                        PTS/DOS  Version 6.51


                     Lokales Netzwerk LotLAN

                         Benutzerhandbuch

Copyright (C) PTS Corp.1995  Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieses
Handbuchs darf in irgendwelcher Form (Druck, Fotokopie oder einem
anderen Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung von PTS Corp. 
reproduziert, vervielfltigt oder in eine andere Sprache bersetzt werden. 
Keine Patentverpflichtungen werden in Hinblick auf die Verwendung der in 
diesem Buch enthaltenen Informationen vorausgesetzt. Bei der Vorbereitung 
dieses Handbuchs wurde mit grter Sorgfalt vorgegangen. PTS Corp. trgt
keine Haftung fr eventuelle Fehler. PTS Corp. kann weder juristische 
Verantwortung noch Haftung fr Schden bernehmen, die durch den Gebrauch 
der hier enthaltenen Informationen entstanden sind.

PTS Corp. behlt das Recht, die hier enthaltenen Informationen 
zu jeder Zeit ohne weitere Benachrichtigung zu ndern. 


KAPITEL I

BESCHREIBUNG UND INSTALLATION DES LOKALEN NETZWERKS LotLAN

Einfhrung

Das Paket PTS/DOS Version 6.51 enthlt eine neue Funktion -
die Untersttzung eines lokalen Netzwerkes.
Das Netzbetriebssystem ist fr die Untersttzung eines lokalen
Peer-to-Peer Netzwerkes mit Hilfe von NetBios-Protokoll  und des
Programms LAN Redirektor entwickelt. Das Netzwerk kann zwischen einigen
Servern und einer Werkstation oder nur zwischen den Servern organisiert
werden. Auf der Werkstation sind fr die Arbeit nur 16-20 KB
Arbeitsspeicher, einschlielich der NETBIOS-Treiber, ntig,
auf einem Server belegt das Programm in Abhngigkeit von seiner
Konfiguration (Gre der Server-Puffer, Benutzung von XMS/EMS usw.)
ab 25 KB im Arbeitsspeicher. Bei Vorhandensein der entsprechenden
NETBIOS-Treiber kann man ein Netzwerk mit der beliebigen Hardware und
der beliebigen Topologie organisieren.

Zum Lieferumfang gehren die Gertetreiber fr Netzadapter ETHERNET NE1000,
NE2000 und fr serielle Anschlsse. Sie knnen also ein lokales
Busnetzwerk mit Hilfe der Netzadapter ETHERNET oder
ein einfaches Netzwerk ber serielle Anschlsse organisieren. Die einzige
Einschrnkung betrifft die Anzahl der Werkstationen - ihre Anzahl darf
256 nicht berschreiten.

Mit Hilfe der LotLAN-Programme knnen Sie Laufwerke und Drucker
der Werkstationen den entsprechenden Ressourcen des Servers zuordnen,
die Zugriffsrechte den Werkstationen erteilen oder entziehen. Das Netzwerk
kann mit Hilfe der Pawrter vor unbefugtem Zugriff geschtzt werden.
Die Hilfsprogramme von LotLAN ermglichen eine entfernte Ausfhrung der
Aufgaben. Das Spooling-System erlaubt einen einzigen Netzdrucker statt der
lokalen Drucker auf jeder Werkstation zu benutzen.

Das Netzwerk LotLAN hat die folgenden Merkmale:

Kompatibilitt:

LotLan ist mit den Betriebssystemen PTS/DOS ab version 6.51,
MS-DOS ab Version 5.0 und Standard-DOS-Programmen kompatibel.
Nach der Schnittstelle ist dieses Netzwerk mit NETBIOS-Standard
und dem Netzwerk-Programm IBM PC LAN kompatibel.
Die maximale Anpassung an DOS und WINDOWS macht das Netzwerk LotLAN
mit anderer Software (Datenbanken, Kalkulationstabellen) hchst
kompatibel.

