    Gro=Klein 
A
 31 32 33 34 35 36 37 38  39 30 2D 3D 00 00 71 77 3  12345678 90-=  qw  
 65 72 74 79 75 69 6F 70  5B 5D 00 00 61 73 64 66 3  ertyuiop []  asdf  
 67 68 6A 6B 6C 3B 27 60  00 5C 7A 78 63 76 62 6E 3  ghjkl;'`  \zxcvbn  
 6D 2C 2E 2F 00 00 00 20  21 40 23 24 25 5E 26 2A 3  m,./     !@#$%^&*  
 28 29 5F 2B 00 00 51 57  45 52 54 59 55 49 4F 50 3  ()_+  QW ERTYUIOP  
 7B 7D 00 00 41 53 44 46  47 48 4A 4B 4C 3A 22 7E 3  {}  ASDF GHJKL:"~  
 00 00 00 58 43 56 42 4E  4D 3C 3E 3F 00 00 00 20 3   |ZXCVBN M<>?      
 C5 D2 D4 D9 D5 C9 CF D0  DB DD 00 00 C1 D3 C4 C6 3  OOUOID UY  AO  
 C7 C8 CA CB CC BE BF C0  00 DC DA D8 C3 D6 C2 CE 3  EEEI_A  UOAAI  
 CD EA EB EC 00 00 00 20  21 40 23 24 25 5E 26 2A 3  I     !@#$%^&*  
 28 29 5F 2B 00 00 89 96  93 8A 85 8D 83 98 99 87 3  ()_+  %- ,S_  
A
       <F1> - Hilfe ...                                                 
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Abb.: 76	Editor-Bildschirmfenster im HEX-Modus
Es gibt zwei Mglichkeiten, das Men des Editors aufzurufen:

F Drcken Sie [F9]
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die obere Zeile des Bild-
schirmfensters an.

Das Editor-Men erscheint in der oberen Zeile des Bildschirmfensters und 
enthlt folgende vier Punkte:

  Bewegung
  Lschen
  Suche
  Optionen.

Wenn Sie einen Punkt aus der Menleiste whlen mchten, benutzen Sie die 
Cursortasten [PFEIL LINKS] und [PFEIL RECHTS]. Nachdem der Cursorbalken 
auf dem gewnschten Punkt steht, drcken Sie [ENTER]. Im nun erscheinen-
den Pulldown-Men whlen Sie die gewnschte Option mit den Cursortasten 
[PFEIL AUF] und [PFEIL AB]. Besttigen Sie Ihre Wahl mit [ENTER].

Mit der Maus whlen Sie die gewnschte Option, indem Sie ihn zweimal mit 
der linken Maustaste anklicken.

Um das Editor-Men zu verlassen, drcken Sie [ESC] oder die rechte Maus-
taste.
Bewegung
Im CP Editor sind verschiedene Mglichkeiten der Bewegung durch die edi-
tierten Dateien vorgesehen. Die Cursorsteuerung wird mit Hilfe der Pfeilta-
sten ausgefhrt. Wenn Sie den Cursor mit der Maus bewegen mchten, klik-
ken Sie einfach mit dem Mauscursor auf die gewnschtePosition.

Die Tasten [HOME] ([POS1]) und [END] ([ENDE]) setzen den Cursor an den 
Anfang und an das Ende der Zeile.

Mit den Tasten [PGUP] und [PGDN] ([BILD-] und [BILD_]) wird der Cursor 
um 19 Zeilen nach oben bzw. nach unten versetzt. Wenn Sie mit der Maus 
um 19 Zeilen nach oben/nach unten springen mchten, klicken Sie mit der 
linken Maustaste auf die Linie oben/unten, die den editierten Text von der 
Informationszeile (oben/unten) abtrennt.

Wenn Sie an den Anfang / das Ende der editierten Datei gelangen mchten, 
gehen Sie folgendermaen vor:

F Aktivieren Sie im Editor-Men den Punkt ,Bewegung", und im 
danach erscheinenden Pulldown-Men die Punkte 
,Dateianfang"/,Dateiende"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-PGUP]/[CTRL-PGDN] ([STRG-BILD-/_]).

U
3  Bewegung  3
AA
3  A) Dateianfang                     ^PgUp    3
3  E) Dateiende                       ^PgDn    3
3  Z) Sprung zur Zeile                F5       3
3  P) Sprung zur Position             Sh-F5    3
3  C) Prozentualer Sprung             ^F5      3
3  M) Position markieren              F6       3
3  R) Rckkehr zur Position           Sh-F6    3
AU
	Abb.: 77	Pulldown-Men der Bewegung
Sprung zur Zeile
Fr den Sprung zu einer bestimmten Zeile gibt es zwei Mglichkeiten:

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Bewegung" und im da-
nach erscheinenden Pulldown-Men die Option ,Sprung zur 
Zeile"
 oder
F Drcken Sie [F5].

Auf dem Bildschirm erscheint ein Fenster fr die Eingabe der Zeilennummer. 
Bei der Eingabe knnen Sie das Men der Zeichenketten-Editierung benut-
zen (Siehe dazu Abschnitt ,Zeichenketten-Editierung in den Fenstern" ab 
Seite 90).
Nachdem Sie die Zeilennummer eingegeben haben, drcken Sie [ENTER].
Sprung zur Position
hnlich knnen Sie zu einer Dateiposition nach deren Nummer (Offset-
Wert) springen (entspricht der Zeichenzahl bis zu dieser Position):

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Bewegung", und im 
Pulldown-Men die Option ,Sprung zur Position"
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F5].

Im danach erscheinenden Fenster geben Sie die Positionsnummer ein. Bei der 
Eingabe der Positionsnummer knnen Sie das Men der Zeichenketten-
Editierung benutzen. Besttigen Sie die Eingabe mit [ENTER]. Die aktuelle 
Position wird in der oberen linken Ecke des Bildschirmfensters angezeigt.
Prozentualer Sprung
Der CP Editor bietet weiterhin die Mglichkeit, nach einer prozentualen 
Angabe zu einer Position im Text zu springen. Das Fenster fr den prozen-
tualen Sprung knnen Sie folgendermaen aufrufen:

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Bewegung", und im da-
nach erscheinenden Pulldown-Men die Option ,Prozentualer 
Sprung"
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Zahl in der oberen In-
formationszeile an, die den Prozent der bereits editierten Datei 
angibt,
 oder
F Drcken Sie [CTRL-F5] ([STRG-F5]).

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII Sprung IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
                                                          
                Position:  26%   Schritt :  2%            
    U    
   0%                       50%                     100%  
                                                          
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Abb.: 78 	Prozentualer Sprung zu einer Position
Dieses Fenster stellt eine Skala dar, an der Sie mit Hilfe der Tasten [PFEIL 
LINKS], [PFEIL RECHTS] oder mit der Maus eine Position (in %) in der Datei 
whlen knnen. Besttigen Sie die Wahl mit [ENTER]. Die Position Ihrer 
Wahl wird in der oberen linken Ecke des Bildschirmfensters angezeigt. Mit 
Hilfe der Tasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB] knnen Sie auch den Schritt einstel-
len, mit  dem sich der Cursor ber die Skala verschiebt (Abb.: 78).
Position markieren
CP-Editor gibt die Mglichkeit, die aktive Position zu markieren. Dabei sind 
zwei Methoden mglich:

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Bewegung", und in dem 
Pulldown-Men die Option ,Position markieren"
 oder
F Drcken Sie [F6].

In der oberen Informationszeile (Statuszeile) erscheint vor dem Dateinamen 
der Buchstabe ,M" (,markiert"). Beachten Sie, da beim Verlassen des 
Editors diese Markierung nicht gespeichert wird.
Rckkehr zur Position
Fr den Rckkehr zur markierten Position gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Bewegung", und in dem 
Pulldown-Men die Option ,Rckkehr zur Position"
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste den Anzeiger ,M" in der 
Statuszeile an
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F6].

Die markierte Position erscheint in der oberen Zeile des Bildschirmfensters.

U
3      Cursor-Bewegungen im Editor-Fenster      3
AA'
3 Pfeil links  3 um eine Position nach links    3
A'
3 Pfeil rechts 3 um eine Position nach rechts   3
A'
3 Pfeil auf    3 um eine Position nach oben     3
A'
3 Pfeil ab     3 um eine Position nach unten    3
A'
3     Home     3 an den Anfang der Zeile        3
A'
3     End      3 an das Ende der Zeile          3
A'
3     PgUp     3 um eine Seite nach oben        3
A'
3     PgDn     3 um eine Seite nach unten       3
A'
3  Ctrl-PgUp   3 an den Anfang der Datei        3
A'
3  Ctrl-PgDn   3 an das Ende der Datei          3
A'
3      F5      3 zur Zeile nach deren Nummer    3
A'
3   Shift-F5   3 zur Position nach deren Nummer 3
A'
3    Ctrl-F5   3 zum Prozent der Datei          3
A'
3      F6      3 Position markieren             3
A'
3   Shift-F6   3 zur markierten Position        3
AAU
	Tabelle 5	Cursor-Bewegungen im Editor-Fenster
Lschen
Das Men ,Lschen" ist in der Abb.: 79 dargestellt. Es beinhaltet vier Op-
tionen:

U
3  L"schen  3
AA
3  Z) Zeichen l"schen               Del      3
3  B) Backspace                     Backspc  3
3  L) Zeile l"schen                 ^Y       3
3  W) Wiederherstellen              ^U       3
AU
	Abb.: 79	Men ,Lschen"
Zeichen lschen
Ein Zeichen knnen Sie folgendermaen lschen:
F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Lschen" und im Pull-
down-Men die Option ,Zeichen lschen"
 oder
F Drcken Sie [DEL] ([ENTF]).

Dabei wird das aktive Zeichen gelscht, und der Text rechts vom Cursor wird 
um eine Position nach links verschoben.

Um das Zeichen links vom Cursor zu lschen, gehen Sie folgendermaen 
vor:

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Lschen", und im Pull-
down-Men die Option ,Backspace"
 oder
F Drcken Sie die Taste [BACKSPACE] ([  ]).

Dabei wird das Zeichen links vom Cursor gelscht, und der Text rechts vom 
Cursor wird um eine Position nach links verschoben.
Zeile lschen
Eine Zeile, in der sich der Cursor befindet, knnen Sie folgendermaen l-
schen:

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Lschen", und im Pull-
down-Men die Option ,Zeile Lschen"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-Y] ([STRG-Y]).
Wiederherstellen
Sie haben die Mglichkeit, eine gelschte Zeile oder ein gelschtes Zeichen 
in der Position des Cursors wiederherzustellen. Dafr gehen Sie folgender-
maen vor:

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Lschen", und in dem 
danach erscheinenden Pulldown-Men die Option ,Wiederher-
stellen"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-U] ([STRG-U]).

Wenn Sie diese Operation mehrmals wiederholen, bekommen Sie auch meh-
rere Kopien der gelschten Zeile oder des gelschten Zeichens.

U
3               L"schen und Wiederherstellen             3
AA'
3    Del     3 aktives Zeichen l"schen                   3
A'
3  Backspace 3 linkes Zeichen l"schen                    3
A'
3   Ctrl-Y   3 Zeile l"schen                             3
A'
3   Ctrl-U   3gel"schte(s) Zeile/Zeichen wiederherstellen3
AAU
	Tabelle 6	Lschen und Wiederherstellen
Suche
Im CP-Editor knnen Sie eine Zeichenkette (Text) sowohl im Text- als auch 
im Hex-Modus vornehmen. Das Men ,Suche" ist in der Abb.: 80 dargestellt. 
Es enthlt sieben Punkte:

U
3 Suche 3
AA
3  B) Buchstaben,quivalenz        F4       3
3  V) Vorw,rts                    F7       3
3  G) Durch ganze Datei           Sh-F7    3
3  R) Rckw,rts                   ^F7      3
3  F) Fortsetzen                  F8       3
3  W) Vorw,rts fortsetzen         Sh-F8    3
3  Z) Rckw,rts fortsetzen        ^F8      3
AU
	Abb.: 80	,Such"-Men im Editor
Buchstabenquivalenz
In der oberen rechten Ecke des Bildschirmfensters befindet sich der Anzeiger 
der quivalenz der Gro- und Kleinbuchstaben. Diese Option erleichtert 
die Suche. Wenn die Gro- und Kleinbuchstaben quivalent sind, wird die 
Gro-/Kleinschreibung vom CP nicht beachtet. In der Statuszeile rechts se-
hen Sie dann die Wrter ,klein=Gro".

An folgenden Beispiel wird die Buchstabenquivalenz erlutert. Nehmen wir 
an, da Sie die Zeichenkette ,ALL RIGHT!" in einer Textdatei finden 
mchten. Wenn ,klein=Gro" eingeschaltet ist, sind die Zeichenketten ,ALL 
RIGHT!" und ,all right!" (sowie ,All Right!", ,AlL RiGht!" u.a.) quivalent. 
Beim Suchvorgang mssen Sie nicht mehr in Erinnerung haben, ob Sie die 
Gro- oder Kleinschreibung gewhlt haben. Wenn ,klein&Gro" einge-
schaltet ist, sind die Gro- und kleinen Buchstaben nicht quivalent.
Die Gleichheit/Ungleichheit der Gro- und Klein-Buchstaben knnen Sie 
folgendermaen umschalten:

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Suche", und in dem da-
nach erscheinenden Pulldown-Men die Option ,Buchstaben-
quivalenz"
 oder
F Klicken Sie mit der linken Taste den Anzeiger ,klein=Gro" in 
der Statuszeile an
 oder
F Drcken Sie [F4].
Vorwrts suchen
Mit dieser Option knnen Sie nach einer vorgegebenen Zeichenkette ab Cur-
sorposition bis zum Ende des Textes, also vorwrts, suchen. Dies wird fol-
gendermaen ausgefhrt:

	Drcken Sie [F7].

Je nachdem, in welchem Modus (Text- oder Hex-) sich der Editor befindet, 
erscheint auf dem Bildschirm ein Fenster, wo Sie die gesuchte Zeichenkette 
in der Text- oder Hex-Form eingeben sollten.

Bei der Eingabe des Textes knnen Sie das Men der Zeichenketten-
Editierung benutzen. Nachdem Sie die Zeichenkette eingegeben haben, drk-
ken Sie [ENTER]. Die Suche wird von der aktiven Position aus bis zum Ende 
der Datei ausgefhrt. Die gesuchte Zeichenkette erscheint in der oberen Zeile 
des Bildschirms, und der Cursor steht auf dem ersten Zeichen dieses Textes. 
Wenn CP diesen Text nicht findet, kommt die Fehlermeldung:

Gesuchtes nicht gefunden. Beliebige Taste drcken ...
Durch ganze Datei
Wenn Sie nach einer vorgegebenen Zeichenkette durch die ganze Datei su-
chen mchten (d.h. nicht von der aktuellen Cursorposition aus, sondern vom 
Anfang bis zum Ende der Datei, vorwrts), gehen Sie wie folgt vor:

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Suche", und im Pull-
down-Men die Option ,Durch ganze Datei"
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F7].
Rckwrts suchen
Die Suche nach dem Text von der aktiven Position aus bis zum Anfang der 
Datei (rckwrts) wird folgendermaen ausgefhrt:

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Suche", und im Pull-
down-Men die Option ,Rckwrts"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-F7] ([STRG-F7]).
Suche fortsetzen
Um die Suche nach der vorgegebenen Zeichenkette in der gleichen Richtung 
fortzusetzen:

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Suche", und im Pull-
down-Men die Option ,Fortsetzen"
 oder
F Drcken Sie [F8].
Suche vorwrts fortsetzen
Fr die Fortsetzung der Suche von der aktiven Position aus bis zum Ende der 
Datei (vorwrts) gehen Sie wie folgt vor:

F Whlen Sie in Editor-Men den Punkt ,Suche", und im Pull-
down-Men die Option ,Vorwrts fortsetzen"
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F8].
Suche rckwrts fortsetzen
Fr die Fortsetzung der Suche von der aktiven Position aus bis zum Anfang 
der Datei (rckwrts):

F Whlen Sie in Editor-Men den Punkt ,Suche", und im Pull-
down-Men die Option ,Rckwrts fortsetzen"
 oder
F rcken Sie [CTRL-F8] ([STRG-F8]).

U
3                           Suche                           3
AA'
3    F7    3von der aktiven Position aus bis zum Dateiende  3
A'
3 Shift-F7 3 vom Anfang bis zum Ende der Datei              3
A'
3 Ctrl-F7  3 von der aktiven Position aus zum Dateianfang   3
A'
3    F8    3 Fortsetzung der Suche in derselben Richtung    3
A'
3 Shift-F8 3 Fortsetzung der Suche vorw,rts                 3
A'
3 Ctrl-F8  3 Fortsetzung der Suche rckw,rts                3
AAU
Tabelle 7	Suche
Optionen
Das Men der ,Optionen" ist in der Abb.: 81 dargestellt und enthlt sechs 
Punkte:

U
3  Optionen  3
AA
3  H) Hilfe                               F1       3
3  M) Text/Hexmodus                       F2       3
3  T) Tastaturpuffer AN/AUS               Sh-F4    3
3  I) Insert/Replace                      Ins      3
3  A) Hauptmen                           Esc      3
3  V) Speichern und verlassen             Esc      3
AU
	Abb.: 81	Men ,Optionen" im Editor
Hilfe
Die Hilfe-Option knnen Sie folgendermaen aufrufen:

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Optionen", und im 
Pulldown-Men die Option ,Hilfe"
 
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste den Text ,F1 Hilfe" in der 
unteren Informationszeile an
 oder
F Drcken Sie [F1].

Die weitere Vorgehensweise finden Sie im Abschnitt ,Sonstige Optionen" 
Punkt ,Hilfe" ab Seite 96 beschrieben.
Tastaturpuffer AN/AUS
Der Tastaturpuffer dient dazu, um die auf der Tastatur eingegebene Informa-
tion zwischenzuspeichern, bevor sie verarbeitet wird. Das gibt Ihnen die 
Mglichkeit, die Eingabe auch dann fortzusetzen, wenn der Prozessor mit der 
Bearbeitung der eingegebenen Information beschftigt ist. Wenn aber der 
Prozessor es nicht schafft, die eingegebene Information rechtzeitig zu bear-
beiten, dann luft der Tastaturpuffer ber. Ein Tonsignal macht Sie auf diese 
Situation aufmerksam. Wenn der Tastaturpuffer ausgeschaltet ist, hrt die 
Ausfhrung der Funktion gleich nach dem Tastendruck auf. Wenn der Tasta-
turpuffer angeschaltet ist, sind Situationen mglich, bei denen nach dem 
Tastendruck die Ausfhrung der Funktion immer noch andauert. Das ist 
nicht immer gnstig, besonders bei der Editierung im Hex-Modus. Deswe-
gen ist in CP die Mglichkeit vorgesehen, den Tastaturpuffer auszuschalten. 
Von dem eingeschalteten Tastaturpuffer zeugt der Buchstabe ,B" (,Buffer") 
in der Statuszeile vor dem Dateinamen. Beim ausgeschalteten Tastaturpuffer 
fehlt der Buchstabe ,B".

Sie knnen den Tastaturpuffer folgendermaen an-/ausschalten:

F Whlen Sie In Editor-Men den Punkt ,Optionen", und in dem 
danach erscheinenden Pulldown-Men die Option ,Tastatur-
puffer an/aus"
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste den Buchstaben ,B" in der 
oberen Informationszeile an
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F4].
Einfgemodus
Bei der Arbeit in diesem Modus knnen Sie ein Zeichen an der Cursor-
position einfgen. Dabei wird der gesamte Text rechts vom Cursor um eine 
Position nach rechts verschoben. Wenn der Einfgemodus aktiv ist, sehen Sie 
oben in der Informationszeile vor dem Dateinamen (zwischen den Anzei-
gern fr die Markierung ,M" und des Tastaturpuffers ,B") den Anzeiger ,I" 
(Insert).
berschreibmodus
Der berschreibmodus ist eingeschaltet, wenn Sie den Anzeiger ,R" 
(Replace) in der Informationszeile sehen. Bei der Arbeit in diesem Modus 
wird das eingegebene Zeichen nicht eingefgt, sondern ber das in der akti-
ven Position stehende Zeichen geschrieben. Dieser Modus ist besonders fr 
die Arbeit mit Tabellen geeignet.

Den Einfge/berschreibmodus knnen Sie folgendermaen umschalten:

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Optionen", und in Pull-
down-Men die Option ,Insert/Replace"
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste den Anzeiger ,I" (bzw. 
"R") in der Informationszeile an
 oder
F Drcken Sie [INS] ([EINFG]).
Editor verlassen
Zum Verlassen des Editors gehen Sie wie folgt vor:

F Whlen Sie im Editor-Men den Punkt ,Optionen" und in dem 
danach erscheinenden Pulldown-Men die Option ,Haupt-
men", wenn die Datei nicht gendert wurde, oder ,Speichern 
und verlassen", wenn die Datei gendert wurde
 oder
F Drcken Sie die rechte Maustaste
 oder
F Drcken Sie [ESC].

Wenn Sie an der Datei irgendwelche nderungen vorgenommen haben, 
erscheint auf dem Bildschirm folgendes Fenster:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
                    Editor verlassen                    
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
                                                        
              Letzte nderungen sichern ?               
                                                        
  Sichern         Nicht sichern       Weiter editieren  
                                                        
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 82	Abfragefenster beim Verlassen des Editors

F Drcken Sie ,S", ,N" oder ,W"
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die passende Antwort 
zweimal an
 oder
F Whlen Sie die Antwort mit Hilfe der Tasten [PFEIL LINKS], 
[PFEIL RECHTS] an und drcken Sie [ENTER].

 
Der CP Editor legt keine .BAK Dateien (Sicherungsdateien) an. 
Wenn Sie Wert auf eine .BAK Datei, legen, empfehlen wir Ihnen, 
eine Kopie der zu ndernden Datei zu machen, bevor Sie nde-
rungen vornehmen..


U
3     Allgemeine Steuerung bei der Editierung                   3
AA'
3    F1    3 Hilfe                                              3
A'
3    F2    3 Umschaltung zwischen Text- und Hexmodus            3
A'
3    F4    3 Gro-/Kleinschreibung beachten/nicht beachten      3
A'
3 Shift-F4 3 Tastaturpuffer an/aus                              3
A'
3    Ins   3 Umschaltung zwischen Einfge- und sberschreibmodus 3
A'
3    Esc   3 Editor verlassen                                   3
AAU
	Tabelle 8	Allgemeine Steuerung bei der Editierung
Betrachten von Dateien
CP bietet die Mglichkeit, den Inhalt von Dateien auf dem Bildschirm zu 
betrachten. Sie knnen nicht nur ASCII-Dateien, sondern auch Archiv-
Inhaltsverzeichnisse, .DBF-Dateien, .EXE- und .COM-Dateien betrachten. 
Zur Betrachtung einer Datei setzen Sie den Cursorbalken auf die gewnschte 
Datei und fhren Sie eine der folgenden Operationen aus:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Datei" und im Pull-
down-Men die Option ,Betrachten"
 oder
F Drcken Sie [F3]
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Zeile ,F3 Betrachten" 
im Hilfefenster an.

Dem CP-Paket gehren die drei Programme ARCHVIEW.COM, 
BASEVIEW.COM und EXEVIEW.COM an, die fr das Betrachten von 
Archivdateien, DBF-DatenbankDateien, EXE- und COM-ProgrammDateien 
vorgesehen sind. Zum Betrachten dieser spezifischen Dateien mit Hilfe der 
genannten Programme ist die Datei CPVIEW.EXT im CP-Verzeichnis 
zwingend notwendig. Diese Datei mu vom Benutzer angelegt werden. Lesen 
Sie bitte die ausfhrlichen Erklrungen dazu im Abschnitt ,Dateien mit 
Voreinstellungen" ab Seite 190.

Um eine angegebene Datei zu betrachten, gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Datei" und im Pull-
down-Men die Option ,Angegebene betrachten"
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F3]
 oder
F Bei gedrckt gehaltener [SHIFT]-Taste klicken Sie mit der linken 
Maustaste die Zeile ,F3 Betrachten" im Hilfefenster an.

Dabei erscheint ein Fenster, in dem Sie den Namen der zu betrachtenden 
Datei eingeben. Bei der Eingabe knnen Sie das Men der Zeichenketten-
Editierung benutzen (Siehe Abschnitt ,Zeichenketten-Editierung in den 
Fenstern" ab Seite 90).

Beim Betrachten einer angegebenen Datei wird, ungeachtet der jeweiligen 
Erweiterungen, der ASCII-Modus verwendet.
Betrachten von ASCII-Dateien
Das Fenster des Programms zum Betrachten der Dateien im ASCII-Modus ist 
dem Editor-Fenster hnlich (Abb.: 75). Die Steuerbefehle, die Bewegungen 
durch Dateien und Suchroutinen stimmen mit den hnlichen Befehlen im 
Editor berein (Siehe Abschnitt ,Der Editor" ab Seite 119).
Betrachten von Archiv-Inhaltsverzeichnisse
Fr die Komprimierung der Daten werden verschiedene Packer verwendet. 
In der Regel packen diese Programme mehrere Dateien in eine Archivdatei. 
Manchmal ist es wnschenswert, das Inhaltsverzeichnis einer Archivdatei zu 
betrachten. Das knnen Sie mit Hilfe desselben Packers durch die Vorgabe 
der entsprechenden Option ausfhren, was aber ziemlich viel Zeit in An-
spruch nehmen kann. Um die mit dem Betrachten von Archiven verbundene 
Prozesse zu erleichtern, knnen Sie das in CP eingebaute Programm 
ARCHVIEW.COM verwenden. Dieses Programm ist nur unter CP lauffhig 
und kann ohne CP nicht benutzt werden. Das Programm bietet die Mglich-
keit, Archive zu betrachten, die mit Hilfe der folgenden Packer angelegt wur-
den:
ICE.EXE, LHARC.EXE, PKARC.EXE, PKPAK.EXE, PKZIP.EXE, 
LHA.EXE, ARJ.EXE, ZOO.EXE, CHARC.EXE.

Zum automatischen Aufruf des Programms ARCHVIEW ist die Datei 
CPVIEW.EXT im CP-Verzeichnis unerllich (Ausfhrliche Informationen 
zu den Dateien mit Voreinstellungen lesen Sie im Abschnitt ,Dateien mit 
Voreinstellungen" ab Seite 190 ).

Das Bildschirmfenster zum Betrachten der Archive sieht folgendermaen 
aus:

IIIIIIIIIIIIIIIIIIII Archive Viewing  IIIIIIIIIIIIIIIIIIII 2:52pm 
     Aktive Position:   1 (  0%)         Archiv: BARB.ICE         
AAAAAAA
    Name    3Anfangs-3 End-   3 Rest: 3 Datum  3 Zeit  3Attr3Meth 
            3gr"e   3 gr"e  3       3        3       3    3     

ac1spr   dtx3    19903    19583  98.3%301-24-89312:33am3----3-lh1-
ac2spr   dtx3    20343    20033  98.4%301-24-89312:33am3----3-lh1-
ac3spr   dtx3    20783    20543  98.8%301-24-89312:33am3----3-lh1-
apespr   dtx3    30853    30343  98.3%301-24-89312:34am3----3-lh1-
area     dtx3   175623   171063  97.4%301-24-893 1:01am3A---3-lh1-
arospr   dtx3    11073    10903  98.4%301-24-89312:34am3----3-lh1-
axespr   dtx3    13003    12883  99.0%301-24-89312:33am3----3-lh1-
badspr   dtx3    35833    35433  98.8%301-24-89312:35am3----3-lh1-
            3        3        3       3        3       3    3     
       10   3  3368793  2042923  98.6%3        3       3    3     
AAAAAAA
 Suche: ???????.??? <F1> - Hilfe.                                 
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII [301k] I
Abb.: 83	Das Bildschirmfenster zum Archiv-Betrachten
Im Bildschirmfenster des Programms ARCHVIEW werden folgende Infor-
mationen angezeigt:

  Name der Archivdatei
  Auflistung der in die Archivdatei gepackten Dateien
  Dateigre vor dem Packen
  Dateigre im gepackten Zustand
  das Verhltnis der End- zur Anfangsgre
  Anlegungsdatum und -zeit der Originaldatei
  Attribute
  Archivierungsmethode.


Im unteren Teil der Tabelle in der Spalte ,Name" sehen Sie die Gesamtan-
zahl der Dateien im Archiv. In der zweiten Spalte steht die Gesamtgre aller 
ursprnglichen Dateien, in der dritten Spalte ihre Gesamtgre nach der 
Kiomprimierung. In der Spalte ,Rest" ist das Prozentverhltnis der gesamten 
Endgre des Archivs zur gesamten ursprnglichen Gre aller Dateien 
angegeben.

Die Steuerbefehle, die Bewegungen durch Dateien und Suchroutinen beim 
Archiv-Betrachten stimmen mit den entsprechenden Befehlen im Editor 
berein (Siehe Abschnitt ,Der Editor" ab Seite 119). Im unteren Bereich des 
Fensters sehen Sie die Maske fr die Dateisuche. Bei der Suche geben Sie 
anstelle der Fragezeichen den vollen Dateinamen oder nur einen oder einige 
Buchstaben des gesuchten Dateinamens ein.
Dabei erscheint die Datei, deren Namen dem vorgegebenen Muster ent-
spricht, in der oberen Zeile der Datei-Auflistung. Die Reihenfolge der Datei-
en bleibt ohne nderung.

Wenn es im Archiv keine Datei mit dem angegebenen Namen gibt, so kann 
natrlich nichts angezeigt werden.

Sie knnen auch die Dateien im Archiv nach Erweiterung, nach Namen, 
nach Gre oder nach Datum sortieren. Dafr drcken Sie [CTRL-S] ([STRG-
S]), dabei erscheint das Men fr die Wahl der Sortierungsweise:

U
3 Sortierungsweise    3
A'
3(*) nach Erweiterung 3
3( ) nach Namen       3
3( ) nach Gr"e       3
3( ) nach Datum       3
3( ) nIcht sortieren  3
3    Men verlassen   3
AU
	Abb.: 84	Sortierungsweise
Mit Hilfe der Pfeiltasten whlen Sie die gewnschte Sortierungsweise, zur 
Besttigung drcken Sie [ENTER] oder zweimal die linke Maustaste.
Betrachten von .DBF-Dateien
Zum Betrachten der DBF-Dateien (Datenbank) ist das dem CP-Paket angeh-
rende Programm BASEVIEW.COM notwendig. Wie auch 
ARCHVIEW.COM ist diese Programm nur unter CP lauffhig und kann 
nicht getrennt verwendet werden.

Zum automatischen Aufruf des Programms BASEVIEW.COM ist das Vor-
handensein der Datei CPVIEW.EXT im CP-Verzeichnis unabdingbar. 
(Eingehende Erklrungen zu den Dateien mit Voreinstellungen sehen Sie im 
Abschnitt ,Dateien mit Voreinstellungen" ).

Das Bildschirmfenster des Programms BASEVIEW im Modus der satzorien-
tierten Ansicht sieht folgendermaen aus (Abb.: 85):

IIIIIIIIIIIIIIIII   Data base viewing  IIIIIIII  6:32pm I
   Satz: 1 ( 0%) B  Datenbank: ADRESSEN.DBF   Gro&klein 
A
VORNAME   3Bernd                                         
NACHNAME  3Schmitz                                       
STRASSE   3Hauptstrasse 12                               
PLZ       353474                                         
ORT       3Bad Neuenahr-Ahrweiler                        
TELEFON   302641/557788                                  
          3                                              
          3                                              
          3                                              
A
   <F1> - Hilfe.                                         
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII [468k] I
	Abb.: 85	BASEVIEW-Bildschirmfenster bei der satzorientierten Ansicht
Das Programm BASEVIEW bietet die Mglichkeit, Dateien in zwei Modi zu 
betrachten: im Tabellenmodus und im Modus der satzorientierten Ansicht. 
Im Tabellenmodus sieht das Fenster folgendermaen aus (Abb.: 86):

IIIIIIIIIIIIIIIIII  Data base viewing  IIIIIIII  6 34pm I
Satz: 44 (92%)  B  Datenbank: ADRESSEN.DBF    Gro&Klein 

VORNAME        NACHNAME         STRASSE                  
                                                         
Bernd          Schmitz          Hauptstr. 12             
Helga          Bauer            Goethestr. 108           
Werner         Mller           In der Talwiese 29       
                                                         
                                                         
                                                         
                                                         
                                                         

 <F1> - Hilfe.                                           
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII [468k] I
	Abb.: 86	BASEVIEW-Bildschirmfenster im Tabellenmodus
Das Men fr die weitere Bearbeitung kann man auf zweierlei Art aufrufen:

F Drcken Sie die Taste [F9]
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die obere Zeile des Bild-
schirms an.

Es besteht aus drei Men-Punkten:

  Bewegung
  Suche
  Optionen.
Bewegung
Das Pulldown-Men der Bewegung durch die Datei sehen Sie in der Abb.: 
87.
U
3  Bewegung  3
AA
3  E) Erster Satz                     ^PgUp    3
3  L) Letzter Satz                    ^PgDn    3
3  N) N,chster Satz                   PgDn     3
3  V) Voriger Satz                    PgUp     3
3  S) Sprung zum Satz                 F5       3
3  C) Prozentualer Sprung             ^F5      3
3  M) Position markieren              F6       3
3  R) Rckkehr zur Position           Sh-F6    3
AU
	Abb.: 87	Pulldown-Men der Bewegung durch eine Datei
Bewegung
Mit Hilfe der Tasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB] knnen Sie sich alle Datenfel-
der ansehen, wenn sie auf dem Bildschirm nicht gleichzeitig angezeigt wer-
den knnen. Um ein Datenfeld in die obere Zeile des Bildschirms zu positio-
nieren, klicken Sie dieses Feld mit der linken Maustaste an. Lngere Daten-
stze knnen Sie sich mit Hilfe der Tasten [PFEIL LINKS], [PFEIL RECHTS] 
ansehen.

Der Sprung zum ersten oder zum letzten Satz knnen Sie folgendermaen 
ausfhren:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Bewegung" und im 
entsprechenden Pulldown-Men die Option ,Erster Satz" oder 
,Letzter Satz"
 oder
F Drcken Sie die Tastenkombinationen [CTRL-PGUP] oder 
[CTRL-PGDN] ([STRG-BILD-/_]).

Die Bewegung zum nchsten oder vorigen Satz wird so ausgefhrt:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Bewegung" und im 
entsprechenden Pulldown-Men die Option ,Nchster Satz" 
oder ,Voriger Satz"
 oder
F Drcken Sie [PGUP] oder [PGDN] ([BILD-/_]).

Auerdem knnen Sie zu einem gewnschten Datensatz, zur markierten 
Position oder zur prozentual angegebenen Position springen. Diese Funktio-
nen stimmen mit den Sprung-Befehlen im Editor berein (Siehe Abschnitt 
,Der Editor" ab Seite 119).

Die Bewegung durch Datei im Tabellenmodus unterscheidet sich etwas von 
der Bewegung im Modus der satzorientierten Ansicht.

Die Tasten [PFEIL LINKS], [PFEIL RECHTS] bewegen hier die Felder, wenn sie 
nicht gleichzeitig angezeigt werden knnen. Mit Hilfe der Tasten 
[PFEIL AUF], [PFEIL AB] knnen Sie sich alle Datenstze ansehen.

Die Tasten [PGUP], [PGDN] ([BILD-], [BILD_]) bringen Sie gleich um 
9 Stze nach oben bzw. nach unten. Die brigen Befehle der Bewegung durch 
Datei im Tabellenmodus stimmen mit den Befehlen im Modus der satzori-
entierten Ansicht berein.
Suchroutinen
Die Suchroutinen bei der Ansicht der Datenbanken stimmen mit den Such-
Befehlen im Editor berein. (Siehe Abschnitt ,Der Editor" ab Seite 119).
Optionen
Das Men ,Optionen" bietet folgende Optionen:

U
3  Optionen  3
AA
3  Q) Quit                                       Esc      3
3  H) Hilfe                                      F1       3
3  B) Datenbank-Information                      Sh-F1    3
3  F) Datenfelder-Information                    ^F1      3
3  A) Tabellen-/satzorientierte Ansicht          F2       3
3  T) Tastaturpuffer AN/AUS                      Sh-F4    3
AU
	Abb.: 88	Men ,Optionen"
Programm verlassen
Zum Verlassen des Betrachters gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen" und im 
Pulldown-Men die Option ,Quit"
 oder
F Drcken Sie [ESC]
 oder
F Drcken Sie die rechte Maustaste.
Hilfe
Zum Aufruf der Hilfe-Funktion:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen" und im ent-
sprechenden Pulldown-Men die Option ,Hilfe"
 oder
F Drcken Sie [F1]
 oder
F Klicken Sie mit der linken Maustaste die Zeile ,<F1> Hilfe" im 
unteren Teil des Bildschirms an.
Datenbank-Information
Um Information ber die Datenbank auf den Bildschirm aufzurufen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen" und im da-
nach erscheinenden Pulldown-Men die Option ,Datenbank-
Information"
 oder
F Drcken Sie [SHIFT-F1].

Das Programm zeigt folgende Informationen ber die Datenbank:

  Datenbanktyp
  Datum der letzten nderung
  Anzahl der Felder
  Anzahl der Stze.
Datenfelder-Information
Um Informationen ber Datenfelder zu bekommen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen" und im ent-
sprechenden Pulldown-Men die Option ,Datenfelder-In-
formation"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-F1] ([STRG-F1]).

Es werden folgende Informationen angezeigt:

  Feldname
  Feldtyp
  Feldlnge.
Tabellen-/satzorientierte Ansicht
Das Programm zur Ansicht der Datenbanken luft in zwei Modi:

- Tabellenmodus
- Modus der satzorientierten Ansicht.

Die Umschaltung zwischen zwei Modi knnen Sie folgendermaen ausfh-
ren:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen" und im ent-
sprechenden Pulldown-Men die Option ,Tabellen-/satzori-
entierte Ansicht"
 oder
F Drcken Sie [F2].
Tastaturpuffer
ber das Ausschalten des Tastaturpuffers lesen Sie im Abschnitt ,Der Edi-
tor" ab Seite 119.
Betrachten von .EXE- und .COM-Dateien
CP bietet auch die Mglichkeit, .EXE- und .COM-Dateien zu betrachten. 
Dafr setzen Sie den Cursorbalken auf eine .EXE-oder .COM-Datei und 
drcken [F3]. CP bertrgt die Codes in eine lesbare Form (Maschinen-
sprache, Assembler), und Sie sehen auf dem Bildschirm das folgende Fenster:

UUUUUUUUUUUUUUUUU Betrachten von COM- und EXE-Dateien UUUUUUUUUU12:53pm UUU
 Datei:BASEVIEW.COM          ASM      Suche    Sprung    Kopfetikett     
.........................................................................
57C3:0100 FC                 CLD                                         
57C3:0101 32 D2              XOR      DL,DL                              
57C3:0103 B8 01 33           MOV      AX,3301h                           
57C3:0106 CD 21              INT      21h                                
57C3:0108 DB E3              FINIT                                       
57C3:010A 33 C9              XOR      CX,CX                              
57C3:010C E2 FE              LOOP     010C                               
57C3:010E E2 FE              LOOP     010E                               
57C3:0110 D9 3E CC 18        FSTCW    WORD PTR [18CCh]                   
57C3:0114 33 C9              XOR      CX,CX                              
57C3:0116 E2 FE              LOOP     0116                               
57C3:0118 E2 FE              LOOP     0118                               
57C3:011A 81 0E CC 18 80 00  OR       WORD PTR [18CCh],0080h             
57C3:0120 BA 3C 0F           MOV      DX,0F3Ch                           
57C3:0123 B8 23 25           MOV      AX,2523h                           
57C3:0126 CD 21              INT      21h                                
57C3:0128 33 C9              XOR      CX,CX                              
57C3:012A 8A 0E 80 00        MOV      CL,BYTE PTR [0080h]                
57C3:012E E3 1A              JCXZ     014A                               
.........................................................................
       <F1> - Hilfe ...                                                  
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII [ 52K] I
Abb.: 89	Betrachten von COM- und EXE-Dateien
Mit den Tasten [PGDN], [PGUP] knnen Sie die Datei blttern.

Modembetrieb, Terminal
Das Programm fr die Arbeit mit einem Modem (Terminalprogramm besteht 
aus mehreren Modulen, wobei nur ein Modul aktiv sein kann. Das Programm 
schliet das Unterprogramm fr das Anwhlen von Telefonnummern Dialup, 
das Programm fr die Verbindung mit einem entfernten Computer Screen, 
Unterprogramme fr Datenbertragung Upload und Download ein.
Programmaufruf
Das Terminalprogramm kann zu jedem Zeitpunkt ber [ALT-F4] aufgerufen 
werden.
 
Die Tastenkombination [ALT+F4] mu vorab zum Aufruf des 
Modembetriebs konfiguriert sein.


Beim ersten Aufruf wird das Programm Dialup aufgerufen. Dieses Programm 
ist fr die Editierung und Ansicht Ihres Notizblocks und fr das automatische 
Anwhlen der Telefonnummer vorgesehen. Das Programm arbeitet in zwei 
Modi:

- Notizblock
- Anwhlen

Im Modus ,Notizblock" kann man Notizblockeintrge ansehen und editieren 
sowie Teilnehmer zum Anrufen whlen.
Tastenbelegung im Modus ,Notizblock"
[ENTER]
die Nummer anwhlen


[PFEILTASTEN]
Cursor bewegen


[E]
den Eintrag unter dem Cursor editieren


[ESC]
ins CP-Hauptmen zurckkehren


[INS] ([EINFG])
einen neuen Eintrag ins Telefonverzeichnis aufneh-
men.


[+]
einen Eintrag an das Ende der Telefonliste anfgen.


[F3]
Eintrag editieren.


[DEL] ([ENTF])
Eintrag lschen


[CTRL-T]
zum Terminal-Modus wechseln.


[CTRL-S]
Parameter einstellen


Ein Eintrag besteht aus zwei Teilen: dem Namen eines Teilnehmers und 
dessen Telefonnummer. Beim Drcken von [Enter] wechselt das Programm 
zum Terminal-Betrieb und beginnt das automatische Anwhlen einer Tele-
fonnummer. Beim Auto-Anwhlen, wenn die angewhlte Telefonnummer 
besetzt ist oder die Verbindung aus irgendwelchen Grnden nicht hergestellt 
wurde, legt das Programm das Telefon automatisch auf und whlt dieselbe 
Telefonnummer neu an.

Im Modus ,Anwhlen" wird in der Mitte des Bildschirms ein Fenster mit 
dem Namen des anzurufenden Teilnehmers angezeigt.
Tastenbelegung im Modus ,Anwhlen"
[SPACE]
([LEERTASTE])
das Anwhlen oder das Warten auf die Antwort ab-
brechen und die Nummer neu whlen.


Diese Option ist ntzlich, wenn das Modem das Signal ,Besetzt" nicht er-
kennen kann.

[BACKSPACE]
das Anwhlen abbrechen und in den Modus 
,Notizblock" zurckkehren


[ESC]
ins CP-Hauptmen zurckkehren


Wenn das Modem die Verbindung hergestellt, so gibt das Programm ein 
Tonsignal aus. Sie mssen jetzt das Programm, mit dem Sie im Moment 
beschftigt sind, beenden und ins Hauptmen von CP zurckkehren. Danach 
rufen Sie das Modem-Overlayprogramm ber die Tasten [ALT-F4] auf. Wenn 
Sie whrend des Anwhlens nicht ins Hauptmen zurckgekehrt sind, so 
wechselt das Programm selbst in den Modus der Terminalemulation Screen 
ber.
Parametereinstellungen
Das Men der Parametereinstellungen wird ber die Tasten [Ctrl-S] ([Strg-
S]) im Modus "Notizblock" aufgerufen.

Das Hauptmen der Parametereinstellungen sieht folgendermaen aus:

IIIIICPMODEM-EinstellungenIIIIII
                                
   L-Verbindungseinstellungen   
   M-Modemeinstellungen         
   D-Verzeichnisse              
   S-Einstellungen speichern    
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 90	Parametereinstellung

Untermen der Kommunikations-Parameter:

IVerbindungseinstellungenI
                          
   C-COM-Port             
   B-Baudrate             
   D-Datenbits            
   P-Parit,t              
   S-Stoppbips            
   F-Datenflukontrolle   
                          
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 91	Verbindungseinstellung
In diesem Men kann der Anwender die Kommunikationsparameter einstel-
len:

COM-Port
die serielle Schnittstelle, an die das Modem ange-
schlossen ist.


Baudrate
gibt die bertragungsgeschwindigkeit an. Normaler-
weise stellt das Modem diese Geschwindigkeit bei der 
Verbindung ein.


Datenbits
Paritt
Stoppbits

diese Parameter beschreiben das Datenformat beim 
Datentransfer. Diese Einstellungen mssen mit der 
Gegenstelle bereinstimmen.


Datenflukon-
trolle

diese Einstellung gibt das Verfahren der Datenflu-
kontrolle an: mit Hilfe der Steuerzeichen XOn und 
XOff oder mit Hilfe der Signale RTS und CTS.


 
Einige Modems knnen nach der Herstellung der Verbindung die 
Geschwindigkeit des Datenaustausches mit dem Computer auto-
matisch ndern. Eine fehlerhafte Arbeit und das "Aufhngen" 
des Modems ist die Folge. Gewhnlich mu man diese Option in 
der Initialisierungsfolge des Modems einfach ausschalten.



 
Die Kommunikationsparameter drfen nicht gendert werden, 
wenn im CPMODEM der Modus des automatischen Whlens oder 
der Verbindung aktiv ist.


Untermen der Modem-Konfiguration:
IIIModemeinstellungenII
                       
   I-Initialisierung   
   P-W,hlpr,fix        
   S-W,hlsuffix        
   H-Auflegen          
   D-Verb. abbrechen   
   C-Verbindung        
   A-Pause             
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 92	MODEM-Einstellung
Initialisierung 
ist eine Initialisierungsfolge, die das Modem kom-
munikationsbereit macht.


Whlprfix
ist ein der Telefonnummer vorangehende Teil des 
Befehls zum Whlen einer Telefonnummer.


Whlsuffix
ist ein der Telefonnummer nachfolgender Teil des 
Befehls zum Whlen der Telefonnummer.


Auflegen
ist ein Modembefehl, der die Verbindung abbricht 
und das Telefon auflegt. Das Zeichen ,~" in dieser 
Befehlsfolge bezeichnet einen Pause, deren Lnge im 
Punkt ,Pause" angegeben wird.


Verbindung 
abbrechen
ist eine Liste der Modem-Meldungen ber das Aus-
bleiben der Trgerfrequenz. Die Meldungen sind 
durch ein Semikolon (;) getrennt. Wenn CPMODEM 
eine dieser Meldungen bei der hergestellten Verbin-
dung erkennt, wird automatisch der Befehl gegeben, 
die Verbindung abzubrechen und aufzulegen.


Verbindung
ist eine Liste der Meldungen ber die hergestellte 
Verbindung. Die Meldungen werden durch ein Semi-
kolon getrennt. Wenn CPMODEM eine dieser Mel-
dungen erkennt, wird automatisch in den Modus der 
Verbindung gewechselt.


Pause
gibt die Lnge der Pause ,~" (in Sekunden) an.

Untermen der Verzeichnisse:
IIIIIIVerzeichnisseIIIIIII
                          
   Download-Verzeichnis   
   Upload-Verzeichnis     
                          
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 93	Verzeichnisse
Download-
Verzeichnis
ist ein Verzeichnis fr die, an Ihren PC bertragenen 
Dateien. Alle empfangenen Dateien werden in diesem 
Verzeichnis abgelegt. Dieses Verzeichnis mu unbe-
dingt vorhanden sein, anderenfalls kann bei Datei-
bertragung ein Fehler entstehen.

Upload-
Verzeichnis
ist ein Verzeichnis fr die zu versendenden Dateien. 
In diesem Verzeichnis wird nach den zu sendenden 
Dateien gesucht, wenn der Anwender den vollen Pfad 
zu diesen Dateien nicht angegeben hat. (Dies ist nicht 
erforderlich, wenn der Anwender die zu sendenden 
Dateien im CP markiert hat.)

Das Programm Screen
Das Programm Screen (das eigentliche Terminalprogramm) ist dafr vorge-
sehen, die von einem entfernten Computer kommende Daten auf Ihrem Bild-
schirm aufzulisten und die per Tastatur eingegebenen Daten auf einen ent-
fernten Computer zu bertragen.
Tastenbelegung im Programm Screen
[ALT-H]
auflegen und in den Modus ,Notizblock" wechseln


[PGUP] ([BILD-])
das Programm der Dateibertragung von Ihrem 
Computer auf den entfernten Computer (Upload) 
starten


[PGDN] 
([BILD_])
das Programm der Dateibertragung vom entfernten 
Computer auf Ihren Computer starten


[ALT I]
Modem initialisieren


[ALT D]
in den Modus ,Notizblock" wechseln


[SPACE]
([LEERTASTE])
(beim Auto-Anwhlen) die Telefonnummer neu 
whlen


[CTRL-PGUP]
([STRG-BILD-])
Datei(en) senden (nachdem die Verbindung herge-
stellt wird)


[CTRL-PGDN] 
([STRG-BILD_])
Datei(en) empfangen (nachdem die Verbindung her-
gestellt wird)


Wenn das Modem wegen des Rauschens in der Telefonleitung die Verbin-
dung abbricht, so wechseln Sie automatisch in den Modus ,Notizblock".
Die Programme Upload und Download
Die Programme Upload und Download sind fr die Dateibertragung per 
Telefon vorgesehen. In diesen Programmen ist das Protokoll der Datenber-
tragung zum Modem realisiert. Das Programm Upload erfordert es, die Liste 
der zu bertragenden Dateien anzugeben. Deshalb mssen diese Dateien vor 
dem Modembetrieb markieren werden. Wenn Sie das nicht gemacht haben, 
so kommt eine Fehlermeldung. Drcken Sie eine beliebige Taste, markieren 
Sie die zu bertragenden Dateien und drcken Sie wieder [ALT-F4]. Im Pro-
gramm Download brauchen Sie die Dateinamen nicht einzugeben.
Tastenbelegung in den Programmen Upload und Download
[ESC]
in CP zurckkehren


[CTRL-Q]
([STRG-Q])
die Dateibertragung abbrechen und in den Modus 
Screen zurckkehren


 
Die Rckkehr ins Hauptmen von CP bricht die Arbeit aller Un-
terprogramme nicht ab, dabei wird nur die Ausgabe auf den Bild-
schirm und das Ablesen von der Tastatur unterbunden, damit sie 
Ihnen fr andere Programme zur Verfgung stehen. Um dem im 
Hintergrund laufenden Programm die Ausgabe auf den Bild-
schirm und die Eingabe von der Tastatur zu erlauben, drcken 
Sie [ALT- F4], wenn Sie sich im Hauptmen von CP befinden.


 
Bevor Sie das Terminalprogramm aufrufen knnen, mssen Sie 
die COM-Schnittstelle, an die Ihr MODEM angeschlossen ist, 
mittels des Programms Fossil.Com aktivieren.


Der Syntax von Fossil.com ist in Abb.: 94 dargestellt.

Use FOSSIL.COM [[/p1][/p2][/p3][/p4]] | [[/h][/?]]
      /p1    installs FOSSIL to COM1              
      /p2    installs FOSSIL to COM2              
      /p3    installs FOSSIL to COM3              
      /p4    installs FOSSIL to COM4              
      /h,/?  displays this help                   
	Abb.: 94	Syntax des Programms "Fossil.Com"
 
Die Praxis hat gezeigt, da FOSSIL.COM manchmal das 
MODEM an der angegebenen Schnittstelle nicht findet (tritt hu-
fig bei internen MODEM's auf). In diesen Fllen mu der Slash 
weggelassen werden.
Z.B.:		fossil 2

Einstellungen speichern
Dieser Punkt der Hauptmen (,CPMODEM-Einstellungen") sichert die 
eingestellten Parameter in der Datei CPMODEM.STP.
Hilfsprogramme
Nationale Tastatur Treiber (National Keyborad Driver) 
Das Programm NKD bietet die Mglichkeit, die Tastenbelegung zu ndern. 
Mit Hilfe dieses Programms knnen Sie jede beliebige Taste neu belegen, d.h. 
Sie knnen durch Drcken dieser Taste ein beliebiges Zeichen ausgeben 
lassen, das im Zeichensatz vorhanden ist. Dadurch knnen Sie das Tastatur-
layout Ihren Wnschen anpassen. Dabei knnen Sie zwischen der normalen 
und der speziell definierten Tastaturbelegung hin- und herschalten, hnlich, 
wie mit der Shift-Taste zwischen Klein- und Grobuchstaben.

Zum Starten von NKD geben Sie ein:

	NKD [PARAMETER]

wobei folgende Parameter gltig sind:

?
Hilfe


U
den residenten Teil aus dem Speicher lschen


H
Umschalttasten einstellen


L
Tastatur umbelegen

Aktivierung und Lschen des speicherresidenten Teils
Der Befehl NKD (ohne Parameter) ldt den residenten Teil des Programms 
NKD.COM, der die Mglichkeit gewhrt, die Extended ASCII Codes ber 
die Tastatur einzugeben.
Einstellung der Umschalttasten
	NKD H  die Umschalttasten (shift keys) umbelegen

Das Programm NKD bietet die Mglichkeit, die Tasten der Tastaturbele-
gungsumschaltung neu einzustellen. Geben Sie in der Befehlszeile ,NKD H" 
ein. Auf dem Bildschirm erscheint das Fenster ,Einstellung von sperrenden 
Umschalttasten" (Setting ,Lock" Key) (Abb.: 95). Mit der hier anzugebenden 
Taste (oder Tastenkombination, bis zu vier Tasten) wechseln Sie dauerhaft 
die Tastenbelegung. Wenn Sie die sperrende Umschalttaste nicht neu einstel-
len wollen, antworten Sie mit ,Keine". Anderenfalls antworten Sie ,Eine", 
,Zwei", ,Drei" oder ,Vier".

UUUUUUUUU  Setting "Lock" Key  UUUUUUUUU
UU                                    UU
UUWieviel Tasten wollen Sie einsetzen?UU
UU                                    UU
UU               Keine                UU
UU               Eine                 UU
UU               Zwei                 UU
UU               Drei                 UU
UU               Vier                 UU
UU                                    UU
UUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU
	Abb.: 95	Wahl der Tasten fr die Tastaturbelegungsumschaltung

Danach drcken Sie diejenige(n) Taste(n), die Sie als Umschalttaste verwen-
den wollen (die Reihenfolge spielt keine Rolle). Durch Drcken dieser Taste 
oder Tastenkombination wird zwischen den zwei Tastaturbelegungen hin- 
und hergeschaltet. Dann whlen Sie hnlich auch die kurzzeitige Umschalt-
taste (Setting ,Shift" Key). Whrend Sie spter diese Taste gedrckt halten, 
wird die spezielle Tastaturbelegung benutzt. Nachdem Sie die Umschalttasten 
eingestellt haben, kommt die Meldung ber die beiden gewhlten Umschalt-
tasten mit der Frage, ob Sie diese Einstellung sichern wollen. Als Antwort 
whlen Sie ,Save", wenn Sie die vorgenommenen Wahl sichern wollen, oder 
,Don't save", wenn Sie das NKD-Programm ohne nderung der von Um-
schalttasten-Belegung verlassen wollen (Abb.: 96). Um die genderte Einstel-
lung zu aktivieren, rufen Sie NKD erneut auf.

UUUUUUUUUUUUUUUU  Exit  UUUUUUUUUUUUUUUUU
UU U  UU
UU 3        Umschalttasten:           UU
UU 3                                  UU
UU 3   "Lock"             "Shift"     UU
UU 3                                  UU
UU 3   Ctrl                 F12       UU
UU 3  LShift                          UU
UU 3                                  UU
UU 3                                  UU
UU OIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII UU
UU U  UU
UU 3        Tasten sichern?           UU
UU OIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII UU
UU     U     U       UU
UU     3 Save     3 Don't save       UU
UU     OIIIIII    OIIIIIIIIIIII      UU
UUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU
	Abb.: 96	Abfrage-Fenster beim Verlassen von NKD
Tastaturneubelegung
Das NKD-Programm bietet die Mglichkeit, die Tastaturbelegung zu ndern. 
Diese Option wird durch den Befehl NKD L aktiviert. Dabei erscheint auf 
dem Bildschirm eine Zeichentabelle und die Tastaturdarstellung. Um eine 
Taste neu zu belegen, setzen Sie den Cursor auf das Zeichen, das Sie einstel-
len wollen, und drcken die entsprechende Taste (evtl. zusammen mit der 
[SHIFT]-Taste). Unten an der Tastaturdarstellung sehen Sie die vorgenom-
menen nderungen. Nachdem Sie die Tasten neu belegt haben, drcken Sie 
[ESC] zum Verlassen der Option. Mit dem Drcken von [ESC] wird auf dem 
Bildschirm die Frage angezeigt, ob Sie das Layout sichern wollen. Die Ant-
wort whlen Sie zwischen ,Save" (Sichern), ,Don't save" (Nicht sichern) 
und ,Cancel" (Abbrechen). Durch erneuten Aufruf von NKD aktivieren Sie 
die vorgenommene nderung.
Fr die noch bessere  Untersttzung eines mehrsprachigen Interface hat das 
Programm KEYB.COM die folgenden zustzlichen Parameter:

	KEYB /B:N /F:M XX

/B:N
gibt die Hintergrundfarbe bei der Benutzung der 
Tastaturbelegung an.


N
gibt die Hintergrundfarbe an.


/F:M
gibt die Tastenkombination zum Aufruf der Tastatur-
belegung an.


M
Nummer der Funktionstaste + 1. Der Aufruf wird 
ber die Tastenkombination [Ctrl-Alt-Fn] ausgefhrt, 
wobei Fn-F2...F8 bezeichnet. Die Tastenkombination 
[Ctrl-Alt-F1] ruft die Standard-Tastaturbelegung auf.


XX
Code der Tastaturbelegung


Zum Beispiel:
wenn Sie nacheinander starten:

	KEYB /B:1 /F:1 RU	
	KEYB /B:2 /F:2 GR

[CTRL-ALT-F1] 		ruft die Standard-Tastaturbelegung (Englisch) auf, 
[CTRL-ALT-F2] 		ruft die russische Tastaturbelegung (RU) auf,
[CTRL-ALT-F3] 		ruft die deutsche Tastaturbelegung (GR) auf.
Taschenrechner
Das Modul CALC.COM ist ein residentes Programm, das Ihnen die Mg-
lichkeit bietet, Grundrechenoperationen auszufhren.

Zum Aufruf des Taschenrechners drcken Sie die Tastenkombination [ALT-
TAB], zum Verlassen des Programms [ESC]. Das Taschenrechner-Fenster 
sieht folgendermaen aus (Abb.: 97):

UCalculator
3143+189*45                                     U3
AU
	Abb.: 97	Taschenrechner-Fenster
Wenn Sie das Rechner-Fenster auf einen anderen Platz auf dem Bildschirm 
positionieren mchten, drcken Sie [ALT-M]. Dabei erscheint in der linken 
Ecke des Rechner-Fensters eine blinkende Aufschrift ,Moving". Mit Hilfe der 
Cursortasten bewegen Sie das Rechner-Fenster ber den Bildschirm. Nach-
dem Sie das Rechner-Fenster auf einen passenden Platz positioniert haben, 
drcken Sie [ESC]. Bei den nachfolgenden Aufrufen des Taschenrechners 
erscheint das Rechner-Fenster auf dem gewnschten Platz.

Bei der Ausfhrung der Rechenoperationen knnen Sie sowohl dezimale als 
auch hexadezimale Zahlen verwenden. Eine Hex-Zahl mu immer mit dem 
Zeichen ,h" (oder ,H") enden. Wenn nur eine Zahl eingegeben wurde, wird 
sie in das entgegengesetzte System transferiert, aus dem hexadezimalen ins 
dezimale und umgekehrt. Das Resultat jeder Rechenoperation wird in der 
dezimalen Form ausgegeben. Wenn Sie nach der Ausgabe des Resultats noch 
einmal [ENTER] drcken, wird das Resultat in der Hex-Form angezeigt.

Zur Korrektur der im Rechner-Fenster eingegebenen Zeichenkette knnen Sie 
folgende Tasten benutzen:

[PFEIL LINKS]
bewegt den Cursor um ein Zeichen nach links


[PFEIL RECHTS]
bewegt den Cursor um ein Zeichen nach rechts


[HOME] ([POS1])
versetzt den Cursor an den Anfang der Zeichenkette


[END]
versetzt den Cursor an das Ende der Zeichenkette


[DEL] ([ENTF])
lscht aktives Zeichen


[BACKSPACE]
lscht linkes Zeichen


[ALT-K]
lscht die ganze Zeichenkette


[ENTER]
die Eingabe wird besttigt.


 
Wenn Sie nach der Eingabe einer Zeichenkette im Rechner-
Fenster rechts ein blinkendes rotes Zeichen sehen, so heit das, 
da die Zeichenkette nicht korrekt ist.


Editieren Sie die Zeichenkette und geben Sie den richtigen Ausdruck ein.

Im Rechner wird ein Kommando-Stapel (stack) verwendet. Durch das Drk-
ken der Cursortasten [PFEIL AUF] und [PFEIL AB] knnen Sie einen der vier 
zuletzt eingegebenen Befehle whlen. Fehlerhafte Eingaben werden in den 
Stapel nicht aufgenommen. Beim erneuten Aufruf des Rechners kehrt er zu 
dem Zustand zurck, in dem Sie ihn beim vorigen Aufruf verlassen haben.

Wenn Sie die Zwischenresultate der Rechnungen speichern mchten, knnen 
Sie Register-Variablen verwenden. Jede davon wird mit einem entsprechen-
den Buchstaben bezeichnet (Gro-/Kleinschreibung wird nicht beachtet). Um 
einer Variablen die gewnschte Bedeutung zuzuordnen, geben Sie die Zeile 
folgender Art ein:

	<Variable>=<Ausdruck>, z.B.: k=234*(45+18)

Nun knnen Sie diese Variable als eine Zahl, d.h. als ein Argument in allen 
Ihren Rechenoperationen verwenden. Die Variablen, denen noch kein Wert 
zugeordnet worden ist, werden gleich Null angenommen.
	   Beispiele fr korrekte Eingaben:
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
      Eingegebene Zeile      3     Resultat      
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIOIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
 2+2                         3 4                 

 1257868963                  3 4AF98EA3h         

 244a3CH                     3 2378300           

 258*-57+64*19               3 -13490            

 56*(32+11)                  3 2408              

 15(145-11)/26               3 77                

 a=-7AC9h/(-87h-49h)         3 151               

 A                           3 151               

 b=a+439/18                  3 175               

 48ab                        3 1268400           
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Tabelle 9	korrekte Eingaben
Notizblock
Dem CP-Paket gehrt das Programm CPDESK.COM, ein universeller No-
tizblock, an. Das ist ein sehr ntzliches Programm, mit dessen Hilfe Sie im 
Laufe der Arbeit kleine Notizen machen und Textblcke aus dem Bildschirm-
fenster in die editierte Datei bertragen knnen.
Installierung und Lschen aus dem Speicher
Zur Installierung des speicherresidenten Programms geben Sie CPDESK ein. 
Bei der Installierung knnen Sie folgende zwei Parameter mit angeben:

U
-
das Programm aus dem Speicher lschen (,uninstall"),


I
-
initialisieren (den letzten Status nicht wiederherstellen).


Bei Aufruf des Notizblocks mit dem Parameter ,I", wird das Programm in-
itialisiert, d.h. es wird installiert, ohne den letzten Status wiederherzustellen. 
Alle Daten des Programms CPDESK werden in der Datei CPDESK.SAV 
gespeichert. In diese Datei wird auch der Status des Notizblocks abgelegt. 
Beim Starten des Programms mit dem Parameter I werden die Daten und der 
Status nicht abgelesen. Unabhngig davon werden aber beim Lschen des 
Programms aus dem Speicher die Daten und der Status jedes Mal gespei-
chert. Zum Lschen des Programms aus dem Speicher und Sichern des Status 
geben Sie CPDESK U ein.
Arbeit mit CPDESK
Wenn der Notizblock installiert ist, knnen Sie ihn auf den Bildschirm durch 
Drcken von [ALT-ENTER] aufrufen. Die Hilfe-Funktion wird durch [F1] 
aufgerufen.

UUUUUUUUUUUUUUUU  Hilfe   UUUUUUUUUUUUUUUUUU
UU Taste             Belegung             UU
UU   Esc     Notizblock verlassen         UU
UU  < >     Cursor um eine Pos. bewegen   UU
UUPgUp/PgDn  Aktive Seite wechseln.       UU
UU  Enter    Zur n,chsten Zeile gehen.    UU
UU   ^L      Aktive Seite l"schen.        UU
UU   F1      Hilfe.                       UU
UU   F2      Notizblock verlagern.        UU
UU   F3      Beginnen/Enden/Markierung ausUU
UU   F4      Markierten Text exportieren  UU
UU   F5      Textimport vom Bildschirm    UU
UU   F9      CPDESK-Modus w,hlen          UU
UUU   <Enter> - Hilfe verlassen          UUU
	Abb.: 98	Hilfefenster
Um die Eintrge der Hilfe-Funktion durchzublttern, benutzen Sie die Tasten 
[PFEIL AUF], [PFEIL AB]. Zum Verlassen der Hilfe-Funktion drcken Sie 
[ENTER].

 
Beachten Sie, da Sie beim Drcken von [ESC] den Notizblock 
verlassen.


Das Notizblock-Fenster knnen Sie auf einen beliebigen Platz auf dem Bild-
schirm positionieren. Um das Fenster ber den Bildschirm zu bewegen, drk-
ken Sie [F2].

Bewegen Sie das Fenster mit Hilfe der Pfeiltasten auf einen fr Sie passenden 
Platz und drcken Sie [ENTER]. Bei den nachfolgenden Aufrufen des Notiz-
blocks wird er auf dem festgesetzten Platz erscheinen. Die Arbeit im Notiz-
block-Editor ist der Arbeit in anderen beliebigen Editoren hnlich.

 
Den Text knnen Sie im Notizblock nur im berschreibmodus 
editieren.


Der Notizblock ist in zehn Seiten aufgeteilt. Sie knnen die Seiten ber die 
Tasten [PGUP], [PGDN] ([BILD-],[BILD_]) wechseln. In der unteren rechten 
Ecke ist die Nummer der aktiven Seite angegeben.

UUUUUUUUUUUU     Notizblock    UUUUUUUUUUUUU
UU                                        UU
UU                                        UU
UU                                        UU
UU                                        UU
UU                                        UU
UU                                        UU
UU                                        UU
UU                                        UU
UU                                        UU
UU                                        UU
UU                                        UU
UUUUUUU Markiert UUUUUU    Seite:  1   UUUUU
	Abb.: 99	Notizblock-Fenster
Zum Lschen der aktiven Seite verwenden Sie [CTRL-L] ([STRG-L]).

Im Programm ist die ASCII-Code-Tabelle eingebaut. Sie kann im Notiz-
block-Fenster ber die Taste [F9] auf- bzw. abgerufen werden. Zum Durch-
blttern der Tabelle benutzen Sie die Tasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB], 
[PGUP], [PGDN].

Ferner besteht die Mglichkeit, Texte zu importieren und zu exportieren. Das 
ist besonders hilfreich, wenn Sie z.B., Textfragmente aus einer Datei in eine 
andere bertragen mchten.
Textimport
Der Textimport wird folgendermaen ausgefhrt:

F Drcken Sie [F5]
F setzen Sie den Cursor zuerst auf die obere linke Ecke des zu im-
portierenden Textfragmentes und drcken Sie [ENTER]. Danach 
markieren Sie mit Hilfe der Pfeiltasten den zu importierende 
Text und drcken Sie noch einmal [ENTER]. Das markierte 
Textfragment wird vom Bildschirm in den Notizblock an die 
Cursorposition bertragen.
Textexport
Bevor Sie ein Textfragment aus dem Notizblock exportieren, markieren Sie 
es mit Hilfe der Taste [F3]. Durch das einfache Drcken dieser Taste wird 
das Markieren begonnen und mit Hilfe der Cursortasten fortgesetzt. Um die 
Markierung zu beenden, drcken Sie noch einmal [F3]. Das Wort 
,Markiert" im unteren Teil des Notizblock-Fensters gibt Auskunft, da ein 
Textfragment markiert wurde. Wenn Sie die Taste [F3] zum dritten Mal 
drcken, wird die Markierung ausgeblendet.

Zum Exportieren des markierten Textes drcken Sie [F4]. Der Text wird in 
die editierte Datei an die Cursorposition bertragen. Den Exportablauf kn-
nen Sie abbrechen, indem Sie den Notizblock ber [ALT-ENTER] aufrufen. 
Dabei wird die Markierung des bereits exportierten Textteils ausgeblendet. 
Die Anzeige ,Exp" in der linken unteren Ecke zeugt vom Abbruch des Ex-
portablaufs. Zur Weiterfhrung des Exports drcken Sie [ESC]. Wenn Sie 
den Export aufheben mchten, drcken Sie [F4] (dabei verschwindet auch 
der Anzeiger ,Exp"). Wenn Sie den Export aufheben und die Markierung 
ausblenden mchten, drcken Sie [F3].
Programmstatus und Parametereinstellungen
Mit der Parametereinstellung bietet sich Ihnen u.a. die Mglichkeit,

  die Sortierungsweise von Dateien,
  den Modus des Bildschirms und der Maus,
  Farben und das Tonsignal einzustellen,
  Makrodefinitionen zu generieren,
  den aktuellen Status zu sichern,
  Einstellungen der Datensicherung sowie andere wichtige (unten 
beschriebene) Parameter zu ndern.

Das Men fr die Parametereinstellungen knnen Sie wie folgt aufrufen:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen" und im da-
nach erscheinenden Pulldown-Men die Option 
,Statuseinstellung"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-S] ([CTRL-S]).

Das Men sieht folgendermaen aus (Abb.: 100):

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
     Statuseinstellung     
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
   W-Sortierungsweise      
   M-Anzeige und Maus      
   B-Bildschirmschoner     
   F-Farbeinstellung       
   A-Auslagerung           
   T-Tonsignal             
   G-Makrogenerator        
   D-Datensicherung        
   N-LotLan Setup          
   O-Optionen              
   S-Status sichern        
   V-Men verlassen        
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 100	Men der Statuseinstellung
Die gewnschte Option im Men ,Statuseinstellung" whlen Sie folgender-
maen aus:

F Whlen Sie den gewnschten Menpunkt mit Hilfe der Cursor-
tasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB] und drcken Sie [ENTER]
 oder
F Sie knnen auch den entsprechenden Menpunkt mit Hilfe der 
Buchstabentasten anwhlen, die links vor jedem Menpunkt an-
gegeben sind,
 oder
F Klicken Sie den gewnschten Menpunkt mit der linken Maus-
taste zweimal an.
Sortierungsweise
Um die gewnschte Sortierungsweise von Dateien einzustellen, gehen Sie 
folgendermaen vor:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen", im ent-
sprechenden Pulldown-Men den Punkt ,Statuseinstellung", 
und im Men der Statuseinstellung die Option ,W-Sortierungs-
weise"
 oder
F Drcken Sie die Tasten [CTRL-S] und [W].

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
    Sortierungsweise     
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
  ( ) E-nach Erweiterung 
  ( ) N-nach Namen       
  ( ) G-nach Gr"e       
  ( ) D-nach Datum       
  ( ) I-nicht sortieren  
      V-Men verlassen   
                         
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 101	Sortierungsweise
CP bietet die Mglichkeit,

  Dateien nach der Erweiterung,
  nach dem Namen,
  nach der Gre und
   nach dem Datum

zu sortieren. Wenn Sie die Option ,nicht sortieren" whlen, so werden die 
Dateien in der Reihenfolge ihrer Speicherung auf der Festplatte angeordnet. 
Die Dateien werden sortiert, nachdem Sie das Sortiermen und das Status-
men verlassen haben.
Anzeige und Maus
Sie knnen die Parameter der Anzeige auf den Bildschirm sowie die Parame-
ter fr die Arbeit mit der Maus folgendermaen ndern:

F Whlen Sie im Men der ,Statuseinstellung" die Option ,M-
Anzeige und Maus"
F oder
F Drcken Sie [CTRL-S] und [M].

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
          Anzeige und Maus          
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
 [ ] M-Monochrommodus               
 [ ] G-Grafikausgabe (EGA/VGA)      
 [ ] F-Sich verbreiternde Fenster   
 [ ] L-Linksh,ndige Maus            
 [ ] I-Schnelle Mausinitialisierung 
 [ ] N-Normaler Mauscursor          
 [ ] R-Rautenf"rmiger Mauscursor    
 [ ] P-Pfeilf"rmiger Mauscursor     
     V-Men verlassen               
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 102	Anzeige-Modus und Maus-Einstellung
Monochrommodus
Nach der Aktivierung dieser Option arbeitet CP in schwarzweier Darstel-
lung. Tatschlich ist dieser Modus nicht umbedingt schwarzwei, weil Sie 
ihn modifizieren knnen. 
Ferner wird eine gewisse Untersttzung, wie z.B. ,Sternchen" (,*") bei der 
Dateimarkierung, angeboten.
Grafikausgabe (EGA/VGA)
Diese Option bestimmt das Aussehen von CP. Wenn diese Option aktiviert 
ist, haben alle Fenster einen ,glatten" grafischen Rahmen, und fr die Dar-
stellung von Mens werden grafische Zeichen verwendet.
Fenster
Nach der Aktivierung dieser Option werden sich alle Fenster mit 
,Verbreiterung" ffnen.
Linkshndige Maus
Diese Option tauscht die Funktionen der linken und rechten Maustaste ge-
geneinander, so da die Arbeit fr Linkshnder erleichtert wird.
Schnelle Mausinitialisierung
Bei der Aktivierung dieser Option erfolgt die Rckkehr ins Hauptmen nach 
Abschlu eines aus dem CP heraus gestarteten Programms schneller. Bei 
einigen Maustreibern (z.B. GMOUSE) kann jedoch der Mauscursor ver-
schwinden. In diesem Falle sollte diese Option ,ausgeschaltet" werden.
Normaler Mauscursor / Rautenfrmiger Mauscursor / Pfeilfrmiger 
Mauscursor (EGA/VGA)
Bei EGA/VGA Monitoren knnen Sie zwischen einen normalen 
(rechteckigen), einen rautenfrmigen oder einen pfeilfrmigen Mauscursor 
whlen.
Bildschirmschoner
Um den Bildschirm vor dem Einbrennen zu schtzen, wird nach einigen 
Minuten, wenn Sie keine Tasten drcken oder die Maus nicht bewegen, der 
Bildschirmschoner einschaltet. Dabei sehen Sie auf dem Bildschirm bewegli-
che ,Happy face"-Zeichen.

Die Zeit, nach deren Ablauf die Pausengrafik auf dem Bildschirm erscheint, 
ist einstellbar. Dafr gehen Sie folgendermaen vor:

F Rufen Sie das Men der ,Statuseinstellung" auf und whlen Sie 
darin die Option ,Bildschirmschoner"
 oder
F Drcken Sie die Tasten [CTRL-S] und [B].

Im danach erscheinenden Fenster whlen Sie die gewnschte Wartezeit. Um 
den Modus des Bildschirmschoners auszuschalten, whlen Sie die Option 
,ausgeschaltet". Sie knnen den Bildschirmschoner auch sofort aktivieren, 
indem Sie den Mauscursor in die rechte obere Bildschirmecke bewegen.
Farbeinstellung
CP bietet die Mglichkeit, die Farben Ihren individuellen Wnschen anzu-
passen. Dies knnen Sie folgendermaen ausfhren:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen", im danach 
erscheinenden Pulldown-Men den Punkt ,Statuseinstellung", 
und im nchsten Untermen die Option ,Farbeinstellung"
 oder
F Drcken Sie die Tasten [CTRL-S] und [F].

Auf dem Bildschirm erscheint das Men fr die Auswahl des Fenstertyps 
(Abb.: 103):

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
       Farbeinstellung     
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII1
     Fenstertyp w,hlen     
                           
   1. Ebene                
   2. Ebene                
   3. Ebene                
   Fehler                  
   Warten                  
   LEDs                    
   Hilfe                   
   Pulldown-Mens          
   Sichern und verlassen   
                           
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 103	Men fr die Auswahl des Fenstertyps

1.Ebene

Fr die Einstellung der Farben in den Mens der 1. Ebene whlen Sie den 
Punkt ,1. Ebene". Zur ersten Ebene gehren:

  das Hauptmen,
  Fenster fr Dateiansicht,
  Editorfenster,
  Speicherbelegungsplan,
  Fenster der Diskettenformatierung.


2. Ebene

Fr die nderung der Farben in den Mens der zweiten Ebene whlen Sie 
den Punkt ,2. Ebene". Zur zweiten Ebene gehren alle Mens, die aus dem 
Hauptmen und anderen Mens der ersten Ebene aufgerufen werden, z.B.:

  Fenster der Baumstrukturen,
  Fenster des Laufwerkwechsels,
  Fenster der ,Geschichte" u.a.


3. Ebene

Whlen Sie den Punkt ,3. Ebene", um die Farben in den Mens der 3. Ebene 
zu ndern. Zur dritten Ebene gehren alle Mens, die aus den Mens der 
zweiten Ebene aufgerufen werden, z.B.:

  Men der Einstellung des Bildschirmschoners,
  Men der Sortierungsweise der Dateien u.a.

Fehler
Um die Farben im Fenster der Fehlermeldung zu ndern, whlen Sie den 
Punkt ,Fehler".
LED-Anzeigen
Whlen Sie den Punkt ,LEDs", um die Farben der LED-Anzeigen einzustel-
len, die sich im unteren rechten Bereich des Bildschirms befinden die Anzei-
ge der Schriftnderung, die Anzeigen ,NUM LOCK", ,CAPS LOCK", 
,SCROLL LOCK", die Anzeige des freien Speichers und die Uhr.
Hilfe
Die Farben des Hilfefensters werden ber den Punkt ,Hilfe" gendert.
Pulldown-Mens
Fr die nderung der Farben der Pulldown-Mens whlen Sie den Punkt 
,Pulldown-Mens". Den entsprechenden Punkt knnen Sie mit einer der 
drei Methoden whlen:

F Klicken Sie mit der linken Maustaste den gewhlten Punkt 
zweimal an
 oder
F Whlen Sie mit den Cursortasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB] den 
ntigen Punkt und drcken Sie [ENTER]
 oder
F Drcken Sie die Buchstabentaste, die dem markierten Buchsta-
ben im jeweiligen Punkt entspricht.

Das Men der Farbeinstellung (Abb.: 104) enthlt 15 Punkte. Die aktuelle 
Farbe ist mit den Zeichen ,=>    <=, markiert.

Den gewnschten Farbentyp knnen Sie folgendermaen whlen:

F Mit Hilfe der Cursortasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB]
 oder
F Setzen Sie den Mauscursor auf die Zeile ,-,_ drcken, um Far-
bentyp zu whlen", und durch Drcken der linken Maustaste 
whlen Sie den gewnschten Farbentyp.
F Klicken Sie mit der linken Maustaste den gewnschten Farben-
typ an.

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII Neue Farben w,hlen IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
               -,_ drcken, um Farbentyp zu w,hlen.              
           -,_ drcken, um Vordergrundfarbe zu ,ndern.           
      <PgUp>,<PgDn> drcken, um Hintergrundfarbe zu ,ndern.      
   <Enter> drcken, um aktuelle Hintergrundfarbe zu entfalten.   
                    Zum Schlu <Esc> drcken.                    
                                                                 
                        -> Hintergrund <-                        
                              Normal                             
                             Markiert                            
                             Gew,hlt                             
                         Markiert+Gew,hlt                        
                               Info                              
                              Titel                              
                             Warnung                             
                            Copyright                            
                              Skala                              
                          Text eingeben                          
                              Cursor                             
                            Menpunkt                            
                           Men-Hot-Key                          
                "Beliebige Taste drcken"-Meldung                
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Abb.: 104	Men der Farbeinstellung
Wenn Sie die neu gewhlten Farben speichern mchten, aktivieren Sie im 
Men ,Farbeinstellung" (Abb.: 104) den Punkt ,Sichern und verlassen".
Auslagerung
Beim Starten eines Programms aus CP heraus bleibt CP selbst im Arbeits-
speicher, nimmt also Speicherplatz ein, den auch das gestartete Programm 
eventuell noch gebrauchen knnte. Damit CP beim Starten eines anderen 
Programms nur 512 Bytes im Speicher belegt, schalten Sie die Auslagerung 
ein. Danach wird CP jedesmal beim Starten eines anderen Programms ausge-
lagert. Der Ort, wohin sich CP auslagert, hngt davon ab, welche Option Sie 
im Men ,Auslagerung" aktivieren.

Fr die Einstellung der Auslagerung:

F Whlen Sie in der Menleiste den Punkt ,Optionen", im ent-
sprechenden Pulldown-Men den Punkt ,Statuseinstellung", 
und im Statusmen die Option ,A-Auslagerung"
 oder
F Drcken Sie die Tasten [CTRL-S] und [A].

U
3                   Auslagerung                   3
A'
3 (*) A-Auslagerung abgeschaltet                  3
3 ( ) D-In feste Datei                            3
3 ( ) U-In eindeutige Datei                       3
3 ( ) E-In EMS                                    3
3 ( ) X-In Extended Speicher                      3
3 ( ) W-Automatische Wahl                         3
3 [] H-Auslagerer in UMB bertragen (MS-DOS 5.0) 3
3     T-Verzeichnis fr tempor,re Datei           3
3     N-Name der festen tempor,ren Datei          3
3     V-Men verlassen                            3
AU
	Abb.: 105	Men ,Auslagerung"
Auslagerung abgeschaltet

Beim Starten eines anderen Programms wird CP aus dem Speicher nicht 
ausgelagert.


In feste Datei

Beim Starten eines anderen Programms aus CP heraus wird CP in eine tem-
porre Datei ausgelagert. Den Namen der Datei bestimmen Sie unter der 
Option ,N-Name der festen temporren Datei". Standardvorgabe von CP 
ist CP$TEMP$.$X$. Abgelegt wird diese Datei standardmig im Ver-
zeichnis von CP. Durch Anwhlen der Option ,T-Verzeichnis fr tempor-
re Datei" knnen Sie das Verzeichnis ndern.

Auslagerung in eindeutige Datei

Beim Starten eines anderen Programms wird CP aus dem Speicher in eine 
Datei ausgelagert, deren Name eindeutig ist.


Auslagerung in EMS

CP wird beim Starten eines anderen Programms in den EMS-Speicher 
(Expanded Memory Specification) ausgelagert.


Auslagerung in Extended Speicher (Extended Memory)

Beim Starten eines anderen Programms wird CP in Extended Speicher ausge-
lagert. Dabei ist der Treibers HIMEM.SYS notwendig.


Automatische Wahl

Wenn Sie diese Option aktivieren, whlt CP den Ort fr Auslagerung beim 
Starten eines anderen Programms selbst.


Auslagerer in UMB verlagern (MS-DOS 5.0)

Diese Option ist unter MS-DOS ab Version 5.0 beim Vorhandensein von 
UMB gltig. Wenn Sie diese Option aktivieren, wird CP nach dem Starten 
eines anderen Programms im Speicher 0 Bytes einnehmen, also keinen Platz 
im Hauptspeicher belegen. Wenn UMB fehlt, wird diese Option ignoriert.
Tonsignal
Sie knnen die folgenden Tonsignale ein-/ausschalten:
Fehlersignal, Abschlusignal und Warnsignal.
Um die Tonsignal-Einstellungen vorzunehmen:

F Whlen Sie im Pulldown-Men ,Optionen" den Punkt 
,Statuseinstellung", und im nchsten Men die Option ,T- 
Tonsignal"
 oder
F Drcken Sie die Tasten [CTRL-S] und [T].
Makrogenerator
Manchmal ist es notwendig, eine und dieselben Befehle mehrmals einzuge-
ben. Um die monotone Wiederholung dieser Befehle zu vermeiden, kann man 
im CP einer Taste oder einer Kombination von zwei Tasten einer lange Zei-
chenkette oder einen Befehlsstapel zuordnen, also Makrodefinitionen anle-
gen.

U
3                Makrogenerator                                      3
A'
3 Makro:   1 aus    13, Taste: 1 aus   1  I Dateigr"e CP.MAC: 138 B 3
A'
3Makro-    :                   Makroerweiterung                      3
3definition:                                                         3
3Alt-F2    :              ^P                                         3
3Alt-A     :              ^D    "a"                                  3
3Alt-B     :              ^D    "b"                                  3
3Alt-C     :              ^D    "c"                                  3
3Alt-D     :              ^D    "d"                                  3
3Alt-E     :              ^D    "e"                                  3
3F10       :              ^Q    "y"                                  3
3<Neue>    :                                                         3
3                                                                    3
A'
3   <F1> - Hilfe                                                     3
AU
Abb.: 106	Makrogenerator-Bildschirmanzeige
Zum Starten des Makrogenerators gehen Sie folgendermaen vor:

F Whlen Sie im Pulldown-Men ,Optionen" den Punkt 
,Statuseinstellung", und im Men ,Statuseinstellung" die Opti-
on ,G-Makrogenerator"
 oder
F Drcken Sie die Tasten [CTRL-S] und [G].

Anlegen der Makrodefinition:

F Um eine neue Makrodefinition anzulegen, setzen Sie den Cur-
sorbalken auf den Punkt <Neue> und drcken Sie [ENTER]
 oder
F klicken Sie diesen Punkt mit der linken Maustaste an.

Dabei erscheint im unteren Bereich des Bildschirms die folgende Meldung:

U
3 Drcken Sie die Ruftaste, ^Space - besondere F,lle 3
AU

Drcken Sie die Taste oder die Tastenkombination, ber die die Makrodefi-
nition aufgerufen werden soll (die sog. ,Ruftaste"). Diese Funktion kann 
eine beliebige Taste oder Kombination einer Buchstaben- oder Zahlentaste 
mit einer der Tasten: [CTRL], [ALT], [SHIFT] sein. Wenn die eingegebene 
Taste bereits verwendet wird, meldet das Programm:

Ruftaste schon belegt.

In diesem Fall sollten Sie eine andere Taste eingeben.
Im Feld, wo vorher das Wort <Neue> stand, erscheint die Taste bzw. Tasten-
kombination. Danach knnen Sie die Tasten eingeben, die die Makrodefi-
nition bilden.

Dafr fhren Sie die folgenden Operationen aus:

F Drcken Sie [TAB], damit der Cursorbalken ins Feld der Makro-
erweiterung springt
 und
F Drcken Sie [ENTER].

Mit der Maus gehen Sie folgendermaen vor:

F Klicken Sie mit der linken Maustaste das erste Feld der Makro-
erweiterung in derselben Zeile, wo die von Ihnen eingegebene 
Ruftaste angezeigt wird, zweimal an.

Dabei erscheint im unteren Bereich des Bildschirm die folgende Meldung:
U
3 Makroerweiterung eingeben, ^Space - besondere F,lle 3
AU

Drcken Sie die Tasten, die die Makroerweiterung bilden. Dabei springt der 
Cursorbalken automatisch in das nchste Feld der Makroerweiterung, und im 
vorherigen Feld erscheint die von Ihnen eingegebene Taste.

Als Element der Makroerweiterung knnen Sie die linke oder die rechte 
Maustaste sowie ,Benutzereingabe" benutzen. Dafr drcken Sie die Ta-
stenkombination [CTRL-SPACE] ([STRG-LEERZEICHEN]) und whlen das 
Entsprechende.
Wenn alle Tasten der Makroerweiterung eingegeben sind, drcken Sie 
[CTRL-SPACE], dabei wird die folgende Meldung angezeigt:

U
3          Besondere F,lle der Makroerweiterung          3
3           W,hlen Sie einen besonderen Fall:            3
3 B-Beenden L-Linke Maus R-Rechte Maus E-Benutzereingabe 3
AU
	Abb.: 107	Besondere Flle der Makroerweitrung
Aktivieren Sie den Punkt ,B-Beenden", und Ihre Makroerweiterung ist fer-
tig.
Makrogenerator verlassen
Zum Verlassen des Makrogenerators drcken Sie [ESC], dabei erscheint das 
folgende Fenster:

U
3                 nderungen sichern ?                  3
3 Sichern  Nicht sichern  Makrogenerator wiederaufrufen 3
AU
	Abb.: 108	Abfrage-Fenster beim Verlassen des Makrogenerators
Whlen Sie den Punkt ,Sichern", wenn Sie die neu angelegten Makrodefini-
tionen speichern mchten.
Editierung der frher angelegten Makrodefinitionen
Um die frher angelegten Makrodefinitionen zu editieren, starten Sie den 
Makrogenerator:

F Aktivieren Sie im Pulldown-Men ,Optionen" den Punkt 
,Statuseinstellung", und im nchsten Men die Option ,G- Ma-
krogenerator"
 oder
F Drcken Sie die Tasten [CTRL-S] und [G].

Dann setzen Sie den Cursorbalken auf die gewnschte Makrodefinition und 
drcken [TAB] oder klicken Sie diese Makrodefinition mit der linken Maus-
taste an und drcken [TAB].
Zum Lschen mit Hilfe der Pfeiltasten oder der Maus setzen Sie den Cursor-
balken auf das zu lschende Element der Makroerweiterung und drcken Sie 
[DEL] ([ENTF]). Wenn Sie etwas hinzufgen mchten, so gehen Sie wie im 
Punkt ,Anlegung der Makrodefinition" vor.
Lschen der Makroerweiterung
Starten Sie den Makrogenerator wie oben beschrieben. Setzen Sie den Cur-
sorbalken per Tastatur oder mit der Maus auf das zu lschende Makrodefini-
tion und drcken Sie [DEL] ([ENTF]). 

 
Sind Sie mit der Belegung der Tasten/Tastenkombination fr die 
Ruftaste vorsichtig. Wenn Sie als Rufbefehl eine Tastenkombina-
tion anlegen, die von CP selbst verwendet wird, knnen Sie in 
eine unangenehme Lage geraten. Sie haben beispielsweise als 
Ruftaste [ESC] definiert, und der Makrobefehl, der ber diese 
Taste aufgerufen wird, lscht alle .BAK-Dateien aus dem Ver-
zeichnis C:\TEXTE\. Nehmen wir an, da Sie irgendeinen Text 
mit Hilfe des eingebauten Editors editieren. Nachdem Sie die 
Arbeit beendet haben, mchten Sie den Editor verlassen. Wenn 
Sie jetzt [ESC] drcken, interpretiert CP [ESC] nicht mehr als den 
Wunsch, den Editor zu verlassen, sondern als Aktivierung des 
Makrobefehls und beginnt, alle .BAK-Dateien aus dem Verzeich-
nis C:\TEXTE zu lschen. Sie werden also nicht mehr imstande 
sein, den Editor zu verlassen und den editierten Text zu speichern.

Datensicherung
Das Men ,Datensicherung" kann man folgendermaen aufrufen:

F Whlen Sie im Pulldown-Men ,Optionen" den Punkt 
,Statuseinstellung", und im Men der Statuseinstellung die Op-
tion ,E- Datensicherung"
 oder
F Drcken Sie die Tasten [CTRL-S] und [D].

U
3       Trust Back  Hauptmen           3
A'
3         Sicherungsmodus               3
3         Optionen                      3
3         Hinzufgen zum Archiv         3
3         Sichere Einstellung           3
3         Lade Einstellung              3
3         Planer                        3
AU
	Abb.: 109	Haptmen ,Datensicherung"
Sicherungsmodus
U
3          Sicherungsmodus          3
A'
3 (*) Ge,nderte Dateien reservieren 3
3 ( ) Markierte Dateien reservieren 3
3 ( ) Sicherung starten             3
3     Verlassen                     3
AU
	Abb.: 110	Wahl des Sicherungsmodus
In dieser Option whlen Sie den Modus der Sicherung. Die ersten zwei Modi 
sind resident (Hintergrundbetrieb), der dritte Modus bietet die Mglichkeit, 
die Sicherung zu beginnen, ohne das Einstellmen zu verlassen.
Optionen
Der Proze der Datensicherung wird durch eine Reihe von Parametern be-
stimmt, die der Benutzer selbst angibt. Das Men der Einstellung dieser 
Parameter ist in der Abb.: 111 dargestellt.

U
3     Optionen der Datensicherung     3
A'
3 [] Mit Unterverzeichnissen         3
3 [ ] Lesen-Schreiben berprfen      3
3 [ ] Als Archiv (BACKUP.nnn)         3
3 [ ] Ziellaufwerk l"schen            3
3 [ ] Netzwerkuntersttzung LotLAN    3
3     Sichern und verlassen           3
AU
	Abb.: 111	Optionen der Datensicherung
Mit Unterverzeichnissen
Wenn Sie ein Verzeichnis markiert haben, so wird bei der Aktivierung der 
Option ,Mit Unterverzeichnissen" das ganze Verzeichnis mit deren Unter-
verzeichnissen gesichert. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, werden nur 
die Dateien des Verzeichnisses selbst gesichert.
Lesen-Schreiben berprfen
Bei der Aktivierung dieser Option wird nach jeder Operation die berpr-
fung auf Fehlerfreiheit ausgefhrt.
Als Archiv
Wenn Sie diese Option aktivieren, so wird die Sicherungskopie in Form von 
einer oder mehreren Dateien BACKUP.nnn aufbewahrt. Wenn diese Option 
nicht aktiviert ist, so wird die Sicherungskopie einer Datei als eine gewhnli-
che Datei aufbewahrt.
Ziellaufwerk lschen
Wenn Sie diese Option aktivieren, so erscheint vor dem Lschen und dem 
neu Beschreiben jeder Diskette die Abfrage:

UAchtung !
3Alle Dateien auf dem Ziellaufwerk werden gel"scht.3
3                                                  3
3        L"schen              Nicht l"schen        3
AU
	Abb.: 112	Abfrage-Fenster ,Ziellaufwerk"
Netzwerkuntersttzung LotLAN
Wenn Sie die Sicherungskopie von einem File-Server erstellen wollen, so 
werden bei Aktivierung dieser Option die eingebauten Besonderheiten des 
Netzwerks bercksichtigt.
Hinzufgen zum Archiv
Dank dieser Option wird das neue Archiv bei der Sicherung nicht angelegt, 
sondern Dateien werden zum alten Archiv hinzugefgt.
Sichere Einstellung
Durch diese Option wird die Liste der Dateien gesichert, die Sie im Datei-
fenster (mit der [INS]-Taste ([EINFG])) markiert haben.
Lade Einstellung
Mit Hilfe dieser Option laden Sie die Dateiliste, die Sie durch die Option 
,Sichere Einstellung" gespeichert haben.
Planer
Durch dieses Men werden die Einstellungen fr die Arbeit im Hintergrund-
betrieb vorgenommen.
Um das Men ,Planer" aufzurufen, gehen Sie folgendermaen vor:

F Aktivieren Sie im Men der Statuseinstellung den Punkt ,D- Da-
tensicherung",
 und
F im Hauptmen der Datensicherung die Option ,Planer".

Dabei erscheint das folgende Men:

IIIIIIIII Planer IIIIIIIII
   Zu sichernde Dateien   
   Sicherungszeit         
   Puffergr"e            
   Hot-Tasten             
   Hauptmen              
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 113	Men ,Planer"
Zu sichernde Dateien
In diesem Fenster werden die zu sichernden Dateien gewhlt. Wenn Sie Da-
teien und Unterverzeichnisse im Dateifenster markiert haben, werden sie in 
diesem Fenster angezeigt. Sie knnen auch die unntigen Dateien aus der 
Liste lschen oder die ntigen Dateien hinzufgen. Um Dateien hinzuzuf-
gen, mssen Sie an das Ende der Dateiliste gelangen (ber den Punkt 
,Nchst"), dann aktivieren Sie die Option ,Hinzufgen" (Abb.: 114).

Im Punkt ,Sichern auf:" knnen Sie den Datentrger angeben, auf dem die 
Sicherungskopie erstellt werden soll.

IIIIIIIIIIIIIII Zu sichernde Dateien IIIIIIIIIIIIIIIIIIII
                                                         
 Dateien  c:\fibu\daten                                  
 (Pfad)                        1 von 1                   
 Sichern auf:   a:                                       
 (Laufwerk)                                              
 Hinzufgen    L"schen    Vorig    N,chst   Ok   Abbruch 
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 114	Auswahl-Fenster fr ,zu sichernde Dateien"
Nachdem Sie ,Ok" aktivieren, wird die Liste der markierten Dateien auf die 
Festplatte in die Datei TRBACK.STP gesichert.
Sicherungszeit
Um die Zeit, die Wochentage und die Tastaturverzgerung fr die Sicherung 
im Hintergrundbetrieb einzustellen, aktivieren Sie im Planer den Punkt 
,Sicherungszeit".
Die Verzgerung ist die Leerlaufzeit des Computers. Wenn Sie z.B. als Ver-
zgerung 3 Sekunden angeben, so bedeutet das, da die Sicherung beginnt 
oder wiederaufgenommen wird, wenn im Laufe von drei Sekunden keine 
Taste gedrckt wird.
Damit die Sicherung nicht von der Zeit abhngt, geben Sie 24:00 ein (d.h. die 
Sicherung wird zu jeder beliebigen Tageszeit ausgefhrt).

IIIIIIIIIIIIII Sicherungszeit IIIIIIIIIIIIIII
                                             
 Tastaturverz"gerung:  3 Sekunden            
 Sicherungszeit:       16:00                 
   So    Mo    Di    Mi    Do    Fr    Sa    
  []   [ ]   [ ]   [ ]   [ ]   [ ]   [ ]    
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Abb.: 115	Zeitangabe fr die Sicherung im Hintergrundbetrieb
Puffergre
Je kleiner Sie die Puffergre vorgegeben haben, desto mehr Speicher haben 
Sie, wenn sie aus CP andere Programme aufrufen.
Die empfohlene Puffergre ist 4 KB (4096 Byte). Der Nachteil dieser Ein-
stellung ist: je kleiner die Puffergre, desto langsamer erfolgt die Sicherung.
Hot-Key
Die Hot-Key steuern den Proze der Sicherung im Hintergrundbetrieb. Die 
folgende Tastenbelegung ist vorgegeben (Abb.: 116):


Go-on-Taste
ber diese Taste wird die Sicherung unverzglich 
begonnen oder fortgesetzt.


Pausentaste
Die Sicherung wird unterbrochen, obwohl der Com-
puter im Leerlauf arbeitet.


Abbruch-Taste
Die Sicherung wird abgebrochen, der Puffer wird auf 
der Platte umgespeichert.



U
3             Hot-Tasten               3
A'
3 Go-on-Taste              Ctrl-Alt-g  3
3 Pausentaste              Ctrl-Alt-p  3
3 Abbruch-Taste            Ctrl-Alt-c  3
AU
	Abb.: 116	Einstellung der Hot-Tasten 
Verwendung verschiedener Modi
Arbeit im interaktiven Betrieb
Die Sicherung im interaktiven Betrieb wird folgendermaen ausgefhrt:

F Markieren Sie die ntigen Dateien und Verzeichnisse im Datei-
fenster.
F Drcken Sie [CTRL-F9] ([STRG-F9]), dann whlen Sie das Lauf-
werk, auf dem die Sicherungskopie erstellt werden soll. Danach 
beginnt die Erstellung der Sicherungskopie.

Wenn Sie die Liste der markierten Dateien jedesmal benutzen mchten, si-
chern Sie diese Liste, indem Sie die Option ,Sichere Einstellung" im 
Hauptmen der Sicherung (Abb.: 109) aktivieren. Um diese Liste wieder zu 
laden, benutzen Sie die Option ,Lade Einstellung" (Abb.: 109). Auf diese 
Weise brauchen Sie die zu sichernden Dateien nicht jedesmal zu markieren.
Arbeit im Hintergrundbetrieb
Im Hintergrundbetrieb kann man Sicherungskopien sowohl der markierten 
Dateien als auch der neuen oder genderten Dateien erstellen. Dafr mssen 
Sie diese Dateien angeben. 
Im Modus ,Genderte Dateien reservieren" wird die Sicherungskopie in 
Form einer Datei, nicht aber eines Archivs, angelegt.

 
Wenn die Datei grer als die Diskettenkapazitt ist, so wird 
eine Fehlermeldung angezeigt.


Wenn die Sicherung im Modus ,Markierte Dateien reservieren" ausgefhrt 
wird, wird die Sicherungskopie in Form eines Archivs angelegt, d.h. in Form 
der Dateien ist BACKUP.nnn.

Starten Sie das Programm , indem Sie:

F den Cursorbalken auf die Datei TRB.EXE positionieren und mit 
[ENTER] aufrufen
 oder
F ,trb" in die Befehlszeile eingeben und mit der [ENTER] bestti-
gen.
Optionen
Das Men ,Optionen" wird folgendermaen aufgerufen:

F Whlen Sie im Pulldown-Men ,Optionen" den Punkt ,Status-
einstellung" und im nchsten Men die Option ,O- Optionen"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-S] und [O].

IIIIIIIIIIIIIII  Optionen  IIIIIIIIIIIIIII
                                          
  [ ] I-< Ins > verschiebt nach unten     
  [ ] S-Autostatussicherung               
  [ ] H-Hilfe-Fenster                     
  [ ] D-Dateiabwischen  (zerst"ren)       
  [] U-Anzeiger: Uhr und freier Speicher 
  [ ] T-Separator der Tausende            
  [] A-Alternative Syntax der Dateinamen 
      V-Men verlassen                    
                                          
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 117	Men ,Optionen"
Die Einstellung kann folgendermaen erfolgen:

F Whlen Sie den entsprechenden Menpunkt mit Hilfe der Cur-
sortasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB] und drcken Sie [ENTER]
 oder
F Klicken Sie den gewnschten Menpunkt mit der linken Maus-
taste zweimal an.
<Ins> verschiebt nach unten
Bei der Aktivierung dieser Option wird der Cursorbalken beim Markieren 
von Dateien mit Hilfe der [INS]-Taste ([EINFG]-Taste) nach unten verscho-
ben.
Autostatussicherung
Bei Aktivierung dieser Einstellung wird jedesmal beim Verlassen des Pro-
gramms der aktuelle CP-Status (bestimmte Einstellungen) automatisch abge-
speichert.
Hilfefenster
Das Hilfefenster kann im rechten Teil des Fensters B aufgerufen werden. Es 
enthlt Informationen ber die Hauptfunktionen von CP und kann folgen-
dermaen ein-/ausgeschaltet werden:

F Rufen Sie das Statusmen auf und aktivieren Sie darin den Punkt 
,Optionen". Im danach erscheinenden Fenster aktivieren Sie die 
Option ,Hilfe-Fenster"
 oder
F Klicken Sie den rechten Teil des Fensters B mit der rechten 
Maustaste an.
Datei abwischen, zerstren
Wenn Sie Dateien ,abwischen" (zerstren) mchten, d.h. sie so lschen, da 
sie unwiederherstellbar gelscht werden, rufen Sie das Statusmen auf und 
aktivieren Sie darin den Punkt ,Dateiabwischen".

 
Vergessen Sie nicht, diesen Modus wieder auszuschalten, 
wenn Sie mit dem ,Abwischen" bestimmter Dateien fertig 
sind, um spter irrtmlich gelschte Dateien retten zu knnen.

Anzeiger: Uhr und freier Speicherplatz
Bei der Aktivierung dieser Option werden auf dem Bildschirm die Uhr (in 
der oberen rechten Ecke) und der freie Speicherplatz (in der unteren rechten 
Ecke) angezeigt. Diese Anzeigen knnen auch ausgeschaltet werden.
Separator der Tausende
Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Tausende zur besseren ber-
sichtlichkeit in der Darstellung der Dateigre durch ein Komma getrennt.
Status sichern
Sie haben die Mglichkeit, den CP-Modus (d.h. bestimmte Einstellungen) auf 
der Festplatte abzuspeichern. Dafr ist folgendermaen vorzugehen:

F Whlen Sie im Pulldown-Men ,Optionen" den Punkt 
,Statuseinstellung" und im Men der Statuseinstellung die Op-
tion ,Status sichern"
 oder
F Drcken Sie [CTRL-S] und [S].

Der Status wird in die Datei CP.STP gespeichert, die jedes Mal beim Laden 
von CP eingelesen wird. In die Statusdatei werden im einzelnen gespeichert:

  Laufwerk und Unterverzeichnis des Fensters B
  Statusmen
  Editor-Modus
  ,Geschichte"
  Befehlszeile.
Dateien mit Voreinstellungen
Im CP gibt es Befehle, die folgendermaen funktionieren: Eine bestimmte 
Befehlszeile wird in Abhngigkeit von der Erweiterung der gewhlten Datei 
ausgefhrt. Um diese Abhngigkeit vorzugeben, werden Dateien mit Vorein-
stellungen angelegt. Es gibt drei dieser Dateien:

CP.EXT	Datei fr die Anlegung der Befehlszeile nach 
der Standardvorgabe
CPVIEW.EXT	Datei fr die Angabe der Programme zum 
Dateibetrachten
CPEDIT.EXT	Datei fr die Angabe eines Editors.

Die Dateien mit Voreinstellungen werden beim Starten von CP aus dem Ver-
zeichnis geladen, das die Datei CP.COM enthlt oder durch den Befehl 
,SET CPDIR =" vorgegeben ist. Ihr Vorhandensein ist nicht obligatorisch.
CP.EXT
Wenn Sie eine Datei ffnen, fhrt CP einen Befehl in Abhngigkeit von der 
Erweiterung dieser Datei aus. Dieser Befehl wird in die Datei CP.EXT einge-
tragen. 
Nachfolgend sehen Sie einen Ausdruck der im CP-Paket mitgelieferten Datei 
CP.EXT, die Sie beliebig modifizieren knnen:

  COM: !
  EXE: !
  BAT: !
  PRN: print !.!
  DOC: print !.!
  LIT: print !.!
  TXT: me !.!
  INC: me !.!
  EXT: me !.!
  MNU: me !.!
  ARC: pkunpak !.! *.*
  LZH: lha e !.! *.*
  BSA: bsa -x !.!
  ZIP: pkunzip !.! *.*

In diesem Beispiel werden nach der Vorgabe folgende Befehle ausgefhrt:

COM, EXE, BAT	die gewhlte Datei wird ausgefhrt
PRN, LIT, DOC	die gewhlte Datei wird mit dem Drucker 
ausgedruckt
TXT, INC, MNU, EXT	es wird ein externer Editor, in unserem Beispiel 
MULTI-EDIT (TM), fr die Editierung der 
betreffenden Datei aufgerufen
ARC, LZH, BSA, ZIP	Datei wird ausgepackt.

In der Erweiterung knnen Sie die Zeichen ,?" und ,*"  verwenden.

Die folgenden Zeichenreihen haben eine spezifische Bedeutung:

!.!	Name, und Erweiterung der Datei
!:	aktives Laufwerk
!\	aktuelles Verzeichnis
!	Name der Datei ohne Erweiterung
!!	das Zeichen ,!" in der Befehlszeile.

Falls die Datei CP.EXT fehlt, so wird nach der vorhandenen Standardvorga-
be geladen:

COM:	!
EXE:	!
BAT:	!
CPVIEW.EXT und CPEDIT.EXT
Das Format dieser Dateien ist dem der Datei CP.EXT hnlich. In den Be-
fehlszeilen der Datei CPVIEW.EXT ist der Pfad zu einem Viewing-
Programm fr Dateien mit einer gewissen Erweiterung (z.B., die Programme 
ARCHVIEW.COM und BASEVIEW.COM aus dem CP-Paket) anzugeben.
In den Befehlszeilen der Datei CPEDIT.EXT ist ein Editor anzugeben, mit 
dessen Hilfe Sie Dateien mit einer gewissen Erweiterung editieren mchten.

Wenn in den Dateien CPVIEW.EXT und CPEDIT.EXT das erste Zeichen in 
der Befehlszeile das Sternchen ,*" ist, bedeutet das, da Dateien mit dieser 
Erweiterung mit dem eingebauten Viewing-Programm zu betrachten bzw. 
mit dem eingebauten Editor zu editieren sind. Wenn dem Sternchen ,*" der 
Buchstabe ,T" folgt, so wird der Text-Modus eingeschaltet, bei dem Buchsta-
ben ,H" wird der Hex-Modus aktiviert. Der Rest der Befehlszeile wird dabei 
ignoriert.
Wenn die Dateien CPVIEW.EXT oder CPEDIT.EXT nicht zu finden sind, 
verwendet CP fr alle Dateien die eingebauten Programme zum Betrachten 
und Editieren.
Beispiel fr die Datei CPVIEW.EXT
LZH:		c:\cp\archview !.!
ARJ:		c:\cp\archview !.!
ICE:		c:\cp\archview !.!
ZIP:		c:\cp\archview !.!
DBF:		c:\cp\baseview !.!
Beispiel fr die Datei CPEDIT.EXT
LEX:		c:\lex\lex !.!
ME:		c:\me5\me !.!
TXT:		c:\word5\ws !.!
BIN:		*h
DOC:		*t
Fehlermeldungen
Meldungen beim Starten von CP
Beim Starten von CP knnen einige Fehlermeldungen oder Zusatzinforma-
tionen ber den Betriebsmodus erscheinen.

Die Zahl der angegebenen Dateien im Befehl FILES in CONFIG.SYS mu 
erhht werden.

DOS begrenzt die Zahl der gleichzeitig geffneten Dateien. Diese Begren-
zung wird beim Laden des Systems durch den Befehl FILES in der Datei 
CONFIG.SYS vorgegeben. Wenn diese Meldung erscheint, so ist die Zahl zu 
klein oder es liegt kein Eintrag vor. Dieser Fehler fhrt zum Abbruch. CP 
kann die Arbeit nicht aufnehmen. Sie mssen die Zahl der gleichzeitig geff-
neten Dateien erhhen bzw. einfgen. Gewhnlich reicht der Befehl 
FILES=30 aus. Im Netzwerkbetrieb kann die Zahl wesentlich hher liegen. 
Die Konfigurationswerte sind meistens in der Bedienungsanleitung der je-
weiligen Software-Programme zu entnehmen.

CP belegt etwa 140 KB im Arbeitsspeicher. Wenn der Umfang des freien 
Speicherplatzes beim Laden kleiner ist, so erscheint folgende Meldung:

	Zu wenig Speicher

Dieser Fehler fhrt ebenfalls zum Abbruch. Fr die weitere Arbeit mssen 
Sie fr mehr freien Speicherplatz sorgen (z.B. durch Entfernen (oder Ausla-
gern) residenter Programme aus dem Arbeitsspeicher).

Falsches Laufwerk / Verzeichnis des Fensters B in der Statusdatei. Fr Fen-
ster B ist das aktive Laufwerk / Verzeichnis eingestellt.
[CTRL-S] drcken, um den richtigen Status einzustellen.
Beliebige Taste drcken...

Diese Fehlermeldung erscheint, wenn CP das Laufwerk und das Verzeichnis 
des Fensters B nicht einstellen kann (z.B.: wenn dieses Verzeichnis gelscht 
wurde). Dieser Fehler fhrt nicht zum Abbruch, und Ihre weitere Arbeit mit 
CP wird nicht beeintrchtigt. Drcken Sie einfach irgendeine Taste, und CP 
benutzt das aktive Laufwerk fr Fenster B.

CP ldt beim Starten diese fnf Dateien:

  CPM.STP
  CP.EXT
  CPEDIT.EXT
  CPVIEW.EXT
  CP.MAC.

Diese Dateien bestimmen den Betriebsmodus von CP. Sie mssen nicht un-
bedingt vorhanden sein. Wenn sie aber fehlerhaft sind, so gibt das Programm 
folgende Fehlermeldung aus:

U
3          Fehler!                  3
A'
3 Datei C:\CP\CP.MAC ist fehlerhaft 3
3    Beliebige Taste drcken ...    3
AU

Drcken Sie eine beliebige Taste und die fehlerhaften Dateien werden nicht 
geladen.

	Ungltiger Schalter

	Ungltiger Parameter

Sie haben in der Befehlszeile eine falsche Eingabe gemacht. Geben Sie den 
richtigen Befehl ein.
Meldungen bei der Arbeit mit Dateien und Verzeichnissen
Beim Kopieren und Verschieben knnen auf dem Bildschirm folgende Mel-
dungen erscheinen:

	Platzmangel auf Disk

Der Speicherplatz auf dem Datentrger reicht zum Kopieren nicht aus. Diese 
Meldung erscheint auch beim Gruppenkopieren von Dateien, wenn ein Teil 
der markierten Dateien einer oder mehrerer Gruppen bereits kopiert wurde. 
Die erfolgreich kopierten Dateien verlieren ihre Markierung. Die wegen 
Platzmangels noch nicht kopierten Dateien behalten ihre Markierung bei. 
Wenn Sie Dateien auf eine Diskette kopiert haben und das Kopieren wegen 
des Platzmangels unterbrochen wurde, legen Sie eine andere Diskette ins 
Laufwerk ein und setzen Sie das Kopieren mit Hilfe der folgenden Tasten-
kombinationen fort:

	[CTRL-F5] ([STRG-F5]), [CTRL-F6], [ALT-F5], [ALT-F6].


	Keine markierten Dateien

Diese Meldung erscheint, wenn Sie versuchen, Gruppen- oder Globalkopie-
ren, -verschieben und -lschen auszufhren, ohne vorher Dateien markiert zu 
haben.
Meldungen ber Zugriffsfehler und Fehlerbehebung
Im Laufe der Arbeit fhrt CP zwei Arten von Operationen mit Disketten oder 
Festplatten durch:
  Schreiben und
  Lesen.

Dabei knnen folgende Fehlermeldungen erscheinen:

_ Schreibschutz
_ Laufwerk nicht vorhanden
_ Gert nicht bereit
_ CRC-Fehler
_ Positionierfehler
_ Unbekanntes Format
_ Sektor nicht gefunden
_ Papierende
_ Schreibfehler
_ Lesefehler
_ Allgemeiner Fehler
_ Verletzung Datei-Sharing
_ Verletzung Dateisperren
_ Ungltiger Laufwerkwechsel
_ FCB unzugnglich
_ Sharing-Puffer-berlauf
_ Nichtbereinstimmung der Fonts
_ Eingabe beendet
_ Ungengend Platz auf Disk.

Nachstehend werden diese Fehler nher behandelt.


	Schreibschutz
Diese Meldung wird beim Versuch angezeigt, auf eine schreibgeschtzte 
Diskette zu schreiben.


	Laufwerk nicht vorhanden
Die Meldung erscheint, wenn Sie auf ein nicht existentes Laufwerk zugreifen 
wollen.


	Gert nicht bereit
Diese Meldung wird z.B. ausgegeben, wenn keine Diskette im Laufwerk oder 
das Laufwerk nicht geschlossen ist.


	Positionierfehler
Dieser Fehler ist oft Folge einer Hardware-Strung im Laufwerk.


	Papierende
Diese Meldung erscheint, wenn sich kein Papier mehr im Drucker befindet.



Die nchsten drei Fehler kommen z.B. beim ,Zerstren" von Information auf 
einem Datentrger vor. Diese Meldung erscheint auch beim Zugriff auf eine 
unformatierte Diskette oder beim Zugriff auf eine Diskette mit hoher Dichte, 
die aber in einem Laufwerk mit niedriger Dichte formatiert wurde.
Beim Auftreten solcher Fehler ist es sinnvoll, diese Operation mehrmals zu 
wiederholen.

	Allgemeiner Fehler
	Sektor nicht gefunden
Diese Meldung erfolgt z.B. bei fehlerhaften Sektoren auf dem Datentrger.


	CRC-Fehler
Wenn Daten auf der Festplatte zerstrt sind und beim Ablesen der Informati-
on die Kontrollsumme nicht bereinstimmt, erfolgt eine solche Fehlermel-
dung.


	Verletzung Dateisperren
	Verletzung Datei-Sharing
	Sharing-Puffer-berlauf
Diese Fehler knnen bei der Arbeit im Netzwerk mit dem Programm Share 
auftreten.


	Ungltiger Laufwerkwechsel
Dieser Fehler erscheint beim Wechseln des Laufwerks im Proze des Le-
sens/Schreibens auf dieses Laufwerk.

Die anderen Fehler knnen beim Kopieren oder Verschieben von Dateien auf 
spezielle Gerte PRN, AUX u.a. auftreten.

bersicht ber die Tastenbelegungen
Tastaturbelegung im Hauptmen
Allgemeine Steuerung:

[CTRL-Q]
-
CP verlassen (Quit).