Leistung:

Dank der Benutzung der leistugsfhigen NETBIOS-Treiber und
dem Cache-Programm werden alle Netzoperationen durch LotLAN
sehr schnell ausgefhrt.

Flexibilitt:

Das Vorhandensein einer groen Anzahl von Parametern bietet die Mglichkeit,
das Netzwerk, seine Leistungsfhigkeit und den Speicher optimal zu benutzen.

Hauptbegriffe:

Was ist ein lokales Netzwerk  Ein aus Hardware und Software bestehendes
                              System, das den Datenaustausch zwischen
                              den Servern und Werkstationen gewhrleistet.

Server                        Der Server ist ein Computer, der an das
                              Netzwerk angeschlossen ist und seine
                              Ressourcen (Laufwerke, Drucker) den anderen
                              Computern zur Verfgung stellt. Der Server kann
                              "zugeordnet" sein, d.h. nur Netzwerk-Aufrufe
                              bearbeiten, oder "nicht zugeordnet", d.h.
                              Netzaufrufe im Hintergrundbetrieb bearbeiten
                              und gleichzeitig mit anderer Software
                              (Textverarbeitungsprogramme, Datenbanken,
                              WINDOWS-Umgebung usw.) im interaktiven Modus
                              zu arbeiten.

Werkstation                   Die Werkstation ist ein Computer, der an das
                              Netzwerk angeschlossen ist und auf die
                              Ressourcen des Servers zugreifen kann. Auf die
                              Serverressourcen kann man mit Hilfe der
                              Zuordnung der lokalen Laufwerke und Drucker
                              den Serverlaufwerken und -druckern.

Dieses Netzwerk ist fr andere Programme transparent, d.h. die Netzlaufwerke
unterscheiden sich von den normalen Laufwerken bei der Dateieingabe/-ausgabe
nicht, und die zugeordneten Drucker knnen als normale Drucker benutzt
werden.

Ein Server kann gleichzeitig als eine Werkstation funktionieren, d.h.
er kann auf die Ressourcen anderer Server zugreifen.

Peer-to-Peer-Netzwerk          Das ist ein Netzwerk, das aus den nicht
                               zugeordneten Servern und Werkstationen
                               besteht, z.B. wenn zwei Server wechselzeitig
                               als ein Server und eine Werkstation
                               auftreten knnen.

Netzdrucker                    Das ist ein Drucker, der physikalisch
                               an einem Server hngt. Die Mitbenutzung
                               des Serverdruckers erfolgt durch das Spooling
                               der Warteschlange des Serverdruckers.
                               Die zum Drucker geschickten Dateien werden
                               in einem speziellen Verzeichnis auf dem
                               Server zwischengespeichert und dann der Reihe
                               nach am Netzdrucker ausgedruckt. Im Netzwerk
                               knnen gleichzeitig mehrere Netzdrucker
                               vorhanden sein. Eine Werkstation kann
                               gleichzeitig drei Netzdrucker benutzen.

NETBIOS Treiber                Um die Computer im Netzwerk miteinander
                               zu verbinden, ist ein Treiber des Netzadapters
                               ntig. In Peer-to-Peer-Netzwerken sttzt sich
                               solcher Treiber in der Regel auf das Standard
                               Netzprotokoll NETBIOS oder IPX. LotLAN
                               benutzt ein NETBIOS-Treiber, weil es sehr
                               viele Anwendungen gibt, die das Protokoll
                               NETBIOS benutzen (Elektronische Post,
                               Datenbanken)

NETBIOS-Namen                  Mit Hilfe der Namen werden in einem auf
                               NETBIOS-Treibern basierenden Netzwerk
                               Netzstationen (Server und Werkstationen)
                               identifiziert. Die Namen drfen sich nicht
                               wiederholen. Zwischen den Namen kann eine
                               Verbindung - eine Sitzung - hergestellt
                               werden, die Datentransfer erlaubt.

NETBIOS-Sitzungen              Die Sitzung ist eine sichere Verbindung
                               zwischen zwei Netznamen. Dieser Verbindung
                               wird eine Nummer zugewiesen. Die Netznamen
                               benutzen diese Nummern, wenn sie Daten
                               durch das Netzwerk schicken und erhalten.


Installation des lokalen Netzwerkes LotLAN

Alle Lot-LAN-Programme, die dem Paket PTS/DOS Version 6.51
angehren, werden von den Distributionsdisketten mit Hilfe des
Installationsprogramms auf Ihre Festplatte kopiert (siehe die Anleitung
zur Installation von PTS/DOS). Danach soll das Netzwerk installiert werden.

Programme des Pakets LotLAN

LotLAN Version 2.0 enthlt die folgenden Programme:

REDIR.com    - LAN Redirektor fr Werkstationen

SERVER.COM   - LAN Server

NET.EXE      - ein Programm fr LAN-Verwaltung

LANCACHE.COM - ein Programm fr Caching der Netzwerk-Anmeldungen

NETRUN.EXE   - ein Programm fr das Starten der entfernten
               Auftragsausfhrung

SLAVE.EXE    - ein Programm fr den Service der entfernten
	       Auftragsausfhrung

CPNETMGR.CPO - Netzwerk Manager von Command Processor, kann aus dem
               Statusmen von CP aufgerufen werden.

NE1000.COM   - Netbios-Treiber fr Netzadapter ETHERNET NE1000 (TM)

NE2000.COM   - Netbios-Treiber fr Netzadapter ETHERNET NE2000 (TM)

RS232.COM    - Netbios-Treiber fr serielle Anschlsse (COM)

LOTLAN.386   - Treiber fr Microsoft Windows (TM)

OEMSETUP.INF - eine Datei mit Informationen fr das Programm
               SETUP Microsoft Windows

Installation von LotLAN

Um im Netzwerk arbeiten zu knnen, mu es installiert werden.


Zur Installation des Netzwerkes gehrt die Erstellung der Netzressourcen,
die Festlegung der Parameter fr das Starten der NETBIOS-Treiber und das
Starten der Programme fr einen Server und eine Werkstation. Bei der
Installierung wird auch eine Initialisierungsdatei STARTNET.BAT erstellt,
die beim Laden des Netwerks auf dem Server und auf den Werkstationen
benutzt werden kann.

Die Datei STARTNET.BAT, die vom Netzwerk-Manager bei der Installation
erstellt wird, bietet eine Standardkonfiguration der Software und kann alle
Fhigkeiten des Netzwerkes nicht bercksichtigen. Daher ist es
in einigen Fllen wnschenswert, die Datei STARTNET.BAT zu modifizieren,
um die Konfiguration des Netzwerkes optimal Ihren Anforderungen
anzupassen. Um auf die Server-Ressourcen tatschlich zugreifen zu knnen,
d.h. Laufwerks- und Druckerzuordnungen vornehmen zu knnen, mssen Sie
einige Befehle in die Datei STARTNET.BAT hinzufgen. Die Beschreibung
dieser Befehle sehen Sie bitte im Kapitel II "LotLAN-Befehle"
ber die Reihenfolge der Befehlsausfhrung lesen
Sie bitte im Kapitel IV "Das Arbeiten im Netzwerk LotLAN". In diesem Kapitel
sind auch einige Beispiele der Datei STARTNET.BAT fr verschiedene
Netzwerk-Konfigurationen aufgefhrt.

Um die Arbeit im Netzwerk mit MS-Windows zu ermglichen, mssen Sie
das Netzwerk fr Windows installieren. (Sehen Sie unten den Abschnitt
"LotLAN Installation fr MS-Windows").