[CTRL-D]
-
Aktives Laufwerk im Fenster A wechseln.

[CTRL-P]
-
Laufwerk im Fenster B wechseln.

[TAB]/ 
[CTRL-I]
-
Verzeichnisse in den Fenstern A und B miteinander 
wechseln.

[CTRL-R]
-
Fenster A und B erneut einlesen.

[CTRL-S]
-
Men der Statuseinstellung aufrufen.

[CTRL-W]
-
Dateien der Erweiterungen wiedereinlesen.

[F1]
-
Hilfe-Funktion aufrufen.

[F9]
-
Pulldown-Men aktivieren.

[CTRL-F10]
-
Volume Label.

[SHIFT-F10]
-
Disk Utilities.



Bewegung des Steuerbalkens in den Fenstern A und B:

[PFEIL AUF]
-
den Steuerbalken im Fenster A um eine Datei nach oben 
verschieben.

[PFEIL AB]
-
den Steuerbalken im Fenster A um eine Datei nach 
unten verschieben.

[PGUP]
-
den Steuerbalken im Fenster A um 21 Dateien nach 
oben versetzen.

[PGDN]
-
den Steuerbalken im Fenster A um 21 Dateien nach 
unten versetzen.

[CTRL-
PGUP]
-
den Steuerbalken im Fenster A an den Anfang der Da-
tei-Auflistung setzen.

[CTRL-
PGDN]
-
den Steuerbalken im Fenster A an das Ende der Datei-
Auflistung setzen.

[CTRL-
HOME]
-
den Steuerbalken im Fenster B um eine Datei nach oben 
verschieben.

[CTRL-END]
-
den Steuerbalken im Fenster B um eine Datei nach un-
ten verschieben.

[CTRL-F]
-
Datei im Fenster A nach Muster suchen.


Editierung der Befehlszeile und der ,Geschichte":

[PFEIL 
LINKS]
-
den Cursor um eine Position nach links bewegen.

[PFEIL 
RECHTS]
-
den Cursor um eine Position nach rechts bewegen.

[CTRL-A]
-
den Namen des aktuellen Verzeichnisses aus dem Fenster 
A in die Befehlszeile einlesen.

[CTRL-B]
-
den Namen des Verzeichnisses aus dem Fenster B in die 
Befehlszeile einlesen.

[CTRL-J]/
[CTRL-
ENTER]
-
den Namen der gewhlten Datei aus dem Fenster A in die 
Befehlszeile einlesen.

[CTRL-K]
-
den Namen der gewhlten Datei aus dem Fenster B in die 
Befehlszeile einlesen.

[CTRL-^]
-
Pfad des CP-enthaltenden Verzeichnisses in die Befehls-
zeile einlesen.

[DEL]

-
aktives Zeichen lschen.

[CTRL-H]/
[BACKSPACE]
-
linkes Zeichen lschen.

[ESC]
-
die ganze Eingabe lschen.

[CTRL-N]
-
die Befehlszeile in die ,Geschichte" kopieren und sie 
lschen.

[CTRL-E]
-
die vorhergehende Zeile aus der ,Geschichte" in die Be-
fehlszeile einlesen.

[CTRL-X]
-
die nchste Zeile aus der ,Geschichte" in die Befehlszeile 
einlesen.

[CTRL-F7]
-
die Liste der ,Geschichte"-Zeilen anzeigen.

[ENTER]
-
Befehlszeile ausfhren



oder


-
das aktuelle Verzeichnis wechseln



oder


-
die Befehlszeile entsprechend der Datei der Erweiterun-
gen anlegen und ausfhren.



Markieren von Dateien und Verzeichnissen:

[INS]
-
Gewhlte(s) Datei/Verzeichnis im Fenster A markie-
ren/Markierung ausblenden.

[CTRL-G]
-
Markierung im aktuellen Verzeichnis invertieren (d.h. 
alle Markierungen der bereits markierten Dateien aus-
blenden, alle unmarkierten Dateien markieren).

[CTRL-T]
-
Dateien nach Muster markieren (Verzeichnisse werden 
nicht markiert!)

[CTRL-U]
-
Dateien nach Muster ausblenden (Verzeichnisse werden 
nicht nach Muster ausgeblendet).

[CTRL-Z]
-
Dateien in den Fenstern A und B vergleichen und die 
unterschiedlichen markieren.

[ALT-F7]
-
Verzeichnisse anzeigen, die markierte Dateien enthalten.



Hauptfunktionen der Arbeit mit Dateien und Verzeichnissen:

[F5]
-
gewhlte(s) Datei/Verzeichnis kopieren.

[SHIFT-F5]
-
Dateien nach Muster kopieren.

[CTRL-F5]
-
eine lokale Gruppe von Dateien / Verzeichnissen kopie-
ren.

[ALT-F5]
-
eine globale Gruppe von Dateien / Verzeichnissen kopie-
ren.

[F6]
-
gewhlte(s) Datei/Verzeichnis verschieben.

[SHIFT-F6]
-
Dateien nach Muster verschieben.

[CTRL-F6]
-
eine lokale Gruppe von Dateien / Verzeichnissen ver-
schieben.

[ALT-F6]
-
eine globale Gruppe von Dateien / Verzeichnissen ver-
schieben.

[F8]
-
gewhlte(s) Datei/Verzeichnis lschen.

[SHIFT-F8]
-
Dateien nach Muster lschen.

[CTRL-F8]
-
eine lokale Gruppe von Dateien / Verzeichnissen lschen.

[ALT-F8]
-
eine globale Gruppe von Dateien / Verzeichnissen l-
schen.

[F3]
-
gewhlte Datei mit einem in der Datei der Erweiterungen 
angegebenen Viewing-Programm betrachten.

[SHIFT-F3]
-
die angegebene Datei mit dem eingebauten Viewing-
Programm betrachten.

[F4]
-
gewhlte Datei mit einem in der Datei der Erweiterungen 
angegebenen Editor editieren.

[SHIFT-F4]
-
die angegebene Datei mit dem eingebauten Editor editie-
ren oder eine neue Datei anlegen.

[CTRL-F3]
-
gewhlte(s) Datei/Verzeichnis umbenennen.



Arbeit mit Verzeichnissen:

[ENTER]
-
aus dem aktuellen zum gewhlten Verzeichnis wechseln 
(wenn die Befehlszeile leer ist).

[CTRL- -]
-
im Fenster B zum gewhlten Verzeichnis wechseln.

[CTRL-F1]
-
,Baum"-Struktur fr Fenster A aufrufen.

[CTRL-F2]
-
,Baum"-Struktur fr Fenster B aufrufen.

[F7]
-
Unterverzeichnis anlegen.



Zustzliche Optionen:

[F2]
-
Benutzermen.

[SHIFT-F1]
-
Attribute der gewhlten Datei (des Verzeichnisses) n-
dern.

[SHIFT-F2]
-
Memory map und Lschen von TSR-Programmen Tabel-
le der Gertetreiber

[SHIFT-F7]
-
Dateien auf dem aktiven Laufwerk nach Muster suchen.

[SHIFT-F9]
-
Kontextsuche nach Dateien auf dem aktiven Laufwerk 
nach Muster.

[CTRL-F4]
-
Befehlszeile fr alle markierten Dateien ausfhren.

[CTRL-O]
-
DOS Bildschirm anzeigen.

[CTRL-L]
-
DOS Bildschirm lschen.

[CTRL-V]
-
Systeminformation anzeigen.

[CTRL-Y]
-
Bildschirmmodus umschalten.

Tastenbelegung bei Editierung und Betrachten
Allgemeine Steuerung:

[F1]
-
Hilfe.

[F2]
-
Kippschalter zwischen Text- und Hex-Modus.

[F4]
-
Gro/Kleinschreibung bei Suche beachten/nicht beach-
ten.

[SHIFT-F4]
-
Tastaturpuffer ein/aus.

[INS]
-
Kippschalter zwischen dem Einfge- und berschreib-
modus (nur im Editor).

[ESC]
-
Programm verlassen.



Cursor-Bewegungen:

[PFEIL LINKS]
-
Cursor um eine Position nach links bewegen.

[PFEIL 
RECHTS]
-
Cursor um eine Position nach rechts bewegen.

[PFEIL AUF]
-
Cursor um eine Position nach oben bewegen.

[PFEIL AB]
-
Cursor um eine Position nach unten bewegen.

[HOME]
-
Cursor an den Anfang der Zeile setzen.

[END]
-
Cursor an das Ende der Zeile setzen.

[PGUP]
-
Cursor um 19 Zeilen nach oben versetzen.

[PGDN]
-
Cursor um 19 Zeilen nach unten versetzen.

[CTRL-PGUP]
-
Cursor an den Anfang der Datei setzen.

[CTRL-PGDN]
-
Cursor an das Ende der Datei setzen.

[F5]
-
Zur Textstelle nach Zeilennummer springen.

[SHIFT-F5]
-
Zur Textstelle nach Offsetwert springen.

[CTRL-F5]
-
Zur Textstelle nach prozentualer Angabe springen.

[F6]
-
eine Stelle im Text markieren.

[SHIFT-F6]
-
Zur markierten Textstelle springen.



Lschen und Wiederherstellen:

[DEL]	-	aktives Zeichen lschen.
[BACKSPACE]	-	linkes Zeichen lschen.
[CTRL-Y]	-	die ganze Zeile lschen.
[CTRL-U]	-	die zuletzt gelschte Zeile (oder das Zeichen) wieder-
herstellen.


Suchroutinen:

[F7]
-
Textsuche von der aktiven Position bis Dateiende.

[SHIFT-F7]
-
Textsuche vom Dateianfang bis Dateiende.

[CTRL-F7]
-
Textsuche von der aktiven Position rckwrts.

[F8]
-
Text in derselben Richtung weitersuchen.

[SHIFT-F8]
-
Fortsetzung der Suche vorwrts.

[CTRL-F8]
-
Fortsetzung der Suche rckwrts.

Tastaturbelegung bei der Arbeit mit dem Programm 
ARCHVIEW
Allgemeine Steuerung:

[F1]
-
Hilfe.

[SHIFT-F4]
-
Tastaturpuffer ein / aus.

[ESC]
-
Betrachter verlassen.

[CTRL-S]
-
Sortierungsweise festsetzen.

[DEL]
-
aktives Zeichen durch ,?" ersetzen.

[BACKSPACE]
-
linkes Zeichen durch ,?" ersetzen.

[CTRL-F]
-
Muster lschen.


Bewegungen:

[PFEIL AUF]
-
Datei-Auflistung um eine Zeile nach oben verschieben.

[PFEIL AB]
-
Datei-Auflistung um eine Zeile nach unten verschieben.

[PGUP]
-
Datei-Auflistung um 19 Zeilen nach oben verschieben.

[PGDN]
-
Datei-Auflistung um 19 Zeilen nach unten verschieben.

[CTRL-PGUP]
-
den Anfang der Datei-Auflistung anzeigen.

[CTRL-PGDN]
-
das Ende der Datei-Auflistung anzeigen.

[F5]
-
Sprung zur Datei nach der Zeilennummer.

[CTRL-F5]
-
Sprung zur Datei nach der prozentualen Angabe der 
Position.

[F6]
-
aktive Position markieren.

[SHIFT-F6]
-
zur markierten Position springen.

[HOME]
-
Cursor an den Anfang des Musters setzen.

[END]
-
Cursor an das Ende des Musters setzen.

[CTRL-J]
-
die nchste dem Muster entsprechende Datei suchen.

Tastaturbelegung im Programm BASEVIEW im Modus der 
satzorientierten Ansicht
Allgemeine Steuerung:

[F1]	-	Hilfe.
[SHIFT-F1]	-	Information ber die Datenbank.
[CTRL-F1]	-	Information ber Datenfelder.
[F2]	-	Tabellenmodus anschalten.
[F4]	-	Gro/Kleinschreibung bei Suche beachten/nicht 
beachten.
[SHIFT-F4]	-	Tastaturpuffer ein/ausschalten.


Bewegungen:

[PFEIL AUF]
-
Bildschirmfenster um ein Feld nach oben verschieben.

[PFEIL AB]
-
Bildschirmfenster um ein Feld nach unten verschieben.

[PFEIL LINKS]
-
den Satzinhalt um eine Position nach links verschieben.

[PFEIL 
RECHTS]
-
den Satzinhalt um eine Position nach rechts verschieben.

[PGUP]
-
Datei um einen Satz rckwrts bewegen.

[PGDN]
-
Datei um einen Satz vorwrts bewegen.

[CTRL-PGUP]
-
Dateianfang anzeigen.

[CTRL-PGDN]
-
Dateiende anzeigen.

[F5]
-
zum angegebenen Satz springen.

[CTRL-F5]
-
zur prozentual angegebenen Position in der Datei 
springen.

[F6]
-
aktive Position markieren.

[SHIFT-F6]
-
zur markierten Position springen.



Suchroutinen:

[F7]	-	Zeilensuche von der aktiven Position bis Dateiende.
[SHIFT-F7]	-	Suche vom Dateianfang bis Dateiende.
[CTRL-F7]	-	Suche von der aktiven Position rckwrts.
[F8]	-	Fortsetzung der Suche in derselben Richtung.
[SHIFT-F8]	-	Fortsetzung der Suche vorwrts.
[CTRL-F8]	-	Fortsetzung der Suche rckwrts.
Tastenbelegung im Programm BASEVIEW im 
Tabellenmodus
Allgemeine Steuerung:

[F1]
-
Hilfe.

[SHIFT-F1]
-
Information ber die Datenbank.

[CTRL-F1]
-
Information ber Datenfelder.

[F2]
-
Modus der satzorientierten Ansicht einschalten.

[F4]
-
Gro/Kleinschreibung bei Suche beachten / nicht 
beachten.

[SHIFT-F4]
-
Tastaturpuffer ein/ausschalten.



Bewegungen:

[PFEIL AUF]
-
Datei um einen Satz nach oben verschieben.

[PFEIL AB]
-
Datei um einen Satz nach unten verschieben.

[PFEIL LINKS]
-
das Bildschirmfenster um ein Feld nach links 
verschieben.

[PFEIL 
RECHTS]
-
das Bildschirmfenster um ein Feld nach rechts 
verschieben.

[PGUP]
-
Datei um 19 Stze nach oben bewegen.

[PGDN]
-
Datei um 19 Stze nach unten bewegen.

[CTRL-PGUP]
-
Dateianfang anzeigen.

[CTRL-PGDN]
-
Dateiende anzeigen.

[F5]
-
zum angegebenen Satz springen.

[CTRL-F5]
-
zur prozentual angegebenen Position in der Datei 
springen.

[F6]
-
aktive Position markieren.

[SHIFT-F6]
-
zur markierten Position springen.


Suchroutinen:

[F7]
-
Zeilensuche von der aktiven Position bis Dateiende.

[SHIFT-F7]
-
Suche vom Dateianfang bis Dateiende.

[CTRL-F7]
-
Suche von der aktiven Position bis Dateianfang.

[F8]
-
Fortsetzung der Suche in derselben Richtung.

[SHIFT-F8]
-
Fortsetzung der Suche vorwrts.

[CTRL-F8]
-
Fortsetzung der Suche rckwrts.

Tastenbelegung im Programm EXEVIEW
Allgemeine Steuerung:

[F1]
-
Hilfe.

[F2]
-
Text-/Hex-Modus umschalten.

[ESC]
-
Betrachter verlassen.

[F9]
-
Pulldown-Men.



Bewegungen:

[PFEIL AUF]/
[PFEIL AB]
-
Datei um eine Zeile nach oben / unten verschieben.

[PGDN]
-
Datei um 19 Zeilen nach oben / unten verschieben.

[HOME]
-
an den Anfang des Segments springen.

[END]
-
an das Ende des Segments springen.

[F5]
-
Sprung nach Adresse.



Suchroutinen:

[F7]
-
Zeilensuche von der aktiven Position bis Dateiende.

[SHIFT-F7]
-
Suche von Dateianfang bis Dateiende.

[CTRL-F7]
-
Suche von der aktiven Position bis zum Anfang.

[F8]
-
Fortsetzung der Suche in derselben Richtung.

[SHIFT-F8]
-
Fortsetzung der Suche vorwrts.

[CTRL-F8]
-
Fortsetzung der Suche rckwrts.

Tastenbelegung im Makrogenerator
Bewegung:

[PFEIL AUF]/
[PFEIL AB]
-
Steuerbalken um eine Makrodefinition verschieben.

[PGUP]/
[PGDN]
-
Steuerbalken um 15 Makrodefinitionen verschieben.

[CTRL-
PGUP]/
[CTRL-PGDN]
-
Steuerbalken auf die erste / die letzte Makrodefinition 
setzen.

[PFEIL 
LINKS]/
[PFEIL 
RECHTS]
-
Steuerbalken um eine Taste der Makroerweiterung 
verschieben.

[HOME]/
[END]
-
Steuerbalken auf den Anfang / das Ende der 
Makroerweiterung setzen.

Lschen:
[DEL]
-
hervorgehobene Taste lschen.

[BACKSPACE]
-
Taste links von der hervorgehobenen lschen.

[F8]
-
Makrodefinitionen lschen, die keine Makroerweiterung 
haben.

[SHIFT-F8]
-
Makrodefinitionen lschen, die keine Ruftasten haben.



Andere Befehle:

[TAB]
-
aus dem Feld der Ruftasten ins Feld der Makro-
erweiterungen und zurck springen.

[ENTER]
-
Taste(n) einfgen/ersetzen.

[INS]
-
Einfge / berschreibmodus umschalten.

[ESC]
-
Makrogenerator verlassen.

[F1]
-
Hilfe.




Das Komprimierprogramm BSA
Das Komprimierprogramm BSA.EXE wurde im Abschnitt ,Die Benutzer-
oberflche von PTS-DOS" im Punkt ,Datensicherung" beschrieben.
Da dieses Programm auch unter anderen DOS-Versionen einsetzbar ist, soll 
hier in komprimierter Form noch einmal der Befehlssyntax aufgelistet wer-
den.


Packing program BSA (R) 2.0 for DOS,WINDOWS,OS/2,QNX,UNIX (Rel 
0.982) (C) Copyright PTS Ltd (tm) 1992-1994. All rights reserved.
tel (095) 408-7072, Moscow

Starten:
bsa [-]Befehl [-Parameter...]* Archivname [Pfad/] 
[Datei ...]


Befehle:

a
Datei ins Archiv hinzuf-
gen
d
Dateien aus den Archiv 
lschen

f
Dateien im Archiv erneu-
ern
h[erg]
ausfhrliche Hilfe (e-
Englisch, r-Russisch)

l
Archiv auflisten
o
Dateien in Archiven 
suchen

p
Archiv-Dateien anzeigen
t
Dateien im Archiv prfen

e
Dateien extrahieren
x
Dateien mit Pfaden ex-
trahieren (entpacken)

u
Dateien im Archiv erneu-
ern
v
ausfhrliche Dateiliste

6
ins UU-Format umwan-
deln
8
aus UU-Format um wan-
deln

s
EXE-Datei anlegen; DOS





Parameter:

v
mehrere Datentrger 
(bsn)
f
nur aktuell

u
aktuell und neu
b
Blockmodus (bsn)

d
Blockmodus fr Ver-
zeichnisse(bsn)



e
Dat. aus der Operation 
ausschlieen
m
Dateiverschiebung bei 
Erfolg

r
mit Unterverzeichnissen
t
Archiv nach der Operati-
on prfen 


+
Kompression einstellen: 0..4 von dicht bis schnell (schnell 
auspacken)

++
Dichteste Kompression, langsames Auspacken (!! Testvarian-
te !!)       

p
Namen mit vollem Pfad speichern                                       

y
alle Operationen besttigen

/
ersten '/' aus den Namen lschen 

s
nichts anzeigen

z
nicht komprimieren              

q
mit Besttigung                                                       

iXXX
Packer XXX einstellen (bsn,bsa,arj,tar,zip,cpio)                   

wDIR
Verzeichnis fr temporre Dateien angeben                          

oDIR
Ausgabeverzeichnis fr extrahierte Dateien angeben                 

ju
Zeichen *?[] in Namen modifizierbarer Archive erlauben               


jt
Textmodus (bsn)
jb
binre Modus (bsn)

cl
Dateien kommentieren 
(bsn)
cg
Archiv kommentieren 
(bsn)

cs
Kommentar nicht anzei-
gen (bsn)
c@FI
LE
Datei mit Kommentar 
(bsn)


,@" fr Dateien mit Befehlen erlaubt, z.B. bsa -a arc @file.rsp. Zusammen-
fgen in Befehlen (z.B. -am) ist nicht erlaubt. Richtig: -a -m  !!!
bereinstimmung der Namen ist wie in UNIX, nicht DOS.




Der Online-Komprimierer FOLDER
Einfhrung
PTS-FOLDER ist ein Programm der dynamischen Datenkomprimierung, das 
Ihre Daten auf dem Datentrger sehr effektiv komprimiert. Dieses Pro-
grammpaket fhrt das Komprimieren/Dekomprimieren der Daten beim Lese-
/Schreibvorgngen auf dem Datentrger ,unsichtbar" fr den Benutzer aus.
PTS-FOLDER bietet die Mglichkeit, die Speicherkapazitt Ihrer Datentr-
ger auf das Drei- bis Vierfache zu vergrern. Das Programm funktioniert 
auf Computern IBM PC/XT, AT oder kompatiblen unter dem Betriebssystem 
PTS-DOS ab Version 5.01.

Das Programmpaket besteht aus:

  dem Gertetreiber, der in den Arbeitsspeicher resident geladen 
wird,
  und zustzlichen Hilfsprogrammen, die neue FOLDER-
Laufwerke auf einem Datentrger erstellen, den Zustand der 
FOLDER-Laufwerke kontrollieren oder statistische Informatio-
nen ber deren Benutzung erfassen und anzeigen.

Das Laden des Gertetreibers wird bei jedem Starten des Computers ausge-
fhrt, wenn die Datei CONFIG.PTS (CONFIG.SYS) die entsprechenden 
Anweisungen enthlt. Die Hilfsprogramme werden wie normale Programme 
gestartet.

Die FOLDER-Laufwerke sind mit den meist verbreiteten Paketen (wie 
PCTools, Norton Commander, Norton Utilities, MS-WINDOWS Ver. 3.0, 
3.1 usw.) mit wenigen Ausnahmen kompatibel.

Fr die Erstellung eines FOLDER-Laufwerks knnen Sie entweder das ganze 
Laufwerk benutzen oder nur dessen freien Platz. Das System untersttzt eine 
gleichzeitige Arbeit mit maximal 10 FOLDER-Laufwerken.
Hardwarevoraussetzungen

Fr die Benutzung von PTS-FOLDER bentigen Sie:

  einen IBM-kompatiblen PC/XT, AT;
  das Betriebssystem PTS-DOS ab Version 5.01;
  {{{???}}}KB auf der Festplatte fr die Anlegung eines 
Verzeichnisses mit FOLDER-Dateien;
  mindestens 256 KB im Arbeitsspeicher.
Zusammensetzung des Pakets PTS-Folder 

PTS-FOLDER enthlt die folgenden Dateien:

FOLDER.SYS
-
das Laufwerk-Treiber;

FCREA.EXE
-
das Hilfsprogramm zum Formatieren eines 
Datentrgers beim Erstellen eines neuen FOLDER-
Laufwerks;

FDIR.EXE
-
das Hilfsprogramm fr Erfassung der statistischen 
Informationen ber die Benutzung eines FOLDER-
Laufwerks;

CHKDSK.COM
-
das Hilfsprogramm fr die Kontrolle der internen 
Strukturen auf einem FOLDER-Laufwerk;

FPASSW.EXE
-
das Hilfsprogramm fr die Einstellung des 
Pawortschutzes fr ein FOLDER-Laufwerk;

README
-
Informationen ber letzte nderungen im 
Programm, die im Handbuch noch nicht 
beschrieben wurden.


Erstellen eines Folder-Laufwerks
Verfgbare Modi der Erstellung eines FOLDER-Laufwerks
Die FOLDER-Laufwerke knnen sowohl auf Festplatten als auch auf Disket-
ten erstellt werden. Fr die Erstellung eines separaten FOLDER-Laufwerks 
benutzen Sie das Hilfsprogramm FCREA.

Das ursprngliche Laufwerk (Host-Laufwerk), auf dem Sie ein FOLDER-
Laufwerk erstellen mchten, kann sowohl leer sein als auch Daten enthalten. 
Fr die Erstellung eines FOLDER-Laufwerks knnen Sie sowohl das ganze 
Laufwerk, als auch nur dessen freien Speicherplatz benutzen (im letzten Fall 
knnen Sie auf dem Host-Laufwerk noch einen Teil des Speicherplatzes frei 
lassen).

Es wird empfohlen, vor der Erstellung eines FOLDER-Laufwerks die logi-
schen Strukturen auf Ihrer Festplatte/Diskette zu berprfen. Dies knnen Sie 
mit Hilfe des PTS-DOS Hilfsprogramms CHKDSK oder eines Programms 
wie Norton Disk Doctor ausfhren. Auerdem sollte das betreffende Lauf-
werk defragmentiert werden. Dafr knnen Sie das Programm fr Defrag-
mentieren COMPDISK von PTS-DOS oder ein anderes Programm (wie z.B. 
SPEED DISK aus Norton Utilities oder COMPRESS aus PCTools) benutzen.
Der Modus ,Das ganze Laufwerk komprimieren" (WHOLE 
DISK)
Dieser Modus ist nur fr Festplatten zulssig. Das ursprngliche Laufwerk 
kann sowohl vllig leer als auch teilweise belegt sein.

Beim Komprimieren des ganzen vorhandenen Laufwerks werden die auf 
diesem Laufwerk gespeicherten Daten komprimiert und im komprimierten 
Zustand auf die Festplatte geschrieben. Fr die Ausfhrung dieses Vorgangs 
ist ein gewisser freier Speicherplatz erforderlich, dessen Gre von den von 
Ihnen gewhlten Parametern der Erstellung eines FOLDER-Laufwerks und 
von der Gre des vorhandenen Laufwerks abhngt. Wenn das gewhlte 
Laufwerk nicht gengend freien Platz enthlt, wird eine entsprechende Mel-
dung angezeigt, und der Proze der Erstellung des FOLDER-Laufwerks wird 
abgebrochen.

 
Falls Sie ein FOLDER-Laufwerk auf dem Laufwerk erstellen 
wollen, vom dem das Betriebssystem gestartet wird (meist Lauf-
werk C:), dann ist die einzig mgliche Variante die Erstellung des 
FOLDER-Laufwerks auf dem freien Speicherplatz dieses Lauf-
werks. Wenn Sie auch den Modus WHOLE DISK (,Das ganze 
Laufwerk komprimieren") angeben, wird das FOLDER-Laufwerk 
nur auf dem freien Speicherplatz dieses Laufwerks erstellt.


Wenn das vorhandene Laufwerk Daten enthlt, empfiehlt es sich, das Lauf-
werk vor dem Starten des Programms FCREA zu defragmentieren. Damit 
wird die Erstellungsdauer eines FOLDER-Laufwerks verkrzt. 

Bei der nachfolgenden Arbeit mit dem komprimierten Laufwerk wird dieses 
mit demselben Laufwerksbuchstaben wie das ursprngliche nicht kompri-
mierte Laufwerk bezeichnet.
Der Modus ,FOLDER-Laufwerk auf freiem Speicherplatz, 
(FREE SPACE)
Das Komprimieren eines vorhandenen Laufwerks, das bereits Daten enthlt, 
nimmt einige Zeit im Anspruch, die von der Datenmenge und der Ge-
schwindigkeit Ihres Computers abhngt. Deswegen empfiehlt es sich, mit der 
Erstellung eines neuen komprimierten Laufwerks auf dem leeren Laufwerk 
oder auf dem freien Speicherplatz eines vorhandenen Laufwerks zu beginnen.

Wenn Sie diesen Komprimier-Modus whlen, kann das ursprngliche Lauf-
werk vllig leer sein oder eine gewisse Datenmenge enthalten. Im letzten Fall 
sollte dieses Laufwerk vorher vllig defragmentiert werden.

Das Hilfsprogramm FCREA bestimmt den freien Speicherplatz und fordert 
Sie auf, die Speichergre fr das neue, komprimierte Laufwerk anzugeben. 
Die auf dem Host-Laufwerk eventuell vorhandenen Daten werden auf das neu 
erstellte FOLDER-Laufwerk nicht bertragen, sie bleiben auf dem Host-
Laufwerk im ursprnglichen Zustand.

Wenn das ursprngliche Laufwerk ein Festplattenlaufwerk ist, so kann das 
erstellte FOLDER-Laufwerk mit demselben Laufwerkbuchstaben bezeichnet 
werden wie das Host-Laufwerk. Sie knnen ihm aber auch einen anderen 
Laufwerkbuchstaben zuweisen, abhngig von Ihren Anweisungen im Pro-
gramm FCREA (Abschnitt ,Erstellen eines FOLDER-Laufwerks").
Erstellen eines FOLDER-Laufwerks
Fr die Erstellung eines FOLDER-Laufwerks fhren Sie nacheinander die 
folgenden Operationen aus:

1. Starten Sie das Programm FCREA.
2. Das Programm fordert Sie auf, den Kennbuchstaben des Laufwerks (des 
Host-Laufwerks) anzugeben, auf welchem Sie ein FOLDER-Laufwerk er-
stellen mchten. Geben Sie den Laufwerksbuchstaben ein (z.B. 'd') und 
drcken Sie [ENTER].
3. Das Programm bietet Ihnen zwei Modi zur Auswahl, in denen ein 
FOLDER-Laufwerk erstellt werden kann:
 
  DAS GANZE LAUFWERK KOMPRIMIEREN (WHOLE DISK)
  FOLDER-LAUFWERK AUF FREIEM SPEICHERPLATZ 
(FREE SPACE)
 
4. Geben Sie die Nummer des gewnschten Modus ein und drcken Sie 
[ENTER].
5. Wenn Sie den freien Speicherplatz des ursprnglichen Laufwerks kom-
primieren wollen, zeigt das Programm die Information ber den vorhan-
denen freien Speicherplatz an und bittet Sie, die Gre des freien Spei-
cherplatzes anzugeben, die fr Erstellung des komprimierten Laufwerks 
benutzt werden soll.
 Geben Sie die gewnschte Gre ein und besttigen mit [ENTER].
 Wenn das Host-Laufwerk ein Festplattenlaufwerk ist, fragt das Pro-
gramm, ob Sie fr das FOLDER-Laufwerk denselben Laufwerkbuchsta-
ben wie bei dem Host-Laufwerk behalten wollen. Als Antwort geben Sie 
,Y" (Ja) oder ,N" (Nein) ein.
 
 
Beachten Sie, da bei der Antwort ,Y"  die Daten, die auf dem 
Host-Laufwerk eventuell vorhanden sind, bei der Arbeit mit dem 
FOLDER-Laufwerk fr das System ,unsichtbar" werden.

 
 Geben Sie Ihre Antwort ein und drcken Sie [ENTER].
 
	Das Programm fordert Sie auf, das Komprimierungsverhltnis anzugeben. 
Verschiedene Daten lassen sich in verschiedenem Mae komprimieren. 
Die typischen Komprimierungsverhltnisse fr verschiedenartige Dateien, 
die von PTS-FOLDER erreicht werden knnen, sind in der unten aufge-
fhrten Tabelle angegeben.

UA
3              Dateiart                   3Komprimierungs- 3
3                                         3  verh,ltnis    3
A'
3                                         3                3
3 Ausfhrbare Dateien (EXE, COM, SYS)     3    1.5 - 4.0   3
3 Objektbibliotheken                      3    2.0 - 3.0   3
3 Textdateien                             3    2.5 - 4.0   3
3 Hypertextdateien (Hilfe-Dateien)        3    1.5 - 3.0   3 
3 Quellcode, Auflistungen                 3    3.0 - 4.5   3 
3 Datenbankdateien                        3    2.0 - 4.0   3 
3 Font-Dateien                            3    4.0 - 6.0   3 
3                                         3                3 
AAU
	Tabelle 10	Erreichbare Daten-Komprimierungsverhltnisse im PTS-FOLDER
	Bei der Angabe des Komprimierungsverhltnisses sind die Zahlen im 
Wertebereich von 2 bis 10 (eventuell mit Zehntel) mglich.

 
Wenn Sie nicht bestimmen knnen, welche Dateien auf Ihrem 
FOLDER-Laufwerk vorwiegend gespeichert werden, geben Sie 
das Komprimierungsverhltnis 3.0 an.


	Die Auswahl des Komprimierungsverhltnisses hat keinen Einflu dar-
auf, wie Ihre Dateien tatschlich komprimiert werden, sie beeinflut nur 
die physische Struktur und die potentielle Gre des FOLDER-Laufwerks.
	Im allgemeinen ist die Gre des FOLDER-Laufwerks durch den Wert 
begrenzt, der dem Produkt aus dem angegebenen Komprimierungsver-
hltnis und der Gre des fr das FOLDER-Laufwerk benutzten Spei-
cherplatzes gleich ist.
	Geben Sie eine Zahl ein und drcken Sie [ENTER].

6. Das Hilfsprogramm FCREA erstellt ein FOLDER-Laufwerk in berein-
stimmung mit Ihren Anweisungen. Wenn der Vorgang beendet ist, zeigt 
das Programm die folgende Meldung an:

	FOLDER-Disk has been created 
	(FOLDER-Laufwerk wurde erstellt)

	Bei der Ansicht des Stammverzeichnisses des Ursprungslaufwerks sehen 
Sie, da der gesamte Speicherplatz (oder ein Teil davon) die versteckte 
Datei FOLDER.FLD (komprimierte Datentrgerdatei) belegt, die vom 
Programm FCREA erstellt wurde.

7. Fgen Sie in Ihre Konfigurationsdatei CONFIG.PTS (CONFIG.SYS) die 
folgenden Zeilen fr den Gertetreiber von PTS-FOLDER ein:

	DEVICE = [Laufwerk:][\Pfad\]FOLDER.SYS <Host-Laufwerk_1>:
		         [<Host-Laufwerk_n>:]

	Zum Beispiel:

		DEVICE = C:\FOLDER\FOLDER.SYS C: D: E: A:

	Diese Anweisung bedeutet, da:

  erstens, der Gertetreiber FOLDER.SYS selbst aus dem Ver-
zeichnis FOLDER auf dem Laufwerk C: geladen wird, und
  zweitens, die Gerte C:, D:, E: und A:  Host-Laufwerke sind, von 
denen jedes ein komprimiertes FOLDER-Laufwerk enthlt, wo-
bei C:, D: und E: Festplattenlaufwerke sind, und A: ein Disket-
tenlaufwerk ist.

8. Starten Sie den Computer neu.

Nach dem Neustarten des Betriebssystems wird auf dem Bildschirm die fol-
gende Meldung angezeigt:

	FOLDER Disk <Laufwerk 1>: installed for <Laufwerk 2>: 
	(FOLDER - Laufwerk <Laufwerk 1>: installiert fr <Laufwerk 2>:)
oder
	FOLDER Disk <Laufwerk 1>: reserved for <Laufwerk 2>:
	(FOLDER - Laufwerk <Laufwerk 1>: reserviert fr <Laufwerk 2>:)

Dabei steht:

<Laufwerk 1>
-
fr den Laufwerkbuchstaben des FOLDER-Laufwerks,

<Laufwerk 2>
-
fr den Laufwerkbuchstaben des Host-Laufwerks 
(Ursprungslaufwerks).


Die erste Meldung erscheint fr Festplattenlaufwerke, die zweite Meldung fr 
Diskettenlaufwerke.

Der Gertetreiber von PTS-FOLDER (FOLDER.SYS) bietet die Mglichkeit, 
gleichzeitig mit hchstens 10 FOLDER-Laufwerken zu arbeiten, von denen 
jedes auf einem anderen nicht komprimierten Laufwerk erstellt ist. Wenn Sie 
beispielsweise ber die Laufwerke A:, C: und D: verfgen, knnen Sie nicht 
mehr als drei FOLDER-Laufwerke erstellen.
Maximale Gre der FOLDER-Laufwerke
Die maximale Gre eines FOLDER-Laufwerks (vom Standpunkt des Be-
triebssystems PTS-DOS aus) hngt von der Gre des Speicherplatzes, der 
fr die Erstellung des FOLDER-Laufwerks zugewiesen wurde, und vom 
Komprimierungsverhltnis ab.
Diese Gre kann 512 MB nicht berschreiten.
Das Laden des Gertetreibers FOLDER.SYS in den hohen 
Speicherbereich (UMB) 
Auf einem 386er Computer ist es mglich, den Gertetreiber FOLDER.SYS 
in UMB (Upper Memory Block) zu laden.

Dafr fgen Sie in Ihre Datei CONFIG.PTS (CONFIG.SYS) den Befehl 

	DOS = UMB

und den Befehl fr den Treiber himem386.sys des Betriebssystems PTS-DOS 
ein, den Befehl DEVICE fr FOLDER.SYS ersetzen Sie durch 
DEVICEHIGH.
Der entsprechende Eintrag in der Konfigurationsdatei knnte folgenderma-
en aussehen:

	DEVICE = C:\DOS\HIMEM386.SYS
	DOS = UMB
	DEVICEHIGH = :\FOLDER.SYS A: D: E:

 
 steht fr dem Pfad, in dem sich FOLDER.SYS befindet.

Das Laden des Gertetreibers FOLDER.SYS in den oberen 
Speicherbereich
Auf den IBM-kompatiblen Computern mit 286er Prozessor und XMS knnen 
Sie den Gertetreiber FOLDER.SYS in HMA laden.

Dafr fgen Sie in die Konfigurationsdatei CONFIG.PTS (CONFIG.SYS) 
den Befehl fr den Gertetreiber himem286.sys des Betriebssystems PTS-
DOS ein, und im Befehl DEVICE fr FOLDER.SYS geben Sie die Option /H 
(High) an. Der entsprechende Eintrag in der Konfigurationsdatei knnte 
folgendermaen aussehen:

	DEVICE = C:\DOS\HIMEM286.SYS
	DEVICE = :\FOLDER.SYS A: D: E: /H

 
 steht fr dem Pfad, in dem sich FOLDER.SYS befindet.


Wenn Sie den Gertetreiber Himem286.sys nicht geladen haben oder der 
Erweiterungsspeicher (Extended) nicht vorhanden ist (oder dieser Speicher-
bereich fr das Laden von FOLDER.SYS nicht ausreicht, z.B., wenn Sie 
dorthin das PTS-DOS selbst mit Hilfe des Befehls DOS = HIGH geladen 
haben), wird beim Laden von FOLDER.SYS die folgende Fehlermeldung 
angezeigt:

	Fault installing in HMA ... Resuming
	(Fehler beim Laden in HMA ...)

Der Gertetreiber wird dann in den konventionellen Speicher geladen. Unter 
diesen Bedingungen ist es empfehlenswert, PTS-DOS in den konventionellen 
Speicher, und den Gertetreiber FOLDER.SYS in HMA zu laden. Diese 
Konfiguration bietet zustzlich 7 KB im Arbeitsspeicher fr Anwenderpro-
gramme.

Bei erfolgreichem Laden des Gertetreibers FOLDER.SYS in HMA wird die 
folgende Meldung angezeigt:

	Installing driver in HMA ... OK
	(Installiere Treiber in HMA ... OK)
Hilfsprogramme des Systems PTS-FOLDER
Das Arbeiten mit FOLDER-Laufwerken unterscheidet sich von dem Arbeiten 
mit unkomprimierten Laufwerken praktisch nicht. Es gibt jedoch einige Pro-
zeduren, die fr FOLDER-Laufwerke spezifisch sind. In diesem Zusammen-
hang hat das System PTS-FOLDER einige spezielle Hilfsprogramme.
Das Hilfsprogramm FDIR
Dieses Hilfsprogramm bietet dem Benutzer die Mglichkeit, Information ber 
den Zustand der Dateien des angegebenen Verzeichnisses zu bekommen.

Fr unkomprimierte Laufwerke gibt dieses Programm dieselben Informatio-
nen wie der PTS-DOS Befehl DIR aus.

Fr ein FOLDER-Laufwerk zeigt das Programm DIR die folgenden zustzli-
chen Informationen an:

  das Komprimierungsverhltnis jeder Datei;
  die tatschliche Anzahl der Sektoren, die fr die Speicherung je-
der Datei benutzt werden;
  wenn eine Datei (vom Standpunkt von PTS-FOLDER aus) frag-
mentiert ist, wird sie mit einem Sternchen markiert;
  das erreichte Durchschnitts-Komprimierungsverhltnis im betref-
fenden Verzeichnis.

Dieses Programm wird folgendermaen gestartet:

F FDIR [Laufwerk:] [Pfad] [/p]

Dabei steht:

Laufwerk	fr den Kennbuchstaben des analysierten Laufwerks;
Pfad	fr den Pfad zu dem analysierten Verzeichnis;
/p	ist die Anweisung, Informationen seitenweise anzuzeigen.

Wenn keine Parameter im Befehl angegeben sind, wird das aktuelle Laufwerk 
und Verzeichnis angezeigt.

Ein Beispiel der Ausfhrung des Befehls FDIR ist in Abb.: 118 aufgefhrt.

FOLDER Disk   HOST Disk
Drive  J:     B:\FOLDER.FLD
 NAME   EXT  ORIGINAL    DATE     TIME   SIZE(SECT)  FACTOR       
                                                                   
TASM     EXE    129266  06-10-92   3:10a        172    1.488       
CHECKIT  EXE    351232  11-26-90  10:55a        374    1.839       
STUNE    EXE    145408  05-20-93  10:41a        120    2.400       
WSETUP   EXE    390656  05-20-93  10:41a        104    7.384       
COMMAND  COM     47845  04-09-91   5:00a         64    1.500       
SSWAP    COM     57008  05-20-93  10:41a         51    2.196       
MULTIKEY COM     32971  05-19-89   5:53p         22    3.636       
DISKREET SYS     53120  03-20-93   7:00a         42    2.666       
CS       LIB    104894  08-29-88   2:00a        114    1.824       
SLIBCR   LIB    132047  03-07-88   5:10a        142    1.915       
ARJ      DOC    131116  01-19-92  11:51p        113    2.407       
INTERRUP A      357148  08-01-93  11:56a        249    2.827       
SHEZTUT  TXT     60804  07-27-92   1:27p         42    3.047       
TCHELP   TCH    222200  08-29-88   2:00a        312    1.435       
NDOSHELP HLP    328988  03-20-93   7:00a        306    2.143       
                                                                   
  15 File(s)   2544703 bytes                   2227    2.403       
               1122304 bytes free                                  
                                                                    
	Abb.: 118	Die Anzeige des Hilfsprogramms FDIR
Das Hilfsprogramm CHKDSK
Beim Neubooten des Computers fhrt der Gertetreiber FOLDER.SYS eine 
Prfung der internen Strukturen der FOLDER-Laufwerke, die auf Festplat-
tenlaufwerken erstellt und in der entsprechenden Zeile der Konfigurationsda-
tei fr den Gertetreiber FOLDER.SYS angegeben sind, aus.

Das PTS-DOS Hilfsprogramm CHKDSK fhrt auch eine hnliche berpr-
fung durch, diese berprfung wird jedoch tiefgreifender und fr FOLDER-
Laufwerke auf verschiedenen Datentrgern ausgefhrt.
Beim Starten von CHKDSK, wenn in den Befehlsargumenten ein FOLDER-
Laufwerk angegeben ist, werden zuerst interne Strukturen von PTS-DOS auf 
Fehler berprft. Wenn keine Fehler entdeckt wurden oder wenn sie korri-
giert werden konnten, werden die Strukturen des FOLDER-Laufwerks ber-
prft.

Normalerweise zeigt das Hilfsprogramm CHKDSK die folgenden Informa-
tionen ber das geprfte FOLDER-Laufwerk an:

  die Angabe ber die Korrektheit interner Strukturen;
  das Durchschnitts-Komprimierungsverhltnis auf dem betreffen-
den FOLDER-Laufwerk;
  die gesamte Anzahl der Sektoren, die auf dem FOLDER-
Laufwerk den Daten zugewiesen sind;
  die Anzahl der Sektoren, die fr die Speicherung der Daten tat-
schlich benutzt wurden;
  die Anzahl der freien Sektoren, die fr die Speicherung der Da-
ten im folgenden benutzt werden knnen;
  den Anteil des fragmentierten Speichers auf dem FOLDER-
Laufwerk (vom Standpunkt des Systems PTS-FOLDER aus);
  die Gre des freien Speicherplatzes auf dem FOLDER-Laufwerk 
in KB (vom Standpunkt des Systems PTS-DOS aus);
  die Gre des freien Speicherplatzes auf dem FOLDER-Laufwerk 
in KB (vom Standpunkt des Systems PTS-FOLDER aus).

Die Information ber den freien Speicherplatz in den letzten zwei Punkten 
kann verschieden sein, weil CHKDSK bei jedem Starten das gegenwrtig 
erreichte Durchschnitts-Komprimierungsverhltnis auf dem FOLDER-
Laufwerk einschtzt.

Wenn der Gertetreiber FOLDER.SYS beim Neustarten des Computers einen 
Fehler entdeckt, wird folgende Meldung angezeigt:

	Invalid internal structure
	(Ungltige interne Struktur)

 
Benutzen Sie unbedingt das Hilfsprogramm CHKDSK !


Das Hilfsprogramm wird hnlich wie fr nicht komprimierte Laufwerke 
aufgerufen.

Wenn bei der Arbeit mit einem FOLDER-Laufwerk aus irgendeinem Grunde 
interne Strukturen des Laufwerks gestrt wurden, entdeckt CHKDSK diese 
Strungen und zeigt auf dem Bildschirm eine der folgenden Meldungen an:

1. Invalid internal structure	 (Ungltige interne Struktur)
 
2. Invalid sector's count in cluster: xxxxh	(Ungltige Sektorenanzahl im 
 					Cluster xxxxh)
 
3. Mismatched type & sector's count in cluster: xxxxh	 
(Nichtbereinstimmung von Typ & Anzahl der Sektoren im Cluster xxxxh)
 
4. Invalid sector's # in cluster: xxxxh	(Ungltige Sektoren. im Cluster 
 					xxxxh)
5. Invalid chain in cluster: xxxxh		(Ungltige Kette im Cluster
 					: xxxxh)
6. Intersection in cluster: xxxxh
			with cluster: aaaah
			by sector: bbbb_bbbbh
			with cluster: yyyyh
			by sector: zzzz_zzzzh
			(Querverbindung im Cluster: xxxxh mit Cluster 
			aaaah
			ber Sektor bbbb_bbbbh mit Cluster yyyyh
			ber Sektor zzzz_zzzzh)

Die Nummern der Sektoren und der Cluster werden in hexadezimaler Form 
angegeben.

Nach Abschlu des Programms in diesem Modus, falls das Programm Feh-
lerkorrektur vorgenommen hat, werden Sie aufgefordert, den Computer neu 
zu booten, um die Kopien der internen Strukturen zu erneuern:

	CHKDSK will now reboot your computer.
	Press any key to continue, else Ctrl-C.
	(CHKDSK wird Ihren Computer neubooten.
	Fr weiter eine Taste drcken, sonst [Ctrl-C] ([Strg-C]).)

Wenn Sie einverstanden sind, drcken Sie eine beliebige Taste. Wenn Sie im 
Moment Ihren Computer nicht neu booten wollen, drcken Sie [CTRL-C]. 

 
Vergessen Sie jedoch nicht, vor dem Zugriff auf das korrigier-
te FOLDER-Laufwerk den Computer neu zu booten, sonst 
sind  Ihre DATEN VERLOREN !!.


Wenn Fehler auf einem FOLDER-Laufwerk korrigiert wurden, das sich auf 
einer Diskette befindet, brauchen Sie den Computer nicht neu zu booten. In 
diesem Fall gengt es, die Diskette aus dem Laufwerk zu entfernen und wie-
der ins Laufwerk einzulegen.

Im Allgemeinen kann man das Programm CHKDSK mit der Option /C 
starten, die entdeckten Fehler werden dann sofort korrigiert.
Aber dieser Modus ist nicht empfehlenswert, denn einige defekte Cluster 
werden bei der Korrektur mit Nullen beschrieben, und Sie knnen nicht mehr 
ermitteln, welche Dateien fehlerhafte Daten enthalten.

In der Abb.: 119 sehen Sie ein Beispiel, welche Abschlu-Informationen das 
Programm CHKDSK fr ein FOLDER-Laufwerk anzeigt (dasselbe Laufwerk 
wurde im Beispiel des Abschnitts ,Das Hilfsprogramm DIR" behandelt):


Checking FOLDER Disk structures... OK                        
Disk's compression factor:  2.403                            
                                                             
FOLDER Disk usage statistics:                                
                     FOLDER Disk   HOST Disk                 
                     Drive  J:     B:\FOLDER.FLD             
                     -----------   -------------             
Total sectors:              8432            2817             
Used sectors :              5088            2227             
Free sectors :              3344             590             
                                                             
Free space (PTS-DOS)  :    1672 Kbytes                       
Free space (estimated):    1416 Kbytes                       
                                                             
                                                             
	Abb.: 119	Abschu-Anzeige des Hilfsprogramms CHKDSK
Das Hilfsprogramm FPASSW
Dieses Hilfsprogramm bietet dem Benutzer die Mglichkeit, den Zugriff auf 
Daten, die auf einem FOLDER-Laufwerk gespeichert sind, zu beschrnken. 
Dieses Programm kann dem FOLDER-Laufwerk:

  ein Pawort zuweisen,
  das alte Pawort durch ein neues ersetzen
 oder
  den Pawortschutz aufheben.

Dieses Hilfsprogramm wird folgendermaen aufgerufen:

	FPASSW Laufwerk: /Modus Pawort_1 [Pawort_2] [/W]

Parametererklrung:

Laufwerk:
-
der Laufwerksbuchstabe des FOLDER-Laufwerks;

/Modus
-
der Modus des Programms. Dabei ist einer der folgenden 
Modi mglich:



  /S - dem Laufwerk ein Pawort zuweisen;



  /C - das alte Pawort durch ein neues ersetzen;



  /D - Pawortschutz des Laufwerks aufheben.

Pawort 1
-
das neue (im Modus /S) oder das alte (im Modus /C und 
/D) Pawort fr das Laufwerk;

Pawort 2
-
das neue Pawort fr das Laufwerk (im Modus /C)

/W
-
die Anweisung, den Pawortschutz nur auf die 
Schreiboperationen auf dem Laufwerk zu verwenden.


Der Parameter ,Modus" legt die Betriebsart des Programms fest:

  das Laufwerk unter Pawortschutz stellen,
  das Pawort ndern
 oder
  den Pawortschutz aufheben.

Der Parameter ,Pawort 1" ist ein neues Pawort, das dem Laufwerk zuge-
wiesen wird (wenn das Pawort zum ersten Mal oder erneut zugewiesen 
wird), oder das alte Pawort, wenn sie das alte Pawort durch ein neues er-
setzen oder den Pawortschutz berhaupt aufheben wollen.
Die Lnge des Pawortes ist auf 16 Zeichen begrenzt. Im Pawort sind be-
liebige Zeichen auer der Leerstelle und dem Schrgstrich (,/") gltig. Die 
Eingabe des Pawortes ermglicht einen beliebigen Zugriff auf das Laufwerk 
(sowohl fr Schreib-, als auch fr Leseoperationen).

Der Parameter ,Pawort 2" soll nur beim Ersetzen eines alten Pawortes 
durch ein neues angegeben werden.
Der nicht obligatorische Parameter ,/W" bietet die Mglichkeit, den Pa-
wortschutz nur bei Schreiboperationen (Write) zu verwenden. In diesem Fall 
wird dieses Laufwerk fr Lese-Operationen (u.a. auch fr das Starten der 
ausfhrbaren Dateien) ohne Pawort allgemein zugnglich gemacht. Der 
Pawortschutz wird nur bei Schreiboperationen wirksam. Fr Schreibopera-
tionen mu das Pawort eingegeben werden.
Verwaltung eines FOLDER-Laufwerks
Benutzung der logischen Namen
Beim Arbeiten mit einem FOLDER-Laufwerk kann es in Abhngigkeit von 
der Varianten seiner Erstellung verschiedene logische Namen erhalten:

  wenn ein ganzes Festplattenlaufwerk komprimiert wurde, behlt 
es seinen ursprnglichen logischen Namen (Laufwerksbuch-
staben);
  wenn das FOLDER-Laufwerk auf dem freien Speicherplatz eines 
Festplattenlaufwerks erstellt wurde, kann es den logischen Na-
men des Host-Laufwerks behalten
 oder 
  den ersten nicht benutzten Laufwerknamen (in Abhngigkeit von 
Ihren Anweisungen bei der Erstellung dieses Laufwerks) zuge-
wiesen bekommen.
  dem FOLDER-Laufwerk auf einer Diskette weist das System den 
ersten nicht benutzten Laufwerkbuchstaben zu.

Beispiele:

Nehmen wir an, da Ihr Computer ber zwei Diskettenlaufwerke (A: und B:) 
und drei Festplattenlaufwerke (C:, D: und E:) verfgt. Sie haben FOLDER-
Laufwerke in den folgenden Modi erstellt:

Laufwerk C:
	auf dem freien Speicherplatz wurde ein FOLDER-Laufwerk eingerichtet, 
dem ein neuer Laufwerkbuchstabe zugewiesen wurde;

Laufwerk D:
	das ganze Laufwerk wurde komprimiert (WHOLE DISK);

Laufwerk E:
	auf dem freien Speicherplatz wurde ein FOLDER-Laufwerk erstellt, wobei 
es den ursprnglichen Laufwerkbuchstaben behalten hat;

Laufwerk A:
	der freie Speicherplatz wurde von einem FOLDER-Laufwerk belegt, dem 
ein neuer Laufwerkbuchstabe zugewiesen wurde.

Nehmen wir weiter an, da die Konfigurationsdatei beim Booten des Compu-
ters die folgende Zeile fr den Gertetreiber FOLDER.SYS enthielt:

	DEVICE = C:\FOLDER.SYS C: D: E: A:

Unter diesen Bedingungen wird das System die folgenden Laufwerknamen 
aufweisen:

A: und B:
fr die ,reellen" Diskettenlaufwerke;

C:
fr das ,reelle" Laufwerk C:
Die auf dem Laufwerk vorhandenen Daten sind dem System 
zugnglich.


D:
fr das FOLDER-Laufwerk, das den ganzen Speicherplatz des 
,reellen" Laufwerks D: belegt hat.
Die Daten, die auf dem nicht komprimierten Laufwerk D: vor-
handen waren, werden jetzt im komprimierten Zustand auf dem 
FOLDER-Laufwerk D: aufbewahrt.


E:
fr das FOLDER-Laufwerk, das auf dem ,reellen" Laufwerk E: 
erstellt wurde.
Die Daten, die auf dem reellen Laufwerk E: vorhanden waren, 
sind jetzt dem System nicht zugnglich.


F:
fr das FOLDER-Laufwerk, das auf dem ,reellen" Laufwerk C: 
erstellt wurde.


G:
fr das FOLDER-Laufwerk, das auf einer Diskette erstellt wur-
de, die ins physische Laufwerk A: eingelegt wird.


Dieses Herangehen bietet die Mglichkeit, eine gleichzeitige Arbeit mit Da-
ten zu gewhrleisten, die auf verschiedenen Laufwerken, sowohl ,reellen" als 
auch FOLDER-Laufwerken gespeichert sind. Dabei sollen die FOLDER- 
Laufwerke auf Disketten nur beim Zugriff darauf im Laufwerk sein, anson-
sten knnen sowohl ,normale" als auch ,gemischte" Disketten (Disketten mit 
eine FOLDER-Laufwerk) im Laufwerk sein.
Die ,reellen" Laufwerke werden mit den Namen A: (B:) angesprochen, das 
FOLDER-Laufwerk auf der in dieses Laufwerk eingelegten Diskette sprechen 
Sie mit dem Laufwerkbuchstaben des FOLDER-Laufwerks an, den das Sy-
stem beim Booten des Computers dafr reserviert hat.
Temporres Deaktivieren eines tFOLDER-Laufwerks
Wenn Sie aus irgendwelchem Grunde den Zugriff auf ein oder mehrere 
FOLDER-Laufwerke auf der Festplatte zeitweilig sperren mchten, deaktivie-
ren Sie die Zeile in der Datei CONFIG.PTS (CONFIG.SYS), die den Ger-
tetreiber FOLDER.SYS betrifft (oder entfernen Sie aus der Zeile die Lauf-
werkbuchstaben der entsprechenden Laufwerke) und starten Sie den Compu-
ter neu (fr Diskettenlaufwerke brauchen Sie den Computer nicht neu zu 
starten).

Um Zugriff auf ein FOLDER-Laufwerk wieder zu ermglichen, gehen Sie 
folgendermaen vor:

F aktivieren Sie in der Konfigurationsdatei die Zeile, die den Ger-
tetreiber FOLDER.SYS betrifft (oder fgen Sie die Laufwerkna-
men der betreffenden Laufwerke hinzu),
F starten Sie den Computer neu.
FOLDER-Laufwerk:lschen
Wenn Sie nur ein FOLDER-Laufwerk lschen mchten, gehen Sie so vor:

F lschen Sie in der Konfigurationsdatei die Zeile, (den Gertetrei-
ber FOLDER.SYS betreffend), den Kennbuchstaben des entspre-
chenden, ursprnglichen (nicht komprimierten), Laufwerks. Zum 
Beispiel, wenn diese Zeile folgendermaen aussieht:
F 
 	DEVICE = ... \FOLDER.SYS D: A:
 
 und Sie das FOLDER-Laufwerk lschen mchten, das sich auf 
dem ursprnglichen Laufwerk D: befindet, soll diese Zeile in fol-
gender Form geschrieben werden:
 
 	DEVICE = ... \FOLDER.SYS A:
F starten Sie den Computer neu.

Wenn Sie diese Operation mehrmals wiederholt haben, so da keine aktiven 
FOLDER-Laufwerke mehr vorhanden sind, oder wenn Sie alle FOLDER-
Laufwerke auf einmal lschen mchten, geben Sie folgendes ein:

F lschen (oder deaktivieren) Sie die Zeile in der Konfigurationsda-
tei, die den Gertetreiber FOLDER.SYS betrifft;
F starten Sie den Computer neu.