Also, fr die Installierung des Netzwerkes starten Sie das Shell-Programm
Command Processor, das dem Paket PTS/DOS angehrt.
Weiter gehen Sie folgendermaen vor:

1) Rufen Sie das Men "Statuseinstellungen" ber [CTRL-S] aus dem
Hauptmen von CP auf und

2) whlen Sie den Punkt "LotLAN setup".

Auf dem Bildschirm erscheint das Hauptmen von LotLAN Netzwerk-Manager:

                     Ŀ
                             Hauptmen           
                     Ĵ
                      Ressourcen-Management      
                      Benutzerliste              
                      Serveraktivitten-Kontrolle
                      Installation               
                      Men verlassen             
                     

		       Abb. I.1. LotLAN-Hauptmen

3. Whlen Sie den Punkt "Installation". Dabei erscheint das Men
"Netzwerk-Setup":

                   Ŀ
                          Netzwerk-Setup        
                   Ĵ
                    Volle Installationsprozedur 
                    Netbios-Setup               
                    Redirektor-Setup            
                    Ressourcen-Einstellungen    
                    STARTNET.BAT erstellen      
                    Hauptmen                   
                   

              Abb. I.2. Das Men der Netzwerk-Einstellungen

4. Whlen Sie den Punkt  "Volle Installationsprozedur".  Dann whlen Sie
den Netbios-Treibertyp fr Ihr Netzwerk:

                    Ŀ
                            Netbios-Typ        
                    Ĵ
                     NE1000                    
                     NE2000                    
                     RS232                     
                     Andere kompatible Netbios 
                    

	          Abb. I.3. Wahl des Netbios-Typs


Nachdem Sie den Typ des NETBIOS-Treibers gewhlt haben, geben Sie
die Port-Nummer und die IRQ-Nummer ein. Fr den Treiber RS232 geben Sie
auch die Baudrate ein.


              +-----------------------------------+
              |   NETBIOS-Parameter fr NE1000    |
              |-----------------------------------|
              |     Port-Nummer   300h            |
              |     IRQ-Nummer     5              |
              +-----------------------------------+

             Abb. I.4. Auswahl der Port- und IRQ-Nummer


              +-----------------------------------+
              |   NETBIOS-Parameter fr RS232     |
              |-----------------------------------|
              |     Baudrate      115200          |
              |     Port          COM1            |
              |     IRQ            5              |
              +-----------------------------------+

             Abb. I.5. Auswahl der Port- und IRQ-Nummer


Die eingegebenen Werte werden in der Datei STARTNET.BAT beim Starten
des NETBIOS-Treibers benutzt.

Der Punkt "Andere kompatible Netbios" (Abb.I.3) bedeuten, da Sie
ein NETBIOS-Treiber benutzen mchten, der im LotLAN nicht mitgeliefert
wird. Wenn Sie diesen Punkt whlen, wird der Befehl fr das Laden des
NETBIOS-Treibers in die Datei STARTNET.BAT nicht automatisch geschriben.
Daher mssen Sie nach der Installation des Netzwerkes den Aufruf Ihres
NETBIOS-Treibers in die Datei STARTNET.BAT hinzufgen (Lesen Sie
im Referenzbuch fr Ihren NETBIOS-Treiber ber dessen Aufruf).


5. Nehmen Sie die Einstellungen von Redirektor vor:

       Ŀ
        Maschinenname: LOT                     
        Maschinentyp - Server oder Werkstation 
       

Der Maschinenname ist der einmalige Name jedes Computers im Netzwerk.
Die Lnge des Namens soll 15 Byte nicht berschreiten.

6. Um den Zugriff auf den Server fr eine Werkstation oder einen anderen
Server zu ermglichen, whlen Sie im Men "Netzwerk-Setup" den Menpunkt
"Ressourcen-Einstellungen". Das Programm erstellt dann automatisch
Ressourcen, die den logischen Laufwerken des Servers entsprechen,
z.B., ADRIVE, BDRIVE usw., sowie eine Ressource, die dem Verzeichnis des
Servers entspricht, in dem Dateien vor dem Druck auf dem Netzwerk-Drucker
aufbewahrt werden (Network Printer Queue). Diese Ressource heit SPOOLDIR.