Nach diesen Schritten knnen Sie die versteckte Datei FOLDER.FLD auf 
dem Ursprungslaufwerk lschen. Jetzt knnen Sie nicht komprimierte Daten 
auf dieses Ursprungslaufwerk schreiben oder ein FOLDER-Laufwerk erneut 
erstellen.
Physisches Auffllen eines FOLDER-Laufwerks
Das Durchschnitts-Komprimierungsverhltnis, das auf einem konkreten 
FOLDER-Laufwerk erreicht wurde, kann sich vom dem Komprimierungs-
verhltnis unterscheiden, das Sie beim Erstellen des FOLDER-Laufwerks 
angegeben haben, denn man kann nicht die Komprimierbarkeit der noch 
nicht komprimierten Dateien im voraus genau kennen.

Falls, das tatschliche Komprimierungsverhltnis bedeutend niedriger ist, als 
Sie angegeben haben, kann es passieren, da das Betriebssystem PTS-DOS 
gengend freien Speicherplatz auf dem Laufwerk anzeigt, obwohl fast alle 
Sektoren, die fr die Speicherung der Daten benutzt werden, tatschlich be-
legt sind. Wenn Sie in dieser Situation versuchen, auf das FOLDER-
Laufwerk eine Datei zu schreiben, deren Gre (sogar im komprimierten 
Zustand) den verfgbaren freien Platz berschreitet, schaltet PTS-FOLDER 
automatisch sein eigenes Verfahren der Berechnung von freiem Speicherplatz 
ein, das sich von dem im PTS-DOS benutzten Verfahren unterscheidet.

Der Kern dieses Verfahrens besteht darin, da PTS-FOLDER den freien 
Speicherplatz berechnet, ausgehend von der Anzahl der tatschlich freien 
Cluster, die ihm fr Aufbewahrung der Daten zugnglich sind.
Dieser Modus der Berechnung bleibt fr ein konkretes FOLDER-Laufwerk 
bis zum Neustarten des Computers eingeschaltet.
Verwendung eines geschtzten FOLDER-Laufwerks
Wenn Sie den Zugriff auf die Daten beschrnken mchten, die auf einem 
FOLDER-Laufwerk auf der Festplatte gespeichert sind, knnen Sie dieses 
Laufwerk mit einem Pawort schtzen (siehe Abschnitt ,Das Hilfsprogramm 
FPASSW" ab Seite 230).
In diesem Fall wird das System bei jedem Neubooten des Computers vom 
Benutzer die Eingabe der Pawortes fr das betreffende Laufwerk fordern. Im 
Pawort sind alle Zeichen auer der Leerstelle und dem Schrgstrich (,/") 
gltig.

Der Benutzer kann bei der Eingabe des Pawortes drei Versuche machen. 
Beim ersten gelungenen Versuch wird das FOLDER-Laufwerk dem Benutzer 
fr alle Operationen zugnglich (d.h. man kann Daten lesen, bearbeiten, 
ausfhrbare Dateien starten usw.).

Wenn alle Versuche der Paworteingabe milungen sind, prft das System, 
ob dieses FOLDER-Laufwerk fr Leseoperationen den Status Pawortschutz 
nur bei Schreiboperationen hat (siehe Seite 231). Wenn das der Fall ist, wird 
der Zugriff auf dieses Laufwerk nur fr Leseoperationen erteilt. Dabei wird 
der Benutzer Dateien auf diesem Laufwerk nicht ndern knnen.

Wenn das Laufwerk fr Leseoperationen nicht den Status Pawortschutz nur 
bei Schreiboperationen hat, ist berhaupt kein Zugriff auf dieses Laufwerk 
mglich. Das bedeutet, da alle Versuche des Zugriffs auf dieses Laufwerk 
abgewiesen werden. Die einzige Mglichkeit in dieser Situation ist es, den 
Computer neu zu booten und erneut zu versuchen, das Pawort richtig einzu-
geben (vielleicht waren die milungenen Versuche durch einen Fehleri Ihrer 
Tastatur zu erklren), um Zugang zu diesem Laufwerk zu erhalten.
Das Verhltni zwischen der Komprimierungsgeschwindigkeit und dem 
Komprimierungsgrad
Der Gertetreiber FOLDER.SYS bietet die Mglichkeit, die Geschwindigkeit 
der Komprimierung/Dekomprimierung der Daten zu verndern, die an jeder 
Lese-/Schreiboperation auf dem Laufwerk teilnehmen. Das wird auf Kosten 
des Komprimierungsverhltnisses erreicht.
Dafr geben Sie in der CONFIG.SYS-Zeile, die den Gertetreiber 
FOLDER.SYS betrifft, den optionalen Parameter /S an. Die Syntax dieses 
Parameters ist unten aufgefhrt:

	/S = Wert

Die mglichen Werte sind 3, 2, oder 1.

Der Wert 3 	gewhrleistet die schnellste Ausfhrung der 
Komprimierung/Dekomprimierung der Daten, 
dabei wird aber das Komprimierungsverhltnis 
niedriger.
Der Wert 1 	entspricht der langsamsten Arbeit des 
Gertetreibers, dafr ist aber das 
Komprimierungsverhltnis maximal.
Der Wert 2 	ruft einen mittleren Modus des Gertetreibers 
auf.

Zum Beispiel:

	DEVICEHIGH = c:\FOLDER\FOLDER.SYS D: E: A: /S=2

Der Standardwert dieses Parameters ist gleich 1.
Empfehlungen fr das Arbeiten mit FOLDER-Laufwerken
Defragmentieren von dFOLDER-Laufwerken
Fr eine schnellere Arbeit eines FOLDER-Laufwerks ist es ratsam, das De-
fragmentieren interner Strukturen durchzufhren.

 
Verwenden Sie fr FOLDER-Laufwerke NICHT die Defrag-
mentier-Programme anderer Hersteller.


Das Arbeiten mit vorher komprimierten Dateien
Wenn Sie auf Ihren Laufwerken gepackte Dateien haben, bringt die Anord-
nung dieser Dateien auf FOLDER-Laufwerken kaum zustzlichen Gewinn an 
Speicherplatz. Das Komprimieren/Dekomprimieren solcher Dateien erfordert 
aber einen bedeutend hheren Zeitaufwand.
Daher empfiehlt es sich, komprimierte Dateien auf einem nicht komprimier-
ten Laufwerk zu speichern.
Hilfsprogramme mit physischen Zugriff auf die Laufwerke
Die Hilfsprogramme, die auf Laufwerke physisch zugreifen (FORMAT, 
CALIBRATE u.a.) knnen mit FOLDER-Laufwerken nicht arbeiten.
Die Kompatibilitt mit MS-WINDOWS
Das System PTS-FOLDER ist mit MS-Windows Versionen 3.0, 3.1 kompati-
bel.

 
Sie mssen sich aber beachten, da die temporren SWAP-
Dateien von MS-WINDOWS nicht komprimiert werden dr-
fen, also drfen sie sich nicht auf FOLDER-Laufwerken be-
finden.


Dafr fgen Sie in die Datei SYSTEM.INI die folgende Zeile ein:
	PagingDrive = <Laufwerk>

Dabei steht <Laufwerk> fr ein nicht komprimiertes Laufwerk, das wenig-
stens ber 2 MB freien Platz verfgt.
 Kompatibilitt mit Norton Disk Doctor 
Das System PTS-FOLDER ist mit dem Programm Norton Disk Doctor 
(NDD) des Pakets Norton Utilities ab Version 5.0 kompatibel.
Wenn Sie ein FOLDER-Laufwerk, das auf einer Diskette erstellt ist, mit 
NDD nachprfen mchten, sollten Sie die Diskette ins Laufwerk erst nach 
der Abfrage von NDD einlegen. Diese Reihenfolge ist dadurch bedingt, da 
NDD die Gre und die Daten der Diskette annimmt, die denen eines auf der 
Diskette befindlichen FOLDER-Laufwerks nicht entsprechen.
Das Arbeitem mit Cache-Speicher
Wenn Sie Cache-Programme (wie Smartdrv, PC-Cache u.a.) verwenden, 
wird nicht empfohlen, die Option ,Schreibverzgerung", wenn es diese gibt, 
zu benutzen. Die Verwendung dieser Programme kann aber die Geschwin-
digkeit der Operationen auf den komprimierten Laufwerken erhhen.


Netzwerk LotLAN
Beschreibung und Installation des lokalen Netzwerks 
LotLAN
Einfhrung
Das Paket PTS-DOS- Extended Version  enthlt eine neue Funktion, die 
Untersttzung eines lokalen Netzwerkes.
Das Netzbetriebssystem ist fr die Untersttzung eines lokalen Peer-to-Peer 
Netzwerkes mit Hilfe von NetBios-Protokoll und des Programms LAN Redi-
rektor entwickelt. Das Netzwerk kann zwischen einigen Servern und einer 
Workstation oder nur zwischen den Servern organisiert werden. Auf der 
Workstation sind fr die Arbeit nur 16-20 KB Arbeitsspeicher, einschlielich 
der NETBIOS-Treiber, ntig. Auf einem Server belegt das Programm in 
Abhngigkeit von seiner Konfiguration (Gre der Server-Puffer, Benutzung 
von XMS/EMS usw.) ab 25 KB im Arbeitsspeicher. Ist der entsprechenden 
NETBIOS-Treiber vorhanden, kann man ein Netzwerk mit der beliebigen 
Hardware und der beliebigen Topologie organisieren.

Zum Lieferumfang gehren:ETHERNET

  die Gertetreiber fr Netzadapter ETHERNET NE1000,
  NE2000 und 
  fr serielle Anschlsse.

Sie knnen also ein lokales Netzwerk mit Hilfe der Netzadapter ETHERNET 
oder ein einfaches Netzwerk ber serielle Anschlsse organisieren. Die einzi-
ge Einschrnkung betrifft die Anzahl der Workstations. Ihre Anzahl darf 256 
nicht berschreiten.
Mit Hilfe der LotLAN-Programme knnen Sie Laufwerke und Drucker der 
Workstations den entsprechenden Ressourcen des Servers zuordnen, die Zu-
griffsrechte den Workstations erteilen oder entziehen. Das Netzwerk kann 
mit Hilfe von Pawrtern vor unbefugtem Zugriff geschtzt werden.
Die Hilfsprogramme von LotLAN ermglichen eine entfernte (abgesetzte) 
Ausfhrung der Aufgaben. Das Spooling-System erlaubt es, einen einzigen 
Netzdrucker statt der lokalen Drucker auf jeder Workstation zu benutzen.
Merkmale des Netzwerks LotLAN 
Kompatibilitt:

LotLAN ist mit den Betriebssystemen PTS-DOS ab Version 5.0, MS-DOS ab 
Version 5.0 und Standard-DOS-Programmen kompatibel.
Nach der Schnittstelle ist dieses Netzwerk mit NETBIOS-Standard und dem 
Netzwerk-Programm IBM PC LAN kompatibel.
Die maximale Anpassung an DOS und WINDOWS macht das Netzwerk 
LotLAN mit anderer Software (Datenbanken, Tabellenkalkulationspro-
grammen) hchst kompatibel.

Leistung:

Dank der Benutzung der leistungsfhigen NETBIOS-Treiber und dem Cache-
Programm werden alle Netzoperationen durch LotLAN sehr schnell ausge-
fhrt.

Flexibilitt:

Dank einer Vielzahl von Parametern bietet sich die Mglichkeit, das Netz-
werk, seine Leistungsfhigkeit und den Speicher optimal zu nutzen.

Hauptbegriffe:

Was ist ein lokales Netzwerk?.
Ein lokales Netzwerk ist ein aus Hardware und Software bestehendes System, 
das den Datenaustausch zwischen den Servern und Workstations gewhrlei-
stet.

G
Server:
Der Server ist ein Computer, der an das Netzwerk ange-
schlossen ist und seine Ressourcen (Laufwerke, Drucker) 
den anderen Computern zur Verfgung stellt. Der Server 
kann ,zugeordnet" sein, d.h. nur Netzwerk-Aufrufe be-
arbeiten, oder ,nicht zugeordnet", d.h. Netzaufrufe im 
Hintergrundbetrieb bearbeiten und gleichzeitig mit anderer 
Software (Textverarbeitungsprogramme, Datenbanken, 
WINDOWS-Umgebung usw.) im interaktiven Modus 
arbeiten.


G
Workstation
Die Workstation ist ein Computer, der an das Netzwerk 
angeschlossen ist und auf die Ressourcen des Servers zu-
greifen kann. Auf die Serverressourcen kann man mit Hilfe 
der Zuordnung der lokalen Laufwerke und Drucker, den 
Serverlaufwerken und -druckern, zugreifen.


Dieses Netzwerk ist fr andere Programme transparent, d.h. die Netzlaufwer-
ke unterscheiden sich nicht von den normalen Laufwerken bei der Dateiein-
gabe/-ausgabe, und die zugeordneten Drucker knnen als normale Drucker 
benutzt werden.
Ein Server kann gleichzeitig als eine Workstation fungieren, d.h. er kann auf 
die Ressourcen anderer Server zugreifen.

G
Peer-to-Peer-
Netzwerk
Das ist ein Netzwerk, das aus nicht zugeordneten Servern 
und Workstations besteht, z.B. wenn zwei Server wechsel-
seitig freinander als ein Server und eine Workstation 
auftreten knnen.


G
Netzdrucker
Das ist ein Drucker, der physikalisch an einem Server 
angeschlossen ist. Die Mitbenutzung des Serverdruckers 
erfolgt durch das Spooling der Warteschlange des Server-
druckers. Die zum Drucker geschickten Dateien werden in 
einem speziellen Verzeichnis auf dem Server zwischenge-
speichert und dann der Reihe nach am Netzdrucker ausge-
druckt. Im Netzwerk knnen gleichzeitig mehrere Netz-
drucker vorhanden sein. Eine Workstation kann gleichzei-
tig drei Netzdrucker benutzen.


G
NETBIOS 
Treiber
Um die Computer im Netzwerk miteinander zu verbinden, 
ist ein Treiber des Netzadapters ntig. In Peer-to-Peer-
Netzwerken sttzt sich solcher Treiber in der Regel auf das 
Standard Netzprotokoll NETBIOS oder IPX. LotLAN 
benutzt ein NETBIOS-Treiber, weil es sehr viele Anwen-
dungen gibt, die das Protokoll NETBIOS benutzen 
(Elektronische Post, Datenbanken).


G
NETBIOS-
Namen
Mit Hilfe der Namen werden in einem auf NETBIOS-
Treibern basierenden Netzwerk Netzstationen (Server und 
Workstations) identifiziert. Die Namen drfen sich nicht 
wiederholen. Zwischen den Namen kann eine Verbindung 
- eine Sitzung - hergestellt werden, die Datentransfer er-
laubt.





G
NETBIOS-
Sitzungen
Die Sitzung ist eine sichere Verbindung zwischen zwei 
Netznamen. Dieser Verbindung wird eine Nummer zuge-
wiesen. Die Netznamen benutzen diese Nummern, wenn 
sie Daten durch das Netzwerk schicken bzw. erhalten.

Installation des lokalen Netzwerkes LotLAN 
LotLAN:Installation
Alle LOTLAN-Programme, die dem Paket ,PTS-DOS Extended" Version  
angehren, werden von den Distributionsdisketten mit Hilfe des Installati-
onsprogramms auf Ihre Festplatte kopiert (siehe Anleitung zur Installation 
von PTS-DOS Extended). Danach kann das Netzwerk installiert werden.
Programme des Pakets LotLAN
LotLAN Version 2.0 enthlt die folgenden Programme:

REDIR.com
-
LAN Redirektor fr Workstations

SERVER.COM
-
LAN Server

NET.EXE
-
ein Programm fr LAN-Verwaltung

LANCACHE-
.COM
-
ein Programm fr Caching der Netzwerk-
Anmeldungen

NETRUN.EXE
-
ein Programm fr das Starten der abgesetzten 
Auftragsausfhrung

SLAVE.EXE
-
ein Programm fr den Service der abgesetzten 
Auftragsausfhrung

CPNETMGR-
.CPO
-
Netzwerk Manager von Command Processor, kann 
aus dem Statusmen von CP aufgerufen werden.

NE1000.COM
-
Netbios-Treiber fr Netzadapter ETHERNET 
NE1000 (TM)

NE2000.COM
-
Netbios-Treiber fr Netzadapter ETHERNET 
NE2000 (TM)

RS232.COM
-
Netbios-Treiber fr serielle Anschlsse (COM)

LOTLAN.386
-
Treiber fr Microsoft Windows (TM)

OEMSETUP-
.INF
-
eine Datei mit Informationen fr das Programm 
SETUP Microsoft Windows

NET_ADDR-
.EXE
-
Identifizierung der Adressen und der IRQ-Nummer 
der Netzkarten NE1000 und NE2000

Installation von LotLAN
Zur Installation des Netzwerkes gehrt:

  die Erstellung der Netzressourcen,
  die Festlegung der Parameter fr das Starten der NETBIOS-
Treiber und
  das Starten der Programme fr einen Server und eine Work-
station.

Bei der Installation wird auch eine Initialisierungsdatei STARTNET.BAT 
erstellt, die beim Laden des Netzwerks auf dem Server und auf den Worksta-
tions benutzt werden kann.
Die Datei STARTNET.BAT, die vom Netzwerk-Manager bei der Installation 
erstellt wird, bietet eine Standardkonfiguration der Software und kann alle 
Fhigkeiten des Netzwerkes nicht bercksichtigen. Daher ist es in einigen 
Fllen notwendig, die Datei STARTNET.BAT zu modifizieren, um die Kon-
figuration des Netzwerkes optimal Ihren Anforderungen anzupassen. Um auf 
die Server-Ressourcen tatschlich zugreifen zu knnen, d.h. Laufwerks- und 
Druckerzuordnungen vornehmen zu knnen, mssen Sie einige Befehle in 
die Datei STARTNET.BAT hinzufgen. Diese Befehle sind im Abschnitt 
,LotLAN-Befehle" ab Seite 253 beschrieben.
ber die Reihenfolge der Befehlsausfhrung lesen Sie bitte im Abschnitt 
,Das Arbeiten im Netzwerk LotLAN" ab Seite 277 nach. In diesem Abschnitt 
sind auch einige Beispiele der Datei STARTNET.BAT fr verschiedene 
Netzwerk-Konfigurationen aufgefhrt.

Um die Arbeit im Netzwerk mit MS-Windows zu ermglichen, mssen Sie 
das Netzwerk fr Windows installieren. (siehe Abschnitt ,LotLAN-
Installation fr MS-WINDOWS" ab Seite 250).

Fr die Installierung des Netzwerkes starten Sie die Shell, das Programm 
Command Processor (CP), das dem Paket ,PTS-DOS Extended" angehrt.

Weiter gehen Sie folgendermaen vor:

F Rufen Sie mit [CTRL-S] ([STRG-S]) das Men ,Statusein-
stellungen" ber aus dem Hauptmen von CP auf,
F whlen Sie den Punkt ,LotLAN Setup".

Auf dem Bildschirm erscheint das Hauptmen von LotLAN Netzwerk-Ma-
nager:
U
3        Hauptmen           3
A'
3 Ressourcen-Management      3
3 Benutzerliste              3
3 Serveraktivit,ten-Kontrolle3
3 Installation               3
3 Men verlassen             3
AU
	Abb.: 120	LotLAN-Hauptmen

F Whlen Sie den Punkt ,Installation". Dabei erscheint das Men 
,Netzwerk-Setup":

U
3       Netzwerk-Setup        3
A'
3 Volle Installationsprozedur 3
3 Netbios-Setup               3
3 Redirektor-Setup            3
3 Ressourcen-Einstellungen    3
3 STARTNET.BAT erstellen      3
3 Hauptmen                   3
AU
	Abb.: 121	Men der Netzwerk-Einstellungen

F Whlen Sie den Punkt ,Volle Installationsprozedur".
F Whlen Sie den Netbios-Treibertyp fr Ihr Netzwerk:

U
3        Netbios-Typ        3
A'
3 NE1000                    3
3 NE2000                    3
3 RS232                     3
3 Andere kompatible Netbios 3
AU
	Abb.: 122	Wahl des Netbios-Typs
F Nachdem Sie den Typ des NETBIOS-Treibers gewhlt haben, 
geben Sie die Port-Nummer und die IRQ-Nummer ein. Fr den 
Treiber RS232 geben Sie auch die Baudrate ein.

+-----------------------------------+
|   NETBIOS-Parameter fr NE1000    |
|-----------------------------------|
|     Port-Nummer   300h            |
|     IRQ-Nummer     5              |
+-----------------------------------+
	Abb.: 123	Auswahl der Port- und IRQ-Nummer
+-----------------------------------+
|   NETBIOS-Parameter fr RS232     |
|-----------------------------------|
|     Baudrate      115200          |
|     Port          COM1            |
|     IRQ            5              |
+-----------------------------------+
	Abb.: 124	Auswahl der Baudrate und der Port- und IRQ-Nummer
 
Zur Bestimmung der Adressen und IRQ-Nummer der Netzkarten 
benutzen Sie das Programm NET_ADDR.EXE


Die eingegebenen Werte werden in der Datei STARTNET.BAT beim Starten 
des NETBIOS-Treibers benutzt.

Der Punkt ,Andere kompatible Netbios" (Abb.: 122) bedeuten, da Sie 
einen NETBIOS-Treiber benutzen mchten, der im LotLAN nicht mitgelie-
fert wird. Wenn Sie diesen Punkt whlen, wird der Befehl fr das Laden des 
NETBIOS-Treibers in die Datei STARTNET.BAT nicht automatisch ge-
schrieben.
Daher mssen Sie nach der Installation des Netzwerkes den Aufruf Ihres 
NETBIOS-Treibers in die Datei STARTNET.BAT hinzufgen (Lesen Sie im 
Referenzbuch fr Ihren NETBIOS-Treiber ber dessen Aufruf).

F Nehmen Sie die Einstellungen von Redirektor vor:

U
3 Maschinenname: LOT                     3
3 Maschinentyp - Server oder Werkstation 3
AU

Der Maschinenname ist der signifikante Name jedes Computers im Netz-
werk. Die Lnge des Namens soll 15 Byte nicht berschreiten.

Um den Zugriff auf den Server fr eine Workstation oder einen an-
deren Server zu ermglichen, whlen Sie im Men ,NETZWERK-
Setup" den Menpunkt ,Ressourcen-Einstellungen". Das Pro-
gramm erstellt dann automatisch Ressourcen, die den logischen 
Laufwerken des Servers entsprechen, z.B., ADRIVE, BDRIVE usw., 
sowie eine Ressource, die dem Verzeichnis des Servers entspricht, in 
dem Dateien vor dem Druck auf dem Netzwerk-Drucker aufbewahrt 
werden (Network Printer Queue). Diese Ressource heit 
SPOOLDIR. (Siehe Abschnitt ,Ressourcen des Netzwerks LotLAN" 
ab Seite 272)

F Nach diesen Schritten knnen Sie eine .BAT-Datei erstellen, die 
Ihr Netzwerk automatisch starten wird. Dafr whlen Sie im 
Netzwerk-Setup den Menpunkt ,STARTNET.BAT erstellen".

Der Netzwerk-Manager erstellt unter Bercksichtigung der aktuellen Netz-
konfiguration z.B. folgende .BAT-Datei:

	rem NetBios Loading
	rem Here insert YOUR Netbios running string
	ne2000 port=300h irq=5
	rem Redirector Loading
	redir.com LOT
	IF ERRORLEVEL 1 goto exit
	:exit

Wenn Sie diese Datei starten, laden Sie das Netzwerk in den Arbeitsspeicher. 
In diesem Beispiel wird das Programm einer Workstation geladen. Die Ver-
bindung zu einem Server wird aber nicht automatisch hergestellt. Dafr mu 
man das Programm NET.EXE starten (siehe Abschnitt ,LotLAN-Befehle"). 
Um die Arbeit zu erleichtern, knnen Sie die Startbefehle von NET.EXE in 
die Datei STARTNET.BAT einfgen, z.B.:

	rem NetBios Loading
	rem Here insert YOUR Netbios running string
	ne2000 port=300h irq=5		;;NETBIOS-Treiber starten
	rem Redirector Loading
	redir.com LOT			;;REDIRECTOR mit dem Namen
					 der Workstation
					;;LOT starten
	IF ERRORLEVEL 1 goto exit
	Net login \\harry			;;logische Verbindung zu dem
					  Server HARRY herstellen
	Net use f: \\harry			;;dem logischen Laufwerk F: die
					  Ressourcen des Servers HARRY 
					  zuweisen
	Net use lpt1 \\harry		;;die Drucker-Ausgabe auf den 
					  Server HARRY schicken
	:exit

In der Server-Konfiguration wird die STARTNET.BAT wie folgt aussehen:

	rem NetBios Loading
	rem Here insert YOUR Netbios running string
	ne2000 port=300h irq=5		 ;;NETBIOS-Treiber starten
		rem Redirector Loading
	server.com LOT			;;REDIRECTOR mit dem Namen
					  der Workstation LOT starten
	IF ERRORLEVEL 1 goto exit
	Net share lpt1			;;den lokalen Drucker als
					  Netzdrucker benutzen
	:exit
LotLAN-Installation fr MS-WINDOWS
Nach der Installation von LotLAN wird die Datei STARTNET.BAT und die 
Server-Ressourcen erstellt, damit wird LotLAN fr die Arbeit unter DOS 
installiert.
Wenn Sie mchten, da das Netzwerk mit MS-Windows arbeitet, mssen Sie 
zustzlich einen speziellen Netztreiber fr Windows installieren und einige 
Parameter in der Initialisierungsdatei von Windows, SYSTEM.INI, angeben. 
Diese Operationen fhrt das Programm SETUP fr Windows automatisch 
aus.

Um LotLAN fr die Arbeit mit WINDOWS zu installieren, gehen Sie folgen-
dermaen vor:

1. Starten Sie das Programm SETUP aus dem Verzeichnis mit WINDOWS. 
Darauf erscheint solch ein Men:

Windows Setup
IIIIIIIIIIIIIII
If your computer or network appears on the Hardware Compatibility 
List with an asterisk next to it, press F1 before continuing.

System Information

   Computer:         PTS-DOS System
   Display:          TRIDENT 1024x768-16c Large Font
   Mouse:            Microsoft, or IBM PS/2
   Keyboard:         Enhanced 101 or 102 key US and Non US
				keyboards
   Keyboard Layout:  US
   Language:         US
   Codepage:         English (437)
   Network:          No Network Installed

  Complete Changes: Accept the configuration shown above.
To change a system setting, press the UP or DOWN ARROW key to
move the highlight to the setting you want to change. Then press
ENTER to see alternatives for that item. When you have finished
changing your settings, select the "Complete Changes" option
to quit Setup.

ENTER=Continue  F1=Help  F3=Exit

2. Aktivieren Sie den Punkt ,Network", dann den Punkt ,Other". Geben 
Sie das Laufwerk und den Pfad an, wo die LotLAN-Dateien abgelegt sind 
(z.B. LOTLAN.386).

Windows Setup
IIIIIIIIIIIIIII

     Please insert the network driver disk provided by the
     hardware manufacturer.
     If the files from this disk are located on a different drive
     and/or directory, type the path where the files can be
		found.

		C:\CP

Das Programm SETUP modifiziert automatisch die Datei SYSTEM.INI fr 
die Kompatibilitt mit der Netzwerk-Software. In die Sektion der Datei 
SYSTEM.INI Abschnitt [386Enh] werden die folgenden Zeilen eingefgt:

	NETWORK=*VNETBIOS,LOTLAN.386
	Timer Critical Section=5000
	ReflectDOSInt2A=TRUE
	PSP Increment=1
	UniqueDOSPSP=TRUE
	OVERLappedIO=OFF
 Anpassung von CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT
Fr den Betrieb im Netz mssen Sie die Dateien CONFIG.SYS und 
AUTOEXEC.BAT ndern, damit Sie die Fhigkeiten Ihres Computers voll 
ausschpfen knnen.

Es ist zu empfehlen, in der CONFIG.SYS die folgenden Parameter zu benut-
zen:

	FILES=40
	LASTDRIVE=Buchstabe

Der Wert des Parameters FILES=50 ist der Standardwert fr die Arbeit im 
Netz. Vielleicht wird es notwendig sein, diesen Parameter zu erhhen (z.B., 
bei der Arbeit mit Datenbanken). In meisten Fllen reicht aber der Wert 40 
vllig aus. Der Parameter LASTDRIVE=Buchstabe legt die Anzahl der freien 
Laufwerke fest, die als Netzlaufwerke benutzt werden knnen.
D.h., wenn das Laufwerk F: das letzte lokale Laufwerk des Computers ist, 
wird empfohlen, den Wert LASTDRIVE=H oder hher anzugeben (z.B., =I, 
=J, =K usw.), um die Mglichkeit zu haben, Netzlaufwerke mit den Buchsta-
ben G:, H: usw. zu erstellen.

PTS-DOS hat auch zustzliche Befehle der Datei CONFIG.SYS, wie z.B., 
LOCKS=. Geben Sie diesen Parameter fr den Netzbetrieb folgendermaen 
an:

	LOCKS=20

Fgen Sie auch in die Datei AUTOEXEC.BAT die folgenden Befehle:

	SHARE 

 
Bei der Arbeit unter MS-DOS im Netz mu der Befehl SHARE 
gestartet werden. Im PTS-DOS ist dieser Befehl in das System 
eingebaut und mu nicht extra geladen werden.



	CALL C:\CP\STARTNET.BAT

Dieser Befehl wird das Netzwerk beim Starten des Computers automatisch 
laden.

Nach allen diesen Schritten sind Sie fr das Arbeiten im Netzwerk bereit.
LotLAN-Befehle
In diesem Abschnitt werden die Befehle des Programmpakets LotLAN be-
handelt. Diese Befehle knnen sowohl aus der Befehlszeile, als auch aus der 
Stapeldatei STARTNET.BAT gestartet werden. Fr einige Befehle ist die 
Reihenfolge der Ausfhrung wesentlich. Wie diese Befehle gestartet werden 
und in welcher Reihenfolge verschiedene Computer an das Netz angeschlos-
sen werden sollen, lesen Sie im Abschnitt ,Das Arbeiten im Netzwerk 
LotLAN" ab Seite 277.

Der LotLAN Netzwerk-Manager (siehe oben) erstellt die Initialisierungsdatei 
STARTNET.BAT. Um den Betrieb des Netzes Ihren Anforderungen anzu-
passen, fgen Sie in diese Datei Befehle mit den entsprechenden Optionen 
ein.
Der Befehl NE1000 oder NE2000
Starten:
NE1000.COM [PORT=XXX] [IRQ=XX] [TIMEOUT=XXX] 
[NCB=XXX] [SESSIONS=XX] [ADAPTERS=X] [NAMES=XXX] 
oder
NE2000.COM [PORT=XXX] [IRQ=XX] [TIMEOUT=XXX] 
[NCB=XXX] [SESSIONS=XX] [ADAPTERS=X] [NAMES=XXX]


Parameter:
PORT=300
Die Port-Nummer (der Standardwert ist 300). Normalerweise wer-
den die folgenden Port-Nummer benutzt: 260, 280, 2A0, 2C0, 2D0, 
300, 320, 340, 360.

IRQ=5
Die Unterbrechungsanforderung. Der Standardwert ist 3. Die Basis-
adresse des Anschlusses und der IRQ-Wert sollen den Schalterein-
stellungen am Netzadapter entsprechen.

NCB=
Dieser Parameter legt die maximale Anzahl von Netzwerk-
Steuerblcken (Network Control Block) fest. Jeder NCB entspricht 
dem ausgefhrten Befehl von NETBIOS-Treiber. Ein Server erfor-
dert fr die Arbeit normalerweise (N+4) Netzwerk-Steuerblcke, 
wobei N die Anzahl der Workstations ist, die auf die Ressourcen 
dieses Servers zugreifen. Wenn Sie aber Software benutzen, die 
auch mit dem NETBIOS-Treiber arbeitet, kann diese Anzahl nicht 
ausreichen. In diesem Fall geben Sie eine grere Anzahl von NCB 
an. Der Standardwert ist NCB=32.

SESSIONS
Dieser Parameter gibt die maximale Anzahl der Sitzungen an. Fr 
die Arbeit eines Servers sind normalerweise N Sitzungen ntig, 
wobei N die Anzahl der Workstations ist, die auf die Ressourcen 
dieses Servers zugreifen.
Der Standardwert ist SESSIONS=16.

ADAPTERS   
Dieser Parameter legt die Adapter-Nummer von NETBIOS-Treiber 
fest. Die Adapter-Nummer ist die laufende Nummer des Treibers, 
d.h. bei der Benutzung der zweiten Netzwerk-Karte sollten Sie dafr 
den zweiten NETBIOS-Treiber mit dem Parameter ADAPTERS=1 
starten.
Der Standardwert ist ADAPTERS=0.


NAMES
Dieser Parameter gibt die maximale Anzahl der Namen, die 
ein lokaler Computer benutzen kann. Fr die Arbeit eines 
Servers oder einer Workstation sind normalerweise 2 Namen 
ntig. Der Standardwert ist NAMES=6.


TIMEOUT
Dieser Parameter gibt das innere Timeout in Sekunden an. 
Das innere Timeout ist die Zeit, nach deren Ablauf der 
NETBIOS-Treiber die Ausfhrung der inneren Befehle und 
die Abfrage der entfernter Adapter ber das Netz abbricht.  
Der Standardwert ist TIMEOUT=4.


Beispiele fr das Starten von zwei NETBIOS-Treiber-Kopien:

	NE2000 port=300h irq=5			;die erste Treiberkopie 
						 fr die erste Netzkarte
	NE2000 port=320h irq=3 adapters=1		;die zweite Treiberkopie 
						 fr die zweite Netzkarte
Man kann verschiedene Treiber mit verschiedenen Adapter-Nummer benutzen.
	NE1000 port=300h irq=5			;die erste Treiberkopie
						 fr die erste Netzkarte
	NE2000 port=320h irq=3 adapters=1	;	die zweite Treiberkopie 
						 fr die zweite Netzkarte
oder
	RS232					;die erste Treiberkopie 
						 fr den seriellen An-
						 schlu
	NE2000 port=320h irq=3 adapters=1		;die zweite Treiberkopie
						 fr die Netzkarte

 
Um die beiden NETBIOS-Treiber auf dem Server zu benutzen, ms-
sen Sie den entsprechenden Parameter ADAPTERS beim Starten des 
Programms SERVER.COM angeben (siehe der Befehl SERVER).

Der Befehl RS232
Starten
RS232.COM [PORT=COMX] [IRQ=X] [BAUD=XXXXX] 
[TIMEOUT=XXX] [NCB=XXX] [SESSIONS=XX] [ADAPTERS=X]


Parameter
PORT
Die COM-Portnummer (Der Standardwert ist COM1)


IRQ
Die Unterbrechungsanforderung (der Standardwert ist IRQ=4). 
Normalerweise werden die Anschlsse COM1 und COM2 benutzt. 
Die Interrupts (IRQ) fr COM1 und COM2 sind fixiert:
IRQ 4 fr COM1 und IRQ 3 fr COM2 auf den Computern PC/AT
IRQ 3 fr COM1 und IRQ 4 fr COM2 auf den Computern PC/XT


BAUD
Die bertragungsrate. Der Standardwert ist 115200. Die bertra-
gungsrate wird in BAUD gemessen. Normalerweise wird die Baud-
rate 56000 oder 115200 Baud verwendet. Wenn Computer mit 
verschiedener Taktfrequenz in einem Netzwerk verbunden sind (z.B. 
AT/286 und AT/386), kann die Datenbertragung bei maximaler 
Baudrate 115200 wegen des Frequenzunterschiedes nicht immer 
erfolgreich durchlaufen, und es entsteht ein Timeout. In diesem Fall 
wird empfohlen, die Baudrate bis 56000 zu senken.


NCB
Dieser Parameter gibt die maximale Anzahl von Netzwerk-
Steuerblcken (Network Control Block) an. Jeder NCB entspricht 
dem ausgefhrten Befehl von NETBIOS-Treiber. Ein Server erfor-
dert fr die Arbeit normalerweise (N+4) Netzwerk-Steuerblcke, 
wobei N die Anzahl der Workstations ist, die auf die Ressourcen 
dieses Servers zugreifen. Wenn Sie aber Software benutzen, die 
auch mit dem NETBIOS-Treiber arbeitet, kann diese Anzahl nicht 
ausreichen. In diesem Fall geben Sie eine grere Anzahl von NCB 
an.
Der Standardwert ist NCB=32.


SESSIONS
Dieser Parameter gibt die maximale Anzahl der Sitzungen an. Fr 
die Arbeit eines Servers sind normalerweise N Sitzungen ntig, 
wobei N die Anzahl der Workstations ist, die auf die Ressourcen 
dieses Servers zugreifen.
Der Standardwert ist SESSIONS=16.


ADAPTERS
Dieser Parameter legt die Adapter-Nummer des NETBIOS-Treibers 
fest. Die Adapter-Nummer ist tatschlich die laufende Nummer des 
Treibers, d.h. bei der Benutzung der zweiten Netzwerk-Karte sollten 
Sie dafr den zweiten NETBIOS-Treiber mit dem Parameter 
ADAPTERS=1 starten.
Der Standardwert ist ADAPTERS=0.


TIMEOUT
Dieser Parameter gibt das innere Timeout in Sekunden an.
Der Standardwert ist TIMEOUT=4.



Beispiel der Benutzung von zwei Treibern fr serielle Anschlsse:

	RS232 port=com1 irq=4 baud=115200	;die erste Treiberkopie 
						 fr den ersten seriellen 
						 Anschlu
	RS232 port=com2 irq=3 baud=115200	;die zweite Treiberkopie 
						 fr den zweiten seriellen 
						 Anschlu.

 
Um die beiden NETBIOS-Treiber auf dem Server zu benutzen, 
mssen Sie den entsprechenden Parameter ADAPTERS beim 
Starten des Programms SERVER.COM angeben (siehe der 
Befehl SERVER).

NET-Befehle
Das Programm NET.EXE dient zur Steuerung der Arbeit im Netzwerk. Mit 
Hilfe dieses Programms kann man logische Laufwerke und Drucker den 
Server-Laufwerken und -Druckern zuordnen, Netzdrucker festlegen u.a.m.

Die Befehle des Programms NET.EXE kann man in folgende Gruppen eintei-
len:

LOGIN, LOGOUT
die Verbindung zu dem Server herstel-
len/aufheben


USE DISK, 
UNUSE DISK
Laufwerk zuordnen/Zuordnung aufheben


USE PRN, 
UNUSE PRN
Drucker zuordnen/Zuordnung aufheben


SHARE 
PRINTERINIT
Steuerung des Netzdruckers


STATUS
Allgemeiner Befehl

Der Befehl NET LOGIN
Starten
NET LOGIN \\SERVER_NAME [PASSWORD] 
[\WAIT]


Verwendungszweck
Stellt logische Verbindung zu einem entfernten Server 
her.


Beschreibung
Mit Hilfe dieses Befehls stellt der Netzwerk-Benutzer 
logische Verbindung zu einem entfernten Server her. 
Jede Verbindung hat ihre eigene Nummer. Diese Num-
mer entspricht der Sitzungsnummer des NETBIOS-
Treibers. Wenn die Verbindung keine Nummer hat, 
bedeutet es, da die NETBIOS-Sitzung aus irgendwel-
chem Grunde nicht aufgenommen wurde. Es knnte 
daran liegen, da der Server nicht geladen ist oder die 
Tabelle der Verbindungen voll ist. Um zu erfahren, ob 
eine physikalische Verbindung zu dem Server herge-
stellt wurde, benutzen Sie den Befehl NET STATUS.


Es sind zwei Verbindungsarten mglich:

  eine registrierte aktive Verbindung und
  eine registrierte inaktive Verbindung.

Die registrierte aktive Verbindung: Die Verbindung ist in der Tabelle der 
Verbindungen der Workstation registriert und hat eine Nummer. Dabei kann 
die Workstation auf den Server entsprechend den Zugriffsrechten zugreifen.

Die registrierte inaktive Verbindung: Die Verbindung ist in der Tabelle der 
Verbindungen der Workstation registriert, hat aber keine Nummer. Das 
heit, da die Workstation bei der Benutzung dieser Verbindung (z.B., fr 
Laufwerkszuordnung) versuchen wird, sich an dem Server erneut anzumel-
den (eine NETBIOS-Sitzung aufzunehmen).
Wenn die Sitzung wieder nicht aufgenommen werden kann, liefert die 
Workstation den erweiterten DOS-Fehler 33h (HEX), der darauf hinweist, 
da die Verbindung nicht zustande gekommen ist. (Remote computer not 
listening)

Der Parameter PASSWORD (Pawort) ist nicht obligatorisch. Wenn der 
Benutzer auf dem entfernten Server mit einem Pawort registriert ist, so kann 
das Pawort in der Befehlszeile angegeben werden. Wenn das Pawort in der 
Befehlszeile nicht angegeben wurde, soll es von der Tastatur eingegeben 
werden.
Wenn Sie das Pawort nicht richtig eingegeben haben, knnen Sie die Ein-
gabe zweimal wiederholen. Nach dem dritten Versuch wird das Programm 
NET mit dem Rckkehrcode 1 (Fehlermeldung) beendet.
Wenn der Benutzer am Server ohne Pawort registriert ist, braucht er kein 
Pawort einzugeben.

 
Sehen Sie im Abschnitt ,Benutzerliste und Paworteingabe" ab 
Seite 275 nach, wie Benutzernamen und Pawrter registriert 
werden.


Der Parameter [\WAIT] ist nicht obligatorisch. Wenn dieser Parameter nicht 
angegeben ist, so wird das Programm NET bei einem Timeout (der Server ist 
im Netzwerk nicht geladen) die Arbeit beenden und die folgende Fehlermel-
dung anzeigen:

	COULD NOT LOG TO SERVER\\SERVER
	KEINE VERBINDUNG ZU SERVER\\SERVER

Wenn das Pawort angegeben wurde, so wird die Verbindung als nicht aktiv 
registriert. Wenn das Pawort in der Befehlszeile nicht angegeben wurde, 
wird die Verbindung nicht registriert.

Beispiele:

	NET LOGIN \\LOT MY_PASS \WAIT 
Die Verbindung zu dem Server LOT unter Benutzung des Pawortes 
MY_PASS herstellen. Wenn der Server nicht aktiv ist, wird der Befehl so-
lange nicht beendet, bis der Server aktiv wird.

	NET LOGIN \\LOT
Die Verbindung zu dem Server LOT unter Benutzung des Pawortes 
MY_PASS herstellen. Wenn der Server nicht aktiv ist, wird der Befehl mit 
der folgenden Fehlermeldung abgebrochen:

	Keine Verbindung zu Server LOT 
	Verbindung ist registriert, aber nicht aktiv

	NET LOGIN \\LOT \WAIT
Das Pawort ist in der Befehlszeile nicht angegeben, deswegen wird 
NET.EXE Sie auffordern, das Pawort auf der Tastatur einzugeben:

	Pawort eingeben:******<ENTER>
	Verbindung zu Server LOT hergestellt
Der Befehl NET LOGOUT 
Starten
NET LOGOUT \\SERVER_NAME


Verwendungszweck
Dieser Befehl hebt die Verbindung zu dem angegebe-
nen Server auf und befreit Ressourcen am Server.


Beispiel:

	NET LOGOUT \\LOT	;Die Verbindung zu Server LOT aufheben.
Der Befehl NET USE
Starten
NET USE X: 
\\SERVER_NAME[\\SERVER_RESOURCE]


Verwendungszweck
Dieser Befehl weist einem logischen Laufwerk einer 
Workstation oder eines Servers die Ressourcen eines 
entfernten Servers zu.


Beschreibung
Wenn Sie im Befehl die Ressource nicht angeben (nur 
den Server-Namen), so wird dem neuen Laufwerk die 
Liste der gesamten SERVER-Ressourcen in Form von 
Verzeichnissen zugewiesen, d.h. fr jede Ressource 
wird auf diesem Laufwerk ein Verzeichnis mit dem 
entsprechenden Namen vorhanden sein. Wenn Sie z.B. 
das Verzeichnis DDRIVE whlen, sprechen Sie das 
Laufwerk D: des Servers an. Wenn Sie im Befehl eine 
Ressource angeben, wird dem neuen Laufwerk eindeu-
tig diese Ressource zugewiesen. Der Zugriff auf Server-
Ressourcen geschieht entsprechend den Zugriffsrech-
ten, die am Server festgelegt werden. (siehe Abschnitt 
,Ressourcen des Netzwerks LotLAN").

Parameter
X:
Laufwerksbuchstabe eines lokalen Laufwerks. Wenn 
das Laufwerk frei ist, soll sein Kennbuchstabe im 
Wertebereich des Parameters LASTDRIVE in 
CONFIG.SYS liegen, sonst wird eine Fehlermeldung 
angezeigt. Wenn das Laufwerk bereits existiert, soll es 
physisch sein (d.h., man kann nicht ein bereits zuge-
ordnetes oder mit dem Befehl SUBST verwendetes 
Laufwerk zuordnen)


\\SERVERNAME 
[\\SERVERRESSO
URCE]
ein obligatorischer Parameter. Er legt einen Netzwerk-
Pfad fr das neue Laufwerk fest. Um auf die Ressour-
cen des Servers SERVERNAME zugreifen zu knnen, 
mu man zuerst eine Verbindung zu diesem Server mit 
Hilfe des Befehls NET LOGIN herstellen.


Beispiele:

	NET USE F: \\LOT
Ordnet den Laufwerksbuchstaben F: den gesamten Ressourcen des Servers 
LOT zu. Nach der Zuordnung werden auf dem Laufwerk F: alle Server-Res-
sourcen aufgelistet:

	ADRIVE	DIR	07-07-93
	CDRIVE	DIR	11-13-93
	CP		DIR	12-08-93
	DDRIVE	DIR	07-07-93
	EDRIVE	DIR	07-07-93
	SPOOLDIR	DIR	07-07-93
	adrive	inf  114		09-09-93
	cdrive	inf  114		01-21-94
	cp	inf  114		12-08-94
	ddrive	inf  114		12-14-93
	edrive	inf  132		12-18-93
	spooldir inf  114		01-21-94

	NET USE F: \\LOT\DDRIVE
Den Laufwerksbuchstaben F: die Ressource DDRIVE des Servers LOT zu-
ordnen. Dabei werden Sie nur Zugriff auf die Ressource DDRIVE (das Lauf-
werk D:) des Servers haben.

 
Der Laufwerksbuchstabe soll im Wertebereich des Parameters 
LASTDRIVE liegen.

Der Befehl NET USE PRN
Starten
NET USE PRN \\SERVER_NAME oder NET 
USE LPTn.

Beschreibung
Dieser Befehl ordnet den lokalen Drucker dem Netz-
drucker am Server zu. Dabei werden alle Dateien, die 
Sie an den zugeordneten Drucker (z.B., mit dem Befehl 
COPY) senden, in einem speziellen Verzeichnis 
SPOOL auf dem Server zwischengespeichert, an die 
Druckwarteschlange des Netzdruckers angefgt und der 
Reihe nach ausgedruckt.


Beispiele:

	NET USE PRN \\LOT
Den lokalen Drucker LPT1 dem Netzdrucker des Servers LOT zuordnen. Sie 
knnen einige lokale Drucker den verschiedenen Serverdruckern zuordnen.

	NET USE LPT1 \\LOT
Den lokalen Drucker LPT1 dem Netzdrucker am Server LOT zuordnen.

	NET USE LPT2 \\HARRY
Den lokalen Drucker LPT2 dem Netzdrucker des Servers HARRY zuordnen.

	NET USE LPT3 \\MIKE
Den lokalen Drucker LPT3 dem Netzdrucker am Server MIKE zuordnen.
Der Befehl NET PRINTERINIT
Starten
NET PRINTERINIT PRN [FILENAME]
oder
NET PRINTERINIT LPTn [FILENAME]


Verwendungszweck
Dieser Befehl legt eine Initialisierungszeichenfolge fr 
den zugeordneten Drucker fest.


Parameter
PRN oder LPTn
der Drucker, der vom Befehl NET USE zugeordnet 
wurde.
FILENAME
der Name einer binren Datei, in der die Initialisie-
rungszeichenfolge gespeichert ist. Wenn dieser Parame-
ter nicht angegeben ist, wird eine Standard-Initialisie-
rungszeichenfolge benutzt, die den Druckerstatus zu-
rcksetzt.


Beschreibung
Normalerweise soll ein Netzdrucker vor dessen Benut-
zung initialisiert werden (z.B. mssen die Fonts gela-
den werden usw.). Fr jede Workstation soll der Druk-
ker verschieden initialisiert werden. Deswegen wird die 
Initialisierungszeichenfolge jedesmal an den Drucker 
gesendet, sobald der Netzdrucker vom Druckauftrag 
einer Workstation zum Druckauftrag einer anderen 
Workstation bergeht. Die Datei, die fr die Initialisie-
rung benutzt wird, soll nicht lnger als 64 Byte sein. 
Sie kann normale Zeichen, spezielle Druckerkontroll-
zeichen sowie Escape-Folgen enthalten. Die Beschrei-
bung der Kontrollzeichen und der Escape-Folgen 
schlagen Sie bitte in der Bedienungsanleitung zu Ihrem 
Drucker nach.


Beispiele:

	NET PRINTERINIT compress.prn
Den Drucker mit Hilfe der Datei compress.prn initialisieren

	NET PRINTERINIT
Den Drucker in den normalen Zustand zurcksetzen.
Der Befehl NET STATUS
Dieser Befehl zeigt den aktuellen Status des Netzwerkes an. Insbesondere 
werden die folgenden Informationen ausgegeben:

  ber die lokalen Netzstation - mit wem die Verbindung herge-
stellt ist,
  alle aktiven Server im Netzwerk
  und die Anzahl der freien Ressourcen an jedem Server. Die An-
zahl der freien Ressourcen ist der Anzahl der Workstations 
gleich, die zu dem Server die Verbindung herstellen und auf sei-
ne Ressourcen zugreifen knnen.
 
 Beispiel:
 
 Aktueller Netzwerk-Status:	LOCAL ADAPTER - LOCAL
 
 Lokaler Adapter LOCAL	verbunden mit dem Adapter LOT
 
 Server LOT			ist aktiv
 
 Ressourcen verfgbar auf dem Server LOT
Der Befehl NET UNUSE
Starten
NET UNUSE x:
oder
NET UNUSE LPTn


Verwendungszweck
Dieser Befehl hebt die Laufwerks- oder Druckerzuord-
nung auf, die vom Befehl NET USE festgelegt wurde.
Dabei kehrt das Laufwerk, das als ein Netzlaufwerk 
benutzt wurde, zu seinem ursprnglichen Zustand, und 
der Drucker kann als ein lokaler Drucker benutzt wer-
den.
Der Parameter x: ist der Laufwerksbuchstabe, der Pa-
rameter n ist die Druckernummer.


Beispiele:

	NET UNUSE F:
Die Zuordnung des Laufwerks F: aufheben.

	NET UNUSE LPT1
Die Zuordnung des Druckers LPT1 aufheben.
Der Befehl NET SHARE
Starten
NET SHARE lptx
oder
NET SHARE CANCEL


Verwendungszweck
Dieser Befehl registriert einen Drucker als Netzdruk-
ker.


Beschreibung
Dieser Befehl bietet die Mglichkeit, den angegebenen 
Serverdrucker als Netzdrucker zu benutzen. Dieser 
Befehl soll auf dem Server gestartet werden, dessen 
Drucker als Netzdrucker benutzt werden soll. Nach der 
Ausfhrung dieses Befehls werden alle Dateien, die im 
Verzeichnis SPOOL auf dem Server zwischengespei-
chert sind, nacheinander ausgedruckt. Damit eine 
Workstation auf den Netzdrucker zugreifen kann, mu 
an der Workstation die Druckerzuordnung vorgenom-
men werden. 
Um die Mitbenutzung des Netzdruckers aufzuheben, 
benutzen Sie den Befehl NET SHARE CANCEL.


Beispiele:

	NET SHARE LPT1
Den Serverdrucker LPT1 als Netzdrucker benutzen

	NET SHARE CANCEL
Die Mitbenutzung des Druckers LPT1 aufheben.

 
Dieser Befehl kann nur auf dem Server ausgefhrt werden.


Der Befehl REDIR
Das Programm REDIR.COM (Redirector) ist das Programm der Workstation, 
das Ihnen den Zugriff auf Laufwerke und Drucker der Server ermglicht.
Dieses Programm soll erst nach dem Laden des NETBIOS-Treibers gestartet 
werden.

Starten
REDIR Maschinenname [/RTO=XX] [/STO=XX] 
[/NAMES=XX] [NETRUN=OFF]


Parameter
Maschinenname
Ein signifikanter Name im Netzwerk mit der Lnge bis 
16 Bytes. Der Maschinenname ist ein obligatorischer 
Parameter, mit dessen Hilfe eine Workstation im Netz-
werk identifiziert wird.

RTO
Timeout des Netbios-Befehls RECEIVE in 1/2 Sekun-
den (Dieser Parameter ist nicht obligatorisch).
Der Standardwert ist RTO=10 (5 Sekunden).

STO
Timeout des Netbios-Befehls SEND in 1/2 Sekunden 
(Dieser Parameter ist nicht obligatorisch).
Der Standardwert ist STO=10 (5 Sekunden).
Das Timeout ist eine Zeitspanne, nach deren Ablauf die 
Datenbertragung im Netzwerk mit einer Fehlermel-
dung abgebrochen wird. D.h., wenn das Timeout 10 
Sekunden gleich ist, werden die Daten im Laufe von 10 
Sekunden wiederholt bertragen, bis die bertragung 
erfolgreich beendet wird. Nach 10 Sekunden wird die 
bertragung mit einem Fehlercode abgebrochen.

NAMES
Die Anzahl der Netznamen, zu denen die Verbindung 
gleichzeitig hergestellt werden kann. Wenn Sie also auf 
die Ressourcen von 4 Servern gleichzeitig zugreifen 
wollen, soll der Parameter NAMES gleich 4 sein. Der 
Standardwert ist NAMES=3.

NETRUN=OFF
Dieser Parameter ist nicht obligatorisch. Mit Hilfe 
dieser Option knnen Sie die Benutzung der Program-
me NETRUN.EXE und SLAVE.EXE auf Ihrem Com-
puter verbieten (siehe Abschnitt ,Entfernte (abgesetzte) 
Auftragsausfhrung" Seite 284)
Der Standardwert ist NETRUN=ON.


Beispiel:

	REDIR WORK /RTO=10 /STO=10 /NETRUN=OFF /NAMES=5
Dieser Befehl ldt das Programm der Workstation (Redirector) mit dem Na-
men der Workstation WORK. Die Anzahl von Servern, auf die der Redirector 
gleichzeitig zugreifen kann, ist gleich 5. Die Timeout-Zeiten sind gleich 5 
Sekunden. Die Programme NETRUN und SLAVE drfen nicht benutzt wer-
den.
Der Befehl SERVER
Das Server-Programm stellt Laufwerke und Drucker Ihres Computers den 
anderen Computern zur Verfgung und dient zur Verwaltung der Mitbenut-
zung der Server-Ressourcen und der Organisation der Warteschlange des 
Netzdruckers. In das Server-Programm des Netzwerkes LotLAN ist auch das 
Programm der Workstation eingeschlossen. Der Server kann also auf die 
Ressourcen anderer Server zugreifen (d.h. als Workstation auftreten), ohne 
da das Programm REDIR.COM geladen werden soll. Das Server-Programm 
soll erst nach dem Laden des NETBIOS-Treibers geladen werden.

Starten
SERVER Maschinenname [/RTO=XX] [/STO=XX] 
[/NAMES=XX] [/NETRUN=OFF] 
[/IOBUFFER=XXXXX] [/FILES=XXX] [/REBOOT] 
[/EMS] [/XMS] [/ADAPTERS=1] 
[/FORM_FEET=ON]

Parameter
Maschinenname      
Ein einmaliger Name im Netzwerk mit der Lnge bis 
16 Bytes ist.
Der Maschinenname ist ein obligatorischer Parameter, 
mit dessen Hilfe der Server im Netzwerk identifiziert 
wird.

RTO
Timeout des NETBIOS-Befehls RECEIVE in 1/2 Se-
kunden (Dieser Parameter ist nicht obligatorisch).
Der Standardwert ist RTO=10 (5 Sekunden).

STO
Timeout des NETBIOS-Befehls SEND in 1/2 Sekunden 
(Dieser Parameter ist nicht obligatorisch).
Der Standardwert ist STO=10 (5 Sekunden).
Das Timeout ist eine Zeitspanne, nach deren Ablauf die 
Datenbertragung im Netzwerk mit einer Fehlermel-
dung abgebrochen wird. D.h., wenn das Timeout 10 
Sekunden gleich ist, werden die Daten im Laufe von 10 
Sekunden wiederholt bertragen, bis die bertragung 
erfolgreich beendet wird. Nach 10 Sekunden wird die 
bertragung mit einem Fehlercode abgebrochen.

NAMES
Die Anzahl der Netznamen, zu denen die Verbindung 
gleichzeitig hergestellt werden kann. Der Zweck dieses 
Parameters ist hier anders, als im Redirector-
Programm. Nicht nur der Server kann logische Verbin-
dungen mit Hilfe der Befehls NET LOGIN herstellen, 
sondern auch andere Server und Workstations knnen 
Verbindungen zu dem betreffenden Server herstellen.
Der Parameter NAMES soll also nicht nur die Anzahl 
der Verbindungen dieses Servers zu anderen Servern 
angeben, sondern auch die Anzahl der Server und 
Workstations bercksichtigen, die auf diesen Server 
zugreifen. Wenn Sie also auf die Ressourcen von 2 
anderen Servern zugreifen wollen und 3 Workstations 
und 2 Server auf Ihre Ressourcen Zugriff erhalten wol-
len, soll der Parameter NAMES gleich 2+3+2=7 sein.
Der Standardwert ist NAMES=3.

/IOBUFFER=xxx
Dieser Parameter ist nicht obligatorisch.
Er setzt die Puffergre fr Lese-/Schreiboperationen 
fest. xxx soll im Bereich zwischen 512 und 32768 Bytes 
liegen. Je grer die Puffergre ist, desto schneller 
werden diese Operationen mit Dateien ausgefhrt.
Der Standardwert ist IOBUFFER=32768 Bytes.

/FILES=xxx 
Der Parameter ist nicht obligatorisch.
Er legt die maximale Anzahl der auf dem Server 
gleichzeitig geffneten Dateien fest. Bei der Ausfh-
rung der Programme, die eine groe Anzahl der gleich-
zeitig geffneten Dateien erfordern (z.B. Daten-
bankapplikationen), kann ein Fehler auftreten (,Zu 
viele Dateien geffnet", DOS-Fehler Nr. 4). In diesem 
Fall mssen Sie den Wert von /FILES erhhen. Der 
Wert von FILES kann folgendermaen ausgerechnet 
werden: z.B., auf die Ressourcen des Servers greifen 
drei Workstations zu, und alle Workstations arbeiten 
mit einer Datenbank. Wenn diese Datenbank das 
gleichzeitige ffnen von 10 Dateien erfordert, so soll 
der Wert FILES am Server 3*10=30 gleich sein. Es 
wird empfohlen, den Wert von FILES etwas hher als 
ntig festzulegen.
Der Standardwert ist FILES=40.

/REBOOT
Der Parameter ist nicht obligatorisch.
Diese Option dient dazu, den Server ohne Datenverlust 
neu zu booten. Wenn Sie den Server neu booten ms-
sen und [CTRL-ALT-DEL] drcken, erscheint im obe-
ren Bereich des Textbildschirms das folgende Men:
	(C-Neubooten aufheben
	F-Dateien schlieen und neu booten
	Ctrl-Alt-Del - sofort neu booten)
Beim Drcken von ,C" heben Sie das Neubooten auf. 
Wenn Sie ,F" drcken, werden alle Dateien geschlos-
sen, die auf dem Server ber das Netzwerk geffnet 
wurden. 

/EMS
Die Anweisung, den EMS-Speicher fr die Speiche-
rung interner Daten zu benutzen. Die erforderliche 
EMS-Speichergre ist 16 KB oder eine Seite im EMS-
Seitenbereich (EMS frame). Auf diese Weise kann man 
auf dem Server 4 KB im konventionellen Speicher 
sparen.
Dieser Parameter ist nicht obligatorisch.
Nach der Vorgabeeinstellung ist diese Option ausge-
schaltet. 

/XMS
Die Anweisung, XMS-Speicher fr die Speicherung 
interner Daten zu benutzen. Die erforderliche XMS-
Speichergre ist 4 KB. Auf diese Weise knnen Sie 4 
KB im konventionellen Speicher sparen.
Dieser Parameter ist nicht obligatorisch.
Nach der Vorgabe-Einstellung ist diese Option ausge-
schaltet. 

/ADAPTERS
Dieser Parameter ist nicht obligatorisch.
Er bietet die Mglichkeit, den NETBIOS-Treiber mit 
der Adapter-Nummer 1 zu benutzen. Auf diese Weise 
knnen Sie eine Zweisegment-Topologie des Netzwerks 
benutzen. Der erste NETBIOS-Treiber, der mit der 
Adapter-Nummer 0 gestartet ist, steuert die Arbeit der 
ersten Netzkarte, die an ein Netzwerk angeschlossen 
ist. Gleichzeitig steuert der zweite NETBIOS-Treiber, 
der mit der Adapter-Nummer 1 gestartet wurde, die 
Arbeit der zweiten Netzkarte, die an ein anderes Netz-
werk angeschlossen ist.
Der Standardwert ist ADAPTERS=0, d.h., es wird nur 
ein Netzsegment wird untersttzt.

/FORM_FEET=ON
Wenn Sie diesen Parameter benutzen, werden die Auf-
gaben des Netzdruckers durch das Formularvorschub-
zeichen (FORM-FEED) getrennt. Dieser Parameter soll 
mit den Matrix-Druckern benutzt werden. Beim Arbei-
ten mit Laserdrucker werden die Aufgaben automatisch 
getrennt.


Der Befehl LANCACHE.COM
Dieses Programm bietet die Mglichkeit, den Zugriff im Netzwerk mittels 
Cache zu verringern. Das erhht die Leistungsfhigkeit (Benchmark) des 
Netzwerkes.
Das Programm soll auf der Workstation oder auf dem Server gestartet wer-
den, die die logische Verbindung zu einem anderen Server herstellen und auf 
seine Ressourcen zugreifen.

Starten
LANCACHE 


Optionen
/? oder /h
Hilfe 
/cachesize=xxx
Die Cache-Puffergre XXX Byte gleich setzen, XXX 
liegt im Wertebereich von 1024 bis 16384 Bytes. Nach 
der Vorgabe ist die Gre des Cache-Puffers 4096 Byte 
(4 KB) gleich. 

/EMS
Den EMS-Speicherbereich fr die Anordnung des 
Cache-Puffers benutzen. Bei der Angabe dieser Option 
wird die Gre des Cache-Puffers 16 KB gleich sein.


Das Programm LANCACHE.COM beschleunigt merklich die Arbeit im Netz 
mit Datenbanken dank der Benutzung der Technologie READ-AHEAD, 
wobei Dateien in greren Portionen gelesen werden, als es in Datenbanken 
blich ist.  
Ressourcen des Netzwerks LotLAN
Als Server-Ressource wird ein logisches Laufwerk oder ein Verzeichnis des 
Servers bezeichnet, das anderen Rechnern im Netz zur Verfgung steht.

Es existiert auch eine spezielle Ressource SPOOLDIR, mit deren Hilfe die 
gemeinsame Nutzung des Netzdruckers gewhrleistet wird.

Die Ressource in Form eines Laufwerks oder eines Verzeichnisses ist dazu 
ntig, um einer Workstation den Zugriff auf diese Ressource zu ermglichen, 
d.h., solange ein Laufwerk oder ein Verzeichnis als Ressource nicht definiert 
ist, ist es im Netzwerk nicht zugnglich.
Nachdem ein Laufwerk oder ein Verzeichnis als Ressource definiert wird, 
kann man auerdem die Zugriffsrechte fr verschiedene Workstations regeln.

Die Definition einer Ressource besteht aus dem Kurznamen (8 Zeichen) und 
dem realen Namen (TRUENAME) der Ressource. Der reale Name ist der 
logische Pfad zur Ressource auf dem Server. Z.B., die Ressource, die dem 
Laufwerk D: entspricht, hat den Kurznamen DDRIVE und den realen Namen 
D:, und die Ressource, die dem Verzeichnis D:\ACCOUNT entspricht, hat 
den Kurznamen ACCOUNT und den realen Namen D:\ACCOUNT.

Man kann den Zugriff auf das gesamte Laufwerk des Servers verweigern 
(z.B., auf das Laufwerk D:), indem die Ressource DDRIVE aus der Ressour-
cenliste entfernt wird oder das Zugriffsrecht auf die Ressource DDRIVE ge-
ndert wird (das Lesen verweigert).

Das Netzwerk LotLAN bietet die Mglichkeit, den Zugriff auf die gesamte 
Ressource DDRIVE (Laufwerk D:) zu verweigern, gleichzeitig aber den Zu-
griff auf ein oder mehrere Verzeichnisse dieses Laufwerks zu erteilen. Dafr 
mu eine Ressource angelegt werden, die dem fr den Zugriff offenen Ver-
zeichnis entspricht.

Bei der Installation von LotLAN werden Standardressourcen hergestellt, den 
gesamten existenten Server-Laufwerken entsprechend, sowie die Ressource 
fr Druckspooling SPOOLDIR. Seien Sie nach der Installation vorsichtig, 
weil die Standardressourcen unbegrenzte Zugriffsreche haben, also jeder Be-
nutzer darauf zugreifen kann. Wenn Sie vertrauliche Informationen vor Zu-
griff schtzen mchten, schrnken Sie den Zugriff auf einige Ressourcen ein.

Um zustzliche Ressourcen nach der Installation herzustellen, aktivieren Sie 
im Hauptmen den Punkt ,Ressourcen-Management". 

I[              Installierte Server-Ressourcen              ]I
                                                              
   CDRIVE   C:                                                
   DDRIVE   D:                                                
   WORKDIR  D:\WORK                                           
   EDRIVE   E:                                                
   BDRIVE   B:                                                
   SPOOLDIR C:\CP\SPOOL                                       
                                                              
                                                              
  Esc - Beenden, INS - Ressourcen hinzufgen, Del - L"schen   
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 125	Installierte Server-Ressourcen
Um der Ressourcenliste eine neue Ressource hinzuzufgen, drcken Sie [INS] 
([EINFG]) geben den Kurznamen und den realen Namen der Ressource ein.

Um eine Ressource aus der Liste zu entfernen, drcken Sie [DEL] ([ENTF]).

Um die Ressourcen-Einstellungen zu ndern, drcken Sie [ENTER].
Auf dem Bildschirm erscheint die Liste der ,Zugriffsrechte der Namen".

I[                  Zugriffsrechte der Namen                ]I
                                                              
   *                   R W                                    
   LOT                 R W C D RN MD LO MO                    
   HARRY               R W C D RN MD                          
                                                              
    Esc - Beenden, INS - Namen hinzufgen, Del - L"schen      
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
	Abb.: 126	Zugriffsrechte der Namen
Der Name ,*" bedeutet alle Namen im Netzwerk, die das Zugriffsrecht auf 
die aktuelle Ressource haben. Die Buchstaben R W D usw. bedeuten das 
aktuelle Zugriffsrecht des Namens auf die aktuelle Ressource.

R	Benutzer kann Dateien und Ressource lesen
	Wenn das Zugriffsrecht ,R" entzogen ist (,R" ist nicht 
angegeben), so kann der Benutzer weder den Inhalt der 
Dateien lesen, noch sich den Inhalt der Verzeichnisse 
anzeigen lassen.

W	Benutzer kann Dateien verndern

C	Benutzer kann neue Dateien erstellen

D	Benutzer kann Dateien und Verzeichnisse lschen

RN	Benutzer kann Dateien und Verzeichnisse umbenennen

MD	Benutzer kann neue Verzeichnisse anlegen

LO	Benutzer kann Dateien sperren (Lock enable)

MO	Benutzer kann Dateiattribute ndern

Wenn in dieser Liste andere Namen auer ,*" vorhanden sind, bestimmen sie 
die Zugriffsrechte fr die entsprechenden Namen.

Der Schutz vor unbefugtem Zugriff wird folgendermaen realisiert:

	wenn Sie, z.B., von Ihrer Workstation eine Datei in der Ressource 
DDRIVE (d.h. auf dem Laufwerk D: des Servers) zu lschen ver-
suchen, aber keine Berechtigung dafr haben, liefert DOS auf der 
Workstation auf die Ausfhrung der DOS-Funktion (41) ,Datei 
lschen" den Fehlercode 5 (Zugriff verweigert).
Benutzerliste und Paworteingabe
Neben der Ressoursenliste kann auf dem Server auch eine Benutzerliste ange-
legt werden.

Um die Benutzerliste anzulegen oder zu ndern (Namen hinzuzufgen, zu 
lschen), rufen Sie das Hauptmen auf und whlen Sie den Punkt ,Benutzer-
liste".

IIIIIII[                   Benutzerliste                   ]IIIIIIII
                                                                    
      HARRY                ***********                              
                                                                    
                                                                    
 Esc - Beenden,INS - Benutzer anlegen,Del - L"schen,ENTER - ,ndern  
EIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Abb.: 127	Benutzerliste
Um einen neuen Namen in die Benutzerliste einzufgen, drcken Sie [INS], 
geben sie den Benutzernamen und das Pawort ein (zweimal, um Verwechs-
lungen zu vermeiden). Das Pawort dient zum Schutz vor unbefugtem Zu-
griff. Im Prinzip kann man eine Workstation mit einem beliebigen einmali-
gen Benutzernamen laden. Wenn, z.B., die Workstation des Benutzers 
HARRY ans Netzwerk momentan nicht angeschlossen ist, ist der Name 
HARRY momentan signifikant. Man kann sich also von einer anderen 
Workstation unter dem Namen HARRY anmelden und die Zugriffsrechte 
erhalten, die diesem Namen zugeteilt worden sind. Um das Netzwerk vor der 
Benutzung fremder Namen durch eine Workstation zu schtzen, werden 
Pawrter benutzt. Das Pawort wird bei der Anmeldung am Server, d.h. bei 
der Ausfhrung des Befehls NET LOGIN angegeben (dieser Befehl ist im 
Abschnitt ,Das Programm NET.EXE" ab Seite 257 beschrieben).

Es empfiehlt sich, das Pawort von Zeit zu Zeit zu wechseln. Um das Pa-
wort zu wechseln, whlen Sie im Men ,Benutzerliste" den betreffenden 
Namen und drcken Sie [ENTER]. Dann geben Sie das alte und das neue 
Pawort (zweimal) ein.
Serveraktivitten-Kontrolle
Der Punkt ,Serveraktivitten-Kontrolle" im Hauptmen bietet die Mg-
lichkeit, die Anmeldungen der Workstations an Server zu kontrollieren. Auf 
dem Bildschirm werden Informationen darber angezeigt, welche Dateien 
geffnet, gelscht und erstellt werden, welche Verzeichnisse angelegt werden 
und welche Workstation diese Operationen ausfhrt.
Das Arbeiten im Netzwerk LotLAN
Die Reihenfolge der Programm- und Befehlsausfhrung im 
Netzwerk
Sie knnen das Netzwerk auf einer Workstation oder einem Server entweder 
mit Hilfe der Datei STARTNET.BAT oder manuell laden. Die bei der Instal-
lation erstellte Datei STARTNET.BAT enthlt einige Befehle nicht, z.B., die 
Befehle fr Laufwerks- und Druckerzuordnung u.a. Die fr eine konkrete 
Netzkonfiguration erforderlichen Befehle mssen Sie manuell in diese Datei 
einfgen.

Um die Datei STARTNET.BAT korrekt zu modifizieren, mssen Sie die 
Reihenfolge der Programm- und Befehlsausfhrung einhalten. Unten ist die 
Reihenfolge der Programmausfhrung am Server beschrieben.

1.	NETBIOS-Treiber laden.
		Beispiel: NE2000 PORT=300h IRQ=5

2. 	Wenn Sie den zweiten Netzadapter oder den seriellen Anschlu 
benutzen, laden Sie den NETBIOS-Treiber mit der 
Adapternummer 1.
		Beispiel: NE2000 PORT=320h IRQ=3 ADAPTERS=1

3.	Server-Programm SERVER.COM laden.
		Beispiel: SERVER LOT

4.	Laufwerke und Drucker zuordnen.
	Um Ihre Laufwerke und Drucker zu den Ressourcen eines anderen 
Servers zuordnen, gehen Sie folgendermaen vor:

4.1.	Stellen Sie eine logische Verbindung zu dem abgesetzten 
(entfernten) Server mit Hilfe des Befehls NET LOGIN.
		Beispiel: NET LOGIN \\SERVER2

4.2.	Nehmen Sie die Laufwerks- und Druckerzuordnung mit Hilfe des 
Befehls NET USE vor.
		Beispiel: NET USE F: \\SERVER2
			NET USE PRN \\SERVER2

5.	Netzdrucker registrieren. Beim Laden des Servers, wenn sein 
Drucker als Netzdrucker benutzt werden soll, registrieren Sie den 
Drucker mit dem Befehl NET SHARE.
		Beispiel: NET SHARE LPT2 

6.	LANCACHE laden. Wenn der Server auf die Ressourcen eines 
anderen Servers zugreifen soll, wird empfohlen, das Programm 
LANCACHE.COM zu starten.
		Beispiel: LANCACHE /CACHESIZE=4096

	Bei der Arbei im Netz ist es manchmal erforderlich, die Verbindung 
zum anderen Server, die Laufwerks- und Druckerzuordnungen oder 
die gemeinsame Nutzung des Netzdruckers aufzuheben. Dazu fhren 
Sie die folgenden Befehle aus:

7.	Laufwerks- oder Druckerzuordnung aufheben. Benutzen Sie dafr 
den Befehl NET UNUSE.
		Beispiel: NET UNUSE F:
			NET UNUSE PRN

8.	Verbindung zu einem anderen Server aufheben. Dafr mssen Sie 
zuerst alle Zuordnungen zu den Ressourcen dieses Servers aufheben 
und erst dann den Befehl NET LOGOUT ausfhren.
		Beispiel: NET UNUSE F:
			NET UNUSE PRN
			NET LOGOUT \\SERVER2

9.	Gemeinsame Nutzung des Netzdruckers aufheben. Benutzen Sie 
dafr den Befehl NET SHARE CANCEL.
		Beispiel: NET SHARE CANCEL.

 
Von den oben beschriebenen Schritten sind die Schritte 1 und 3 
fr den Server obligatorisch.

Individuelle Konfiguration
Die groe Vielfalt von Parametern fr das Starten der NETBIOS-Treiber, der 
Server- und Redirector-Programme bietet die Mglichkeit, die Konfiguration 
Ihres Netzwerks Ihren Anforderungen entsprechend optimal anzupassen. 
Dafr mssen Sie einige Parameter in die Datei STARTNET.BAT einfgen 
oder sie ndern.

Manchmal kann die individuelle Anpassung der Konfiguration erforderlich 
sein, um die Ausfhrung einiger Anwendungsprogramme zu ermglichen.

Hier sind hufig auftretende, besondere Situationen beschrieben.

1. Das Arbeiten im Netz mit einer groen Anzahl von Workstations.
Diese Situation kann die Performance im Netz beeinflussen, wenn zu viele 
Workstations oder Server eine logische Verbindung zu demselben Server 
herzustellen versuchen. Nach einer bestimmten Anzahl der Sitzungen werden 
die Serverressourcen ausgeschpft und eine neue Verbindung mit Hilfe des 
Befehls NET LOGIN wird unmglich. In diesem Fall mssen Sie die Parame-
ter NAMES, SESSIONS, NCB des NETBIOS-Treibers und den Server-
Parameter NAMES ndern. Der Parameter NAMES des NETBIOS-Treibers 
legt die Anzahl der Namen in der Namenstabelle von NETBIOS fest. Erh-
hen Sie den Parameter NAMES bis zum minimal erforderlichen Wert. Das-
selbe betrifft auch die Parameter NCB und SESSIONS, weil jede Verbindung 
Sitzungen und NCB benutzt. Lesen Sie bitte im Abschnitt ,LotLAN-
Befehle", wie Sie den ntigen Wert dieser Parameter whlen knnen. Der 
Parameter NAMES des Servers soll auch korrigiert werden. Dieser Parameter 
legt die Anzahl der Netzstationen fest, zu denen eine logische Verbindung 
gleichzeitig hergestellt werden kann. (Siehe ,Der Befehl SERVER" ab Seite 
268)

2. Das Arbeiten im Netz mit einer groen Anzahl von Servern.
In dieser Situation entstehen dann Probleme, wenn eine Workstation mit 
Hilfe des Befehls NET LOGIN logische Verbindungen zu einer groen An-
zahl von Servern herzustellen versucht. In diesem Fall mssen die folgenden 
Parameter erhht werden:

  die NETBIOS-Parameter NCB und SESSIONS
  der Redirector-Parameter NAMES.

ber die Wahl der erforderlichen Werte der Parameter lesen Sie bitte in der 
Beschreibung der betreffenden Befehle, Abschnitt ,LotLAN-Befehle"

3. Die Anwendung von Software, die mit NETBIOS arbeitet.
Wenn Sie Programme laufen lassen, die neben dem Server und Redirector 
Namen, Sitzungen und NCB von NETBIOS benutzen, kann deren Anzahl fr 
eine normale Arbeit im Netz nicht ausreichen. In diesem Fall mssen Sie die 
Parameter des NETBIOS-Treibers NAMES, SESSIONS, NCB entsprechend 
der Beschreibung der benutzten Software erhhen.

4. Anwendung von Datenbanken, Tabellenkalkulationen
Bei der Arbeit mit Datenbanken, Tabellenkalkulationen soll eine groe An-
zahl von Dateien gleichzeitig geffnet werden. Erhhen Sie den Parameter 
FILES des Servers.

Viele Datenbankverwaltungssysteme lesen oder schreiben Dateien in kleinen 
,Portionen", die die Netzperformance beeintrchtigt. Benutzen Sie das Pro-
gramm LANCACHE.

5. Benutzung von zwei Netzadaptern oder zwei seriellen Anschlssen am 
Server.
Manchmal soll das Netz so organisiert werden, da die Benutzer verschiede-
ner Netztypen auf einen Server zugreifen knnen. Wenn, z.B., ein Netzwerk 
auf der Grundlage von Adaptern ETHERNET NE1000, NE2000 organisiert 
ist, und im zweiten Netzwerk Computer ber serielle Anschlsse verbunden 
sind.

Bei dieser Konfiguration soll der Server zwei NETBIOS-Treiber und speziel-
le Server-Parameter benutzen, damit Workstations von verschiedenen Netz-
typen auf diesen Server zugreifen knnen. Die Konfiguration der Workstati-
ons wird dabei nicht gendert, die Konfiguration des Servers soll gendert 
werden.

Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr den Server:

NE2000 PORT=300h IRQ=5
RS232 PORT=COM2 IRQ=3 ADAPTERS=1
SERVER SERVER /ADAPTERS=1

In dieser Konfiguration wird zuerst der NETBIOS-Treiber mit der Adapter-
Nummer 0 (ADAPTERS=0 ist Standardwert) fr den Adapter ETHERNET 
geladen, dann der NETBIOS-Treiber mit der Adapter-Nummer 1 fr serielle 
Anschlsse, und danach das Server-Programm mit dem Parameter 
ADAPTERS=1, der darauf hinweist, da NETBIOS-Treiber mit Adapter-
nummern 0 und 1 untersttzt werden.

Ein Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr den Server bei der Netzkonfigu-
ration aus drei Computern, die ber serielle Anschlsse verbunden sind (2 
Workstations und ein Server):

RS232 PORT=COM1 IRQ=4
RS232 PORT=COM2 IRQ=3 ADAPTERS=1
SERVER SERVER /ADAPTERS=1
Auswahl der optimalen Konfiguration
Bei der Optimierung der Netzkonfiguration knnen Sie besonderen Wert auf 
die hchste Performance und minimalen Speicherbedarf legen.

Zur Performanceverbesserung im Netz sind folgende Manahmen notwendig:

  Die Gre des E/A-Puffers am Server soll mglichst gro sein:
 Die Gre wird durch den Parameter IOBUFFER des Server-
Programms festgelegt Nach der Vorgabe-Einstellung ist seine 
Gre maximal (32768 Byte).
 
  Benutzen Sie am Server Programme fr Disk-Caching (z.B.: 
SMARTDRV).
 
  Benutzen Sie das Programm LANCACHE auf den Workstations 
bei der Arbeit mit Datenbanken.

Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr Workstation:

NE2000 PORT=300h IRQ=5
REDIR WORK
LANCACHE


Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr Server:

NE2000 PORT=300h IRQ=5
SERVER WORK/IOBUFFER=32768 


Fr Minimierung des Speicherbedarfs sind folgende Schritte notwendig:

  Laden Sie die Netzprogramme in UMB mit Hilfe des DOS Be-
fehls LOADHI (LH, LOADHIGH).
 Der hohe Speicherbereich kann mit Hilfe des Programms 
EMM386 oder QUEMM der Firma QUARTERDECK auf den 
Computern mit den Prozessoren ab 386 benutzt werden.
 
  Benutzen Sie am Server die minimale Puffergre (512 Byte).
 
  Benutzen Sie XMS- oder EMS-Speicher, wenn er vorhanden ist. 
Dafr geben Sie die Parameter /XMS oder /EMS beim Server-
Programm an, und beim Programm LANCACHE den Parameter 
/EMS.

Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr Workstation:

loadhi NE2000 PORT=300h IRQ=5
loadhi REDIR WORK
loadhi LANCACHE /EMS


Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr Server:

loadhi NE2000 PORT=300h IRQ=5
loadhi SERVER WORK /IOBUFFER=512 /XMS

  
Aus diesen Beispielen ist ersichtlich, da eine hohe Geschwindigkeit und viel 
freier Arbeitsspeicher erzielen werden kann. Der einzige Parameter, der fr 
eine konkrete Situation angepat werden soll, ist IOBUFFER im Server-
Programm. Die brigen Parameter optimieren die Konfiguration in jedem 
Fall.


Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr Workstation:

loadhi NE2000 PORT=300h IRQ=5
loadhi REDIR WORK
loadhi LANCACHE /EMS


Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr Server:

loadhi NE2000 PORT=300h IRQ=5
loadhi SERVER WORK /IOBUFFER=16384 /XMS
Das Arbeiten mit WINDOWS
Bei der Arbeit mit LotLAN und MS WINDOWS sollten Sie die folgenden 
Aspekte bercksichtigen:

1. Fr eine sichere Arbeit eines Servers und einer Workstation soll das Pro-
gramm WINDOWS erst dann benutzt werden, wenn die ntigen Treiber 
fr WINDOWS installiert und die Parameter in der Datei SYSTEM.INI 
eingestellt sind (siehe Abschnitt ,LotLAN-Installation fr MS-
WINDOWS, ).
 
2. Bei der Arbeit eines Servers auf einem 286er-Computer wird nicht emp-
fohlen, WINDOWS zu starten, weil WINDOWS auf diesen Prozessoren 
nur im Real- oder Standard-Modus luft.
 
3. Bei der Arbeit eines Servers auf Computern ab 386 sollte WINDOWS nur 
im erweiterten (Enhanced) Modus gestartet werden.
Entfernte (abgesetzte) Auftragsausfhrung
Das Netzwerk LotLAN ermglicht eine entfernte Auftragsausfhrung im 
Stapelbetrieb. Dafr ist folgendermaen vorzugehen:

1) Starten Sie das Programm des Servers oder der Workstation.
 
2) Starten Sie das DOS-Utility SHARE.EXE und dann das Programm 
SLAVE.EXE auf dem Rechner, auf dem die Auftrge ausgefhrt werden 
sollen.
 
3) Um den Befehl oder die Datei fr die entfernte Ausfhrung anzugeben, 
starten Sie das Programm NETRUN.EXE.
Das Arbeiten mit dem Programm SLAVE.EXE
Starten
SLAVE.EXE [LOGDIR=path] LOGDIR
Das Verzeichnis, in dem ein Logbuch der Auftragsaus-
fhrung gefhrt wird. In dieses Verzeichnis werden 
Informationen ber die Auftrge, die Ausfhrungsdauer 
usw. geschrieben. Nach der Vorgabe-Einstellung ist es 
das Verzeichnis, in dem SLAVE.EXE abgelegt ist. 
SLAVE Network Utility Ver 2.00 Copyright (C) 
PTS,1992 - 94
Name wird hinzugefgt 
Logdatei: C:\CP\SLAVE.LOG Mon Jan 24 15:55:39 
1994 SLAVE - SLAVE begins to serve.                       

Mon Jan 24 15:55:39 1994 SLAVE - Warte auf Anfra-
ge. 'ESC' drcken, um SLAVE zu verlassen.

Mo Jan  24 15:57:41 1994 SLAVE - 1 Auftrag in der 
Warteschlange

Mo Jan 24 15:57:41 1994 SLAVE - JOB0001

Mo Jan 24 15:57:41 1994 SLAVE - /? 
>C:\CP\JOB0001.OUT

Befehl oder Dateiname nicht gefunden

Mo Jan 24 15:57:42 1994 SLAVE - Auftrag 0001 be-
endet. 
Ausfhrungszeit -  0 Sekunden.

Um das Programm SLAVE zu beenden. drcken Sie 
[ESC].


Das Arbeiten mit dem Programm NETRUN.EXE
Starten
NETRUN [-WAIT] <Befehlszeile>
oder
NETRUN <Befehl fr SLAVE>

Parameter
Befehlszeile
ist eine Befehlszeile, die vom Programm SLAVE.EXE 
entfernt ausgefhrt wird.
WAIT
auf die Befehlsbeendigung warten.
Dieser nicht obligatorische Parameter legt fest, da das 
Programm NETRUN.EXE auf den Abschlu der Be-
fehlsausfhrung wartet und dann das Resultat dieser 
Ausfhrung auf dem Bildschirm anzeigt wird.
	Zum Beispiel, beim Starten NETRUN -WAIT DIR 
	wird auf dem Bildschirm das Resultat des Befehls 
DIR angezeigt. Wenn der Parameter -WAIT nicht 
abgegeben ist, zeigt NETRUN die folgende Mel-
dung an:
			Auftrag #003 in Warteschlange.

Entfernte Steuerung des Programms SLAVE.EXE
Bei der entfernten Steuerung des Programms SLAVE.EXE wird im Pro-
gramm NETRUN.EXE ein Befehl fr SLAVE.EXE als Parameter angegeben. 
Dabei sind die folgenden Befehle mglich:

  STATUS		Status der Warteschlange
  CANCEL #xxx	Den Auftrag xxx aufheben
  EXIT		SLAVE entfernt beenden


Starten Sie das Programm NETRU.EXE folgendermaen:

NETRUN.EXE STATUS
den Warteschlangen-Status des Pro-
gramms SLAVE.EXE anzeigen


NETRUN.EXE CANCEL #xxx
den Auftrag xxx aufheben, der in der 
Warteschlange steht.


NETRUN.EXE EXIT
SLAVE auf dem entfernten Rechner 
beenden.




FEHLERMELDUNGEN
Fehlermeldungen der Programme SERVER.COM und 
REDIR.COM
	,Vor dem Starten dieses Programms mu SHARE geladen sein."

Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn man das Programm 
SERVER.COM zu starten versucht, ohne SHARE.EXE geladen zu haben. 
Bei der Arbeit unter PTS-DOS tritt dieser Fehler nicht auf (SHARE ist im 
Systemkern eingebaut).
Empfehlung: Starten Sie das Programm SHARE.COM.


	,Dieser Name wird im Netzwerk bereits benutzt."

Dieser Fehler tritt auf, wenn ein Server oder eine Workstation mit demselben 
Namen im Netzwerk schon geladen ist.
Empfehlung: Geben Sie beim Starten von SERVER.COM oder REDIR.COM 
einen anderen Namen an.


	,Fehler beim Zuordnen von EMS."

Dieser Fehler tritt auf, wenn Sie die Option /EMS in der Befehlszeile ange-
geben haben, aber kein freier EMS-Speicher zur Verfgung steht.
Empfehlung: Geben Sie diese Option nicht an oder befreien Sie 16 KB im 
EMS.


	,EMS-Treiber nicht installiert."

Dieser Fehler entsteht bei der Benutzung der Option /EMS, wenn kein EMS-
Treiber installiert ist.
Empfehlung: Installieren Sie den entsprechenden EMS-Treiber oder benutzen 
Sie die Option /EMS nicht.


	,Fehler beim Zuordnen von XMS."

Dieser Fehler entsteht, wenn Sie die Option /XMS in der Befehlszeile ange-
geben haben, aber nicht gengend XMS-Speicher zur Verfgung steht.
Empfehlung: Benutzen Sie diese Option nicht oder befreien Sie 8 KB im 
XMS-Speicher.


	,XMS-Treiber nicht installiert."

Sie benutzen die Option /XMS, wenn der XMS-Treiber nicht installiert ist.
Empfehlung: Installieren Sie den entsprechenden XMS-Treiber oder benut-
zen Sie die Option /XMS nicht.


	,Fehler: Systemdaten in HMA angeordnet."

Dieser Fehler entsteht bei der Arbeit unter PTS-DOS, wenn die DOS-Daten 
in HMA angeordnet sind. In diesem Fall funktioniert das Server-Programm 
nicht immer korrekt.
Empfehlung: Benutzen Sie den Befehl WINDOWS=ON in der Konfigurati-
onsdatei von PTS-DOS.


	,Zu wenig Speicher."
Empfehlung: Starten Sie mglichst keine residenten Programme, die viel 
Platz im Arbeitsspeicher erfordern.


	,Maschinenname nicht angegeben."

Sie haben beim Starten von SERVER.COM oder REDIR.COM keinen einzi-
gen Parameter angegeben.
Empfehlung: Lesen Sie bitte im Abschnitt ,Der Befehl SERVER" oder ,Der 
Befehl REDIR"nach.


	,Fehler: NETBIOS-Treiber nicht installiert."

Dieser Fehler entsteht, wenn Sie das Programm SERVER.COM oder 
REDIR.COM zu starten versuchen, ohne vorher den NETBIOS-Treiber gela-
den zu haben, oder wenn Sie einen inkompatiblen NETBIOS-Treiber geladen 
haben.
Empfehlung: Starten Sie den NETBIOS-Treiber.
Fehlermeldungen des Programms NET.EXE
	,Fehler: LotLAN Server oder Redirector nicht installiert."

Dieser Fehler entsteht beim Starten von NET.EXE, wenn Sie vorher 
SERVER.COM oder REDIR.COM nicht geladen haben.
Empfehlung: Starten Sie SERVER.COM oder REDIR.COM.


	,Ungltiger Druckername"

Sie haben im Befehl NET SHARE einen ungltigen Druckernamen (nicht 
LPT) angegeben.


	,Falsche Druckernummer"

Sie haben im Befehl NET SHARE eine ungltige Druckernummer (gltige 
Werte: LPT1 - LPT3).


	,Der LASTDRIVE Wert in CONFIG.SYS soll erhht werden."

Sie haben fr Zuordnung einen Laufwerksbuchstaben angegeben, der hher 
als der Wert fr LASTDRIVE ist.
Empfehlung: Erhhen Sie den Wert von LASTDRIVE in CONFIG.SYS oder 
benutzen Sie ein anderes lokales Laufwerk.


	,Zuordnung fr SUBST oder Netzlaufwerk nicht mglich."

Dieser Fehler entsteht, wenn Sie versuchen, ein Laufwerk zuzuordnen, das 
vom Programm SUBST verwendet wurde oder bereits ein Netzlaufwerk ist.
Empfehlung: Verwenden Sie ein anderes lokales Laufwerk.




Anhang
PTS-DOS-Befehle im berblick
Das Betriebssystem PTS-DOS hat zwei Befehlstypen:
  speicherresidente oder interne Befehle,
  transiente oder externe Befehle.
Interne Befehle sind ein Teil des Betriebssystems und werden mit dem Be-
triebssystem zusammen geladen. Externe Befehle sind Programm-Dateien, 
die auf dem Systemlaufwerk gespeichert sind.
Wenn Sie einen Befehl des Betriebssystems aufrufen, brauchen Sie seinen 
Typ nicht zu definieren.
Argumente interner DOS-Befehle
In diesem Abschnitt werden die Begriffe LIST, FILELIST und DIRLIST 
erlutert, die in mehreren internen Befehlen als Argument verwendet werden.
LIST
Den semantischen Begriff LIST kann man folgendermaen beschreiben:

LIST ::= [Steuerparameter]{
Zeichenfolge       |
(LIST[,|+|]...)    |
@Argumentendatei }

 
Das Zeichen '+' in der 'Quelle' des Befehls COPY bedeutet die 
Verbindung einiger Quelldateien beim Kopieren in eine 
Zieldatei.


Was beinhaltet also der Begriff LIST?

Steuerparameter

Die Steuerparameter (Schalter) geben die Besonderheiten der Bearbeitung der 
Listenelemente an. Diese Parameter beeinflussen die Reihenfolge der Bear-
beitung der Listenelemente nicht.
Die Steuerparameter fr eine Liste werden vor den Listenelementen angege-
ben.
Ein Listenelement, vor dem ein Steuerparameter steht, wird von diesem Pa-
rameter beeinflut. Alle nachfolgenden Listenelemente stehen auch unter 
dem Einflu dieses Parameters.

Zeichenfolge

Die einfachste und anschaulichste Form einer Liste ist eine einfache Zeichen-
folge. Eine ,Zeichenfolge" darf keine Trennzeichen (wie Leerstellen, Tabula-
torzeichen, Kommas, Semikolons, Pluszeichen) und keine Abgrenzungszei-
chen (Klammern, einfache und doppelte Anfhrungszeichen) enthalten und 
als erstes Element das Zeichen "@" haben.

Beispiele:

gltige Zeichenfolgen
:
- ABC
- abcdef
- 12AB


ungltige Zeichenfolgen
:
- AB C,C
- AB(C)
- A"BC"



(LIST[,|+|]...)
Diese Zeile zeigt, da die Liste (LIST) eine kompliziertere Struktur als eine 
einfache 'Zeichenfolge' haben kann.

Die rekursive Angabe des Parameters LIST (der Parameter LIST selbst ist in 
der Beschreibung des Parameters LIST vorhanden) setzt voraus, da jeder der 
LIST-Argumente selbst eine komplizierte Struktur haben und Klammern, 
Zeichenfolgen und Argumentendateien in sich einschlieen kann. Deswegen 
mu man bei der Angabe der Befehlsargumente in Form einer Liste darauf 
achten, da alle Klammern in der Liste LIST paarweise angegeben werden.

 
Wird diese Bedingung bei den Befehlen, die mit Dateien und  
oder Verzeichnissen arbeiten, nicht beachtet, kann dies zu 
einem unvoraussehbaren Datenverlust fhren.


Beispiele fr komplizierte Argumente:

(AAA,BBB,CCC)
-
eine Liste, die nur Zeichenfolgen als 
Argumente enthlt

((a:\1,a:\2),b:\)
-
diese Liste enthlt eine Unterliste 
(a:\1,a:\2) als erstes Element und eine 
Zeichenfolge b:\ als zweites Element

((/s c:,d:),(mail.txt,reply.txt))
-
diese Liste enthlt zwei Unterlisten als 
Elemente


Die Steuerparameter, die vor Befehlsargumenten auf einer beliebigen Stufe 
eingeschachtelt sind, beeinflussen alle nachfolgenden Elemente (Zeichen-
folgen und Argumentendateien), unabhngig von der Stufe deren Einschach-
telung. Die Steuerparameter ben also eine globale Wirkung auf alle nachfol-
genden Elemente der Liste und der Unterlisten aus.

Die Liste der ersten Stufe ist die Gesamtheit der Elemente, die in den u-
eren Klammern stehen. In einigen Befehlen (COPY, REN u.a.) hat die 
Liste der ersten Stufe eine groe Bedeutung.

Die folgenden Elemente in den folgenden zwei Beispielen gehren zu den 
Listenelementen der ersten Stufe:

  (a:\1,a:\2) und b:\

  (/s c:,d:) und (mail.txt, reply.txt).

Diese Beispiele zeigen, da sowohl Listen als auch Zeichenfolgen als Li-
stenelemente der ersten Stufe auftreten knnen.

Die Verwendung einer Liste der ersten Stufe ist am Befehl COPY besonders 
klar zu sehen. Betrachten wir, wie der folgende Befehl ausgefhrt wird:

COPY ((*.c, *.h),(*.asm,*.inc)) (a:\,b:\)

Dieser Befehls bewirkt, da alle Quelldateien, die im ersten Element der Liste 
der ersten Stufe [(*.c,*.h), d.h. alle Dateien mit den Erweiterungen .C und 
.H] angegeben sind, in das entsprechende Listenelement der ersten Stufe des 
,Ziels" kopiert werden, und zwar hier ins Stammverzeichnis des Laufwerks 
A:. Alle Dateien mit den Erweiterungen .ASM und .INC werden ins Stamm-
verzeichnis des Laufwerks B: kopiert.

Die Verwendung der Elemente in der Liste der ersten Stufe ist auch in der 
Zielliste mglich. Der folgende Befehl kopiert Dateien mit der Erweiterung 
.ASM auf das Laufwerk A und auf das Laufwerk B:

COPY *.ASM ((A:,B:))

Der folgende Befehl kopiert dagegen die Dateien *.ASM nur auf das Lauf-
werk A, weil in diesem als Element der Liste der ersten Stufe A: auftritt. (Die 
Beschreibung des Befehls COPY sehen Sie unten in diesem Kapitel).

@Argumentendatei

Der Parameter "Argumentendatei" nach einem speziellen Zeichen "@" gibt 
den Namen einer Textdatei, welcher Argumente fr die Befehle des Be-
fehlsprozessors entnommen werden. Die Verwendung einer "Argumenten-
datei" ist der Verwendung der Klammern fr die Argumentenliste quivalent.

Wir knnen also in der folgenden Befehlszeile:

COPY ((*.c, *.h),(*.asm,*.inc)) (a:\,b:\)

das ,Ziel"-Argument durch die Argumentendatei ersetzen, dann wird der 
Befehl folgendermaen aussehen:

COPY ((*.c, *.h),(*.asm,*.inc)) @responce.txt

wobei den Inhalt der Textdatei RESPONCE.TXT die folgenden Zeilen bil-
den:

a:\

b:\
LIST und FILELIST/DIRLIST
Der Unterschied zwischen dem Begriff LIST und den Begriffen FILELIST 
und DIRLIST besteht in der Deutung der "Zeichenliste". In FILELIST und 
DIRLIST knnen nur die in DOS gltigen Datei-(FILELIST) und Verzeich-
nisnamen (DIRLIST) eine ,Zeichenfolge" bilden.

Beispiel:

FILELIST: (FILE1, FILE2)

DIRLIST:  (c:\,c:)

In FILELIST und DIRLIST ist es mglich, eine Gruppe von Dateien oder 
Verzeichnissen in einer "Zeichenfolge" mit Hilfe der Globalzeichen (Joker) 
"?" und "*" anzugeben. Die Globalzeichen knnen aber nur im letzten Ele-
ment eines zusammengesetzten Datei-/Verzeichnisnamens nach dem letzten 
Backslash (\) verwendet werden.

Ein Sternchen "*" im Namen (in der Erweiterung) einer Datei (eines Ver-
zeichnisses) bedeutet eine beliebige Anzahl der von DOS erlaubten Zeichen. 
Alle Zeichen im Namen (in der Erweiterung), die nach "*" stehen, werden 
ignoriert.
Ein Fragezeichen "?" im Namen oder in der Erweiterung einer Datei (eines 
Verzeichnisses) bedeutet, da ein beliebiges gltiges Zeichen in dieser Positi-
on stehen kann. Die nach einem Fragezeichen stehende Zeichen behalten ihre 
Bedeutung.

Beispiele:

*.* oder ????????.???
-
bezeichnen alle Dateinamen im aktuellen 
Verzeichnis des aktiven Laufwerks

*.asm oder ????????.asm
-
bezeichnen alle Dateien mit der Erweiterung 
.ASM

FILE?.TXT
-
bezeichnet alle Dateien mit der Erweiterung 
.TXT, deren Namen aus fnf Zeichen beste-
hen, wobei die ersten vier FILE sind.


Wenn in FILELIST der Name eines existenten Verzeichnisses (ohne Global-
zeichen) angegeben ist, so wird an das Ende dieses Namens automatisch 
"\*.*" angefgt, d.h. es werden alle Dateien im angegebenen Verzeichnis 
angegeben.

Steuerparameter fr FILELIST und DIRLIST :

/S
-
Dateien nach Maske in allen Unterverzeichnissen des 
angegebenen Verzeichnisses suchen.

/O[:Ordnung]
-
gibt Sortierkriterium an,

`Ordnung'
-
eine Kombination der Steuerzeichen der Sortierungs-
weise:



" G - nach Attributen sortieren



" N - nach Dateinamen sortieren



" E - nach Erweiterung sortieren



" S - nach Gre sortieren



" D - nach Datum sortieren



Ein Minus vor dem Steuerzeichen bedeutet die Umkeh-
rung der Sortierreihenfolge (von aufsteigend auf abstei-
gend).



Wenn der Parameter 'Ordnung' fehlt, wird das Sortieren 
folgendermaen ausgefhrt:



" zuerst nach Attributen, dann



" nach Namen und Erweiterungen.





/A[:Attr]
-
gibt Dateiattribute fr die Suche an, wobei `Attr' eine 
Kombination der folgenden Steuerzeichen bei Dateisu-
che ist:



" R - Dateien mit dem Attribut "Nur-Lesen"



" S - Dateien mit dem Attribut "System"



" H - Dateien mit dem Attribut "Versteckt"



" A - Dateien mit dem Attribut "Archiv"



Ein Minus vor dem Steuerzeichen bedeutet die Suche 
nach Dateien ohne das angegebene Attribut.

Der Befehl APPEND
Verwendungszweck:
Gibt zustzliche Verzeichnisse fr die Suche nach 
Datendateien an. 


Syntax:
Beim ersten Starten:
APPEND [/X[:ON | :OFF]] [/PATH:ON | 
	/PATH:OFF] [/E]

Fr die Angabe der Verzeichnisse, die durchsucht 
werden sollen:
APPEND [Laufwerk:][Pfad][;[Laufwerk:][Pfad] . 
Fr das Lschen der angefgten Pfade:
APPEND ;


Typ:
Externer Befehl



Parameter:
	/X oder /X:ON


Dehnt die Wirkung des Befehls auf Systemaufrufe 
"Ausfhren" (Int 21h, Funktion 4Bh), "Datei su-
chen" (Int 21h, Funktion 4Eh) aus.


	/X:OFF
Hebt die Wirkung des Parameters /X:ON (s. die 
vorherige Option) auf.


	/E
PTS-DOS benutzt angefgte Suchpfade, die in der 
Umgebungsvariablen von APPEND angegeben sind.


	/PATH:ON
Wenn die gewnschten Dateien mit dem Laufwerk 
und/oder mit dem Pfad angegeben sind, dort aber 
nicht vorhanden sind, soll PTS-DOS danach in den 
Verzeichnissen suchen, die im Befehl APPEND 
angegeben sind.


	/PATH:OFF
Wenn die gewnschten Dateien mit dem Laufwerk 
und/oder dem Pfad angegeben sind, soll PTS-DOS 
in den angefgten Verzeichnissen danach nicht 
suchen.



Bemerkung:
Der Befehl APPEND bietet die Mglichkeit, einen 
Suchpfad fr Dateien und ausfhrbare Module fest-
zulegen. Wenn PTS-DOS die ntige Datei im ak-
tuellen Verzeichnis nicht findet, sucht es in Ver-
zeichnissen, die im Argument des Befehls APPEND 
oder in der Umgebungsvariablen des aktuellen Pro-
zesses angegeben sind.
Wenn der Befehl APPEND ohne Parameter /X oder 
mit dem Parameter /X:OFF aufgerufen wurde, wird 
er nur bei Systemaufrufen "Datei ffnen" (Int 21h, 
Funktionen 3Dh, 6Ch) wirken.



 
Sie knnen mehr als ein angefgtes Verzeichnis definieren, dabei 
mssen diese durch ein Semikolon (;) getrennt sein.
Wenn Sie den Befehl APPEND mit dem Argument zum zweiten 
Mal starten, wird die alte Verzeichnisliste durch eine neue ersetzt.
Wenn der Befehl APPEND mit dem Parameter /E gestartet wur-
de, knnen Sie die Verzeichnisliste ndern, indem Sie die Umge-
bungsvariable von APPEND neu definieren.
Sie knnen den Befehl APPEND im Netzwerk fr den Zugriff auf 
Netzwerkdateien benutzen.


 
Wenn Sie den Befehl ASSIGN verwenden, mssen Sie 
APPEND vor ASSIGN starten.


Beispiel:

APPEND C:\PTSDOS;A:\EXE
Ermglicht den Zugriff auf Dateien im Verzeichnis 
PTSDOS auf dem Laufwerk C: und im Verzeichnis 
EXE auf dem Laufwerk A:.

Der Befehl ASSIGN
Verwendungszweck:
Lt das System bei Eingabe-/Ausgabe-Operationen 
ein Laufwerk benutzen, das sich von dem offenbar 
angegebenen unterscheidet, wobei das angegebene 
Laufwerk durch ein anderes substituiert wird. 


Syntax:
[d:] [Pfad]ASSIGN [x[:]=y[:][...]]
oder
[d:] [Pfad]ASSIGN /S[TATUS]


Typ:
Externer Befehl



Parameter:
	[d:] [Pfad\]

Laufwerk und Verzeichnis, wo die Datei 
ASSIGN.COM abgelegt ist.


	x
Quellaufwerk

	y
das Laufwerk, welches bei Zugriffen auf das Lauf-
werk x statt dessen benutzt wird

	/S
zeigt die aktuellen Neuzuordnungen an.


Bemerkung:
Der Befehl ASSIGN erleichtert die Arbeit mit Pro-
grammen, die bei der Eingabe-/Ausgabe-
Operationen nur die Laufwerke A und B benutzen. 
Die Neuzuordnung der Laufwerke durch den Befehl
ASSIGN a=c b=c
bietet die Mglichkeit, eine Festplatte fr Anwen-
dungsprogramme zu benutzen, die sonst nur mit den 
Laufwerken A und B arbeiten.



Beispiele:
C> ASSIGN a=c
Dieser Befehl leitet alle Zugriffe auf das Laufwerk 
A: zum Laufwerk C: um. Wenn Sie nach der Aus-
fhrung dieses Befehls DIR A: anzeigen lassen, 
wird auf den Bildschirm die Information ber das 
Laufwerk C: ausgegeben.

C> ASSIGN
Dieser Befehl hebt alle vorher vorgenommenen 
Neuzuordnungen von Laufwerken auf.



 
Der Befehl ASSIGN erfordert keinen Doppelpunkt nach den 
Laufwerkskennbuchstaben.
Die Eingabe des Befehls ASSIGN ohne Parameter hebt alle vor-
her vorgenommenen Neuzuordnungen der Laufwerke auf.



 
Der Befehl ASSIGN darf mit den Befehlen BACKUP, RESTORE, 
LABEL, JOIN, SUBST und PRINT nicht verwendet werden.
Die Befehle FORMAT, DISKCOPY und DISKCOMP ignorieren 
alle vom Befehl ASSIGN vorgenommenen Neuzuordnungen.


Der Befehl ATTR[IBUTE] (Attribute)
Verwendungszweck:
Bietet die Mglichkeit, Dateiattribute zu setzen oder 
abzufragen.


Syntax:
ATTR [+S|-S] [+H|-H] [+R|-R] [+A|-A] 
	[/P[ROMPT]] [/M[ORE]] FILELIST


Typ:
Interner Befehl


Parameter:
	+S
	-S
	+H
	-H
	+R
	-R
	+A
	-A
	/P[ROMPT]

	/M[ORE]


	/S



setzt einer Datei das Attribut "System" (system)
entfernt das Attribut "System"
setzt einer Datei das Attribut "Versteckt"
entfernt das Attribut "Versteckt" (hidden)
setzt einer Datei das Attribut "Nur-Lesen"
entfernt das Attribut "Nur-Lesen" (read only)
setzt das Archivbit der angegebenen Datei
entfernt das Archivbit der angegebenen Datei
bittet um Besttigung der nderung der Dateiattri-
bute
Seitenausgabe der Informationen auf den Bild-
schirm im Anzeigemodus und des Setzens der Da-
teiattribute
Dateien nach Maske in allen Unterverzeichnissen 
des angegebenen Verzeichnisses suchen.

	/O[:Ordnung]
gibt Sortierkriterium an:


" G - nach Attributen sortieren


" N - nach Dateinamen sortieren


" E - nach Erweiterung sortieren


" S - nach Gre sortieren


" D - nach Datum sortieren


Ein Minus vor dem Steuerzeichen bedeutet die Um-
kehrung der Sortierreihenfolge (von aufsteigend auf 
absteigend).


Wenn der Parameter 'Ordnung' fehlt, wird das Sor-
tieren folgendermaen ausgefhrt:


" zuerst nach Attributen, dann


" nach Namen und Erweiterungen.


	/A[:Attr]
gibt Dateiattribute fr die Suche an, wobei `Attr' 
eine Kombination der folgenden Steuerzeichen bei 
Dateisuche ist:


" R - Attribut "Nur-Lesen"


" S - Attribut "System"


" H - "Versteckt"


" A - Attribut "Archiv"


Ein Minus vor dem Steuerzeichen bedeutet die Su-
che nach Dateien ohne angegebenes Attribut.

FILELIST ::= 
	[Parameter]
	{ [d:][Pfad]
	Dateiname
	[.Typ] 
	(FILELIST
	[,|+| ]...) 
	@Argumenten
	dateiname }

legt Dateien fest, die Attribute erhalten sollen
(vgl. Abschnitt Argumente interner DOS-Befehle, 
Seite 291 ff)


Beispiel:
A:\>attr +r -a file1.txt
setzt der Datei FILE1.TXT das Attribut "Nur-
Lesen" und entfernt das Archivbit. Dabei wird auf 
dem Bildschirm die folgende Meldung angezeigt:

FILE1.TXT folgende Attribute sind gesetzt: -R---
(Der Datei FILE1.TXT ist das Attribut "Nur-Lesen" 
gesetzt)



A:\>attr file1.txt
Die Dateiattribute werden abgerufen. Auf dem Bild-
schirm erscheint die Meldung:

-R--- FILE1.TXT



A:\>attr -r file1.txt
Das Attribut "Nur-Lesen" wird entfernt.


 
Der Schalter /A im Befehl ATTR wird automatisch ohne Parame-
ter benutzt (d.h. die Benutzereingabe dieses Schalters wird igno-
riert. 


 
Die nderung des Archivbits beeinflut die Ausfhrung des Be-
fehls BACKUP/M. Wenn das Archivbit gesetzt ist, wird die Datei 
kopiert, wenn das Archivbit entfernt (gleich Null) ist, wird die 
Datei nicht kopiert.



Der Befehl BEEP
Verwendungszweck:
Ldt ein TSR, das ein von DOS bei [Ctrl-Break] 
generiertes einfaches Tonsignal gegen ein kompli-
zierteres Signal ersetzt.



Syntax:
BEEP [/M:mm][/T]



Typ:
Externer Befehl



Parameter:
	/M




	/T

Der Parameter gibt die Nummer des generierten 
Signals an. mm kann die Bedeutungen von 1 bis 3 
annehmen. Wenn Sie als Argument /M:0 angeben, 
schalten Sie das Tonsignal berhaupt aus.

Um das Tonsignal zu prfen, geben Sie mit dem 
Parameter /M den Parameter /T an. Dabei werden 
Sie das Signal hren.

Der Befehl BREAK
Verwendungszweck:
Erlaubt/verbietet dem Betriebssystem, die Ausfh-
rung der DOS-Funktionen bei [CTRL-BREAK] 
([STRG-PAUSE]) abzubrechen.



Syntax:
BR[EAK] [ON|OFF]



Typ:
Interner Befehl



Parameter:


	ON
setzt das BREAK-Flag. Dabei kontrolliert das Sy-
stem das Drcken von [CTRL-BREAK] vor der Aus-
fhrung jedes DOS-Befehls und bricht die Ausfh-
rung ab, wenn diese Tasten gedrckt werden.


	OFF
setzt das BREAK-Flag zurck. In diesem Fall kon-
trolliert das System das Drcken von [CTRL-
BREAK] nur whrend:


  Standard-Eingabe-Operationen,
  Standard-Ausgabe-Operationen,
  Standard-Druck-Operationen.
  Operationen mit Standard-Hilfsgerten 
(Adaptern).


	Standard
BREAK = OFF



Die Eingabe des Befehls BREAK ohne Parameter 
zeigt den aktuellen Status von BREAK an.


Beispiel:
	A:\>BREAK ON
BREAK einzuschalten



	A:\>BREAK
Abruf der aktuellen Einstellung von BREAK


Der Befehl CHDIR
Verwendungszweck:
Wechselt das aktuelle DOS-Verzeichnis des ange-
gebenen oder des aktuellen Laufwerks
oderVerzeichnis:wechseln
zeigt auf dem Bildschirm den aktuellen Pfad des 
Verzeichnisses auf dem Laufwerk an.



Syntax:
CHDIR [d:][Pfad]
oder
CD [d:][Pfad]


Typ:
Interner Befehl



Parameter:
	[d:]
gibt das Laufwerk an, dessen aktuelles Verzeichnis 
gewechselt oder angezeigt werden soll.


	[Pfad]
gibt den Pfad zum gewnschten Verzeichnis an (der 
Pfadname soll maximal 63 Zeichen enthalten).



Wenn das Laufwerk nicht angegeben ist, wird das 
aktive Laufwerk angenommen.
Die Eingabe des Befehls CHDIR ohne Parameter 
zeigt das aktive Laufwerk an.



Beispiele:
A:\DOS>CHDIR \
Wechsel aus dem aktuellen Verzeichnis ins Stamm-
verzeichnis der Diskette.



A:\DOS>CHDIR ..
Wechsel aus dem aktuellen Verzeichnis ins berge-
ordnete Verzeichnis.



A:\DOS>CHDIR
Mit diesem Befehl wird das aktuelle Verzeichnis des 
Laufwerks A: angezeigt:


Auf dem Bildschirm erscheint die Meldung:
A:\DOS



A:\>CD b:\dir1\dir2
Wechsel aus dem aktuellen Verzeichnis des Lauf-
werks A: ins Verzeichnis \dir1\dir2 auf B:.



 
Der eigentliche Verzeichnisname kann mit Hilfe der Befehle 
ASSIGN, SUBST und JOIN versteckt werden. 


Der Befehl CHKDSK (Check Disk)
Verwendungszweck:
berprft die angegebenen Laufwerke, sucht und 
korrigiert Fehler im Dateisystem.


Syntax:
CHKDSK [/F/S/V /C<d1>: /U<d2>:] [[d3:] ...]


Typ:
Externer Befehl


Parameter:


	/C
Bei Fehlerbehebung auf dem Laufwerk speichert 
CHKDSK Informationen ber die Korrekturen auf 
das Laufwerk, dessen Namen gleich hinter dem 
Parameter (ohne Zwischenraum) angegeben wird, in 
die Datei mit dem Namen:
undo_(geprftes Laufwerk).chk
Man soll fr die Speicherung dieser Informationen 
nicht das Laufwerk angeben, das gerade berprft 
wird. Der Parameter /C ist nur bei Verwendung 
zusammen mit dem Parameter /F sinnvoll.


	/F
Bei der berprfung des Laufwerks korrigiert 
CHKDSK alle gefundenen Fehler. Alle Korrekturen 
werden auf das Laufwerk gespeichert, deshalb ist es 
sinnvoll, den Parameter /C zu verwenden, um ggf. 
den Originalzustand des Laufwerks wiederherstellen 
zu knnen. (Ohne /F nur Anzeige der Fehler.)


Wenn der Befehl CHKDSK auf dem Laufwerk ver-
lorene Cluster findet, wird die Frage angezeigt, ob 
die verlorenen Cluster in Dateien umgewandelt 
werden sollen. Wenn Sie mit "Yes" antworten, spei-
chert CHKDSK mit dem Parameter /F jeden verlo-
renen Cluster in Datei(en) vom Typ
FILEnnnn.PTS
wobei nnnn die laufende Nummer im hexadezima-
len System (ab 0000) ist. Dateien FILEnnnn.PTS 
werden im Stammverzeichnis des angegebenen 
Laufwerks abgelegt. Es gibt die Mglichkeit, diese 
Dateien anzusehen und zu verwenden, wenn sie 
ntzliche Informationen enthalten.