(Sehen Sie Kapitel III "Ressourcen des Netzwerks LotLAN")

7. Nach diesen Schritten knnen Sie eine .BAT-Datei erstellen, die Ihr
Netzwerk automatisch starten wird. Dafr whlen Sie im Netzwerk-Setup
den Menpunkt "STARTNET.BAT erstellen".

Der Netzwerk-Manager erstellt unter Bercksichtigung der aktuellen
Netzkonfiguration eine ungefhr folgende .BAT-Datei:

rem NetBios Loading

rem Here insert YOUR Netbios running string

ne2000 port=300h irq=5

rem Redirector Loading

redir.com LOT

IF ERRORLEVEL 1 goto exit

:exit


Wenn Sie diese Datei starten, laden Sie das Netzwerk in den Arbeitsspeicher.
In diesem Beispiel wird das Programm einer Werkstation geladen. Die
Verbindung zu einem Server wird aber nicht automatisch hergestellt. Dafr
mu man das Programm NET.EXE starten (Sehen Sie Kapitel II). Um
die Arbeit zu erleichtern, knnen Sie die Startbefehle von NET.EXE
in die Datei STARTNET.BAT einffen, z.B.:

rem NetBios Loading

rem Here insert YOUR Netbios running string

ne2000 port=300h irq=5		;;NETBIOS-Treiber starten

rem Redirector Loading

redir.com LOT			;;REDIRECTOR mit dem Namen der Werkstation

				;;LOT starten


IF ERRORLEVEL 1 goto exit

Net login \\harry		;;logische Verbindung zu dem Server HARRY

				;;herstellen


Net use f: \\harry		;dem logischen Laufwerk F: die Ressourcen

				;; des Servers HARRY zuweisen

Net use lpt1 \\harry		;;die Drucker-Ausgabe auf den Server HARRY

				;;schicken

:exit


In der Server-Konfiguration wird STARTNET.BAT wie folgt aussehen:

rem NetBios Loading

rem Here insert YOUR Netbios running string

ne2000 port=300h irq=5          ;;NETBIOS-Treiber starten

rem Redirector Loading

server.com LOT                  ;;REDIRECTOR mit dem Namen der Werkstation

                                ;;LOT starten

IF ERRORLEVEL 1 goto exit

Net share lpt1                  ;;den lokalen Drucker als Netzdrucker

                                ;;benutzen

:exit


LotLAN-Installation fr MS-WINDOWS

Nach der Installation von LotLAN wird die Datei STARTNET.BAT
und die Server-Ressourcen erstellt, damit wird LotLAN fr die
Arbeit unter DOS installiert.

Wenn Sie mchten, da das Netzwerk mit MS-Windows arbeitet, mssen Sie
zustzlich einen speziellen Netztreiber fr Windows installieren und einige
Parameter in der Initialisierungsdatei von Windows SYSTEM.INI angeben.
Diese Operationen fhrt das Programm SETUP fr Windows automatisch aus.

Um LotLAN fr die Arbeit mit WINDOWS zu installieren,
gehen Sie folgendermaen vor:

1. Starten Sie das Programm SETUP aus dem Verzeichnis mit WINDOWS. Darauf
erscheint solch ein Men:

 Windows Setup
 
      If your computer or network appears on the Hardware Compatibility List
      with an asterisk next to it, press F1 before continuing.

      System Information

         Computer:         MS-DOS System

         Display:          TRIDENT 1024x768-16c Large Font

         Mouse:            Microsoft, or IBM PS/2

         Keyboard:         Enhanced 101 or 102 key US and Non US keyboards

         Keyboard Layout:  US

         Language:         US

         Codepage:         English (437)

         Network:          No Network Installed


        Complete Changes: Accept the configuration shown above.
                                                                                   To change a system setting, press the UP or DOWN ARROW key to
     move the highlight to the setting you want to change. Then press
     ENTER to see alternatives for that item. When you have finished
     changing your settings, select the "Complete Changes" option
     to quit Setup.

  ENTER=Continue  F1=Help  F3=Exit

2. Aktivieren Sie den Punkt "Network", dann den Punkt "Other". Geben Sie
das Laufwerk und den Pfad an, wo die LotLAN-Dateien abgelegt sind.


 Windows Setup


     Please insert the network driver disk provided by the
     hardware manufacturer.

     If the files from this disk are located on a different drive and/or
     directory, type the path where the files can be found.

      C:\CP

Das Programm SETUP modifiziert automatisch die Datei SYSTEM.INI fr
die Kompatibilitt mit der Netzwerk-Software. In die Sektion
der Datei SYSTEM/INI [386nh] werden die folgenden Zeilen eingefgt:

	NETWORK=*VNETBIOS,LOTLAN.386

        Timer Critical Section=5000

	ReflectDOSInt2A=TRUE

	PSP Increment=1

	UniqueDOSPSP=TRUE

	OVERLappedIO=OFF



Anpassung von CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT

Fr den Betrieb des Netzes knnen Sie die Dateien CONFIG.SYS und
AUTOEXEC.BAT ndern, damit Sie die Fhigkeiten Ihres Computers
voll ausschpfen knnen.

Es ist wnschenswert, in der CONFIG.SYS die folgenden Parameter
zu benutzen:

FILES=40

LASTDRIVE=Buchstabe

Der Wert des Parameters FILES=50 ist der Standardwert fr die Arbeit
im Netz. Vielleicht wird es notwendig sein, diesen Parameter zu erhhen
(z.B., bei der Arbeit mit Datenbanken). In meisten Fllen reicht aber
der Wert 40 vllig aus. Der Parameter LASTDRIVE=Buchstabe legt die Anzahl
der freien Laufwerke fest, die als Netzlaufwerke benutzt werden knnen.
D.h., wenn das Laufwerk F: das letzte lokale Laufwerk des Computers ist,
wird empfohlen, den Wert LASTDRIVE=H oder hher angeben (z.B., =I, =J,
=K usw.), um die Mglichkeit zu haben, Netzlaufwerke mit den Buchstaben
G:, H: usw. zu erstellen.

PTS/DOS hat auch zustzliche Befehle der Datei CONFIG.SYS, wie z.B.,
LOCKS=. Geben Sie diesen Parameter fr den Netzbetrieb folgendermaen an:

LOCKS=20

Fgen Sie auch in die Datei AUTOEXEC.BAT die folgenden Befehle:

SHARE - Bei der Arbeit unter MS-DOS im Netz mu der Befehl SHARE gestartet
        werden. Im PTS/DOS ist dieser Befehl in das System eingebaut und
        mu nicht extra geladen werden.

CALL C:\CP\STARTNET.BAT

        Dieser Befehl wird das Netzwerk beim Starten des Computers
        automatisch laden.


Nach allen diesen Schritten sind Sie fr das Arbeiten im Netzwerk bereit.

KAPITEL II

LotLAN-BEFEHLE 


In diesem Kapitel werden die Befehle des Programmpakets LotLAN
behandelt, die bei dem Arbeiten im Netz benutzt werden. Diese
Befehle knnen sowohl aus der Befehlszeile, als auch aus der
Stapeldatei STARTNET.BAT gestartet werden. Fr einige Befehle
ist die Reihenfolge deren Ausfhrung wesentlich. Wie diese
Befehle gestartet werden und in welcher Reihenfolge verschiedene
Computer an das Netz angeschlossen werden sollen, lesen Sie
bitte im Kapitel IV"Das Arbeiten im Netzwerk LotLAN".