	/S
Bei der Laufwerk-Analyse wird CHKDSK nur die 
erste FAT-Kopie benutzen.


	/U
Mit Hilfe dieses Parameters stellt CHKDSK alle 
korrigierten Informationen auf dem Laufwerk wie-
der her, wenn die Korrektur mit dem Parameter /C 
ausgefhrt wurde. Gleich nach dem Parameter /U 
(ohne Leerstellen) soll der Laufwerksname angege-
ben werden, auf dem die Information ber die Kor-
rekturen in der Datei
undo_(wiederhergestelltes Laufwerk).chk
gespeichert wurde.


	/V
Bei Laufwerksanalyse wird CHKDSK alle Dateien 
mit deren Pfaden auf dem Bildschirm anzeigen.



Bemerkung:
CHKDSK korrigiert die entdeckten Fehler nur mit 
dem Parameter /F. Wenn das zu prfende Laufwerk 
wichtige Informationen enthlt, mssen Sie den 
Parameter /C bei Fehlerbehebung verwenden, damit 
Sie alles wiederherstellen knnen, was CHKDSK 
korrigiert. Der Parameter /C ist ausfhrlicher be-
schrieben (s.o.). Nachdem Sie die Informationen 
ber die auf dem Laufwerk vorgenommenen Kor-
rekturen mit Hilfe des Parameters /C gesichert ha-
ben, drfen Sie nichts auf dieses Laufwerk schreiben 
oder etwas auf dem Laufwerk ndern, wenn Sie den 
vorherigen Zustand des Laufwerks wiederherstellen 
mchten, sonst knnen bei Wiederherstellung mit 
Hilfe des Parameters /U neue Fehler auftreten oder 
Daten beschdigt werden.
Der Befehl CHKDSK gibt auch einen Bericht ber 
die analysierten Laufwerke:

CHKDSK 1.04 Copyright (C) PTS. 1993

Geprft wird Laufwerk D: 
Datentrgernummer - 0054-2587 tools
Datentrgerbezeichnung - TOOLS

52,340,736 Byte Gesamt-
Laufwerkskapazitt
1,937,408 Byte verfgbar
50,403,328 Byte belegt auf Laufwerk



Beispiele:
A:>chkdsk a:     oder     A:>chkdsk
berprfung des Zustandes der Diskette im Lw A:



A:>chkdsk a: b: c: /f
berprfung des Zustandes Laufwerke A:, B: und 
C: sowie Korrektur aller im Verzeichnis oder in der 
FAT gefundenen Fehler.

 
Man darf CHKDSK unter Multitasking-Systemen wie 
WINDOWS, DESQview u.a. nicht benutzen, weil dadurch Daten-
verluste auf dem Laufwerk entstehen knnen.
Wenn nach der Fehlerkorrektur mit den Parametern /F und /C 
auf dem Laufwerk etwas gendert wurde (Schreiben, Editieren, 
Dateilschen u.a.m.), soll der Parameter /U NICHT verwendet 
werden! Das fhrt zu neuen Fehlern.


 
Der Befehl CHKDSK nimmt an, da die Diskette, die analysiert 
werden soll, schon ins Laufwerk eingelegt ist, und wartet nicht 
auf das Einlegen.
Der Befehl CHKDSK funktioniert mit Laufwerken nicht, die in 
den Befehlen SUBST und JOIN benutzt wurden.


Der Befehl CLS (CLear Screen)
Verwendungszweck:
Lscht die Bildschirmanzeige.



Syntax:
CLS



Typ:
Interner Befehl



Parameter:
keine



Bemerkung:
Dieser Befehl lscht die Bildschirmanzeige. Die 
Attribute des Bildschirms, die mit Hilfe der erwei-
terten Codes der Bildschirmsteuerung gewhlt wur-
den, bleiben ohne nderung.


Der Befehl COMMAND (Sekundrer Befehlsprozessor)
Verwendungszweck:
Startet den sekundren Befehlsprozessor.


Syntax:
[d:][Pfad]COMMAND [/F] [/D] [/P] [/E:xxxxx] 
[/C Zeichenfolge]


Typ:




Parameter:
	[d:][Pfad]

Laufwerk und Verzeichnis, von welchem DOS den 
Befehlsprozessor laden soll. Wenn in dem angege-
benen Verzeichnis COMMAND.COM nicht abge-
legt ist, findet DOS den Pfad zu dieser Datei in 
seiner Umgebung. COMMAND.COM ldt den 
Befehlsprozessor aus dem Verzeichnis, das in der 
Befehlskette COMSPEC=  whrend der Systemi-
nitialisierung festgelegt wurde.


	/F
legt 'Fail' ("Versagen") im Behandeln der kritischen 
Fehler fest.


	/D
hebt die Wirkung des vorherigen Parameters auf.


	/P
Der neue Befehlsprozessor soll stndig im Arbeits-
speicher bleiben. Die Benutzung des Parameters /P 
bedeutet, da die Steuerung zum Hauptbefehlspro-
zessor nicht zurckkehrt. Um den sekundren Be-
fehlsprozessor auszuschlieen, sollten Sie DOS neu 
starten.


	[/C Zeichen-
	folge]
Bietet die Mglichkeit, einen durch diese Zeichen-
folge angegebenen Befehl auszufhren und die 
Steuerung automatisch dem Hauptbefehlsprozessor 
zurckzugeben, wenn der Parameter /P nicht ange-
geben wurde. ,Zeichenfolge" ist ein Befehl, den der 
sekundre Befehlsprozessor ausfhren soll. Der 
Befehl wird so interpretiert und ausgefhrt, als wre 
er auf DOS-Prompt eingegeben. 


	/E:xxxx
ist eine ganze Zahl im dezimalen System ist 
(Wertebereich: vom 160 bis 32768), die die Umge-
bungsgre in Bytes angibt. Die Zahl wird zur 
nchsten Abschnittsgrenze aufgerundet. (16 Byte)


	-
Die Eingabe des Befehls COMMAND ohne Parame-
ter ruft das Laden einer neuen Kopie des Be-
fehlsprozessors auf. Diese Kopie erhlt die Umge-
bung des Befehlsprozessors der vorigen Stufe. Die 
nderung der Umgebung des sekundren Be-
fehlsprozessors (mit dem Befehl SET) beeinflut die 
Umgebung des Hauptbefehlsprozessors nicht. Die 
Rckkehr zum Hauptbefehlsprozessor stellt die 
Umgebung wieder her, die vor dem Laden des se-
kundren Befehlsprozessors vorhanden war.



Beispiele:
A>command /c dir b:
der sekundre Befehlsprozessor wird geladen, der 
den Befehl dir b: ausfhrt und zum Hauptbefehspro-
zessor zurckkehrt.



Sie knnen einen alternativen Namen der Datei 
AUTOEXEC.BAT angeben, die beim Systemladen 
automatisch ausgefhrt wird. Dafr geben Sie in der 
Datei CONFIG.SYS an:

SHELL = Command.Com /P /C AUTOCALL.BAT

wobei AUTOCALL.BAT der Name einer .BAT-
Datei ist, die beim Urladen des Systems ausgefhrt 
wird.


Der Befehl COPY
Verwendungszweck:
Kopiert eine oder mehrere Dateien auf das angege-
bene Laufwerk (oder Gert, z.B. LPT1). 


Syntax:
COPY [/A|/B] [/P[ROMPT]] [/V] [/Q[UIET]] 
	Quelle Ziel

	Quelle ::= FILELIST
	Ziel   ::= FILELIST



Typ:
Interner Befehl


Parameter:
	/A

die zu kopierende Datei wird als eine Textdatei 
(ASCII) behandelt, Daten werden bis zur Dateiende-
marke (Ctrl-Z) kopiert, der restliche Teil der Datei 
wird nicht kopiert.


	/B
Datei wird laut der im Verzeichnis angegebenen 
Gre kopiert (Binr).


	/V
Dateien werden beim Kopieren  berprft.


	/Q
Die Meldungen werden beim Kopieren nicht ausge-
geben.


	/P
Das Kopieren wird erst nach Besttigung vom Be-
nutzer ausgefhrt.


	FILELIST
gibt Dateien an, die vom Befehl COPY benutzt 
werden. (ausfhrliche Beschreibung von FILELIST 
sehen Sie im Abschnitt ,Argumente interner DOS-
Befehle" ab Seite 291)



Bemerkung:
Es bestehen drei Varianten des Befehls COPY:
  Kopieren ohne Namensnderung;
  Kopieren mit Namensnderung;
  Kopieren mit Dateiverbindung.
  Kopieren ohne Namensnderung
COPY [/V] [/A|/B] [d:][Pfad\]Dateiname[.Erw] 
[d:][Pfad]
Diese Variante des Befehls wird benutzt, wenn Sie 
eine Dateikopie erstellen wollen, deren Name, Er-
weiterung und Inhalt mit denen der Quelldatei 
bereinstimmen.



Beispiele:
A:\> COPY C:\COMMAND.COM
kopiert die Datei COMMAND.COM aus dem 
Stammverzeichnis des Laufwerks C: ins aktuelle 
Verzeichnis auf dem aktuellen Laufwerk A:.



A:\> COPY C:\COMMAND.COM A:\
kopiert COMMAND.COM aus dem Stammver-
zeichnis des Laufwerks C: ins Stammverzeichnis 
des Laufwerks A:.


Kopieren mit Namens-
nderung

COPY [/V] [/A|/B] [d:][Pfad\]Dateiname.Erw 
	[d:][Pfad]Dateiname.Erw

A:\> COPY FILE1.TXT B:REPORT.DOC
kopiert die Datei FILE1.TXT aus dem ak-
tuellen Verzeichnis des Laufwerks A: ins 
aktuelle Verzeichnis des Laufwerks B: und 
gibt ihr den Namen REPORT.DOC.


Beim Kopieren knnen Sie die Namen der reservier-
ten Gerte benutzen, z.B.:
  \> COPY CON FILE1.TXT
  \> COPY CON AUX
  \> COPY CON LPT1
  \> COPY AUX CON
  \> COPY FILE1.TXT LPT1
u.a.
Man kann auch das NULL-Gert (NUL) benutzen.



Nachfolgendes Beispiel zeigt, wie Sie den Befehl 
COPY fr die Speicherung der von der Tastatur 
eingegebenen Daten in eine Datei verwenden kn-
nen:
A> COPY CON FILE1.TXT
In der Datei FILE1.TXT werden alle Tastatureinga-
ben gespeichert. Die Beendigung erfolgt mit 
[CTRL Z] ([STRG-Z]).


Kopieren mit Datei-
verbindung

COPY [d:][Pfad\]Dateiname.Erw 
	[+[d:][Pfad\]Dateiname.Erw...] 
	[d:][Pfad\]Dateiname.Erw
Diese Variante des Befehls wird benutzt, um Datei-
en beim Kopieren zu verbinden. An das Ende der 
ersten kopierten Datei werden die im Befehl ange-
gebenen Dateien der Reihe nach angefgt. Erstel-
lungsdatum und -zeit der verbundenen Datei werden 
ins Zielverzeichnis eingetragen.
Die Meldung, die bei Beendigung des Befehls 
COPY angezeigt wird, gibt die Anzahl der erstellten 
Zieldateien an.
Die Dateiverbindung erfordert die Angabe einer 
Liste von zwei oder mehreren Quelldateien, die mit 
dem Pluszeichen (+) verbunden werden.
A:\> COPY FILE1.TXT + FILE2.TXT + 
B:FILE3.TXT BIGFILE.TXT
Erstellt in aktuellen Verzeichnis die Datei 
BIGFILE.TXT, die nacheinander die Dateien 
FILE1.TXT. FILE2.TXT aus dem aktuellen Ver-
zeichnis und die Datei FILE3.TXT aus dem aktuel-
len Verzeichnis des Laufwerks B: enthlt.



 
Wenn das angegebene Zielverzeichnis nicht existiert, so nimmt 
COPY an, da der zweite Parameter der Name der Zieldatei ist.

Der Befehl CTTY (Change Console)
Verwendungszweck:
bertrgt alle Ein-/Ausgaben von dem Standard- 
Eingabe/Ausgabe-Gert auf eine zustzliche 
(auxiliary) Konsole oder legt die Tastatur und den 
Bildschirm als Standard-E/A-Gert fest.



Syntax:
CTTY Gertename


Typ:
Interner Befehl


Parameter:
	,Gertename"

legt das Gert fest, das als Systemkonsole benutzt 
wird.
Mit der Angabe AUX, COM1 oder COM2 werden 
diese Gerte als Systemgerte definiert. Die Angabe 
CON als Gertename legt die Tastatur und den 
Bildschirm als Systemgerte der Eingabe/Ausgabe 
wieder fest.


Bemerkung:
1. Der Befehl CTTY nimmt einen beliebigen Ge-
rtenamen an und gibt die Mglichkeit, eigene 
Programme fr Gertebedienung zu benutzen. 
Man mte sich aber davon berzeugen, da das 
betreffende Gert sowohl Eingabe- als auch 
Ausgabegert ist. Man kann hier z.B., den 
Drucker nicht angeben, da das Lesen von diesem 
Gert nicht mglich ist.
2. Der Befehl CTTY wird nur in denjenigen Pro-
grammen ausgefhrt, die Standardfunktionen 
von DOS benutzen. Andere Programme wie 
BASIC (die auf DOS-Funktionen nicht zugrei-
fen) knnen CTTY fr den Wechsel der E/A-
Gerte nicht benutzen.



Beispiel:
Der folgende Befehl legt AUX als ein Standard-
E/A-Gert fest:
A:\>CTTY AUX

Im folgenden Beispiel werden die Tastatur und der 
Bildschirm als Standard-E/A-Gert wiederherge-
stellt:

A:\>CTTY CON


Der Befehl DATE
Verwendungszweck:
Bietet die Mglichkeit, das Datum einzustellen oder 
zu ndern. Dieses Datum wird bei Erstellung oder 
nderung von Dateien ins Verzeichnis eingetragen.



Syntax:
DATE [/Q[UIET]] [mm-dd-yy]|[dd-mm-yy]|[yy-
mm-dd] 


Typ:
Interner Befehl


Parameter:
	mm

gibt den Monat an und ist eine Zahl von 1 bis 12.


	dd
gibt den Tag an und ist eine Zahl von 1 bis 31.


	yy
gibt das Jahr an und ist eine Zahl von 80 bis 99 oder 
von 1980 bis 1999.


	/Q[UIET]
die Eingabe des Datums wird vom Anwender nicht 
gefordert.


Bemerkung:
Bei der Ausfhrung des Befehls DATE ohne Para-
meter wird auf dem Bildschirm die folgende Mel-
dung angezeigt:
Datum: 01-11-94
Neues Datum eingeben ( mm-dd-yy ) :_
Das Datumformat (mm-dd-yy, dd-mm-yy, yy-mm-
dd) kann in Abhngigkeit von Lande gendert wer-
den. Benutzen Sie dafr den Befehl COUNTRY in 
der Datei CONFIG.SYS
Zulssigen Eingaben bei der Datumsangabe sind
  Strich "-",
  Punkt "."
  Schrgstrich "/"
Wenn das neue Datum richtig eingegeben ist, geht 
das System zur Ausfhrung weiterer Befehle ber. 
Wenn das Datum nicht richtig ist, wird die folgende 
Meldung ausgegeben:
Ungltige Datumsangabe
Neues Datum eingeben /mm-dd-yy/:_
Das System zeigt den Wochentag (z.B., Mo) nur zur 
Information an. Der Wochentag kann nicht gen-
dert werden.
Das Datum kann unmittelbar vom E/A-Gert oder 
von einer Stapeldatei aus gendert werden. Den 
Befehl DATE knnen Sie in ihre AUTOEXEC.BAT 
einschlieen, dann wird das System gleich nach 
dem Starten die Aufforderung zur Datumseingabe 
anzeigen.
Wenn das Datum ohne nderung beibehalten wer-
den soll, drcken Sie einfach [Enter].
Die Eingabe eines neuen Datums ndert die Sy-
stemzeit nicht.



Beispiel:
Den 2. Mai 1991 kann man auf verschiedene Weise 
eingeben:
  5-2-91
  5.2.91
  5/2/91
Eingabe eines neuen Datums:
A:\>DATE

Um nur Information ber das aktuelle Datum zu 
bekommen, geben Sie ein:
A:\>DATE /Q


Der Befehl DEL[ETE] (Delete)
Verwendungszweck:
Lscht die angegebene Datei (Dateien).



Syntax:
DEL[ETE] [/P[ROMPT]] [/Q[UIET]] [/D[IR]] 
	FILELIST


Typ:
Interner Befehl



Parameter:
	/P[ROMPT]

Zeigt die Eingabeaufforderung vor dem Lschen an.


	/Q[UIET]
alle Dateien werden ohne Besttigung vom Benutzer 
gelscht.


	/D[IR]
lscht das Verzeichnis nach dem Lschen der smt-
lichen Dateien.


	FILELIST
gibt Dateien an, die gelscht werden sollen, 
(ausfhrliche Beschreibung von FILELIST sehen 
Sie im Abschnitt ,Argumente interner DOS-
Befehle" ab Seite 291).



Beispiel:
A:\>DEL A:\FILE.BAT
Die Datei FILE.BAT wird von der Diskette im 
Laufwerk A: gelscht.



A:\>DEL C:\GAMES /Q
Alle Dateien im Verzeichnis GAMES auf dem 
Laufwerk C: werden ohne Besttigungsabfrage ge-
lscht.



 
Man kann Dateien mit dem Attribut "Nur-Lesen" nicht lschen.
Der Befehl DEL soll nach den Befehlen ASSIGN, JOIN oder 
SUBST mit besonderer Vorsicht angewendet werdet.


 
Eine unaufmerksame oder unvorsichtige Handhabung des Be-
fehls DELETE kann einen unwiderruflichen Datenverlust verur-
sachen. In diesem Fall trgt PTS keine Verantwortung fr Ver-
lust oder Beschdigung der Daten.


Der Befehl DIR (Directory)
Verwendungszweck:
Zeigt den Inhalt eines Verzeichnisses oder eine 
Liste der im Befehl angegebenen Dateien an. 


Syntax:
DIR [/P] [/M[ORE]] [/W] [/L] [/U] 
	[/C[:Steuerzeichen] ] FILELIST


Typ:
Interner Befehl


Parameter:
	/P

Hlt die Ausgabe auf den Bildschirm an, wenn der 
Bildschirm voll ist. In der letzten Zeile des Bild-
schirms erscheint die Meldung:
......Eine beliebige Taste drcken ...



	/W
Zeigt nur die Namen der Dateien und Unterver-
zeichnisse des betreffenden Verzeichnisses im Breit-
format an.


	/M[ORE]
Zeigt den Inhalt des Verzeichnisses seitenweise an.


	/L
Zeigt Dateinamen mit Kleinbuchstaben an.


	/U
Zeigt Dateinamen mit Kleinbuchstaben, Unterver-
zeichnisnamen mit Grobuchstaben an.


	/C
Zeigt Informationen ber die Dateien in einem vom 
Benutzer angegebenen Format an. Die folgenden 
Informationen knnen angezeigt werden:
  N	Dateiname
  E	Erweiterung des Dateinamens
  S	Dateigre (in Bytes)
  D	Erstellungsdatum
  T	Erstellungszeit
  P	Voller Pfad zur Datei
  H	Verzeichnis-Kopfetikett
  F	Anzahl/Gesamtgre der Dateien
  V	Datentrgerbezeichnung
  O	Allgemeine Statistik


	FILELIST
gibt Dateien an, die angezeigt werden sollen.
(ausfhrliche Beschreibung von FILELIST sehen 
Sie im Abschnitt ,Argumente interner DOS-
Befehle" ab Seite 291).



Bemerkung:




Beispiel:
A>dir
Alle Dateien und Unterverzeichnisse auf dem Stan-
dard-Laufwerk angezeigt.



A:\>dir \level2
Alle Dateien und Unterverzeichnisse im Verzeich-
nis LEVEL2 werden angezeigt.


 
Unterverzeichnisse werden durch <DIR> im Feld der Dateigre 
gekennzeichnet.
Dateiname und Erweiterung knnen Globalzeichen "?" und "*" 
enthalten.
Die Ausfhrung des Befehls DIR kann man durch die Angabe 
einer greren Pufferanzahl (3 oder mehr) im Befehl BUFFERS= 
der Datei CONFIG.SYS beschleunigen.

Der Befehl DISKCOPY
Verwendungszweck:
Kopiert den Inhalt einer Diskette im Quellaufwerk 
auf eine Diskette im Ziellaufwerk. Falls ntig, wird 
die Zieldiskette beim Kopieren formatiert. 


Syntax:
[d:] [Pfad] DISKCOPY <d1:> <d2:> [Parameter] 


Typ:
Externer Befehl


Parameter:
	[d:] [Pfad]

Vor dem Befehl DISKCOPY geben das Laufwerk 
und den Pfad an, wo dieser Befehl abgelegt ist.


	<d1:>
gibt das Quellaufwerk an.


	<d2:>
gibt das Ziellaufwerk an.


	/? /H
zeigt die Hilfe an (alle weiteren Parameter werden 
dabei ignoriert).


	/g
Anweisung, Lesefehler zu ignorieren.


	/v
Anweisung, den Schreibproze zu berprfen.


	/f
Anweisung, das Ziellaufwerk zu formatieren.


	/o:<Interleave>

legt zustzliche Interleaves zwischen den nachein-
ander gelesenen Spursektoren fest; "Interleave" ist 
die Gre von Interleave in Sektoren; diese Option 
ist fr Formate der fr ein Laufwerk maximalen 
Aufzeichnungsdichte ntzlich; der empfohlene 
Interleave ist 1 oder 2.


	/I:<Verschiebung>

legt einen zustzlichen Interleave zwischen dem 
letzten Sektor auf der vorhergehenden Spur und 
dem ersten Sektor auf der nchsten Spur fest; diese 
Option ist fr viele Laufwerke ntzlich; der empfoh-
lene Interleave ist 1 (seltener 2).


	/d<[:c] | 
	<:Laufwerk>>
erlaubt Swapping auf ein lokales Laufwerk.



Bemerkung:
Im Befehl DISKCOPY knnen Sie dasselbe Lauf-
werk oder verschiedene Laufwerke als Quell- und 
Ziellaufwerk angeben. Wenn Sie dasselbe Laufwerk 
als Quell- und Ziellaufwerk angeben, wird das Ko-
pieren auf einem Laufwerk ausgefhrt. Das System 
gibt Ihnen den Moment an, wann Sie die Quell- 
durch die Zieldiskette ersetzen sollen. Der Kopier-
vorgang wird dann nach dem Drcken einer Taste 
fortgesetzt.
Nach der Beendigung des Kopierens zeigt 
DISKCOPY die folgende Aufforderung an:

Weitere Diskette kopieren (Y/N)?

Wenn Sie mit "Y" antworten, wird die Aufforde-
rung angezeigt, eine weitere Diskette einzulegen.
Wenn Sie mit "N" antworten, wird der Kopiervor-
gang beendet.



Dieser Befehl wird nur fr Kopieren von Disketten 
verwendet. Wenn Sie eine Festplatte angeben, wird 
auf den Bildschirm eine Fehlermeldung ausgegeben.
Wenn das Format der Zieldiskette anders ist als das 
Format der Quelldiskette, schlgt DISKCOPY vor, 
die Zieldiskette neu zu formatieren.
Wenn auf der Quelldiskette Fehler entdeckt wurden 
und der Parameter /g nicht angegeben wurde, wird 
die Meldung angezeigt:
Lesefehler auf Laufwerk!

A-Abbruch? R-Wiederholen? I-
Ignorieren? G-alle ignorieren?
Whlen Sie die passende Antwort und drcken Sie 
die entsprechende Taste.
Wenn Fehler beim Schreiben auf die Zieldiskette 
auftreten, wird die Fehlermeldung angezeigt:
Schreibfehler auf Laufwerk!

Das Quell- und Ziellaufwerk knnen nicht virtuell 
(z.B., mit Befehl SUBST verwendet) sein.
DISKCOPY lt die Neuzuordnung der Laufwerke 
nicht zu.

Der Befehl DISKCOPY kann nicht verwendet wer-
den, wenn der Befehl JOIN verwendet wird.
Der Befehl DISKCOPY funktioniert auf den ans 
Netzwerk angeschlossenen Laufwerken nicht.
Wenn das Kopieren auf einem physischen Laufwerk 
ausgefhrt wird und der verfgbare Speicherplatz 
fr das Lesen des ganzen Datentrgers nicht aus-
reicht, versucht das Betriebssystem Swapping in den 
XMS-Speicher oder (wenn der Parameter /d ange-
geben ist) auf das angegebene lokale Gert 
(Festplatte, RamDisk u.a) zu organisieren. Wenn 
Sie fr Swapping ein Netz-Laufwerk oder ein aus-
tauschbares Laufwerk angeben, wird eine Fehler-
meldung angezeigt. Wenn es im Arbeitsspeicher 
oder im XMS-Speicher genug Speicherplatz gibt, 
wird der Parameter /d ignoriert.



Beispiel:
A>diskcopy a: b:
kopiert die Diskette des Laufwerks A auf die Disket-
te im Laufwerk B.



diskcopy a: a: /v /d
kopiert die Quelldiskette im Laufwerk A auf die 
Zieldiskette im Laufwerk A, mit der berprfung 
und Swapping auf das lokale Laufwerk (C:).



diskcopy b: b: /f /i:1 /o:1 /d:e
kopiert die Disketten im Laufwerk B mit der For-
matierung der Zieldiskette.



diskcopy b: a: /g
kopiert die Diskette des Laufwerks B aus die Disket-
te im Laufwerk A, Lesefehler werden ignoriert.



 
Die Parameter /O und /I werden ignoriert, wenn der Parameter /F 
nicht angegeben ist.

Der Befehl DISP
Verwendungszweck:
Konfiguriert den Treiber der Bildschirmfonts


Syntax:
DISP [<xx|yyy>[,[zzz][,[Laufwerk:]
	[Pfad]Dateiname]] 
oder
DISP


Typ:
Externer Befehl


Parameter:
	xx

Zweibuchstaben-Code des gewnschten Landes.


	yyy
Codeseite.


	Dateiname
Datei, die Bitmap-Fonts fr den Bildschirm enthlt.


	zzz
Nummer des zu ladenden Puffers.


Bemerkung:
Fr die Ausfhrung dieses Befehls sollte man den 
im Systemkern eingebauten Untersttzungstreiber 
laden, der im Befehl DISPLAY in der Datei 
CONFIG.SYS festgelegt wird.
Die Eingabe des Befehls ohne Parameter zeigt den 
aktuellen Status des Treibers an.
Wenn Sie nicht genau wissen, welche Codeseite 
dem Lande Ihrer Wahl entspricht, knnen Sie statt 
der Codeseite den Zweibuchsten-Landescode ange-
ben.  In diesem Fall whlt das System eine fr das 
betreffende Land gltige Codeseite. 
Das System kann bis zu 9 geladenen Zeichenstzen 
gleichzeitig untersttzen. Das Umschalten zwischen 
den Fonts wird ber die Tastenkombination [Ctrl-
Shift-Fxx] ausgefhrt, wobei xx fr die Puffernum-
mer steht. So aktiviert [Ctrl-Shift-F2] den ersten 
Puffer, [Ctrl-Shift-F10]-den letzten Puffer. Wenn 
Sie [Ctrl-Shift-F1] drcken, aktivieren Sie den im 
ROM gespeicherten Zeichensatz. Die Anzahl der 
Puffer und deren Anordnung werden vom Befehl 
DISPLAY der Konfigurationsdatei festgelegt. Beim 
Booten kann aber das System nur einen Puffer la-
den. Mit Hilfe des Befehls DISP knnen Sie die 
weiteren Zeichenstze nachladen oder die aktivier-
ten Zeichenstze ndern.DISP



 
Die Landescode und die Nummern der Codeseiten finden Sie auf 
Seite 398

Befehl EXE2BIN
Verwendungszweck:
Umwandeln von.EXE-Dateien in .COM- oder .BIN-
Dateien. 


 
Die Beschreibung dieses Befehls finden Sie im Abschnitt ,Selten 
benutzte DOS Dienstprogramme" ab Seite 396.

Der Befehl ERASE
Verwendungszweck:
Lscht die angegebene Datei. Dieser Befehl fhrt 
dieselben Operationen wie der Befehl DEL aus.


Der Befehl FDISK
Verwendungszweck:
Der Befehl FDISK wird fr folgende Zwecke ver-
wendet:
- Anlegung von DOS-Speicherbereichen 
(logischen Laufwerken)
- nderung der aktiven Partition
- Lschen von DOS-Speicherbereichen (logischen 
Laufwerken), sowie Speicherbereichen der ande-
ren Betriebssysteme)
- Anzeigen von Informationen ber Partitionen 
der Festplatte und logische Laufwerke
- Whlen einer anderen Festplatte (wenn Ihr 
Computer ber mehrere Festplatten verfgt).



 
Die Beschreibung dieses Befehls finden Sie im Abschnitt ,Selten 
benutzte DOS Dienstprogramme" ab Seite 388.

Der Befehl FIND
Verwendungszweck:
Sucht in einer oder mehreren Dateien nach einer 
Textzeichenfolge.


Syntax:
FIND [/C/D/I/L/N/R/U/V/W/Z] Zeichenfolge 
	[Laufwerk:][Pfad]Dateiname 
	[[Laufwerk:][Pfad]Dateiname ...]


Typ:
Externer Befehl


Parameter:
Die Parameter werden als ein oder mehrere Einzel-
zeichen angegeben, denen das Zeichen "/" (Slash) 
vorausgeht. Jedes Zeichen ist ein Kippschalter, der 
entweder eingeschaltet oder ausgeschaltet werden 
kann. Die eingeschalteten Parameter werden mit 
dem Pluszeichen (+) angegeben, die ausgeschalte-
ten-mit dem Minuszeichen (-). Diese Zeichen folgen 
dem Parameter der Befehlszeile (z.B., /R+ oder /R-). 
Wenn der Kippschalter ohne Plus- und Minuszei-
chen angegeben wird, so wird nach der Vorgabe "+" 
angenommen. 

	/C
nur Zhler: zeigt nur die Anzahl der gefundenen 
Zeilen an, die die Zeichenfolge enthalten. Fr jede 
Datei, in der die Zeichenfolgen gefunden wurden, 
wird der Dateiname und die Anzahl der Zeilen mit 
Zeichenfolgen angezeigt. Die Zeilen selbst werden 
nicht ausgegeben.


	/D
Verzeichnisse: Fr jeden in der Befehlszeile ange-
gebenen Dateinamen sucht der Befehl FIND nach 
allen Dateien mit diesem Namen sowohl im ange-
gebenen Verzeichnis als auch in allen Unterver-
zeichnissen dieses Verzeichnisses. Wenn Sie den 
Dateinamen ohne Suchpfad angegeben haben, sucht 
FIND nach dieser Datei im aktuellen Verzeichnis.


	/I
Die Gro-/Kleinschreibung ignorieren.


	/L
Anzeigen der Dateien, in denen die gesuchte Zei-
chenfolge gefunden wurde: FIND gibt nur die Na-
men dieser Dateien aus.


	/N
Anzeigen der gefundenen Zeichenfolge mit deren 
Zeilennummer in der Datei.


	/R
Suche nach einer Zeichenfolge, die spezielle 
Suchanweisungen enthlt, dem sog. "Ausdruck" (s. 
unten "Suchanweisungen in Zeichenfolgen")


	/U
Diese Option bietet die Mglichkeit, die vorgegebe-
nen Parameter umzuschalten (von "+" auf "-" und 
umgekehrt). Der Befehl FIND vereinigt die in der 
Befehlszeile angegebenen Parameter (mit den 
Schaltzeichen "+" oder "-") mit den vorgegebenen 
Parametern und schreibt alle Parameter in die Datei 
FIND.COM als zuknftige Standardparameter.


	/V
Zeigt nur die Zeilen an, die die gesuchte Zeichen-
folge nicht enthalten.


	/W
Suche nach einem Wort: die Zeichenfolge, die ein 
Wort darstellt, wird gefunden, wenn sie mit der 
gesuchten Zeichenfolge bereinstimmt und deren 
vorhergehendes und nachfolgendes Zeichen diesem 
Wort nicht angehren, d.h. es sind keine der in 
einem Wort zulssigen Zeichen. Ein Wort darf die 
Zeichen A-Z, 0-9 und (_) enthalten.


	/Z
FIND zeigt den Dateinamen jeder gefundenen Datei 
an. Vor jede Zeile wird ihre Zeilennummer in der 
Datei geschrieben. Es wird auch die Anzahl der in 
jeder Datei gefundenen Zeilen angegeben.



Spezielle Suchanweisungen in Ausdrcken:


	^
am Anfang der Zeichenfolge entspricht dieses Zei-
chen dem Zeilenanfang.


	$
am Ende der Zeichenfolge entspricht es dem Zeile-
nende.


	.
entspricht einem beliebigen Zeichen.


	*
Der Ausdruck, dem dieses Zeichen nachfolgt, kann 
0 oder mehrere Male erscheinen. Z.B., dem Muster 
fo* entsprechen f, fo, foo u.a., aber nicht fa.


	+
Der Ausdruck, dem dieses Zeichen folgt, kann 1 
oder mehrere Male erscheinen, z.B., fo+ entspricht 
fo, foo usw, aber nicht f.


	\
Dieses Zeichen weist FIND an, nach einem Zeichen 
zu suchen, das hinter '\' steht.



Bemerkung:
Beachten Sie, da jeder Parameter des Befehls 
FIND ein Kippschalter ist. Jeder Parameter ist im-
mer entweder eingeschaltet oder ausgeschaltet. Jede 
Angabe eines Parameters in der Befehlszeile hebt 
seine vorhergehende Einstellung auf.
Nach der Installation wird der Befehl FIND mit den 
folgenden Parametern gestartet: /d - ausgeschaltet, /i 
- eingeschaltet, /r - ausgeschaltet.
Mit Hilfe des Parameters /U knnen Sie die in 
FIND.COM vorgegebenen Einstellungen der Para-
meter ndern.

Die gesuchte Zeichenfolge
Die gesuchte Zeichenfolge wird im einem Muster 
festgelegt, nach welchem der Befehl FIND die Su-
che ausfhrt. Die Zeichenfolge  kann sowohl nur 
aus Zeichen bestehen (einfache Zeichenfolge) als 
auch neben den Zeichen spezielle Suchanweisungen 
enthalten (Zeichenfolge mit speziellen Suchanwei-
sungen = Ausdruck, eng.- "regular expression").
Die Zeichenfolge kann in die Anfhrungszeichen 
eingeschlossen werden, damit Leerstellen und Tabu-
latorzeichen nicht als Separatoren aufgenommen 
werden.
Der Ausdruck ist entweder ein Einzelzeichen oder 
eine Reihe von Zeichen, in Klammern eingeschlos-
sen.

Spezielle Suchanweisungen in Ausdrcken
Wenn Sie den Parameter /R verwenden, wird die 
gesuchte Zeichenfolge als ein Ausdruck angenom-
men, der die folgenden speziellen Suchanweisungen 
enthalten darf:
Der dritte Teil der FIND-Befehlszeile ist Dateianga-
be. Hier wird angegeben, in welcher Datei 
(Dateigruppen) nach der Zeichenfolge gesucht wer-
den soll. Sie knnen im Dateinamen Globalzeichen 
"*" und "?" verwenden. Sie knnen auch den Da-
teipfad angeben. Wenn der Dateipfad nicht abgege-
ben wird, sucht FIND nur im aktuellen Verzeichnis.


Beispiele:
In allen folgenden Beispielen wird angenommen, 
da alle Parameter
des Befehls FIND ausgeschaltet sind.


	1.
find start: *.asm
Sucht in den Dateien mit der Erweiterung .ASM im 
aktuellen Verzeichnis nach ,start:", ,restart:"; sucht 
nicht nach ,restarted:".


	2.
find /i /w word *.doc
Sucht in den Dateien *.DOC im aktuellen Ver-
zeichnis nach: ,every new word must be on a new 
line", ,However, MY WORD !"; sucht nicht nach: 
,Each file has at least 2000 words.".


	3.
find "search  string with spaces" *.doc 
*.asm a:\work\myfile.*
Sucht nach: ,This is  a search  string with spaces in 
it" ; sucht nicht nach: ,THIS IS A SEARCH 
STRING WITH SPACES  IN IT" ;in den Dateien 
*.DOC und *.ASM im aktuellen Verzeichnis und in 
den Dateien  MYFILE.* im Verzeichnis WORK auf 
dem Laufwerk A.
(In diesem Beispiel wird nach einer Zeichenfolge 
gesucht, die Leerstellen enthlt.)

Der Befehl FORMAT
Verwendungszweck:
Formatiert eine Festplatte oder eine Diskette im 
angegebenen Laufwerk, indem die von DOS ange-
nommene Struktur anlegt wird. Der Befehl prft 
alle Spuren nach und sperrt beschdigte Sektoren, 
so da sie nicht mehr zur Datenspeicherung benutzt 
werden knnen. FORMAT initialisiert das Stamm-
verzeichnis.



 
Der Formatierungsvorgang zerstrt alle Daten auf dem Laufwerk. 
Das Formatieren einer Festplatte ist nur dann mglich, wenn ein 
DOS-Speicherbereich auf der Platte eingerichtet ist (FDISK). 
Wenn der Laufwerksbuchstabe nicht angegeben ist, erscheint die 
Fehlermeldung: Laufwerk nicht angegeben.


Syntax:
[d:][Pfad]FORMAT d: [Parameter] 


Typ:
Externer Befehl



Parameter:
	[d:] [Pfad]

vor dem Befehl legt das Laufwerk und den Pfad fest, 
wo der Befehl FORMAT abgelegt ist.


	d:
legt das Laufwerk fest, das formatiert werden soll.


	/? /H
Hilfe.


	/S
kopiert von dem DOS-Systemlaufwerk aus die fol-
genden Systemdateien auf ein neues Laufwerk:
  PTSBIO.SYS
  PTSDOS.SYS
  COMMAND.COM


	/B
kopiert vom DOS-Systemlaufwerk folgenden Be-
triebssystemdateien auf ein neues Laufwerk die:
  PTSBIO.SYS
  PTSDOS.SYS


	/U
Dieser Parameter kann bei Sonderformaten ntzlich 
sein. Er deaktiviert einige Prfroutinen.


	/E
Der Testmodus: eine vollstndige berprfung des 
Laufwerks, Neueinstellung der logischen Parameter.


	/Q
Der Schnellmodus: es werden dabei nur das Stamm-
verzeichnis und die FAT-Tabellen gelscht und der 
Bootsektor berschrieben. (Diese Option kann nur 
fr schon vorher formatierten Disketten benutzt 
werden.)


	/F:<Format>
gibt eines der Disketten-Standardformate an.
(Formate: 160, 180, 320, 360, 720, 800, 1200, 1440, 
2880 KB).


	/V:[Volume 
	     Label]
Angabe einer Datentrgerbezeichnung. Es ist rat-
sam, diesen Parameter zu verwenden, weil durch die 
Datentrgerbezeichnung jedes Laufwerk eindeutig 
identifiziert wird. (Siehe auch: LABEL)


/N:<Anzahl von Sekto-
ren pro Spur>;
/T:<Spurenanzahl>
Diese Parameter bieten die Mglichkeit, eine Dis-
kette mit vom Standard abweichenden physikali-
schen Parametern zu erstellen.


/C:<Clustergre>
Gibt die Anzahl von Sektoren pro Cluster an.


/R:<Stammverzeichnis
gre>
Legt die maximale Anzahl der Dateien im Stamm-
verzeichnis fest.


/A:<Anzahl der FAT-
Kopien>



/O:<Interleave>

Legt zustzliche Interleaves zwischen den nachein-
ander gelesenen Spursektoren fest. Diese Option ist 
fr die maximalen Aufzeichnungsdichte fr ein 
Laufwerk ntzlich; der empfohlene Interleave ist 1 
oder 2.


/I:<Verschiebung>

Legt einen zustzliche Interleave zwischen dem 
letzten Sektor auf der vorhergehenden Spur und 
dem ersten Sektor auf der nchsten Spur fest; diese 
Option ist fr viele Laufwerke ntzlich; der empfoh-
lene Interleave ist 1 (seltener 2).



Bemerkung:
Alle neuen Disketten und Festplatten mssen vor 
der Verwendung formatiert werden.
Wenn die Gre der DOS-Partition mit Hilfe des 
Befehls FDISK gendert wurde, mu die Festplatte 
neu formatiert werden.
Beim Formatieren erhalten alle beschdigten Clu-
ster das Attribut "BAD" ("Schlecht"). Diese Cluster 
werden gesperrt und nicht mehr zur Daten-
speicherung benutzt.
Die Dateien PTSBIO.SYS und PTSDOS.SYS sind 
versteckte Dateien.
Der Befehl FORMAT zeigt den Laufwerk-Status an: 
(siehe Abschnitt ,Formatieren der Laufwerke" )
Die Festplatten werden bei deren Herstellung physi-
kalisch formatiert. Der Befehl FORMAT prft nur 
die Korrektheit aller Sektoren der DOS-Partition.
Der Befehl FORMAT beachtet die Neuzuordnungen 
der Laufwerke (ASSIGN) nicht.
Der Befehl FORMAT darf nicht mit Laufwerken 
verwendet werden, die mit den Befehlen JOIN oder 
SUBST benutzt wurden.
Der Befehl FORMAT funktioniert mit ans Netzwerk 
angeschlossenen Laufwerken nicht.
Die Festplatten haben die physischen Standardpa-
rameter, die DOS bekannt sind. Der Versuch, die 
Optionen /F, /T, /N fr Festplatten zu benutzen, 
wird als ein Fehler aufgenommen. Nach der Vorga-
be wird eine Diskette auf die fr das betreffende 
Laufwerk maximale Gre formatiert.
Wenn die Optionen /C, /R, /A nicht angegeben sind, 
werden die Standardparameter fr die betreffende 
Diskette benutzt.
Die Optionen /I, /O sind nur fr Disketten anwend-
bar und dienen zur Beschleunigung der Lese-, 
Schreiboperationen.
Im Testmodus  werden die Optionen /F, /T, /N, /I, 
/O nicht beachtet; im Schnellmodus  werden alle 
Optionen auer /V, /S, /B ignoriert.
Wenn die Option /V nicht angegeben wurde, wird 
der Anwender aufgefordert, die Datentrgerbe-
zeichnung einzugeben. Wenn Sie keine Datentr-
gerbezeichnung angeben mchten, geben Sie den 
Parameter /V: ohne Datentrgerbezeichnung ein 
oder Sie drcken bei der entsprechenden Eingabe-
aufforderung [Enter].
In den Modi /S, /B wird nach den Systemdateien 
und dem entsprechenden Boot-Code (aus dem Boot-
sektor) auf dem Laufwerk gesucht, von dem das 
System das letzte Mal gestartet wurde.



Beispiel:
C>format a:/s
Formatiert eine Diskette, die ins Laufwerk A einge-
legt ist und kopiert Systemdateien (Bootdiskette).


Der Befehl HISTORY
Verwendungszweck:
Untersttzt die "Geschichte" der Tastatureingaben. 


Syntax:
HISTORY [/H|/L] [/X|/C] [Gre]


Typ:
Externer Befehl


 
Dieser Befehl lt seinen residenten Teil im konventionellen oder 
erweiterten Speicher.


Parameter:
	/H

Erlaubt fr den residenten Teil HMA zu benutzen


	/L
Ldt den residenten Teil in den konventionellen 
Speicher.


	/X
Anweisung, den Erweiterungssspeicher fr Daten zu 
benutzen.


	/C
Anweisung, den konventionellen Speicher fr Daten 
zu benutzen.


	Gre
Legt die Gre des Datenpuffers fest. (Bei der Be-
nutzung des Erweiterungsspeichers fr Daten wird 
die Puffergre auf Kilobytes aufgerundet.)



Bemerkung:
Einige Programme benutzen bei der Tastatureingabe 
DOS-Funktionen. Wenn Sie etwa mit dem Pro-
gramm COMMAND.COM arbeiten und z.B. kom-
plizierte Befehle oder Parameter eingeben, ist es 
sehr ntzlich, eine der vorher eingegebenen Be-
fehlszeilen zurckrufen und wiederholen zu knnen. 
Dazu wird der Befehl HISTORY verwendet.
Mit den Tasten [PFEIL AUF], [PFEIL AB] knnen Sie 
die vor kurzem eingegebenen Befehle ansehen. 
Wenn Sie den ntigen Befehl finden, knnen Sie 
ihn weiter editieren oder ohne nderung mit der 
Taste [ENTER] eingeben.


Der Befehl JOIN
Verwendungszweck:
Logische Verbindung eines Laufwerks mit einem 
Verzeichnis oder mit einem anderen Laufwerk zum 
Anlegen einer einheitlichen Verzeichnisstruktur aus 
zwei separaten Verzeichnissen. 


Syntax:
[d:] [Pfad] JOIN
oder
[d:] [Pfad] JOIN d:  d:\Verzeichnis
oder
[d:] [Pfad] JOIN d:  /D


Typ:
Externer Befehl


Parameter:
	[d:] [Pfad]

Legt das Laufwerk und das Verzeichnis fest, in dem 
der Befehl JOIN abgelegt ist, falls sich der Befehl 
nicht im aktuellen Verzeichnis des Standard-
Laufwerks oder im Pfad befindet.


	d:
Gibt das Laufwerk an, das an ein Verzeichnis auf 
einem anderen Laufwerk angeschlossen werden soll.


	d:\Verzeichnis
Gibt das Verzeichnis an, an welches ein Laufwerk 
angeschlossen werden soll. Es soll ein Unterver-
zeichnis des Stammverzeichnisses sein.
Wenn das angegebene Verzeichnis nicht existiert, 
wird es auf dem angegebenen Laufwerk angelegt. 
Wenn das Verzeichnis existiert, mu es leer sein.


	/D
Macht die Verbindung der Strukturen rckgngig. 
Dabei sollten Sie das Laufwerk angeben, das abge-
sondert werden soll. Z.B., wenn das Laufwerk B: an 
das Verzeichnis C:\JOINED angeschlossen war, 
knnen Sie den Befehl JOIN rckgngig machen, 
indem Sie den Befehl
A>join b: /d
ausfhren.



Bemerkung:

1. Wenn Sie im Befehl JOIN ein nicht leeres Verzeichnis benutzen, wird die 
Fehlermeldung angezeigt: "Verzeichnis nicht leer".
2. Das Verzeichnis, an das ein Laufwerk angeschlossen wird, darf nicht 
aktuell sein, ansonsten erscheint die Fehlermeldung "Ungltiger Para-
meter".
3. Die Fehlermeldung "Ungltige Laufwerksangabe" wird ausgegeben, 
wenn Sie versuchen, das verbundene Laufwerk zu benutzen. Z.B.: wenn 
das Laufwerk A angeschlossen war, knnen Sie bis zu seiner Absonde-
rung (Parameter /D) den Laufwerksnamen A nicht mehr benutzen. Auch 
das aktive Laufwerk kann man deshalb nicht anschlieen, weil nach der 
Ausfhrung des Befehls JOIN ein ungltiges Laufwerk als aktives Lauf-
werk bestimmt wre.
4. Das Verzeichnis, das Sie im Befehl angeben, darf nicht ein Stammver-
zeichnis (\) sein.
5. Die Eingabe des Befehls JOIN ohne Parameter zeigt die Liste der verbun-
denen Laufwerke und Verzeichnisse an. Z.B., wenn das Laufwerk A an 
das Verzeichnis C:\LEVEL1 angeschlossen wurde, sehen Sie auf dem 
Bildschirm die Meldung:
  =>  C:\LEVEL1
6. An das angegebene Verzeichnis wird die ganze Verzeichnis-Baum-
struktur (ab dem Stammverzeichnis) des verknpften Laufwerks ange-
schlossen.
7. Ein Netzwerklaufwerk kann im Befehl JOIN als Parameter nicht benutzt 
werden. Beim Versuch, ein Netzwetzlaufwerk im Befehl JOIN zu benut-
zen, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
8. Das Ergebnis der Verbindung eines durch die Befehle SUBST oder 
ASSIGN zugeordneten Laufwerks knnen nicht voraussagbar sein.
9. Auf den Laufwerken, die mit dem Befehl JOIN benutzt werden, drfen die 
folgenden Befehle nicht ausgefhrt werden:
BACKUP, RESTORE, FORMAT, DISKCOPY, DISKCOMP.

Beispiel:
Nehmen wir an, da das Laufwerk B Standardlaufwerk ist, das Verzeichnis 
C:\ auf dem Laufwerk C  aktuell ist.
Die folgende Baumstruktur der Verzeichnisse auf dem Laufwerk C soll be-
reits angelegt sein:

                          U
                          3   C:\  3
                          AAU
                               3
                 UA
            UA                    UA
            3 FILES 3                    3 REPORTS 3
            AU                    AU

Dann wird das Laufwerk A an das Verzeichnis C:\DRIVEA mit dem folgen-
den Befehl angeschlossen:
B>join a: c:\drivea

Dabei ergibt sich die folgende Baumstruktur des Laufwerks C:

                          U
                          3   C:\  3
                          AAU
            U
        UA         UA           UA
        3 FILES 3         3 REPORTS 3           3 DRIVEA 3
        AU         AU           AU

Das Verzeichnis DRIVEA wurde auf dem Laufwerk C durch den Befehl 
JOIN angelegt.
Wenn wir jetzt den Befehl DIR c: ausfhren, werden die folgenden Informa-
tionen angezeigt:

Datentr,ger im Laufwerk C: FIXED
Verzeichnis fr C:\
FILES        <DIR>            8-21-85     2:10p
REPORTS      <DIR>            9-23-85     5:55p
DRIVEA       <DIR>            9-30-85    12:03a
3 Datei(en)  1048956 Byte frei

Wenn Sie den Befehl DIR a: eingeben, wird die folgende Meldung angezeigt:
"Ungltige Laufwerksangabe", denn der Name eines verbundenen Lauf-
werks ist nicht gltig. Nach der Eingabe des Befehls DIR c:\drivea wird das 
Verzeichnis des Laufwerks A angezeigt. Die Gre des freien Speicherbe-
reichs ("Byte frei") betrifft aber das Laufwerk C.
Die aktuelle Verbindung aus dem oben aufgefhrten Beispiel kann durch den 
folgenden Befehl angezeigt werden:
B>join

Die Verbindung aus dem oben aufgefhrten Beispiel kann man durch den 
folgenden Befehl rckgngig machen:
B>join a: /d

Nach diesem Befehl knnen Sie wieder auf das Laufwerk A zugreifen, denn 
es ist nicht mehr verbunden.
Der Befehl KEYB
Verwendungszweck:
Konfiguriert das Tastatur-Layout fr die gewnschte 
Sprache. 


Syntax:
KEYB [xx[,[yyy][,[Laufwerk:][Pfad]Dateiname]]]
oder
KEYB


Typ:
Externer Befehl


Parameter:
	xx

der Zweibuchstaben-Landescode,


	yyy
legt die Codeseite fest,


	Dateiname
die Datei, die das Tastatur-Layouts enthlt.


Bemerkung:
Fr das Funktionieren dieses Befehls ist das Laden 
des in den Systemkern eingebauten Treibers mit 
Hilfe des Befehls KEYBOARD der Datei 
CONFIG.SYS notwendig.
Wenn Sie den Befehl ohne Argumente eingeben,  
wird der aktuelle Status des Treibers angezeigt.

Der Tastaturtreiber bietet Ihnen die Mglichkeit, die 
Zeichen einzugeben, die fr den gegebenen Compu-
ter nicht zum Standard-Tastaturformat gehren. (In 
der Regel erlaubt die Standardkonfiguration nur 
Schriftzeichen des englischen Alphabets einzuge-
ben.)
Um den Tastaturtreiber zu aktivieren, drcken Sie 
[CTRL-ALT-F2], fr den Rckkehr zum Standard-
Tastaturformat drcken Sie [CTRL-ALT-F1].
Die Umschaltung ist auch mit Hilfe einer Hot-Taste 
mglich.
Die Landescodes und Codeseiten sind auf Seite 398 
ersichtlich.


Der Befehl LABEL (Volume Label)
Verwendungszweck:
Setzt, ndert oder lscht die Datentrgerbezeich-
nung.


Syntax:
[d:] [Pfad] LABEL [d:] [Volume Label]


Typ:
Externer Befehl


Parameter:
	[d:] [Pfad]

Gibt das Laufwerk und den Pfad an, wo der Befehl 
LABEL abgelegt ist.


	[d:]
Gibt das Laufwerk an, auf welches der Befehl 
LABEL wirkt. Wenn das Laufwerk nicht angegeben 
wird, wird das Standardlaufwerk benutzt.


	[Volume La
		bel]
Die Datentrgerbezeichnung, die eine Diskette (oder 
Festplatte) identifiziert. Die Datentrgerbezeich-
nung kann bis zu 11 Zeichen lang sein und hat 
dieselbe Form, wie die vom Befehl FORMAT /V 
erstellte Datentrgerbezeichnung.



Beispiele:
	1.

Um auf der Diskette im Laufwerk A die Datentr-
gerbezeichnung ADRESSE zu erstellen, geben Sie 
ein:
A>label a:adresse


	2.
Um einer Festplatte die Datentrgerbezeichnung 
FIXEDDISKC zu geben, geben Sie ein:
A>label c:fixediskc



 
Der Befehl LABEL funktioniert auf Laufwerken nicht, die mit 
den Befehlen SUBST, ASSIGN verwendet wurden oder die ans 
Netzwerk angeschlossen sind.

Der Befehl LOADFIX
Verwendungszweck:
Ldt ein Programm in den Arbeitsspeicherbereich 
oberhalb 64 KB und startet es. 


Syntax:
LOADFIX Dateiname [Argumente]


Typ:
Externer Befehl


Parameter:
	Dateiname

ist der Name des gestarteten Programms.


	Argumente
sind Argumente des gestarteten Programms.



Bemerkung:
Da die alten Versionen des Bindeprogramms 
LINK.EXE einen Fehler hatten, tritt beim Laden 
der mit diesem Programm erstellten Module in 
einen ziemlich niedrig plazierten Arbeitsspeicherbe-
reich die Fehlermeldung auf:
Packed file is corrupt
Das geschieht hauptschlich beim Laden von DOS 
in HMA. Dieses Problem wird entweder durch die 
Verwendung des Befehls LOADFIX = ON der Datei 
CONFIG.SYS oder in diesem Fall durch den exter-
nen DOS-Befehl LOADFIX behoben.


Der Befehl MEM
Verwendungszweck:
Zeigt Informationen ber die Belegung des Sy-
stemspeichers und ber die geladenen Programme 
und Gertetreiber an.


Syntax:
MEM [<Parameter>[+|-]...]


Typ:
Externer Befehl


Parameter:
	"+"

bedeutet, das der entsprechende Parameter einge-
schaltet ist.

	"-"
bedeutet, das der Parameter ausgeschaltet ist.


	Standardwert:
MEM /S/E/X/Y


	/M
Liste der Speicher-Steuerblocks (MCB)


	/D
Liste der installierten Gertetreiber


	/P
Liste der Aufgaben, die gerade bearbeitet werden


	/S
Belegung des Systemspeichers im allgemeinen


	/E
Informationen ber den Expanded Speicher (EMS)


	/X
Informationen ber den Extended Speicher (XMS)


	/Y
Information ber die Anordnung des Betriebssy-
stems


	/H
Liste der EMS-Blcke


	/B
Liste der XMS-Blcke


	/L
Liste der Dateisperren


	/F
Anordnung der Systemdaten


	/K
Pause zwischen den angezeigten Informationen


	/A
Alles anzeigen


Beispiel:
Wenn Sie den Befehl MEM ohne Parameter einge-
ben, knnen Sie die folgende Meldung erhalten:

655,360 Byte gesamter konventioneller Speicher
591,472 Byte freier konventioneller Speicher
590,608 max. ausfhrbare Programmgr"e

3,407,872  Byte gesamter zusammenh,ngender Extended  
Speicher
0 Byte verfgbarer zusammenh,ngender Extended Spei-
cher
10,240 Byte gesamter verfgbarer XMS-Speicher
10,240 max. XMS-Speicherblockgr"e

PTS-DOS resident in High Memory Area


Befehl MKDIR (Make Directory)MD
Verwendungszweck:
Legt ein Unterverzeichnis auf dem angegebenen 
Laufwerk an.


Syntax:
MKDIR [d:][Pfad]Unterverzeichnisname 
oder
MD [d:][Pfad]Unterverzeichnisname


Typ:
Interner Befehl


Parameter:
	[d:][Pfad]

Legt das Laufwerk [und den Pfad] fest, auf dem das 
Unterverzeichnis angelegt werden soll. Wenn Sie 
das Laufwerk nicht angeben, wird das Standard-
laufwerk angenommen.


Bemerkung:
Der Unterverzeichnisname wird wie ein Dateiname 
angegeben.
Die Anzahl der angelegten Unterverzeichnisse ist 
nur durch die Gre des verfgbaren Speicherplat-
zes auf dem Laufwerk und durch die Lnge des 
Pfades begrenzt. Die Lnge des Pfades vom Stamm-
verzeichnis zum gewnschten Unterverzeichnis darf 
nicht mehr als 63 Zeichen betragen, einschlielich 
aller obligatorischen Backslash-Zeichen "\".
Jedes Unterverzeichnis kann Dateien und Unterver-
zeichnisse enthalten, deren Namen sich in anderen 
Verzeichnissen wiederholen. Also knnen Dateien 
und Unterverzeichnisse die gleichen Namen haben, 
solange sie in verschiedenen Verzeichnissen abge-
legt sind.



Beispiele:
A>md \level1 
legt im Stammverzeichnis das Unterverzeichnis 
LEVEL1 an.



A>md \level1\level2
legt im Unterverzeichnis LEVEL1 das Unterver-
zeichnis LEVEL2 an. Wenn das Unterverzeichnis 
LEVEL1 aktuell ist, so kann man diesen Befehl 
folgendermaen schreiben:
A:\LEVEL1>md level2



 
Seien Sie bei der Anlegung eines Verzeichnisses besonders auf-
merksam, wenn die Befehle ASSIGN, JOIN und SUBST verwen-
det werden.

Befehl MKZOMBIE
Verwendungszweck:
Legt das Verzeichnis ZOMBIE auf dem angegebe-
nen Laufwerk an.


Syntax:
MKZOMBIE Laufwerk[:] [Gre]


Typ:
Externer Befehl

	
Parameter:
	Laufwerk

Das Laufwerk, wo das Verzeichnis ZOMBIE ange-
legt wird.


	Gre
Die Verzeichnisgre in Einsprungstellen. (Nach 
der Vorgabe ist sie einem Cluster gleich.)


Bemerkung:
Der Verwendungszweck dieses Befehls ist ein Ver-
zeichnis fr Dateien anzulegen, die gelscht werden 
sollen. In diesem Verzeichnis werden die Dateien 
eine Weile in einer Warteschlange aufbewahrt. Es 
wird dabei folgendermaen vorgegangen:
1. Legen Sie mit Hilfe dieses Befehls ein Ver-
zeichnis auf einem Laufwerk an. Dabei knnen Sie 
die Gre des Verzeichnisses in Einsprungstellen 
angeben, die dort verfgbar sind. Dieser Wert be-
stimmt die Lnge der Warteschlange der zu l-
schenden Dateien, er soll nicht zu gro sein, um die 
Arbeit des Systems nicht zu verlangsamen. Der 
Standardwert (1 Laufwerkscluster) ist ausreichend.
2. In der Datei CONFIG.SYS schreiben Sie die 
folgende Anweisung:Wiederherstellung gelschter 
Dateien
 ZOMBIEDRV Laufwerk:
 wobei 'Laufwerk' das Laufwerk ist, auf dem Sie 
das Verzeichnis ZOMBIE angelegt haben.
Wenn Sie eine Datei lschen, wird sie im Ver-
zeichnis \ZOMBIE zwischengespeichert. Wenn das 
Verzeichnis voll ist, lscht das System die lteste 
Datei und schreibt an deren Stelle eine neue Datei. 
Das Lschen der Dateien in diesem Verzeichnis 
erfolgt auch, wenn es fr das Schreiben neuer Daten 
auf diesem Laufwerk zu wenig Platz gibt. Da der 
Dateipfad bei der Zwischenspeicherung in diesem 
Puffer nicht gespeichert wird, knnen sich die Da-
teinamen im Verzeichnis wiederholen. Das knnen 
Sie mit dem Befehl DIR sehen. Bei der Arbeit mit 
diesen Dateien wird dann die erste der gleichnami-
gen Dateien bearbeitet. Bei der Ausfhrung von 
Dienstprogrammen fr die Prfung der Richtigkeit 
der auf dem Laufwerk gespeicherten Daten knnen 
auch Fehlermeldungen auftreten.

Der Befehl MODE
Verwendungszweck:
Legt den Modus des Druckers, des Grafik-
Farbmonitors oder des Adapters der Asynchronber-
tragung fest. 


Syntax: (allgemein)
[d:] [Pfad] MODE <Argumente>


 
Die Syntax dieses Befehls fr verschiedene Zwecke ist ver-
schieden. Nachfolgend wird darauf eingegangen.


Typ:
Externer Befehl

1. Die Umleitung der Eingabe/Ausgabe des Standard-Druckers
Verwendungszweck:
1. Leitet die Eingabe/Ausgabe vom Gert PRN zu 
dem vom Anwender angegebenen Gert um.
2. Legt den Modus eines IBM-EPSON-kompatiblen 
Druckers fest, der an einen Parallelanschlu 
(LPT1 - LPT3) angeschlossen ist.


Syntax:		1.
		2.
PRN[:] = <Gertename>[:]
LPTn[:] [[COLS=]c] [[LINES=]l] [TINY] 
	[[RETRY=]r] [[CHARS=]c]
	[ QUALITY= DRAFT|NLQ ]


Parameter:
	n
	c
	l
	r

	


	TINY

	QUALITY
LPT1PRN
Gibt die Nummer des Parallelanschlusses an: 1, 2, 3
Gibt die Anzahl der Zeichen pro Zeile an: 40, 80.
Gibt die Anzahl der Zeilen pro Zoll an: 6 oder 8.
Legt die Reaktion des Systems fest, wenn ein Fehler 
bei der Ausgabe auf das Gert auftritt.
'E' - zeigt den Fehler, wenn das Gert belegt ist.
'B' - zeigt 'belegt', wenn das Gert belegt ist.
'R' - zeigt 'bereit', wenn das Gert belegt ist.
Legt den Druckmodus der minimalen Zeichengre 
fest.
Legt den Druckmodus DRAFT (einfach) oder NLQ 
(qualitativ) fest.

2. Konfiguration des seriellen Anschlusses:COM1
Verwendungszweck:
Konfiguration des seriellen Anschlusses.


Syntax:
COMn[:] [BAUD=b] [DATA=d] [STOP=s] 
[PARITY= <ODD|EVEN|NONE>]


Parameter:
	n

	b


	p


	d
	s
	Standardwert

Gibt die Nummer des seriellen Anschlusses an: 1, 2, 
3, 4.
Legt die bertragungsrate fest:
110,150,300,600,1200,2400,4800,9600 Bit 
pro Sekunde.
Gibt die Paritt an:
NONE - keine berprfung, ODD - unge-
rade, EVEN - gerade.
Gibt die Anzahl der Datenbits an: 5, 6, 7 oder 8.
Gibt die Anzahl der Stoppbits an: 1, 1,5 oder 2.
7 Datenbits, EVEN

3. Festlegung des Anzeige-Modus
Verwendungszweck:
Legt den aktuellen Videoadapter und seinen Anzei-
ge-Modus fest oder ndert den Modus des aktuellen 
Videoadapters.


Syntax:
[CON[:]] MONO|CO80|BW80|CO40|BW40| Bios-
ModeNumber
COLS  = m (40,80)
LINES = n (25,30,43/50)
 [/B][/V][/N]



Parameter:
	BiosMode
	Number

	m
	n

	/B
	/V
	/N
Gibt die Nummer des Anzeige-Modus an, kann eine 
Zahl oder eines der folgenden Krzel sein:
BW40, BW80, CO40, CO80,  MONO.

Anzahl der Zeichen pro Zeile: 40 oder 80.
Anzahl der Zeilen auf dem Bildschirm: 25,30 oder 
43/50.
Benutzung der Unterbrechung BIOS default
Benutzung der Unterbrechung VGA default
Bildschirmtyp nicht berprfen.
- BW40 schaltet den Farbgrafikbildschirmadapter 
ein und legt den schwarzweien Anzeige-Modus 
mit 40 Zeichen pro Zeile fest.
- BW80 schaltet den Farbgrafikbildschirmadapter 
ein und legt den schwarzweien Anzeige-Modus 
mit 80 Zeichen pro Zeile fest.
- CO40 schaltet den Farbgrafikbildschirmadapter 
ein und legt den Farbmodus der Anzeige mit 40 
Zeichen pro Zeile fest.
- CO80 schaltet den Farbgrafikbildschirmadapter 
ein und legt den Farbmodus mit 80 Zeichen pro 
Zeile fest.
- MONO schaltet einen Monochrombildschir-
madapter mit der Anzeige 80 Zeichen pro Zeile 
ein.


4. Festlegung des Tastatur-Modus
Verwendungszweck:
Legt die Tastatur-Eingaberate fest.


Syntax:
[CON[:]] RATE=r DELAY=d


Parameter:
	r

	d

Bestimmt die Eingaberate, kann im Intervall zwi-
schen 1 und 32 liegen.
Gibt die Verzgerungszeit der automatischen Wie-
derholung an. Der Wert liegt zwischen 1 und 4 
(entsprechend 0,25, 0,50, 0,75 und 1 Sekunde).


Der Befehl MORE
Verwendungszweck:
Liest Daten vom Standard-Eingabegert und ber-
trgt sie seitenweise auf das Standard-Ausgabegert. 
Die bertragung jeder Seite wir mit der Meldung
---MORE---
beendet.



Syntax:
[d:] [Pfad]MORE


Typ:
Externer Befehl


Parameter:
	[d:] [Pfad]


vor dem Befehl geben das Laufwerk und den Pfad 
an, wo der Befehl MORE abgelegt ist.


Bemerkung:
Wenn Sie eine beliebige Taste drcken, wird die 
nchste Seite an die Standardausgabe bertragen. So 
gehen sie vor, bis Sie alle Seiten gelesen haben.


Beispiele:
A>more test.asm
Auf dem Bildschirm wird seitenweise der Inhalt der 
Datei TEST.ASM angezeigt:
Wenn der Bildschirm voll ist, erscheint in der letz-
ten Zeile die Meldung 
---MORE---.
Nach dem Drcken einer beliebigen Taste wird die 
nchste Datenseite angezeigt.



A>tree | more
Die Ausgabedaten des Befehls TREE knnen durch 
umleiten der Ausgabe auf MORE sinnvoll angezeigt 
werden.


Der Befehl NLSFUNC
Verwendungszweck:
Ldt landesspezifische Informationen.


Syntax:
NLSFUNC [[Laufwerk:][Pfad]Dateiname] [/L]


Typ:
Externer Befehl



Parameter:
	Dateiname

	/L

gibt die Datei an, die landesspezifische Informatio-
nen enthlt.
ist die Anweisung, den residenten Code im unteren 
Speicher anzuordnen, HMA wird nicht benutzt.



Bemerkung:
Der Standard-Name der Datei mit lnderspezifi-
schen Informationen ist "\COUNTRY.SYS". Der 
Name und die Anordnung dieser Datei werden auch 
durch den Befehl COUNTRY der Datei 
CONFIG.SYS festgelegt.
Der Befehl ldt einen speicherresidenten Code, der 
Ihnen die Mglichkeit gibt, die Codeseiten, z.B., 
mit Hilfe des internen DOS-Befehls CHCP (Change 
Code Page) dynamisch zu ndern.

Der Befehl PATH (Such-Pfade bestimmen)
Verwendungszweck:
Gibt an, in welchen Verzeichnissen PTS-DOS nach 
ausfhrbaren Dateien (Befehle oder Stapeldateien) 
suchen soll. Ohne PATH-Angabe wird nur das ak-
tuelle Verzeichnis durchsucht. 


Syntax:
PATH [[d:]Pfad[[;[d:]Pfad]]]
oder
PATH =


Typ:
Interner Befehl


Parameter:
--



Bemerkung:
Mit diesem Befehl knnen Sie die vollen Pfade 
angeben, die mit einem Semikolon voneinander 
getrennt werden mssen. Nach der Ausfhrung des 
Befehls PATH wird der Zugriff auf einen Befehl, 
der nicht im aktuellen Verzeichnis des angegebenen 
oder Standardlaufwerkes abgelegt ist, das Durchsu-
chen aller Verzeichnisse (Unterverzeichnisse) her-
vorrufen, die im Befehl PATH angegeben wurden. 
Das aktuelle Verzeichnis wird nicht gewechselt.
Die Eingabe des Befehls PATH ohne Parameter 
zeigt den aktuellen Pfad an.
Die Eingabe des Befehls in der Form PATH = lscht 
alle vorher angegebenen Pfade. Das ist Standard-
einstellung, die whrend der Initialisierung des 
Betriebssystems festgelegt wird. In diesem Fall 
sucht DOS nur im aktuellen Verzeichnis.



Beispiel:
Nehmen wir an, da das Programm 
MYPROG.COM im Verzeichnis MYDIR auf dem 
Laufwerk B abgelegt ist und das Laufwerk A Stan-
dardlaufwerk ist.

A:\>path a:\level2\level3;b:\mydir
Legt folgende Suchpfade und deren Reihenfolge 
fest: A:\LEVEL2\LEVEL3 und B:\MYDIR. Wenn 
ein gesuchtes Programm in keinem der Verzeichnis-
se gefunden wird, wird eine Fehlermeldung ange-
zeigt.
Wenn wir in dem aufgefhrten Beispiel den folgen-
den Befehl eingeben:

A:\>myprog
durchsucht das System das aktuelle Verzeichnis und 
die beiden angegebenen und findet das Programm 
MYPROG im Verzeichnis B:\MYDIR.

Der Befehl PRINT
Verwendungszweck:
Druck den Inhalt von Textdateien und von binren 
Dateien im Hintergrundbetrieb.


Syntax:
PRINT [Dateispezifikation] [Optionen]


Typ:
Externer Befehl


Parameter:
	/Q



	/D



	/B
	/P{1.Byte}
	[-letztes Byte]
oder
	/L{1. Zeile}
	[-letzte Zeile]

zeigt Information ber die Warteschlange an. Auf 
dem Bildschirm wird die Information ber die 
Warteschlange der Dateien fr den Druck in Form 
eines Mens angezeigt.
Dateidruck mit Unterdrckung der nicht druckbaren 
Zeichen. Die Zeichen, die keine grafische Darstel-
lung auf dem Drucker haben, werden durch "." 
ersetzt.
Datei wird in hexadezimaler Form ausgedruckt.
ein Dateifragment wird gedruckt. Auf den Drucker 
wird nur ein Teil der Datei von einer Zeile bis zur 
anderen Zeile oder von einer Position bis zur ande-
ren Position ausgegeben.


	/U
die Ausgabe wird umgeleitet. In diesem Fall wird 
vor der Bearbeitung der restlichen Parameter die 
Eingabeaufforderung 
,Gertename eingeben [PRN]:"
angezeigt:


	/T
legt den Abbruch-Modus fest. Alle Dateien werden 
aus der Warteschlange gelscht. Wenn zu diesem 
Zeitpunkt eine Datei gedruckt wurde, wird der 
Druck abgebrochen. Das Papier wird zur nchsten 
Seite weitergeschoben.


	/C
lscht die angegebene Datei aus der Warteschlange.



Bemerkung:
- Der Drucker darf fr andere Zwecke nicht ver-
wendet werden, bis der Befehl PRINT alle Dateien 
gedruckt hat. Jeder Versuch, auf den Drucker zuzu-
greifen (Shift-PrtSc (Shift-Druck), LLIST, LPRINT, 
Ctrl-PrtSc usw.) ruft die Fehlermeldung "Kein Pa-
pier im Gert" hervor, bis alle Dateien gedruckt 
wurden oder der Befehl PRINT mit dem Parameter 
/T  ausgefhrt wird.
- Der Befehl PRINT funktioniert nicht auf einem 
Computer, der im Netzwerk arbeitet.
- Der Befehl PRINT ersetzt Globalzeichen "*" und 
"?" im Dateinamen und gibt einen vollen Dateina-
men mit dem Pfad und dem Laufwerksbuchstaben 
an. Die maximale Lnge des Pfades betrgt 63 Zei-
chen.



Beispiele:
Der Befehl PRINT wird zum ersten Mal nach dem 
Starten des Betriebssystems ausgefhrt:

A>print a:temp1.tst
Darauf wird die Eingabeaufforderung angezeigt:

Name des Auflistungsgerts [PRN]:
Wenn Sie [ENTER] drcken, wird die ausgegebene 
Information an den Drucker geleitet. Dann wird die 
Datei TEMP1.TST vom Laufwerk A: in die Warte-
schlange des Gerts PRN (LPT1) aufgenommen.

A>print /t
lscht alle Dateien aus der Warteschlange. Wenn 
Sie den Parameter /T angeben, werden alle anderen 
Parameter in der Befehlszeile nicht beachtet.

A>print temp.*/c
lscht aus der Warteschlange alle Dateien 
TEMP.???, wenn sie sich auf der Diskette im Stan-
dardlaufwerk befinden.

A> print a:temp1.tst/c a:temp2.tst 
a:temp3.tst
lscht aus der Warteschlange die drei Dateien 
TEMP1.TST, TEMP2.TST und TEMP3.TST .

A>print temp1.tst/c temp2.tst/p temp3.tst
lscht die Datei TEMP1.TST aus der Druckerwarte-
schlange und nimmt die Dateien TEMP2.TST und 
TEMP3.TST in die Warteschlange auf.

Der Befehl PROMPT (Set System Prompt)
Verwendungszweck:
ndert die Eingabeaufforderung von PTS-DOS.


Syntax:
PROMPT [Text der neuen Eingabeaufforderung]


Typ:
Interner Befehl


Parameter:
In diesem Befehl knnen Sie den Text einer neuen 
Eingabeaufforderung festlegen. Dieser Text kann 
spezielle Zeichenfolgen enthalten, die als '$C' be-
zeichnet werden. Dabei steht C fr:

	$
das $ Zeichen

	t
die aktuelle Uhrzeit

	d
das aktuelle Datum

	p
das aktuelle Verzeichnis auf dem Standardlaufwerk

	v
die Nummer der PTS-DOS Version

	n
das Standardlaufwerk

	g
das > Zeichen

	l
das < Zeichen

	b
das : Zeichen

	q
das = Zeichen

	h
Rcktaste (bedeutet das Lschen des vorhergehen-
den Zeichens im Text der Eingabeaufforderung)

	e
ESC Zeichen (der Anfang der Escape-Folge fr den 
ANSI-Bildschirmtreiber)


Bemerkung:
Alle anderen Bedeutungen von C werden vom Be-
fehl PROMPT nicht beachtet.
Wenn Sie den Befehl PROMPT ohne Parameter 
eingeben, wird die Standardform der Eingabeauf-
forderung benutzt $p$g - der Name und der aktuelle 
Pfad des Standardlaufwerks und das Zeichen ">".


Beispiele:
A:\>prompt $n$g
legt die Eingabeaufforderung als der Name des 
Standard-Laufwerks und das > Zeichen fest



A>prompt HELLO
Mit dem Befehl wird die Eingabeaufforderung 
"HELLO" festgelegt.

Der Befehl RDZOMBIEWiederherstellung gelschter Dateien
Verwendungszweck:
Lscht das Verzeichnis ZOMBIE auf dem angege-
benen Laufwerk.


Syntax:
RDZOMBIE Laufwerk[:]


Typ:
Externer Befehl


Parameter:
	Laufwerk

Laufwerk in dem das Verzeichnis ZOMBIE gelscht 
werden soll.


Bemerkung:
Lesen Sie dazu die Beschreibung des DOS-Befehls 
MKZOMBIE und des Befehls ZOMBIEDRV.

Der Befehl RMDIR (Remove Directory)
Verwendungszweck:
Lscht ein Unterverzeichnis auf dem angegebenen 
Laufwerk.Verzeichnis:lschen


Syntax:
RMDIR [d:]Pfad
oder
RD [d:]Pfad


Typ:
Interner Befehl



Parameter: 
	[d:]Pfad


Das angegebene leere Verzeichnis wird entfernt.



Bemerkung:
Mit diesem Befehl knnen Sie nur ein leeres Ver-
zeichnis lschen. Die Verzeichnisse, die versteckte 
Dateien enthalten, knnen nicht gelscht werden. 
Man kann immer nur das letzte Verzeichnis eines 
Pfades lschen.


Beispiel:
A:\>RD b:\level1\level2
lscht das Unterverzeichnis LEVEL2 aus dem Ver-
zeichnis LEVEL1 auf dem Laufwerk B:.


 
Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Sie den Befehl RD auf 
dem Laufwerk verwenden, wo die Befehle JOIN und ASSIGN 
funktionieren. Das Verzeichnis, das mit dem Befehl SUBST er-
setzt wurde, kann nicht gelscht werden.

Der Befehl REN[AME] (Rename)
Verwendungszweck:
Ersetzt Datei- oder Verzeichnisnamen, die im ersten 
Parameter angegeben sind, durch die im zweiten 
Parameter angegebenen Namen.


Syntax:
REN[AME]  Liste_der_alten_Namen  
		Liste_der_neuen_Namen
Liste_der_alten_Namen ::=FILELIST
Liste_der_neuen_Namen ::=NAMELIST



 
Das Quell- und das Ziellaufwerk soll dasselbe sein. 
Statt RENAME knnen Sie auch die abgekrzte Schreibweise 
REN verwenden.



Typ:
Interner Befehl


Parameter:
	FILELIST

legt Dateien fest, die umbenannt werden sollen. 
(siehe Abschnitt ,Argumente interner DOS-
Befehle" ab Seite 291) 


	NAMELIST
gibt neue Dateinamen an (diese Liste ist FILELIST 
hnlich, aber es drfen nur Dateinamen enthalten 
sein.


Beispiele:
A>ren b:abode home
benennt die Datei ABODE auf dem Laufwerk B: zu 
der Datei HOME um.



A>ren b:abode *.xy
benennt die Datei ABODE auf dem Laufwerk B: zu 
ABODE.XY um.


Der Befehl REPLACE
Verwendungszweck:
Ersetzt die angegebene(n) Datei(en).


Syntax:
REPLACE [/U[PDATE]] [/N[EW]] [/P[ROMPT]]
	[/Q[UIET]] [/R[EVERSE]]  Quelle  Ziel
Quelle ::= FILELIST
Ziel   ::= FILELIST


Typ:
Interner Befehl


Parameter:
	/P[ROMPT]

fordert Sie auf, das Ersetzen der Datei zu besttigen.


	/Q[UIET]
unterdrckt die Anzeige der Meldungen.


	/U[PDATE]
ersetzt nur die Dateien im Zielverzeichnis, deren 
Erstellungsdatum und -zeit lter sind, als bei den 
entsprechenden Dateien im Quellverzeichnis.


	/R[EVERSE]
invertiert die Wirkung des Parameters /UPDATE. 
Dieser Parameter wird ignoriert, wenn der Parame-
ter /UPDATE nicht angegebenen ist.


	FILELIST
legt Dateien fest, die vom Befehl REPLACE ver-
wendet werden. (siehe Abschnitt ,Argumente 
interner DOS-Befehle" ab Seite 291) 



Bemerkung:
Wenn der Parameter /U oder /N in der Befehlszeile 
nicht angegeben ist, wird angenommen, da diese 
Parameter gesetzt sind.



Beispiele:
A:\>REPLACE A:\FILE.BAT B:\
Lschen der Datei FILE.BAT von der Diskette im 
Laufwerk A:



A:\>REPLACE /P file?.txt B:\
vor dem Ersetzen jeder Datei werden Sie im Dialog 
befragt, ob Sie die Datei ersetzen wollen.


A:\>REPLACE /S C:\*.ASM A:\
Alle Dateien *.asm in allen Unterverzeichnissen auf 
dem Laufwerk C: werden ersetzt.



 
Eine unaufmerksame oder unvorsichtige Handhabung des Be-
fehls REPLACE kann einen unwiderruflichen Datenverlust auf 
Ihren Laufwerken verursachen.  In diesem Fall trgt PTS keine 
Verantwortung fr Verlust oder Beschdigung der Daten.

Der Befehl SET
Verwendungszweck:
Bietet die Mglichkeit, in die Umgebung des Be-
fehlsprozessors (Umgebungsvariable) eine neue 
Zeichenfolge einzufgen. Alle Befehle und Anwen-
dungsprogramme bekommen Zugriff auf alle Zei-
chenfolgen in der Umgebung des Befehlsprozessors.


Syntax:
SET [Name=[Parameter]]


Typ:
Interner Befehl


Bemerkung:
Die volle Zeichenfolge (die mit dem Namen der 
Umgebungsvariablen beginnt) wird in einen dafr 
reservierten Speicherblock geschrieben. Beim 
Schreiben werden alle kleinen Buchstaben der Zei-
chenfolge automatisch durch Grobuchstaben er-
setzt; der restliche Teil der Zeichenfolge wird ohne 
nderung geschrieben. Wenn der Name der Umge-
bungsvariablen schon existiert, wird dessen Wert 
durch den neuen Parameterwert ersetzt.
Geben Sie den Befehl SET ohne Namen ein, werden 
alle gegenwrtigen Umgebungsvariablen angezeigt.
Zugriff auf die Umgebungsvariablen haben alle 
DOS-Befehle und Anwendungsprogramme.
- PTS-DOS schreibt alle PROMPT- oder PATH-
Befehle automatisch in Umgebungsvariablen.
- Eine der Zeichenfolgen die in einer Umgebungs-
variablen, nach der DOS-Initialisierung geschrieben 
wird, ist die Zeichenfolge COMSPEC=Parameter. 
Dieser Parameter beschreibt den Pfad, den PTS-
DOS fr das wiederholte Laden des Befehlsprozes-
sors benutzt.
- Die Kopie der Umgebungsvariablen wird nach 
der Ausfhrung eines beliebigen residenten Pro-
gramms gespeichert. Speicherresidente Programme 
(MODE, PRINT, GRAPHICS, ...) sollten deshalb 
vor der Angabe der Zeichenfolgen fr Umgebungs-
variable aufgerufen werden.




A:>\set pgms=
entfernt die Umgebungsvariable PGMS=\LEVEL1



A:>set abc=xyz
fgt die Umgebungsvariable ABC=xyz an.


Der Befehl SORT (Filter)
Verwendungszweck:
Liest Daten vom Standard-Eingabegert, sortiert 
diese und sendet sie zum Standard-Ausgabegert.


Syntax:
[d:] [Pfad] SORT [/R] [/+n]


Typ:
Externer Befehl


Parameter:
	[d:] [Pfad]

vor dem Befehl gibt das Laufwerk und den Pfad an, 
wo der Befehl SORT abgelegt ist.


	/R
nderung der Sortierreihenfolge in ,absteigend". 
Bei diese Sortierreihenfolge steht der Buchstabe "Z" 
vor dem Buchstaben "A".


	/+n
gibt die Nummer der Spalte an, mit der die Sortie-
rung beginnen soll (eine ganze Zahl). Wenn Sie den 
Parameter n nicht angeben, wird die Sortierung von 
der ersten Spalte an ausgefhrt. Die maximale Gr-
e der zu sortierenden Datei betrgt 63 KB.


Bemerkung:
Der Name der Eingabedatei soll sich von dem Na-
men der Ausgabedatei unterscheiden.
- Klein-/Groschreibung wird nicht beachtet.
- Einige Zeichen oberhalb des ASCII-Codes 127 
werden in Abhngigkeit von der im Befehl 
COUNTRY festgelegten lnderspezifischen In-
formationen sortiert.



Beispiel:
A>sort /r <unsort.txt>sort.txt
liest die Datei UNSORT.TXT, sortiert sie in abstei-
gender Reihenfolge und sendet unter dem Namen 
SORT.TXT zum Ausgabegert.



A>dir |sort /+14
In diesem Beispiel dienen die Ausgabedaten des 
Befehls DIR als Eingabedaten des Befehls SORT. 
Nach dem Sortieren wird das Verzeichnis ab der 14. 
Spalte ausgedruckt. (Die 14. Verzeichnisspalte gibt 
die Dateigre an.) Die Ausgabedaten des Befehls 
SORT werden zum Standardausgabegert gesendet.

Der Befehl SUBST (Substitute)
Verwendungszweck:
Bietet die Mglichkeit, einen Laufwerksnamen oder 
einen Pfad durch einen anderen, bestimmten Lauf-
werksnamen zu ersetzen.


 
Wenn ein Anwendungsprogramm Pfade nicht erkennt, knnen 
Sie mit Hilfe des Befehls SUBST einen Laufwerksnamen statt des 
Pfades benutzen.


Syntax:
[d:] [Pfad] SUBST d: d:Pfad


Typ:
Externer Befehl


Parameter:
	[d:] [Pfad]

vor dem Befehl gibt das Laufwerk und den Pfad an, 
wo der Befehl SUBST abgelegt ist.


	d:
Laufwerksname, den Sie statt des anderen Lauf-
werksnamen oder Pfades verwenden.


	d:Pfad
Laufwerksname oder der vollstndige Pfad, der er-
setzt werden soll. Der angegebene Pfad soll im 
Stammverzeichnis beginnen.


	/D
macht die Substitution rckgngig. Dabei geben Sie 
den Laufwerksnamen an, der nicht mehr gltig sein 
soll. Wenn Sie z.B., vorher mit dem Laufwerksna-
men G den Pfad C:\LEVEL1 ersetzt haben, wird es 
durch den Befehl A>subst g: /d rckgngig ge-
macht.


Bemerkung:
Der Laufwerksname, den Sie fr die Substitution 
verwenden, hngt vom Wert LASTDRIVE in den 
Konfigurationsparametern ab. Wenn Sie den Para-
meter von LASTDRIVE in der Datei CONFIG.SYS 
nicht angegeben haben, wird der Standardwert 
LASTDRIVE=E angenommen. Um in dem Befehl 
SUBST den Laufwerknamen G verwenden zu kn-
nen, sollten Sie in der Datei CONFIG.SYS oder 
CONFIG.PTS wenigstens LASTDRV=G angeben. 
(LASTDRV kann die Werte von A bis Z anneh-
men.) Der Laufwerksname wird als ein "Spitzname" 
eines Verzeichnisses oder eines Laufwerks verwen-
det, auf das Sie zugreifen mchten. Wenn z.B. der 
Buchstabe G den Pfad C:\LEVEL1\LEVEL2 ersetzt, 
knnen Sie beim Zugriff auf 
C:\LEVEL1\LEVEL2\FILE1 eingeben:
A>dir g:file 1
an Stelle von:
A>dir C:\level1\level2\file

- Die Laufwerksbuchstaben in den Parametern des 
Befehls SUBST mssen verschieden sein.
- Der Name des Standardlaufwerks kann als erster 
Parameter nicht verwendet werden.
- Wenn ein Pfad angegeben wird, soll er im 
Stammverzeichnis beginnen.
- Ein ans Netzwerk angeschlossenes Laufwerk 
kann in keinem der Parameter des Befehls 
SUBST verwendet werden, sonst wird eine Feh-
lermeldung angezeigt.
- Seien Sie vorsichtig bei Verwendung der Befehle 
CHDIR, MKDIR, RMDIR und PATH, wenn der 
Befehl SUBST angewandt wurde.
- Wenn der Befehl SUBST angewandt wurde, 
drfen die Befehle ASSIGN, BACKUP, 
DISKCOMP, DISKCOPY, FDISK, FORMAT, 
JOIN, LABEL und RESTORE nicht verwendet 
werden.
- Der Befehl SUBST ohne Parameter zeigt die 
aktuelle Substitution an.



Beispiele:
B>subst g: c:\reports\files
ersetzt den Pfad C:\REPORTS\FILES durch den 
Laufwerksbuchstaben G.



B>subst
zeigt die Meldung G: => C:\REPORTS\FILES an:



B>subst g: /d
Die Substitution wird rckgngig gemacht.

Der Befehl SYS (System)
Verwendungszweck:
Kopiert die Systemdateien PTSDOS.SYS, 
PTSBIO.SYS (und COMMAND.COM) auf das 
angegebene Laufwerk.


Syntax:
SYS Laufwerk: [/f:<Pfad>][/u[:Boot-Datei]]
		[/p][/s][/c]


Typ:
Externer Befehl



Parameter:
	Laufwerk:

gibt das Laufwerk an, auf das Sie Systemdateien 
bertragen mchten.


	Boot-Datei
gibt den Namen einer Datei an, in die der Inhalt des 
Boot-Sektors eines Laufwerks vor der Installation 
des Betriebssystems gespeichert wird. Diese Datei 
kann vom Befehl SYSBOOT der Datei 
CONFIG.SYS benutzt werden. Der Standardname 
dieser Datei ist .\OLDBOOT.IMG. Bei der Angabe 
des Parameters /U wird die alte Datei 
COMMAND.COM in COMMAND.CO$ umbe-
nannt (siehe den Befehl UNINSTAL).


	/p
legt Pausen zwischen der Lese/Schreiboperationen 
ein; diese Option ist fr das Kopieren des Systems 
auf demselben Laufwerk ntig.


	/s
Anweisung, COMMAND.COM nicht zu kopieren.


	/C
Anweisung, die Umgebungsvariable COMSPEC=  
fr die Suche nach der Datei COMMAND.COM 
nicht zu benutzen.


 
Der Befehl SYS kann mit einem ans Netzwerk angeschlossenen 
Laufwerk nicht verwendet werden.

Der Befehl TIME
Verwendungszweck:
Bietet die Mglichkeit, die Systemzeit einzugeben 
oder zu ndern. Bei Erstellung einer neuen Datei 
oder der Bearbeitung einer existierenden Datei wird 
die Systemzeit im Verzeichnis registriert. Sie kn-
nen unmittelbar von der Tastatur oder aus einer 
Stapeldatei die Zeit ndern.


Syntax:
TIME [/Q[UIET]] [hh[:mm[:ss[.xx]]][A|P]


Typ:
Interner Befehl


Parameter:
	hh

= 0 - 23, Stunden;

	mm
= 0 - 59, Minuten;

	ss
= 0 - 59, Sekunden;

	xx
= 0 - 99, Hundertstelsekunden


	A oder P
bezeichnen im amerikanischen Zeitformat entspre-
chend Vormittag (AM) und Nachmittag (PM).


	Q[UIET]
erfordert die Zeiteingabe vom Anwender nicht.


Bemerkung:
  Wenn der Befehl TIME ohne Parameter einge-
geben wird, zeigt PTS-DOS die folgende Meldung 
an:
 Gegenwrtige Uhrzeit: hh:mm:ss.xx
 Neue Uhrzeit eingeben:_
  Wenn Sie die Zeit nicht ndern mchten, drk-
ken Sie [Enter].
  Wenn die Zeit gendert werden soll, geben Sie 
die aktuelle Zeit und drcken [Enter].
  Die Stunden, Minuten und Sekunden mssen Sie 
durch einen Doppelpunkt (:) oder einen Punkt (.) 
voneinander trennen. Die Hundertstelsekunden 
trennen Sie durch einen Punkt oder ein Komma, 
entsprechend dem auf dem Bildschirm angezeigten 
Zeichen.
  Wenn die Zeit richtig eingegeben wird, nimmt 
sie das System auf. Wenn Sie die Zeit nicht richtig 
eingeben, zeigt PTS-DOS eine Fehlermeldung an:
  Wenn Sie die Zeit nicht vollstndig angeben, 
z.B., nur Stunden und Minuten, werden die restli-
chen Parameter gleich 0 gesetzt.
  Jede Zeitangabe wird aufgenommen, wenn die 
Zahlen im gltigen Wertebereich liegen.
  Das Zeitformat kann mit dem Befehl 
COUNTRY in der Datei CONFIG.SYS gendert 
werden.



Beispiel:
A>time
Gegenwrtige Uhrzeit ist 00:25:16.65
Neue Uhrzeit eingeben: 13:55
stellt die Zeit 13:55:00.00 ein.


Der Befehl TREE
Verwendungszweck:
Zeigt alle Verzeichnispfade auf dem angegebenen 
Laufwerk an und listet Dateinamen jedes Verzeich-
nisses auf.


Syntax:
TREE [/F[ILES]] [/A[SCII]] [/M[ORE]] DIRLIST


Typ:
Interner Befehl


Parameter:
	DIRLIST

legt Unterverzeichnisse fest, die angezeigt werden 
sollen. (Siehe ,Argumente interner DOS-Befehle" 
ab Seite 291.)


	/F
zeigt auch alle Dateinamen an.


	/A
erlaubt es Ihnen, nur ASCII-Codes < 127 fr die 
Anzeige der Unterverzeichnis-Baumstruktur zu 
benutzen.


	/M
zeigt Informationen seitenweise an.


Beispiele:
A>tree c:
zeigt alle Verzeichnisse des Laufwerks C an:
C:
A CD-ROM
A DOS
A EXE
A NWWS
   A DOSODI



A>tree /a c:
zeigt alle Unterverzeichnisse des Laufwerks C nur 
mit Standard-ASCII-Zeichen an:
C:
    +-CD-ROM
    +-DOS
    +-EXE
    \-NWWS
    \-DOSODI



A>tree b: /f > b:\tree.lst
schreibt alle Verzeichnisse des Laufwerks B in die 
Datei TREE.LST, die im Stammverzeichnis des 
Laufwerks B abgelegt ist. Diese Datei enthlt die 
Namen smtlicher Verzeichnisse und der Dateien in 
jedem Verzeichnis.

Der Befehl TYPE
Verwendungszweck:
Zeigt den Inhalt der angegebenen Datei(en) an.


Syntax:
TYPE [/M[ORE]] [/U[NWRAP]] [/B[IN]] 
FILELIST


Typ:
Interner Befehl


Parameter:
	/B

zeigt eine Datei in Dump-Form an.


	/M
zeigt den Inhalt einer Datei seitenweise an.


	FILELIST
legt Dateien fest, die ausgedruckt werden sollen. 
(Siehe ,Argumente interner DOS-Befehle" ab Seite 
291.)


Bemerkung:
Die angezeigte Information wird nicht formatiert, 
also die Tabulatorsprnge, die 8-Zeichen-Felder, 
d.h. die Spalten 8, 16, 24 usw. bezeichnen, werden 
nicht ausgeschlossen.
  Wenn Sie den Inhalt der auf dem Bildschirm 
angezeigten Datei ausdrucken mchten, sollten 
Sie die Standardausgabe umleiten.
  Das Drucken einer Datei wird abgebrochen, 
sobald in der Datei das Symbol Dateiende 
(ASCII-Code 26) vorkommt, mit Ausnahme des 
Druckmodus, wenn ein Dump ausgedruckt wird 
(Parameter /BIN).



Beispiel:
A>type /b mess
zeigt den Inhalt der Datei MESS in binrer Form 
an:
--------  Contents of MESS
00000000: 48 65 6C 6C 6F 20 57 6F 72 6C 64 21 0D 0A 
1A     Hello World!...


Der Befehl UNINSTAL
Verwendungszweck:
Dient zur teilweisen Wiederherstellung des Zustan-
des des Systemlaufwerks vor der Ausfhrung des 
PTS-DOS-Befehls SYS und zum Deinstallieren von 
PTS-DOS.


Syntax:
UNINSTAL Dateiname [Laufwerk:]


Typ:
Externer Befehl


Parameter:
	Dateiname

der volle Dateiname der Datei, in welcher das Ab-
bild des Boot-Sektors des Systemlaufwerks vor der 
Installierung von PTS-DOS gespeichert ist (Diese 
Datei kann mit Hilfe des Befehls SYS erstellt wer-
den).

	Laufwerk
das Laufwerk, das wiederhergestellt werden soll.


Bemerkung:
Der Befehl UNINSTAL benennt die Datei 
<Laufwerk:>COMMAND.CO$ (wobei 'Laufwerk' 
ein Parameter des Befehls ist) zu 
COMMAND.COM um.

Der Befehl VER (Version)
Verwendungszweck:
Zeigt die Nummer der DOS-Version an oder modi-
fiziert sie.


Syntax:
VER [Version|/R]


Typ:
Interner Befehl


Parameter:
	Version

ist die Versionsnummer, die Sie angeben mchten.


	/R
zeigt die wahre DOS-Versionsnummer an.


Bemerkung:
Die Nummer der DOS-Version besteht aus einer 
einstelligen Zahl, die die Hauptnummer der Version 
angibt, einem Punkt und einer zweistelligen Zahl, 
die die Ausgabenummer angibt.
Die nderung der DOS-Version ist fr das Funk-
tionieren einiger Programme ntig, die an eine 
konkrete DOS-Version gebunden sind und trotzdem 
unter anderen, neueren DOS-Versionen auch lauf-
fhig sind.
Im Falle der Umstellung der DOS-Version liefert 
die DOS-Funktion GetDosVersion (Int 
21h/AH=30h) die vom Befehlsprozessor eingestellte 
Version. Die DOS-Funktion GetTrueVersion (Int 
21h/AX=3306h) liefert die wirkliche DOS-Version.


Beispiel:
A>ver
zeigt die folgende Meldung an:
DOS Version 5.00
Sie knnen eine andere DOS-Version einstellen, 
wenn Sie den Parameter ,Version" in der Befehls-
zeile angeben:
A:\>VER 4.10
Die nderung wird gleich auf dem Bildschirm an-
gezeigt:
DOS Version 4.10
Um die wirkliche DOS-Version wiederherzustellen, 
geben Sie ein:
A:\>VER /R


Der Befehl VERIFY
Verwendungszweck:
berprft, ob Daten auf das Laufwerk richtig ge-
schrieben werden.


Syntax:
VERIFY [ON|OFF]


Typ:
Interner Befehl


Bemerkung:
Der Zustand VERIFY ON wird nicht gendert, bis 
auf VERIFY OFF aufgerufen wird. Wenn VERIFY 
eingeschaltet ist, prft DOS die Richtigkeit der 
geschriebenen Daten nach jedem Schreibvorgang. 
Da die Schreibberprfung einige Zeit in Anspruch 
nimmt, wird die Leistung des Systems bei Schreib-
vorgngen niedriger.
Die Eingabe des Befehl VERIFY ohne Parameter 
zeigt den aktuellen Status des Befehls (ON oder 
OFF).
Der Standardwert von VERIFY ist OFF.


Beispiel:
A>verify on
schaltet die berprfung ein.



A>verify
zeigt den aktuellen Status des Befehls VERIFY an.


 
VERIFY funktioniert nicht auf dem ans Netzwerk angeschlosse-
nen Laufwerk.

Der Befehl VOL (Volume)
Verwendungszweck:
Zeigt die Datentrgerbezeichnung (Volume Label) 
der Festplatte oder Diskette im angegebenen Lauf-
werk an.


Syntax:
VOL [d:]


Typ:
Interner Befehl


Parameter:
	d:

das Laufwerk, dessen Datentrgebezeichnung ange-
zeigt werden soll.


Bemerkung:
Wenn Sie den Laufwerksnamen nicht angeben, wird 
die Datentrgerbezeichnung fr das Standardlauf-
werk angezeigt.


Beispiel:
A>vol
zeigt die Datentrgerbezeichnung der Diskette im 
Laufwerk A mit der folgenden Meldung an:

Datentr,gerbezeichnung im Laufwerk A ist MYDISK
Datentr,gernummer ist 3ABC-0007
A>
Wenn die Diskette im Laufwerk A keine Datentr-
gerbezeichnung hat, wird die folgende Meldung 
angezeigt:

Datentr,gerbezeichnung im Laufwerk A hat keinen
                                              Namen
Datentr,gernummer ist 353D-17ED


Beschreibung der DOS-Gertetreiber
Der Gertetreiber HiMem?86
Verwendungszweck:
Der Gertetreiber HiMem386.sys untersttzt den 
Standard XMS 3.0 auf den Computern PS/2, PC/AT 
mit dem Hauptprozessor ab i386. 
Der Gertetreiber HiMem286.sys untersttzt den  
Standard XMS 2.0 auf den Computern PS/2, PC/AT 
mit dem Hauptprozessor i286.
Diese Treiber verwalten auch den Oberen Speicher-
bereich (HMA).


Syntax:
DEVICE = HiMem?86.Sys [/NUMHANDLES=xx]
		[/MACHINE=yy]


Parameter:
	/NUMHANDLES

legt die maximale Anzahl der Behandlungsroutinen 
fest, die fr die Applikationen verfgbar sind.
Der Parameter kann in den Grenzen zwischen 32 
und 128 liegen.


	/MACHINE
Der Parameter legt den Maschinentyp fest und kann 
die folgenden Werte annehmen: 1 - AT kompatibel, 
2 - PS/2 kompatibel.


Bemerkung:
Wenn Sei den Treiber HiMem?86 verwenden, kn-
nen Sie in der Datei CONFIG.SYS anweisen, da 
DOS in den oberen Speicherbereich geladen werden 
soll.
Der Treiber HiMem?86 ist fr die Organisation von 
EMS und UMB notwendig.


Der Gertetreiber RAMDISK
Verwendungszweck:
RAMDISK ist der Gertetreiber eines virtuellen 
Laufwerks, der die Mglichkeit bietet, im freien 
Speicher Daten oder Programme des Benutzers zu 
speichern. Diese Dateien gehen sptestens beim 
Abschalten des Computers verloren!


Syntax:
DEVICE[HIGH] = [VollerPfad]RAMDisk.sys 
	[NNNNN[K|M]] [DDDD] [/Param1...]


Parameter:
	NNNNN

Gre des bentigten Speichers in KB (wenn der 
Parameter K angegeben ist oder wenn dieser Para-
meter berhaupt nicht angegeben ist) oder in MB, 
wenn der Parameter M nach der ersten Ziffer ange-
geben ist;


	DDDD
Anzahl der Eintrge im Stammverzeichnis des 
Laufwerks (der Mindestwert ist 16);

	Param1,
	Param2,...
die Buchstabenparameter aus der folgenden Reihe:
  A - die Anweisung, den Arbeitsbereich 
des Laufwerks im freien Expanded 
Speicher zu plazieren;
  E - die Anweisung, einen Laufwerkbe-
reich im Extended Speicher zu plazie-
ren;
  L - die Anweisung, den Laufwerkszu-
griff mit dem Anzeiger ScrollLock 
([Rollen], an der AT Tastatur) anzuzei-
gen.



Bemerkung:
Diese Version des Gertetreibers bietet die Mg-
lichkeit, fr die Erstellung eines virtuellen Lauf-
werks 3 Speichertypen zu benutzen:
1. Konventionellen Speicher (der einzige Speicher-
typ auf den Computern vom Typ XT). Es ist nicht 
ratsam, ein zu groes virtuelles Laufwerk in diesem 
Speicher zu erstellen, weil es die Gre des fr 
Anwendungsprogramme verfgbaren Arbeitsspei-
chers wesentlich reduziert. Gewhnlich wird das 
virtuelle Laufwerk im Arbeitsspeicher der Computer 
ohne Festplatte fr die Aufbewahrung von 
COMMAND.COM angelegt.
2. Extended Speicher. Dieser Speicher ist im 
Adrebereich oberhalb 1 MB angeordnet und nur 
im geschtzten Modus des Prozessors verfgbar. 
Dieser Speicher kann eine groe Kapazitt haben 
und eignet sich gut fr die Anlegung eines schnel-
len Laufwerks.
3. Expanded Speicher. Dieser Speicher ist oberhalb 
1 MB angeordnet und hat im verfgbaren Adrebe-
reich ein Fenster fr den Zugriff auf EMS. Dieser 
Speicher kann auch eine hohe Kapazitt haben und 
kann fr die Anlegung eines virtuellen Laufwerks 
benutzt werden.
* Dieser Gertetreiber erfordert das Vorhanden-
sein der Extended/Expanded-Treiber in Abhngig-
keit vom angegebenen Speichertyp (HiMem?86.sys, 
EMM386.sys usw.)
* Wenn nur eine Zahl angegeben wird, wird es als 
die Laufwerkskapazitt angenommen; die Anzahl 
der  Stammverzeichniseintrge ist in diesem Fall 64 
.
 
* Wenn die Parameter E und A nicht angegeben 
sind, wird das virtuelle Laufwerk im konventionel-
len Speicher eingerichtet.
 
* Wenn keine einzige Zahl angegeben wird, so 
betrgt die Standardkapazitt:
  im konventionellen Speicher 64 KB;
  im Extended-/Expanded-Speicher den gesamten 
freien Platz.
* In die angegebene Speicherkapazitt wird die 
Gre der FAT und des Stammverzeichnisses ein-
geschlossen.


Bedeutung ausgewhlte PTS-DOS Befehle im 
berblick
BEFEHL
Beschreibung

ABORT
legt die Mglichkeit der fehlerbedingten Beendigung 
eines Programms fest;

BREAK
legt die Prfung auf Ctrl-Break fest;

BUFFERS
legt die Anzahl der DOS-Puffer fest;

CLOCK
definiert den vom Betriebssystem benutzten Uhrtyp;

COMAREA
gibt die Pufferanordnung fr DMA-Korrektur an;

COUNTRY
gibt landesspezifische Informationen an;

CPU
gibt die Geschwindigkeit der RAM-Auffrischung 
(286+) vor;

DEVICE
definiert den Treiber;

DEVICEHIGH
definiert den Treiber mit dem Versuch, UMB zu 
benutzen;

DISKETTE
bestimmt den Kompatibilittsmodus fr den Floppy-
Disk-Treiber;

DISPLAY
legt den Bildschirmfont fest;

DOS
legt die DOS-Lage im Speicher fest;

DOSDIR
gibt einen alternativen Pfad fr Dateisuche an;

DRIVATTR
gibt die physikalischen Daten des Plattenlaufwerks 
an;

DRIVPARM
definiert Parameter des Plattenlaufwerks;

ECHO
zeigt auf dem Bildschirm die Befehlszeile beim ersten 
Durchlauf in der Bearbeitung der Konfigurationsdatei 
an.

ERREXE
bietet die Mglichkeit, eine zustzliche Kontrolle 
beim Programmstarten einzusetzen;

EXECA20OFF
legt den Zustand der Linien ,A20" beim Anfang der 
Ausfhrung eines eben geladenen Programms fest.

FASTOPEN
legt die Anzahl der Puffer fr die Organisation von 
Cache-Speicher fr schnellen Zugriff auf Dateien 
fest; das reduziert wesentlich die Zeit, die fr die 
ffnung der oft benutzten Dateien und Verzeichnisse 
ntig ist;

FCBS
legt die Emulation der DOS-Funktionen lterer Ver-
sionen fest;

FILES
gibt die maximale Anzahl der gleichzeitig geffneten 
Dateien an;

FORCE
schliet bei der Bearbeitung der Konfigurationsdatei 
zur aktuellen Sektion die als Argument angegebenen 
Sektionen an;

HMAREA
definiert das HMA-Segment;

IDTCHK
lt die Erkennung von Boot-Viren zu;

IGNORE
gibt die Sektionen in CONFIG.SYS an, die nicht 
bearbeitet werden sollen;

INSTALL
fhrt spezielle DOS-Befehle bei der Bearbeitung von 
CONFIG.SYS aus;

INSTALLHIGH
ist dem vorigen Befehl hnlich, benutzt aber UMB;

KEYBOARD
legt das Tastatur-Layout fest;

LASTDRIVE
legt die maximale Anzahl der Laufwerke im System 
fest;

LOADFIX
ermglicht die Erkennung der Programme alter Ver-
sionen beim Laden;

LOCKS
legt die Anzahl der Sperren fest;

MEMORY
legt die DOS-Strategie bei Speicherzuweisung fest;

QUIET
macht die Ausgabe auf STDOUT durch Treiber und 
TSR unmglich;

SAVENAME
speichert den ersten Buchstaben des zu lschenden 
Namens;

SCREEN
gibt den Modus der Bildschirmanzeige an;

SHELHIGH
gibt den Namen des Befehlsprozessors an und ver-
sucht ihn in UMB zu laden

SHELL
gibt den Namen des Befehlsprozessors an;

SHIFTSTATE
legt den Status der Triggertasten fest;

SHUTDOWN
schliet alle Dateien bei [CTRL-ALT-DEL] ([STRG-
ALT-ENTF]);

SOFTREBOOT
bietet die Mglichkeit, das System ohne POST 
(lngerdauernde Tests) neu zu starten;

STUBA20
legt die Arbeitsweise mit dem XMS-Treiber fest;

SWITCHAR
legt das Schaltzeichen fest;

SYSBOOT
bootet ein weiteres DOS-kompatibles System;

SYSGEN
legt die Lage der einzelnen DOS-Teile im Speicher 
fest;

SYSLOAD
ldt das System von einem anderen Festplattenbe-
reich;

SYSTOUMB
ermglicht die Benutzung von UMB fr Systemdaten 
und Kode;

TRACE
lt das System den Benutzer danach fragen, ob die 
Bearbeitung jeder folgenden Zeile in CONFIG.SYS 
zulssig ist;

VGASCREEN
steuert den Status eines VGA-kompatiblen Bild-
schirms;

VIDEOMODE
legt den aktuellen Video-Modus fest;

VIRTDMA
erlaubt den virtuellen DMA zu benutzen;

VXD
gibt den Namen des virtuellen Treibers fr MS-
Windows an;

WINDOWS
erlaubt MS-Windows zu starten;

ZOMBIEDRV
Verwenden einer Warteschlange beim Dateilschen 
auf angegebenen Laufwerken (s. MKZOMBIE).







Tips und Tricks
Beispielkonfigurationen
1. Beispiel: Mit CD-ROM:

CONFIG.PTS
[standard@windows compatible]
device= c:\qemm\qemm386.sys
devicehigh= d:\wfw\ifshlp.sys		;imported von msdos config.sys
devicehigh= c:\cdrom\SLCD.SYS /D:SONY_000 /B:340 /M:P /V /C
files		=  100		;imported von msdos config.sys
buffers		=  30		;imported von msdos config.sys
cpu386+ force	=  $keyboard,$display
dos=high,umb	        		;imported von msdos config.sys
dosdir		=  c:\ptsdos
shell		=  c:\ptsdos\command.com c:\ptsdos /p c:\auto.bat
quiet 		=  yes
break		=  yes
clock		=  real
locks		=  90
cpu		=  fast
shiftstate	=  off
softreboot	=  on
abort		=  on
comarea		=  standard
lastdrive	=  x
devicehigh=c:\ptsdos\ptscache.sys 4096 w:2048 /h /c b t:4000
devicehigh=c:\ptsdos\folder.sys f:

[nowindows]
cpu86 force	=  $misc,$nowin
cpu286 force	=  $misc,$himem286,$cache,$nowin
cpu386+ force	=  $misc,$himem386,$cache,$nowin

[windowsinstall]
shell		=  c:\ptsdos\command.com c:\ptsdos /p c:\autopts.bat

[olddos]
sysboot=c:\oldboot.sys

[$Keyboard]
keyboard	=  RU LOADONCALL ACTBORDER 56 DEFBORDER 0 HotKey 02 54

[$misc]
dosdir		=  c:\ptsdos
shell		=  c:\ptsdos\command.com c:\ptsdos /p c:\autopts.bat
quiet 		=  yes
break		=  yes
dos  		=  high umb
clock		=  real
files		=  60
buffers		=  10
cpu386+ cpu	=  fast
shiftstate		=  off
softreboot		=  on
abort		=  on
comarea		=  standard
lastdrive		=  x
country		=  uk, 437, c:\ptsdos\country.sys

[$himem286]
device		=  c:\ptsdos\himem286.sys

[$cache]
devicehigh		=  c:\ptsdos\ptscache.sys /h /cbt=4

[$himem386]
device		=  c:\ptsdos\himem386.sys

[$display]
display		=  ru text preload high

[$nowin]
windows = no

[bootmgr]
autocheck 		= no		; set to yes if you want to save selection
storage		= file

AUTOPTS.BAT
@ECHO OFF
lh c:\cdrom\MSCDEX.EXE /D:SONY_000
break on
path 
D:\ALDUS;D:\PM4;D:\WFW;c:\CP;c:\EXE;C:\;c:\PTSDOS;D:\borland\bin;g:\tmp;c:\ptsdos\util;
SET TEMP=D:\WIN\TEMP
set PROMPT = $T$H$H$H$X $L$V$G$X $P$_$B
rem SET ME_DFLT=/D/V
rem SET HELPPATH=d:\help
SET DIRCMD=/W/A/L/P
call startnet
e:
CD \WORK\NETWORK\
cp

2. Beispiel:

CONFIG.PTS
[Standard@Windows compatible]
CPU86 Force		=  $Misc,$GerKeyboard,$Himem
CPU286 Force		=  $Misc,$Himem286,$GerKeyboard
CPU386+ Force		=  $Misc,$GerKeyboard
 
[no_Windows]
CPU86 Force		=  $Misc,$GerKeyboard,$NoWin
CPU286 Force		=  $Misc,$Himem286,$GerKeyboard,$NoWin
CPU386+ Force		=  $Misc,$Himem386,$GerKeyboard,$NoWin

[windows install]
shellhigh		=  c:\ptsdos\command.com /p
 
[$Misc]
DEVICE=C:\himem386.sys
devicehigh 	=  c:\ptsdos\folder.sys e:
device=c:\ptsdos\ptscache.sys 2048 /h /c bt=400
shellhigh		=  c:\ptsdos\command.com /p
quiet 		=  Off
break		=  Yes
screen		=  slow
savename		=  Yes
DOS  		=  High,UMB
clock		=  real
files		=  100
MEMORY	=  BESTFIT UMB
buffers		=  30 /h
locks=100
cpu		=  Fast
sysgen		=  /CH 
windows 	=  On
vxd		=  Yes
shiftstate	=  Off keyrate=MIN keydelay=MIN
idtchk		=  OFF			; "YES" is not available in DEMO version
softreboot	=  On
abort		=  On
comarea		=  Standard
loadfix		=  On
LASTDRIVE	=  Z
stacks		=18,512
Country		= RU,,country.sys
display		= RU Graphics High preload USEBIOS

[$GerKeyboard]
keyboard	=  RU FRAMES=3 SIMPLE LOADONCALL ActBorder 56 DefBorder 0 HotKey 02 54
 
[$NoWin]
Windows = No
 
[BootMgr]
AutoCheck 	= Yes		; set to YES if You want to save selection
Storage		= FILE

AUTOPTS.BAT
@echo off
PATH = C:\PTSDOS;C:\CP;c:\exe;f:\windows;c:\util;f:\borland.3_1\bin;e:\uupc;
SET TMP=D:\TMP
lh mouse
call c:\cp\startnet.bat
chkdsk c: d: e: f:
cp386


3. Beispiel: Mit WINDOWS fr Workgroups, CD-ROM und FOLDER

CONFIG.PTS

[standard@windows compatible]
device		=  c:\ptsdos\himem386.sys 
device		=  d:\wfw\emm386.exe NOEMS
device		=  d:\wfw\ifshlp.sys	;exported from msdos config.sys
devicehigh=  c:\cdrom\SLCD.SYS /D:SONY_000 /B:340 /M:P /V /C
files		=  100			;exported from msdos config.sys
buffers		=  30			;exported from msdos config.sys
cpu386+ force	=  $keyboard,$display
dos		=  high,umb		;exported from msdos config.sys
dosdir		=  c:\ptsdos
shell		=  c:\ptsdos\command.com c:\ptsdos /p c:\auto.bat
;quiet 		=  yes
break		=  yes
;clock		=  real
locks		=  90
cpu		=  fast
shiftstate		=  off
softreboot		=  on
abort		=  on
comarea		=  standard
lastdrive		=  x
devicehigh		=  c:\ptsdos\ptscache.sys 4096 w:2048 /h /c b t:4000
devicegh		=c:\ptsdos\folder.sys f:

[nowindows]
cpu86 force	=  $misc,$nowin
cpu286 force	=  $misc,$himem286,$cache,$nowin
cpu386+ force	=  $misc,$himem386,$cache,$nowin


[windowsinstall]
shell		=  c:\ptsdos\command.com c:\ptsdos /p c:\autopts.bat

[olddos]
sysboot=c:\oldboot.sys

[$Keyboard]

keyboard	=  RU LOADONCALL ACTBORDER 56 DEFBORDER 0 HotKey 02 54

[$misc]
dosdir		=  c:\ptsdos
shell		=  c:\ptsdos\command.com c:\ptsdos /p c:\autopts.bat
quiet 		=  yes
break		=  yes
dos  		=  high umb
clock		=  real
files		=  60
buffers		=  10
cpu386+ cpu	=  fast
shiftstate	=  off
softreboot	=  on
abort		=  on
comarea		=  standard
lastdrive		=  x
country		=  uk, 437, c:\ptsdos\country.sys

[$himem286]
device		=  c:\ptsdos\himem286.sys

[$cache]
devicehigh		=  c:\ptsdos\ptscache.sys /h /cbt=4

[$himem386]
device		=  c:\ptsdos\himem386.sys

[$display]
display		=  ru text preload high

[$nowin]
windows 		= no

[bootmgr]
autocheck 		= no		; set to yes if you want to save selection
storage		= file

AUTOEXEC.BAT
@echo off
PATH = C:\PTSDOS;C:\CP;c:\exe;f:\windows;c:\util;f:\borland.3_1\bin;e:\uupc;
SET TMP=D:\TMP
lh mouse
call c:\cp\startnet.bat
chkdsk c: d: e: f:
cp386

4. Beispiel:

CONFIG.PTS
REM This is an example of multiuser configuration file
[Standard]
device		= C:\PTS.SYS\HIMEM286.SYS
dos		=  high
shiftstate		=  off
lastdrive		=  K
softreboot		=  on
abort		=  on

[Nothing]
softreboot		=  on
abort		=  on

[Kir_V.]
Echo               "+------------------+"
Echo               " Kir_V. is active "
Echo               "+------------------+"
Force		=  $Misc,$Himem,$RusKeyb,$RamDisk
shell		=  command.com /p/c kir.bat
break		=  on

[Test ]
Echo               "+---------------------+"
Echo               " Test part is active "
Echo               "+---------------------+"
Force		=  $Misc,$Himem,$RusKeyb
device		=  d:\kir\cpscr\cpscr.com
shell		=  command.com /p/c kirtst.bat
break		=  on

[Tim]
Echo               "+---------------+"
Echo               " Tim is active "
Echo               "+---------------+"
FORCE		=  $Misc
DOS		=  HIGH
device		=\pts.sys\himem286.sys
device		=\pts.sys\ramdisk.sys 230 /E /L
SHELL		=  command.com /p/c tim.bat
device		=  c:\cp\cpscr.com

[Shura]
Echo               "+                  +"
Echo               " Shura  is active "
Echo               "+                  +"
Force		=  $Misc,$Himem,$RusKeyb
shell		=  command.com /p/c shura.bat
break		=  on

[$Misc]
quiet		=  Yes
stuba20		=  Yes
break		=  Yes
screen		=  ansi,fast,direct
savename		=  No
DOS  		=  High,Umb
clock		=  Real
files		=  40
buffers		=  20
CPU		=  Fast
windows 		=* On /v:3.10
windows 		=* On
windows 		=  no
sysgen		= /sl
vxd		=  No
fcbs		=  Off
shiftstate		=  Off
idtchk		=  On
softreboot		=  On
abort		=  On
comarea		=  Standard
loadfix		=  On
LASTDRIVE	=  H

[$Himem]
device		=  c:\pts.sys\himem286.sys

[$Himem2]
device		=  c:\himem.sys

[$RamDisk]
device 		=  c:\pts.sys\ramdisk.sys 150  /E /l

[$RusKeyb]
keyboard    	=  RU LoadOnCall HotKey 02 54

[BootMgr]
AutoCheck	= Yes
Storage		= FILE

AUTOPTS.BAT
@ECHO OFF
PATH c:\exe;c:\pts;c:\cp;d:\help;
BREAK ON
prompt $p$g
smartdrv 60
cp
Arbeiten mit anderer Software
WINDOWS 3.1
Beim Arbeiten mit WINDOWS 3.1 im Standardmodus ist zu empfehlen, den 
Treiber HIMEM.SYS zu benutzen, der mit WINDOWS geliefert wird. Dieser 
Treiber sollte in der Datei CONFIG.PTS anstelle von HIMEMX86.SYS an-
gegeben werden. 