Der LotLAN Netzwerk-Manager (sehen Sie oben) erstellt eine einfache
Initialisierungsdatei STARTNET.BAT. Um den Betrieb des Netzes Ihren
Anforderungen anzupassen, fgen Sie in diese Datei Befehle mit den
entsprechenden Optionen ein. 


Der Befehl NE1000 oder NE2000

Starten: NE1000.COM [PORT=XXX] [IRQ=XX] [TIMEOUT=XXX] [NCB=XXX]
         [SESSIONS=XX] [ADAPTERS=X] [NAMES=XXX]

oder

         NE2000.COM [PORT=XXX] [IRQ=XX] [TIMEOUT=XXX] [NCB=XXX]
         [SESSIONS=XX] [ADAPTERS=X] [NAMES=XXX]


Parameter:

PORT=300   Die Port-Nummer (der Standardwert ist 300). Normalerweise werden
           die folgenden Port-Nummer benutzt: 260, 280, 2A0, 2C0, 2D0,
           300, 320, 340, 360.

IRQ=5      Die Unterbrechungsanforderung. Der Standardwert ist 3. 
           Die Basisadresse des Anschlusses und der
           IRQ-Wert sollen den Schalter-Einstellungen am Netzadapter
           entsprechen.

NCB=       Dieser Parameter legt die maximale Anzahl von 
           Netzwerk-Steuerblcken (Network Control Block) fest. Jeder NCB 
           entspricht dem ausgefhrten Befehl von NETBIOS-Treiber. Ein 
           Server erfordert fr die Arbeit normalerweise (N+4) 
           Netzwerk-Steuerblcke, wobei N die Anzahl der Werkstationen ist, 
           die auf die Ressourcen dieses Servers zugreifen. Wenn Sie aber 
           Software benutzen, die auch mit dem NETBIOS-Treiber arbeitet, 
           kann diese Anzahl nicht ausreichen. In diesem Fall geben
           Sie eine grere Anzahl von NCB an. Der Standardwert ist NCB=32.

SESSIONS   Dieser Parameter gibt die maximale Anzahl der Sitzungen an.
           Fr die Arbeit eines Servers sind normalerweise N Sitzungen
           ntig, wobei N die Anzahl der Werkstationen ist, die auf die 
           Ressourcen dieses Servers zugreifen. Der Standardwert ist 
           SESSIONS=16.


ADAPTERS   Dieser Parameter legt die Adapter-Nummer von NETBIOS-Treiber fest.
           Die Adapternummer ist die laufende Nummer des Treibers, d.h. 
           bei der Benutzung der zweiten Netzwerk-Karte sollten Sie dafr 
           den zweiten NETBIOS-Treiber mit dem Parameter ADAPTERS=1 starten.


Beispiele fr das Starten von zwei NETBIOS-Treiber-Kopien:

NE2000 port=300h irq=5                ;die erste Treiberkopie fr die erste 
                                      ;Netzkarte
NE2000 port=320h irq=3 adapters=1     ;die zweite Treiberkopie fr die zweite
                                      ;Netzkarte

Man kann verschiedene Treiber mit verschiedenen Adapternummer benutzen.

NE1000 port=300h irq=5                ;die erste Treiberkopie fr die erts
                                      ;Netzkarte
NE2000 port=320h irq=3 adapters=1     ;die zweite Treiberkopie fr die zweite
                                      ;Netzkarte

oder

RS232                                 ; die erste Treiberkopie fr den
                                      ;seriellen Anschlu
NE2000 port=320h irq=3 adapters=1     ;die zweite Treiberkopie fr Netzkarte

Anmerkung: Um die beiden NETBIOS-Treiber auf dem Server zu benutzen, mssen
Sie den entsprechenden Parameter ADAPTERS beim Starten des Programms
SERVER.COM angeben (Sehen Sie unten den Befehl SERVER).

Der Standardwert ist ADAPTERS=0.


NAMES       Dieser Parameter gibt die maximale Anzahl der