 
Betrifft nicht das Arbeiten mit WINDOWS 3.11.


Installation von WINDOWS 3.1:

Um WINDOWS 3.1. zu installieren, benutzen Sie beim Booten nicht die 
Treiber HIMEM286.SYS oder HIMEM386.SYS. Dafr whlen Sie beim 
Booten die Sektion WINDOWSINSTALL der Datei CONFIG.PTS.

 
Betrifft nicht das Arbeiten mit WINDOWS 3.11.

Probleme der Virenerkennung
Diverse Antivirus-Programme melden ber das angebliche Vorhandensein 
verschiedener Viren in verschiedenen PTS-DOS-Programmteilen:
Zum Beispiel:

McAffee 9.25 v115

  REDIR.COM			- VADER [512]
  SERVER.COM		- VADER [512]

Novell Dos 7.0 antivirus

  CP.COM,CP386.COM	- Yanky doodle family

Trunderbyte Virus Detector Version 6.2

  RS232.COM			- Quux virus
  RESVIR.COM		- mglicherweise mit unbekann-
				  tem Virus infiziert


Tatschlich enthlt keines der Programme Viren. Die Meldungen ber Viren 
werden nur wegen der zuflligen bereinstimmung eines Virus-Fragments 
und eines Programmfragments ausgegeben.

Die meisten PTS-DOS-Programme sind in Assembler-Sprache geschrieben. 
Das steigert die Wahrscheinlichkeit der bereinstimmung eines Virus- und 
eines Programmfragments.
Wenn es wirklich einen Virus gbe, so wrde dies nicht nur ein Programm, 
sondern alle Antivirus-Programme gleichzeitig melden. D.h., es ist ein Feh-
ler, eine Ungenauigkeit der betreffenden Antivirus-Programms.

Die Meldungen ber BOOT-Viren werden auch wegen einer unkorrekten 
Arbeit des Antivirus-Programms ausgegeben. Die Ursache ist darin zu su-
chen, da sich der Code der Boot-Diskette von PTS-DOS von dem MS-DOS-
Code wesentlich unterscheidet. Diese Tatsache wird von einem Antivirus-
Programm als das Vorhandensein eines Virus behandelt, obwohl kein Virus 
vorhanden ist.
Empfehlung:	Verwenden Sie das Antivirenprogramm von PTS-DOS.

Selten benutzte DOS Dienstprogramme 
  FDISK
  DEBUG
  EXE2BIN
  EDLIN
Das Programm FDISK
Dieser Abschnitt ist insbesondere fr Computerneulinge geschrieben, die 
bisher keine Erfahrung im Einrichten von Festplatten gesammelt haben. 
Erfahrene Computeranwender knnen diesen Abschnitt bergehen.

Nach dem Sie das Starten von FDISK gewhlt haben, erscheint auf dem Bild-
schirm die folgende Meldung:




	Abb.: 128	Meldung FDISK
Das Programm FDISK wird gestartet. Das Hauptmen des Programms be-
steht aus 6 Punkten:

U
3Fixed Disk Setup Program (C) PTS 1992,1993                   3
3Aktuelle Festplatte:    1                                    3
3                                                             3
3FDISK-Optionen:                                              3
3 1 Logisches Laufwerk erstellen                              3
3 2 Aktive Partition erstellen                                3
3 3 Partition oder logisches DOS-Laufwerk l"schen             3
3 4 Speicherbereichs-Info anzeigen                            3
3 5 Aktuelle Festplatte wechseln                              3
3 6 FDISK verlassen                                           3
3                                                             3
3                                                             3
3Ihre Wahl:    [6]                                            3
AU
Abb.: 129	FDISK-Hauptmen

Sehen Sie sich zuerst die Information ber die Partitionen an. Drcken Sie 
dafr die Taste [4]. Es werden die folgenden Angaben angezeigt:

  der Zustand, der Typ und die Gre (in MB und % von der Ge-
samtgre);
  das Systemmerkmal jeder Partition;
  die Gesamtgre des Festplattenspeichers;
  die Gre des erweiterten Speicherbereichs mit allen erweiterten 
logischen Laufwerken;
  die Gre des maximalen zusammenhngenden freien Speicher-
blocks;
  der gesamte freie Speicherbereich.


U
3Partition  Status   Typ       Gr"e,MB   System      Gr"e,%             3
3    1      Active  PRI DOS       2.0     DOS-12      4.9                 3
3    2              EXT DOS      38.4     EXTEND      94.9                3
3    3                                    unused                          3
3    4                                    unused                          3
3                                                                         3
3Gesamter Plattenspeicher.....................40.5 Mbytes (1Mb = 1048576b)3
3Gr"e der erweiterten DOS-Partition..........38.4 Mbytes                 3
3Max. zusammenh,ngender freier Speicherbereich.0.0 Mbytes                 3
3Gesamt verfgbar..............................0.0 Mbytes                 3
3                                                                         3
3Information ber logische Laufwerke anzeigen(y/n)? [y]                   3
AU
Abb.: 130	Speicherbereichs-Info

Drcken Sie [ENTER] oder [Y] zum Anzeigen der Information ber logische 
DOS-Laufwerke:

U
3Partition  Status   Typ       Gr"e,MB   System      Gr"e,%             3
3    1      Active  PRI DOS       2.0     DOS-12      4.9                 3
3    2              EXT DOS      38.4     EXTEND      94.9                3
3    3                                    unused                          3
3    4                                    unused                          3
3                                                                         3
3Gesamter Plattenspeicher.....................40.5 Mbytes (1Mb = 1048576b)3
3Gr"e der erweiterten DOS-Partition..........38.4 Mbytes                 3
3Max. zusammenh,ngender freier Speicherbereich.0.0 Mbytes                 3
3Gesamt verfgbar..............................0.0 Mbytes                 3
3                                                                         3
3Information ber logische Laufwerke anzeigen(y/n)? [y]                   3
3                                                                         3
3LW     Gr"e,MB   System      Gr"e,%                                    3
3C         2.0     DOS-12      4.9                                        3
3D        28.0     DOS-16      69.1                                       3
3E        10.4     DOS-12      25.7                                       3
3                                                                         3
3Eine Taste drcken, um zum Hauptmen zurckzukehren                      3
AU
Abb.: 131	Logische Laufwerksinformation

Um zum Hauptmen zurckzukehren, drcken Sie eine beliebige Taste.

Vielleicht sollen Sie einige DOS-Partitionen oder die Partitionen eines ande-
ren Betriebssystem lschen, um genug Platz fr neue Partitionen zu verschaf-
fen. In diesem Fall vergewissern Sie sich, da die zu lschenden Partitionen 
keine wichtigen Daten enthalten, weil beim Lschen einer Partition alle 
Daten von dieser Partition gelscht werden. 
Wenn wichtige Daten in einer Partition vorhanden sind oder wenn Sie nicht 
sicher sind, entfernen Sie die PTS-DOS-Installationsdiskette aus dem Lauf-
werk, starten Sie ihren Computer neu, um das betreffende Betriebssystem zu 
laden, und speichern Sie diese Daten entweder in einer anderen Partition oder 
auf einem anderen Laufwerk. Danach starten Sie erneut das PTS-DOS Instal-
lationsprogramm.
Um eine Partition zu lschen, drcken Sie im FDISK Hauptmen die Taste 
[3] und [ENTER], dann whlen Sie, welche Partition Sie lschen werden. Mit 
dem Lschen einer Partition werden alle darauf gespeicherten Informationen 
gelscht. Nach der Wahl dieser Funktion erscheint auf dem Bildschirm das 
folgende Men:

U
3Non-DOS-Partition l"schen                                   3
3                                                            3
3Partition  Status   Typ       Gr"e,MB   System     Gr"e,% 3
3    1      Active  PRI DOS       2.0     DOS-12      4.9    3
3    2              EXT DOS      38.4     EXTEND      94.9   3
3    3                                    unused             3
3    4                                    unused             3
3                                                            3
3Welche Non-DOS-Partition m"chten Sie l"schen? [1]           3
AU
Abb.: 132	DOS-Partition Lschen

Wenn Sie den Punkt ,Logisches DOS-Laufwerk lschen" whlen, wird die 
folgende Meldung angezeigt:

U
3Logisches DOS-Laufwerk l"schen                              3
3                                                            3
3                                                            3
3LW     Gr"e,MB   System     Gr"e,%                        3
3C         8.2     DOS-16      20.3                          3
3D        14.5     DOS-12      35.8                          3
3E        17.6     DOS-16      43.5                          3
3                                                            3
3Welches Laufwerk m"chten Sie l"schen? [C]                   3
AU
Abb.: 133	Logisches Laufwerk lschen
Geben Sie den Laufwerkskennbuchstaben des zu lschenden logischen Lauf-
werks ein und drcken [ENTER]. Sie werden dann aufgefordert, das Lschen 
eines logischen Laufwerks zu besttigen. Wenn Sie ,Y" eingeben, wird das 
logische DOS-Laufwerk gelscht.

Wenn Sie den Punkt ,Non-DOS-Partition lschen" whlen, wird die folgende 
Meldung angezeigt:

U
3Non-DOS-Partition l"schen                                   3
3                                                            3
3Partition  Status   Typ       Gr"e,MB   System     Gr"e,% 3
3    1      Active  PRI DOS       2.0     DOS-12      4.9    3
3    2              EXT DOS      38.4     EXTEND      94.9   3
3    3                                    unused             3
3    4                                    unused             3
3                                                            3
3Welche Non-DOS-Partition m"chten Sie l"schen? [1]           3
AU
Abb.: 134	Non-DOS-Partition lschen
Geben Sie die Nummer der zu lschenden Partition ein und drcken 
[ENTER]. Wenn es wirklich die Partition eines anderen Betribssystems ist, 
werden Sie dann aufgefordert, das Lschen dieser Partition zu besttigen. 
Geben Sie ,Y" ein, um diese Partition zu lschen.

Wenn Sie eine DOS-Partition einrichten mchten, drcken Sie die Tasten [1] 
und [ENTER]. Darauf werden Sie befragt, ob Sie logische Laufwerke des 
Systems einrichten mchten. Das Men der ersten Option bietet die Mglich-
keit, sowohl einen primren Speicherbereich, d.h. den Speicherbereich, des-
sen Beschreibung im erstem Boot-Sektor (MASTER BOOT Sektor) der 
Festplatte gespeichert ist, als auch erweiterte Speicherbereiche 
(EXTENDED), deren Beschreibung in anderen Sektoren gespeichert ist:

U
3Logisches Laufwerk erstellen:                                     3
3                                                                  3
3 1 Prim,res logisches DOS-Laufwerk(e) erstellen                   3
3 2 Erweitertes logisches Laufwerk(e) erstellen                    3
3 3 Zu den FDISK-Optionen zurckkehren                             3
3                                                                  3
3WARNUNG:Sie k"nnen maximal 4 unabh,ngige Bereiche fr prim,re DOS-3
3    Laufwerke, erweiterte Partition und andere Systeme einrichten.3
3                                                                  3
3Partition  Status   Typ       Gr"e,MB   System      Gr"e,%      3
3    1      Activ   PRI DOS       8.2     DOS-16      20.3         3
3    2              EXT DOS      14.5     EXTEND      35.8         3
3    3                                    unused                   3
3    4                                    unused                   3
3                                                                  3
3Ihre Wahl:    [3]                                                 3
AU
Abb.: 135	Logische Laufwerke erstellen

Beachten Sie, da es im MASTER BOOT Sektor nur vier Partitions-
Spezifizierern Platz zugeteilt ist. Deswegen kann die gesamte Anzahl der 
primren Partitionen, der Partitionen der weiteren Betriebssysteme und der 
erweiterten Partition nicht hher als 4 sein. Wenn Sie nur mit DOS arbeiten, 
gengt es, nur primre Partitionen zu erstellen, weil dabei nur selten mehr als 
vier logische Laufwerke ntig sind. Wenn Sie noch ein oder zwei weitere 
Betriebssysteme auf demselben Laufwerk haben mchten, ist es sinnvoll, nur 
eine primre Partition einzurichten, von welcher DOS geladen wird, und die 
weiteren Partitionen richten Sie als erweiterte Speicherbereiche ein. Ihre 
Anzahl ist nur durch die Anzahl der Buchstaben des lateinischen Alphabets 
begrenzt. Die erweiterte Partition belegt im Vergleich zu der primren Parti-
tion derselben Gre mehr Platz (eine Spur).

Nach der Wahl der Partitionsart sieht die Anzeige etwa so aus:

U
3LW     Gr"e,MB   System      Gr"e,%                                    3
3C         8.2     DOS-16      20.3                                       3
3D        14.5     DOS-12      35.8                                       3
3                                                                         3
3Gesamter Plattenspeicher......................40.5 Mbytes(1Mb = 1048576B)3
3Gr"e der erweiterten Partition...............14.5 Mbytes                3
3Max. zusammenh,ngender freier Speicherbereich.17.6 Mbytes                3
3Gesamt verfgbar... .. .......................17.6 Mbytes                3
3                                                                         3
3Gr"e des erweiterten Laufwerks in MB eingeben (ESC-zum Hauptmen): 17.6 3
AU
Abb.: 136	Wahl Partitionsart
Sie werden aufgefordert, die Partitionsgre in MB (eventuell mit Zehntel-
megabyte) einzugeben. Die Standardgre einer Partition ist dem grten 
zusammenhngenden Speicherbereich oder der gesamten Gre der Festplat-
te gleich, wenn die Festplatte ganz leer war. Wenn Sie damit einverstanden 
sind, drcken Sie [ENTER]. Anderenfalls geben Sie die Gre der Partition 
ein und drcken [ENTER].

Das Letzte, was Sie eventuell bentigen knnen, ist die nderung der aktiven 
Partition. Die aktive Partition ist der Speicherbereich mit demjenigen Be-
triebssystem, das die Steuerung beim Booten des Computers bernimmt. Der 
Zustand des Speicherbereiches wird mit dem Wort ,Aktiv" bezeichnet, wenn 
er aktiv ist. Wenn Sie den Zustand des Speicherbereichs ndern mchten, 
drcken Sie nach der Taste [2] die Taste [ENTER]. Darauf wird die Meldung 
ber den Zustand der Festplattenbereiche angezeigt. Geben Sie die Nummer 
der Partition ein, deren Zustand Sie ndern mchten, und drcken [ENTER]. 
Nur ein Speicherbereich kann aktiv sein; ein erweiterter (Extended) oder ein 
nicht benutzter (unused) Speicherbereich kann nicht aktiv sein.

Die Bildschirmanzeige sieht dabei folgendermaen aus:


U
3Active Partition erstellen                                   3
3                                                             3
3Partition  Status   Typ       Gr"e, MB  System     Gr"e, % 3
3    1      Active  PRI DOS       2.0     DOS-12      4.9     3
3    2              EXT DOS      38.4     EXTEND      94.9    3
3    3                                    unused              3
3    4                                    unused              3
3                                                             3
3Nummer der zu aktivierenden Partition  (1-4): [1]            3
AU
Abb.: 137	Nummer der Partition

Hier sehen Sie die folgenden Spalten:

Partition
Die Nummer des Speicherbereichs

Status
Der Zustand des Speicherbereichs: Active = aktiv,
	Leerstelle = inaktiv

Typ
Der Speicherbereichstyp:	PRI DOS	- primr,
	EXT DOS	- erweitert

Gre, MB
Die Speicherbereichsgre in MB

System
Systemmerkmal des Speicherbereichs:
  DOS-12 ist das logische Laufwerk von der 
Gre weniger als 16 MB;
  DOS-16 ist das logische Laufwerk von der 
Gre von 16 bis 32 MB;
  BIGDOS - das logische Laufwerk von der Gr-
e mehr als 32 MB;
  EXTENDED ist ein Speicherbereich, der alle 
erweiterten DOS-Laufwerke enthlt.

Gre, %
Die Gre des benutzten Speicherbereichs in % 
zur Festplattenkapazitt.

Vorgehen:
1. Geben Sie die Nummer der Partition ein, die Sie als aktiv markieren 
mchten. (Wenn DOS aktiv sein soll, whlen Sie den DOS-
Speicherbereich)
 
2. Drcken Sie [ENTER]. Die gewhlte Partition wird aktiv.

Wenn der Computer ber mehr als eine Festplatte verfgt und Sie die nchste 
Festplatte zur Arbeit vorbereiten mchten, whlen Sie im FDISK Hauptmen 
die Taste [5], geben Sie die Nummer der nchsten Festplatte ein und drcken 
Sie [ENTER].

Nach Abschlu der Arbeit, wenn Sie irgendwelche nderungen an der Kon-
figuration der Festplatte vorgenommen haben, zeigt FDISK die Meldung an:

Ctrl-Alt-DEL drcken, um den Computer neu zu booten...

Drcken Sie die Tasten [CTRL-ALT-DEL] ([STRG-ALT-ENTF]), um den 
Computer neu zu booten und das Installationsprogramm wieder zu starten.


 Das Programm DEBUG.COM
Zweck:		Fehler suchen Testen/ndern von Programmen

Verwendung:	Nur Programmierer (und Neugierige)

Aufruf:		DEBUG Dateiname

Befehle:


A  (Assemble)
-
direkte Assemblierung im Speicher



B  (Breakpoint)
-
Setzen / Entfernen eines Haltepunktes



C  (Compare)
-
Vergleicht zwei Speicherbereiche



D  (Dump)
-
Das Anzeigen des Inhaltes eines Speicher-
bereichs



E  (Enter)
-
Eingabe der Daten in den Arbeitsspeicher



F  (Fill)
-
Auffllen eines Arbeitsspeicherbereichs 
mit 1 Byte



G  (Go)
-
Programmstarten



H  (Hexarithmetic)
-
Hexadezimaler Tachenrechner



I  (Input)
-
Einlesen aus Ein-/Ausgabeadresse



L  (Load)
-
Laden einer ausfhrbaren Datei



LS (Load Sector)
-
Laden eines logischen Sektors



M  (Move)
-
Kopieren des angegebenen Arbeitsspei-
cherblocks



O  (Output)
-
Ausgabe an den angegebenen Anschlu.



P  (Proceed)
-
Ausfhren des Programms bis zur angege-
benen Adresse.



Q  (Quit)
-
Programm verlassen



R  (Register)
-
Register anzeigen und ndern



S  (Search)
-
Suche nach einer Datenzeichenfolge



T  (Trace)
-
Programm schrittweise ausfhren



U  (Unassemble)
-
Disassemblierung des Speichers



V  (View)
-
Benutzerbildschirm



W  (Write)
-
Das Schreiben des Speicherinhalts in eine 
Datei



WS (Write Sector)
-
Das Schreiben in einen logischen Sektor



? / F1
-
Hilfe


Das Programm EXE2BIN.COM
Zweck:			Ein .EXE Programm in ein .COM Programm
			umwanden

Verwendung:		Nur Programmierer

Aufruf:			EXE2BIN  quell.EXE Ziel.COM

Befehle / Parameter:	keine 
 Das Programm EDLIN.COM
Zweck:			Editieren von Dateien

Verwendung:		Jedermann, aber nur wenn es wirklich nicht
			anderes geht !
			(primitiver Zeileneditor fr ASCII-Texte aus der 
			 Frhzeit von DOS)

Aufruf:			EDLIN Dateiname

Befehle:


A  (Append)
-
Zeile hinzufgen



C  (Copy)
-
Zeilen kopieren



D  (Delete)
-
Zeilen lschen



E  (Exit)
-
Ende mit Speichern



I  (Insert)
-
Zeile einfgen



L  (List)
-
Zeilen auflisten



M  (Move)
-
Zeilen verschieben



P  (Page)
-
Zeilen seitenweise auflisten



Q  (Quit)
-
Programm verlassen



R  (Replace)
-
String suchen und ersetzen



S  (Search)
-
String suchen



W  (Write)
-
Zeilen speichern


Ausgewhlte PTS-DOS spezifische externe 
Dienstprogramme 
Fast alle der hier aufgefhrten Programme werden durch den Command 
Prozessor (CP) genutzt und sind in ihrer Anwendung im Kapitel ,Die 
Benutzeroberflche von PTS-DOS" beschrieben. Deshalb soll an dieser Stelle 
nur kurz auf folgende Programme eingegangen werden:

  UPDATE.EXE     
  PTSCTL.COM       
Landescode und Codeseitennummer
Landescodes und Codeseiten:

NO
Norwegen
865
850
US
USA
437
850

BE
Belgien
437
850
RU
Ruland
866
850

IT
Italien
437
850
TF
Trkei 
(FGGIOD)
857
850

LA
Lateinamerika
437
850
TQ
Trkei 
(QWERTY)
857
850

CF
Kanada (Franz.)
863
850
SF
Schweiz (Fr.)
437
850

DK
Dnemark
865
850
SG
Schweiz (Deut.)
437
850

GR
Deutschland
437
850
SV
Schweden
437
850

HU
Ungarn
852
850
SU
Finnland
437
850

FR
Frankreich
437
850
SP
Spanien
437
850

NL
Niederlande
437
850
UK
Grobritannien
437
850

PO
Portugal
860
850





Das Programm UPDATE.EXE
Zweck:	Dieses Programm kopiert die aktuelle Konfiguration von 
MSDOS in die PTSDOS-Konfiguration. Alle Teiber aus 
CONFIG.SYS von MSDOS werden in die Sektion 
'STANDARD@WINDOWS COMPATIBLE' der Datei 
CONFIG.SYS von PTSDOS kopiert.
	AUTOEXEC.BAT wird in die PTSDOS-Datei 
AUTOPTS.BAT kopiert. Die in MSDOS eingestellten 
Treiber in PTSDOS einstellen?(Y,N)    

Verwendung:		Jedermann

Aufruf:			UPDATE

Parameter:		keine
Das Programm PTSCTL.COM
Zweck:			PTSCACHE-Disk (C) Steuerprogramm.

Verwendung:		Jedermann

Aufruf:		PTSCTL [[+|-]<Anzahl>] [<option>[+|-]]

Parameter:	


<Anzahl>
-
der von PTSCACHE benutzte Expansions- 
oder geschrumpfte Speicher ist



o / o-
-
Cache einschalten/ausschalten



a / a-
-
Vorauslesen einschalten/ausschalten



b / b-
-
Caching des Schreibens einschal-
ten/ausschalten



i / i-
-
Schreiben gleich begin-
nen/Schreibverzgerung



f / f-
-
Speichereinstellungen fixieren/freigeben



z / z-
-
Cache einfrieren/freigeben



r
-
alle Zhler zurcksetzen



u
-
alle ,unsauberen" Sektoren aktualisieren 
(auf Laufwerk schreiben)



wf
-
Sektoren in FIFO-Ordnung schreiben
(first in - first out)


ws
-
Sektoren in sortierter Ordnung schreiben



wl
-
die LRU-Sektoren zuerst schreiben
(Last Recently Used)

Der Gertetreiber PTSCACHE
Zweck:		Der Gertetreiber PTSCache.sys "cached" die Festplatte
		(beschleunigt das Lesen/Schreiben, indem die Daten im
		XMS-Speicher umgespeichert werden).

Verwendung:	Jedermann

Aufruf:		DEVICE = [drive:][path]PTSCACHE.SYS
	[<mem_parms>] [/C[<cache_parms>]] [/H]
	[/Q[Q]] [/P] [/D] 

Parameter:


<mem_parms>
-
Parameter fr die Konfiguration der Spei-
chergre:



<buff_size>
-
die gesamte Puffergre in KB. Minimal-
wert - 128, Maximalwert - 14000. Stan-
dardwert: der ganze verfgbare XMS-
Speicher.



K:<keep_size>
-
die Speichergre, die der Treiber fr sich 
zu behalten versucht (den anderen Pro-
grammen nicht zur Verfgung stellt). Stan-
dardwert: 1/4 der gesamten Puffergre.



W:<win_size>
-
die Speichergre, die der Treiber beim 
Starten von Windows freigeben soll. In der 
Regel ist dieser Parameter nicht erforder-
lich. Wenn Windows aber beim Starten 
ungengenden Speicher meldet, knnen Sie 
diesen Parameter gleich 600 setzen.



<Cache_parms>
-
Parameter fr die Konfiguration von Cache



U:<block_sec>
-
die Anzahl der Sektoren in einem Block 
(von 1 bis 8). Standardwert - 8. Ein niedri-
gerer Wert wird fr eine effektivere Aus-
nutzung des Speichers bei einem kleineren 
Puffer (< 500 KB) empfohlen.



T:<delay_ticks>
-
die Schreibverzgerung in Zeitgeber-Ticks 
(1/18 Sek.). Das Schreiben beginnt nach 
dem Ablauf der angegebenen Zeit, wenn auf 
das Laufwerk in dieser Zeit nicht zugegrif-
fen wurde. Standardwert: 18 (ca. 1 Sekun-
de).



B
-
erlaubt die Schreiboperationen im Hinter-
grund zu cachen. Standardwert: Cachen 
der Schreiboperationen ist ausgeschaltet


I
-
bei erlaubtem Cachen der Schreiboperatio-
nen beginnt das Schreiben unverzglich 
(jedoch im Hintergrund). Das macht das 
Caching vor Software- oder Hardwareaus-
fllen sicher, verringert aber die Leistung 
von Caching.



A
-
schaltet das Vorauslesen aus. Standard-
wert: Vorauslesen EIN. Bei einer groen 
Anzahl der defekten Sektoren wird es 
empfohlen, das Vorauslesen auszuschalten.


F
-
lst das Schreiben nach dem FIFO-Prinzip 
aus (First In - First Out). Nach der Stan-
dardeinstellung werden die Sektoren vor 
dem Schreiben in aufsteigender Reihenfolge 
sortiert, was die Zeit fr die Umstellung der 
Kpfe zwischen den aufeinanderfolgenden 
Schreiboperationen verkrzt.



L
-
hnlich wie "F", lst aber das Schreiben 
nach dem LRU-Prinzip aus (Least recently 
Used), d.h. zuerst werden die Sektoren 
geschrieben, auf welche eine lngere Zeit 
nicht zugegriffen wird.



/H
-
Anweisung an PTSCACHE, HMA fr die 
Anordnung seiner Tabellen zu benutzen.



/Q
-
unterdrckt die Ausgabe der Installations-
parameter.


/QQ
-
Unterdrckt die Ausgabe der Installations-
parameter und der Meldungen ber nicht 
fatale Fehler.





Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
ABB.: 1 HIRACHISCHES DATEISYSTEM	5
ABB.: 2 DATEISYSTEM	5
ABB.: 3 BEISPIEL EINER SPEICHERBELEGUNG	10
ABB.: 4 DER BILDSCHIRM ,WILLKOMMEN"	15
ABB.: 5 BILDSCHIRMLINIEN	16
ABB.: 6 FEHLERMELDUNG	17
ABB.: 7 AUFRUF ZUM STARTEN VON FDISK	17
ABB.: 8 AUFRUF ZUM NDERN DER PARTITIONSTABELLE	18
ABB.: 9 MELDUNG BEI ARBEIT MIT CGA-, MDA-, ODER HERCULES-KARTE	19
ABB.: 10 FARBAUSWAHL	19
ABB.: 11 AUSWAHL SIGNALTON	20
ABB.: 12 HINWEIS UNFORMATIERTES LAUFWERK	20
ABB.: 13 HINWEIS ZUR FORMATIERUNG DER FESTPLATTE	21
ABB.: 14 FORMATIERUNGSVORGANG	21
ABB.: 15 ABSCHLU-INFORMATION NACH DEM FORMATIEREN	21
ABB.: 16 AUSWAHL ZU INSTALLIERENDER PTS-DOS-PROGRAMME	22
ABB.: 17 ABFRAGE EINES NEUEN ZIELVERZEICHNISSES	22
ABB.: 18 BETRIEBSSYSTEMANALYSE	23
ABB.: 19 BOOTMANAGER - ABFRAGE	23
ABB.: 20 AUSWAHL HD	24
ABB.: 21 ANZEIGE BEI INSTALLATION	24
ABB.: 22 HAUPTMEN-BILDSCHIRM	30
ABB.: 23 GESAMTBERSICHT FENSTER A	31
ABB.: 24 GESAMTBERSICHT FENSTER B	32
ABB.: 25 LAUFWERK-INFO-FENSTER	33
ABB.: 26 MEN DER FENSTERSTEUERUNG	37
ABB.: 27 BAUMSTRUKTUR	39
ABB.: 28 FENSTER FR DATEISUCHE	40
ABB.: 29 MEN DER SUCHMUSTER-EDITIERUNG	42
ABB.: 30 PULLDOWN-MEN ,MARKIEREN"	45
ABB.: 31 MARKIEREN VON DATEIEN	47
ABB.: 32 PULLDOWN-MEN FR DIE ARBEIT MIT DER BEFEHLSZEILE	50
ABB.: 33 BEISPIEL EINER ,GESCHICHTE"	54
ABB.: 34 PULLDOWN-MEN ,DISKETTEN-DIENSTE"	57
ABB.: 35 WAHL DES LAUFWERKS	58
ABB.: 36 MEN ,DISK TOOLS"	58
ABB.: 37 WAHL DES LAUFWERKS	59
ABB.: 38 WAHL DES DISKETTENFORMATS	59
ABB.: 39 AUFFORDERUNG ZUM EINLEGEN EINER DISKETTE	59
ABB.: 40 INFORMATION BER DIE DISKETTENFORMATIERUNG	60
ABB.: 41 WAHL DES QUELLAUFWERKS ZUM DISKETTEKOPIEREN	61
ABB.: 42 ZIELLAUFWERK WHLEN	61
ABB.: 43 SICHERHEITSABFRAGE	61
ABB.: 44 WAHL DER QUELLAUFWERKS ZUM VERGLEICH VON DISKETTEN	62
ABB.: 45 UNTERSCHIED BEIM DISKETTENVERGLEICH	62
ABB.: 46 PULLDOWN-MEN DER OPERATIONEN MIT DATEIEN UND VER-
ZEICHNISSEN	64
ABB.: 47 KOPIEREN EINER DATEI	67
ABB.: 48 GLOBALKOPIEREN VON DATEIEN	69
ABB.: 49 KOPIERABLAUF	69
ABB.: 50 ABFRAGE BEI SCHON EXISTIERENDER DATEI	69
ABB.: 51 UNTERMEN FR DIE WAHL DER LSCHART	71
ABB.: 52 LSCHEN VON DATEIEN	71
ABB.: 53 MELDUNGEN, DIE BEIM VERZEICHNISLSCHEN ANGEZEIGT WERDEN	72
ABB.: 54 LSCHABLAUF	72
ABB.: 55 LSCHEN VON DATEIEN NACH MUSTER	73
ABB.: 56 GRUPPENLSCHEN VON DATEIEN	74
ABB.: 57 NDERUNG DER ATTRIBUTE	80
ABB.: 58 FENSTER FR DATEISUCHE	82
ABB.: 59 WAHL DES LAUFWERKS FR DIE AUFBEWAHRUNG DER SICHE-
RUNGSKOPIE	84
ABB.: 60 INFORMATION BER DIE MARKIERTEN DATEIEN	84
ABB.: 61 AUFFORDERUNG ZUM EINLEGEN EINER DISKETTE	85
ABB.: 62 WAHL DER WIEDERHERZUSTELLENDEN DATEIEN	86
ABB.: 63 ABFRAGE BEI SCHON EXISTIERENDER DATEI	86
ABB.: 64 WAHL DER DATEIEN FR WIEDERHERSTELLUNG DER KOPIE	87
ABB.: 65 MANUELLE WIEDERHERSTELLUNG VON DATEIEN	89
ABB.: 66 PULLDOWN-MEN ,EDITIEREN"	91
ABB.: 67 PULLDOWN-MEN ,EINLESEN"	93
ABB.: 68 PULLDOWN-MEN ,OPTIONEN"	95
ABB.: 69 PULLDOWN-MEN ,OPTIONEN"	103
ABB.: 70 DAS FENSTER DER HILFEFUNKTION	105
ABB.: 71 MEN ,SPEICHER-INFORMATIONEN"	109
ABB.: 72 LISTE DER GERTETREIBER	110
ABB.: 73 SPEICHER-BELEGUNGSPLAN	112
ABB.: 74 SYSTEM-INFORMATIONEN	114
ABB.: 75 EDITOR-BILDSCHIRMFENSTER IM TEXT-MODUS	120
ABB.: 76 EDITOR-BILDSCHIRMFENSTER IM HEX-MODUS	121
ABB.: 77 PULLDOWN-MEN DER BEWEGUNG	122
ABB.: 78  PROZENTUALER SPRUNG ZU EINER POSITION	124
ABB.: 79 MEN ,LSCHEN"	126
ABB.: 80 ,SUCH"-MEN IM EDITOR	129
ABB.: 81 MEN ,OPTIONEN" IM EDITOR	132
ABB.: 82 ABFRAGEFENSTER BEIM VERLASSEN DES EDITORS	135
ABB.: 83 DAS BILDSCHIRMFENSTER ZUM ARCHIV-BETRACHTEN	138
ABB.: 84 SORTIERUNGSWEISE	139
ABB.: 85 BASEVIEW-BILDSCHIRMFENSTER BEI DER SATZORIENTIERTEN 
ANSICHT	140
ABB.: 86 BASEVIEW-BILDSCHIRMFENSTER IM TABELLENMODUS	141
ABB.: 87 PULLDOWN-MEN DER BEWEGUNG DURCH EINE DATEI	141
ABB.: 88 MEN ,OPTIONEN"	143
ABB.: 89 BETRACHTEN VON COM- UND EXE-DATEIEN	146
ABB.: 90 PARAMETEREINSTELLUNG	149
ABB.: 91 VERBINDUNGSEINSTELLUNG	149
ABB.: 92 MODEM-EINSTELLUNG	150
ABB.: 93 VERZEICHNISSE	151
ABB.: 94 SYNTAX DES PROGRAMMS "FOSSIL.COM"	154
ABB.: 95 WAHL DER TASTEN FR DIE TASTATURBELEGUNGSUMSCHALTUNG	156
ABB.: 96 ABFRAGE-FENSTER BEIM VERLASSEN VON NKD	157
ABB.: 97 TASCHENRECHNER-FENSTER	159
ABB.: 98 HILFEFENSTER	162
ABB.: 99 NOTIZBLOCK-FENSTER	163
ABB.: 100 MEN DER STATUSEINSTELLUNG	165
ABB.: 101 SORTIERUNGSWEISE	166
ABB.: 102 ANZEIGE-MODUS UND MAUS-EINSTELLUNG	167
ABB.: 103 MEN FR DIE AUSWAHL DES FENSTERTYPS	170
ABB.: 104 MEN DER FARBEINSTELLUNG	173
ABB.: 105 MEN ,AUSLAGERUNG"	174
ABB.: 106 MAKROGENERATOR-BILDSCHIRMANZEIGE	176
ABB.: 107 BESONDERE FLLE DER MAKROERWEITRUNG	178
ABB.: 108 ABFRAGE-FENSTER BEIM VERLASSEN DES MAKROGENERATORS	178
ABB.: 109 HAPTMEN ,DATENSICHERUNG"	180
ABB.: 110 WAHL DES SICHERUNGSMODUS	180
ABB.: 111 OPTIONEN DER DATENSICHERUNG	181
ABB.: 112 ABFRAGE-FENSTER ,ZIELLAUFWERK"	182
ABB.: 113 MEN ,PLANER"	183
ABB.: 114 AUSWAHL-FENSTER FR ,ZU SICHERNDE DATEIEN"	184
ABB.: 115 ZEITANGABE FR DIE SICHERUNG IM HINTERGRUNDBETRIEB	184
ABB.: 116 EINSTELLUNG DER HOT-TASTEN	185
ABB.: 117 MEN ,OPTIONEN"	187
ABB.: 118 DIE ANZEIGE DES HILFSPROGRAMMS FDIR	226
ABB.: 119 ABSCHU-ANZEIGE DES HILFSPROGRAMMS CHKDSK	230
ABB.: 120 LOTLAN-HAUPTMEN	247
ABB.: 121 MEN DER NETZWERK-EINSTELLUNGEN	247
ABB.: 122 WAHL DES NETBIOS-TYPS	247
ABB.: 123 AUSWAHL DER PORT- UND IRQ-NUMMER	247
ABB.: 124 AUSWAHL DER BAUDRATE UND DER PORT- UND IRQ-NUMMER	248
ABB.: 125 INSTALLIERTE SERVER-RESSOURCEN	274
ABB.: 126 ZUGRIFFSRECHTE DER NAMEN	274
ABB.: 127 BENUTZERLISTE	275
ABB.: 128 MELDUNG FDISK	388
ABB.: 129 FDISK-HAUPTMEN	389
ABB.: 130 SPEICHERBEREICHS-INFO	389
ABB.: 131 LOGISCHE LAUFWERKSINFORMATION	390
ABB.: 132 DOS-PARTITION LSCHEN	391
ABB.: 133 LOGISCHES LAUFWERK LSCHEN	391
ABB.: 134 NON-DOS-PARTITION LSCHEN	391
ABB.: 135 LOGISCHE LAUFWERKE ERSTELLEN	392
ABB.: 136 WAHL PARTITIONSART	393
ABB.: 137 NUMMER DER PARTITION	393

TABELLE 1 BEWEGUNG DES CURSORS	34
TABELLE 2 LISTE DER EDITIERUNGSTASTEN	44
TABELLE 3 TASTATURBELEGUNG BEIM MARKIEREN	49
TABELLE 4 ARBEIT MIT DER BEFEHLSZEILE UND DER ,GESCHICHTE"	56
TABELLE 5 CURSOR-BEWEGUNGEN IM EDITOR-FENSTER	126
TABELLE 6 LSCHEN UND WIEDERHERSTELLEN	128
TABELLE 7 SUCHE	132
TABELLE 8 ALLGEMEINE STEUERUNG BEI DER EDITIERUNG	136
TABELLE 9 KORREKTE EINGABEN	161
TABELLE 10 ERREICHBARE DATEN-KOMPRIMIERUNGSVERHLTNISSE IM PTS-
FOLDER	221








Index


*
*	38; 45; 66; 80; 94; 186; 287
.
.BAT-Dateien	62
.COM-Dateien	62; 73; 133; 143
.DBF-Dateien	133; 137
.EXE-Dateien	62; 73; 133; 143
.MNU-Dateien	106
?
?	38; 66; 80; 94; 186; 287
A
Abschlusignal	170
abwischen, Datei	73
aktives Laufwerk	30; 55; 61; 80
aktuelles Verzeichnis	90
Anpassung
AUTOEXEC.BAT	245
CONFIG.SYS	245
ANSI-Treiber	2; 345
Anzeige	162
APPEND	289
Arbeitsspeicher	1; 110; 188
Archiv	136; 177; 181
Archiv, selbstentpackend	97
Archivdatei	134
Archivdateien	73; 133; 134
Archivierung	94
Archivierungsprogramm	63
ARCHVIEW.COM	73; 135
ARJ	135
ASCII-Code-Tabelle	159
ASCII-Dateien	133; 134; 304; 359
ASCII-Modus	134
Assembler	1; 143; 380
ASSIGN	291; 297; 310; 328
ATTR	292
Attribut	77; 196; 267
Archiv	78
Nur Lesen	78
System	78; 99
versteckt	78
ausfhrbare Dateien	62
Auslagerung	168
AUTOEXEC.BAT	26; 245; 303; 371
AUTOPTS.BAT	26
Autostatussicherung	183
AUX	305; 306
B
backslash	94; 287
BACKUP	78
BACKUP.nnn	82; 176; 181
BASEVIEW.COM	73; 137
Baumstruktur	37; 357
BEEP	295
Befehlsprozessor	301
Befehlswiederholung	47; 52; 325
Befehlszeile	31; 47; 48
Beispielkonfigurationen	371
Benutzerliste	267
Benutzermen	105
Benutzeroberflche	3; 25
Betrachten von Dateien	73; 133
Betriebsmodus	27; 187; 189
Betriebssystem	1; 111; 115
Bildschirmfonts	2; 315
Bildschirmschoner	33; 164
Bootdiskette	325; 355
Bootmanager	3
Bootsektor	323
BOOT-Viren	58
Bootviren-Schutz	2
BREAK	295
BSA	3; 25; 63; 205
Buchstabenquivalenz	117; 126
BUFFERS	312
Byte	29
C
Cache	5; 233; 264; 273; 367
CALC.COM	155
CD	296
CHARK	135
CHDIR	296
CHKDSK	220; 298
CLS	300
COM1	306; 338
Command Prozessor	25
COMMAND.COM	301; 322; 323; 355
COMSPEC	301; 350; 351; 355
CON	305; 306
CONFIG.SYS	2; 7; 188; 209; 217; 245; 312; 371
CONTROL.nnn	82
Coprozessortypen	114
COPY	303
COUNTRY	356; 357
COUNTRY.SYS	341
CP	25
CP verlassen	101
CP.EXT	26; 62
CP.MAC	27
CP.MNU	106
CP.STP	26
CPDESK.COM	157
CPEDIT	186
CPEDIT.EXT	26; 75
CPVIEW	186
CPVIEW.EXT	27; 74; 133; 135
CTTY	306
Cursor	31; 48
Cursorbalken	20; 31; 182
D
DATE	307
Datei
abwischen	73; 183
Auflistung	85
ausfhren	62
betrachten	73
entpacken	94
erstellen	75
gelschte wiederherstellen	85
komprimieren	94
markieren	44
Namen	29
ffnen	185
packen	94
suchen	5; 38; 79; 80
bertragung	150
umbenennen	76; 348
verknpfen	62; 184
Verzeichnis	29
Zuodnungstabelle	5
Datei zerstren	73
Dateien	68
Dateien mit Voreinstellungen	184
Dateispeicherung
Organisation	4
Datenbankanwendungen	1
Datenbanken	73
Datenbank-Information	141
Datenfernbertragung	97; 144
Datensicherung	12; 81; 174
Datentrger	82
Datum	8; 307
DEBUG.COM	387
Deinstallieren	23
DEL	309
DF	97; 144
Dialup	144
DIR	29; 310
Directory	29
DIRLIST	287
Disk Tools	16; 56; 209; 231; 232
DISKCOPY	312
Diskette formatieren	57
Diskette kopieren	59
Disketten vergleichen	59
Disketten-Dienste	54
Diskettenformat	10
Diskettensonderformate	2; 4; 10; 323
DISP	315
DISPLAY	2; 114
DOS-Befehle	31; 48
Download	150
E
Editieren	45; 66; 71; 74; 75; 76; 80; 81; 87; 88; 116; 120; 134
Backspace	89
Zeichen lschen	89
Zeile lschen	89
Zeilenanfang	88
Zeilenende	88
Editor	75; 80; 116
EDLIN.COM	389
EGA	163; 164
Einfgemodus	131
Einlesen	90
EMM386	274; 364; 365; 374
Entpacken	94
ERASE	317
Erstellen einer neuen Datei	76
Erweiterung	75; 76; 162; 184; 185
ETHERNET	235
EXE2BIN	316; 389
EXEVIEW.COM	73
Expanded Memory	170
Extended Memory	170
F
Farbeinstellung	165
Farbmodus	43
FASTOPEN	1; 2
FAT	5; 299; 323; 324
FCREA	215
FDIR	219
FDISK	317; 324
Fehler	167
Fehlermeldungen	187
Fehlersignal	170
Fenster B	27; 126; 188
Fenster vergleichen	46
Fenster A	27; 55
Fensteraustausch	35
Fenstersteuerung	34
Fenstertyp	165
Festplatte
Fehler beim Lesen	15
nicht gefunden	15
FILELIST/DIRLIST	287
FILEnnnn.PTS	298
FILES	188
FIND	317
Folder	3
Gertetreiber	230
Laufwerk	232; 233
Laufwerke	231
FOLDER.FLD	215
FOLDER.SYS	216; 217
FOLDER-Laufwerk	220; 232
auf freiem Speicherplatz	213
defragmentieren	231
Empfehlungen	231
erstellen	213
geschtzt	229
Hilfsprogramme	219
logische Namen	225
lschen	228
maximale Gre	217
physisches Auffllen	229
temporr deaktivieren	227
verfgbare Modi	211
Verwaltung	225
Fonteditor	3; 315
FORMAT	322
Formatieren	18
FOSSIL.COM	150
FPASSW	224; 229
Fragezeichen (siehe ?)	38
freier Speicherplatz	31; 167; 183
G
Gerte	305
Gertetreiber	108; 209; 363
Tabelle	196
Geschichte (s. History)	52
Globalzeichen	287; 343; 344
Gruppenoperationen	43; 63
H
HEX-Modus	80; 116; 117; 125; 130; 187
hidden	78; 99
Hilfe	102; 167
Hilfefenster	30; 183
Hilfsprogramm
CHKDSK	220
FDIR	219
FPASSW	224; 229
mit physischen Zugriff auf die 
Laufwerke	232
Hilfsprogramme	151
HIMEM.SYS	170; 378
HiMem?86	363
Hintergrundbetrieb	81; 175; 178; 180
History	52; 325
HMA (s. Speicher)	10
Hot-Key	168; 180
Hot-Tasten	180; 330
Hypertext	103
I
ICE	135
Informationsfenster	30; 44; 61
innere Struktur	3
Ins	182
Installation	11; 12
auf einer Festplatte	12
Netzwerk LotLAN	238
Interface, mehrsprachig	154
Interleave	313; 324
Interrupt
19h	6
IRQ fr COM	249
Systeminterrupt	8
verwendete	110
Invertieren	44
J
JOIN	326
Jokerzeichen	38; 45; 66; 71; 80; 94; 287
K
KEYB	2; 154; 330
Kippschalter	43
Kommandoprompt	25
Kommandozeilen-Modus	94
Kompatibilitt
MS-WINDOWS	232
Norton Disk Doctor	232
komprimierte Dateien	3; 231
Konfiguration	11; 111
Konfigurationsbefehle	2
Kontextsuche	80
Kopieren	64; 303
kyrillische Schrift	2
L
Label	61; 323; 331
LANCACHE	274
LANCACHE.COM	264
Landescode	330
LASTDRIVE	353
Laufwerke, logische	18
Laufwerk-INFO-Fenster	31
LED-Anzeigen	167
LHA	135
LHARC	135
Linkshndige Maus	164
LIST	283; 287
LOADFIX	332
LOGIN	250
logische Laufwerke	18
logische Namen	225
lokales Netzwerk	235; 237
Lschen
Befehlszeile	51
Dateien	68
DOS-Bildschirm	111
im Editor	123
Makrodefinition	174
residente Programme	109
Tastenbelegung	204
unwiederherstellbar	73
Zeile	124
LOTLAN	3
an COM1/COM2	241
Befehle	246
Einfhrung	235
Flexibilitt	236
Hauptbegriffe	237
Hilfsprogramme	238
Installation	238
Kompatibilitt	236
Leistung	236
LOTLAN.386	244
NET_ADDR	241
NETBIOS-Treiber	241
Netzwerkkarten	247
Netzwerkmanager	240
RS232	248
Setup	240
Sicherungskopien	177
STARTNET.BAT	240
Treiber	235
und WINDOWS	244
LPT1	305; 337; 344
M
Makrogenerator	27; 171
Markieren	42; 63; 66; 71; 72
Markieren von Dateien	182
Markierung ausblenden	45
Maus	162
Maustypen	115
McAffee	379
MD	334
MEM	333
Memory Map	107
Menleiste	33
MKDIR	334
MKZOMBIE	6; 335
MODE	337
Modembetrieb	144
Monochrom-Modus	43; 163
MORE	340
MS-WINDOWS	240; 244; 275
N
NE1000	247
NE2000	247
NET LOGIN	251
NET LOGOUT	253
NET PRINTERINIT	256
NET SHARE	258
NET STATUS	257
NET UNUSE	257
NET USE	253
NET USE PRN	255
NET_ADDR	241
NET-Befehle	250
NETBIOS	235; 281
NETRUN.EXE	277
Netzwerk
Installation	238
lokales	237
LotLAN	235
Peer-to-Peer	237
Server	237
Workstation	237
Netzwerkbetrieb	188
Netzwerkdrucker	250
NKD	151
NLSFUNC	341
Notizblock	144; 150; 157
O
Online-Komprimierung	3; 209
Option	106
Optionen, sonstige	101
P
Packen	94
Packer	134
Packerprogramm	3
Parametereinstellung	17; 160
Partitionen	381
Paworteingabe	252; 267
PATH	341; 350
Peer-to-Peer-Netzwerk	237
Pfad	65; 94
PKPAK	135
PKZIP	135
PRINT	343
PRN	337; 344
PROMPT	345; 350
Prozessortypen	113
PTSBIO.SYS	7; 323
PTSCACHE	393
PTSCTL.COM	391
PTSDOS.SYS	323
Puffer	52
Puffergre	180
Pulldown-Men	33; 34; 167
Q
Quellverzeichnis	50
Quit	101
R
RAM	107; 109
RAMDISK	364
RD	347
RDZOMBIE	346
Realzeituhr	8
REDIR	259; 281
REN	348
RENAME	348
REPLACE	349
residente Programme	107; 109; 110
Rest	136
RMDIR	347
RS232	248
Ruftaste	172; 174
S
schraffierter Balken	29; 78
Schreibschutz	78; 191
SCREEN	144; 149
Sektoren	322
Selbstentpackende Archive	97
Selten benutzte DOS Dienstpro-
gramme	380
Serielle Schnittstelle	115; 338
Server	237; 260; 271; 281
Server LOT	257
SET	350
SETUP	244
SHARE	1; 2; 192; 246
Shell	8; 25; 240
SHELL=	303
Sicherungskopie	81
wiederherstellen	83
Sicherungsmodus	175
Sicherungszeit	179
SLAVE.EXE	276; 278
Software, andere	378
Sonderformate
Disketten	2; 4; 10; 323
SORT	351
Sortierungsweise	162
Speicher
Arbeit mit dem	10
Belegung	333
EMS	170; 235; 261; 263; 279; 333; 363
HMA	10; 363
Konventionell	10
Oberer Speicherbereich	363
UMB	10; 363
XMS	10; 235; 333; 363
Speicherplatz, freier	31; 183
SPOOLDIR	242
Spurbild	58
Stammverzeichnis	38; 323
STARTNET.BAT	240; 242; 243
Status sichern	184
Statuseinstellung	102; 161
Statussicherung	102
Sternchen (siehe *)	43
SUBST	352
Super VGA	114
SWAP-Dateien	232
SYS	355
System	99
SYSTEM.INI	245
Systembooten	7
Systemdatei	78
System-Info	111
Systemkonfiguration	112
Systemtypen	113
T
Taschenrechner	155
Tastatureingaberate	339
Tastaturpuffer	130; 143
Tastenbelegung	193; 330
ndern	154
Tausende, Darstellung	184
Terminal	144
Terminalprogramm	3; 149
Text	116
Textexport	160
Textimport	159
Text-Modus	80; 117; 125; 187
Textsuche	317
TIME	356
Tonsignal	170
TREE	357
TSR	196
TYPE	358
U
UART	115

berschreibmodus	131; 159
U
Uhr	167; 183
Uhrzeit	8
UMB (s. Speicher)	10
Umgebung	289; 301; 302; 350
Umleiten
auf MORE	340
in eine Datei	358
unausfhrbare Datei	62
UNDO_x.CHK	298
UNINSTAL	355; 359
Unterverzeichnisnamen	29
UPDATE.EXE	391
Upload	150
V
VER	360
VERIFY	361
Verschieben	68
versteckt	99
Verzeichnis
anlegen	76; 334
kopieren	64
lschen	69; 347
Struktur	37
bergeordnetes ..	36
umbenennen	348
verschieben	68
wechseln	36; 296
Verzeichnis, aktuelles	49
Verzeichnisbaum	37
Verzeichnispfad	75; 77
VGA	163; 164
Videoadapter	114; 338
Viewing-Programm	186
Viren	379
Virenerkennung	379
Virenmeldungen
irrtmliche	379
Virenscanner	3
VOL	362
Volume label	61
W
Warnsignal	170
WHOLE DISK	212
Wiedereinlesen	35
Wiederherstellung der Sicherungs-
kopie	83
Wiederherstellung gelschter Da-
teien	6; 85; 336; 346
WINDOWS	244; 275
Auslagerungsdateien	232
WINDOWS 3.1	378
Workstation	237
Wurzelverzeichnis	5; 38
Z
Zeichenkettenmuster	64; 65; 70
Zeichenstze	316
zerstren, Datei	183
ZOO	135





 
CP Disk Utilities

  F-Formatieren
  M-Systemlaufwerk erstellen
  R-Diskette wiederbeleben
  C-Diskette kopieren
  T-Diskette wiederherstellen
  D-Disketten vergleichen
  L-Men verlassen

 
S. 124
O) Modem-Kommunikation              Alt-F1
A) Datenbank                                    Alt-F2
 
S.124
Wollen Sie beenden?
 
S.131
T-Gertetreiber
 1-Plan des 1. Speichermegabytes
 K-Konventioneller Speicher
 U-Konventioneller Speicher und UMB
 
S. 153
H) Hilfe                             F1
 M) Text/Hexmodus                     F2
 T) Tastaturpuffer AN/AUS             Sh-F4
 D) DOS-Bildschirm                   ^@
  Insert/Replace                      Ins
 E) EOL/EOT-Marken ein/aus            ^F4
 A) Hauptmen                         Esc
 V) Speichern und verlassen           Esc
 L) Zeilen-Nr. ausrechnen             Alt-F5
	

VI	Inhaltsverzeichnis


	Inhaltsverzeichnis	III


X
	Vorwort


	Vorwort	IX


	Lieferumfang	XI


24	Arbeiten mit PTS-DOS


	Arbeiten mit PTS-DOS	23


		CCCXLII


90	Benutzeroberflche von PTS-DOS


	Benutzeroberflche von PTS-DOS	95


	Benutzeroberflche von PTS-DOS	CCCXLII


186	Sonstige Optionen


	Sonstige Optionen	187


	Sonstige Optionen	CCCXLII


212	BSA


	BSA	213


	Sonstige Optionen	CCCXLII


226	FOLDER


	FOLDER	221


	FOLDER	CCCXLII


290	LotLAN


	LotLAN	289


	LotLAN

402	Anhang


	Anhang	401


	Verzeichnisse	CCCXLII


406	Verzeichnisse


	Verzeichnisse	407


	Verzeichnisse	403


	Index	415


	Index	408


414	Index



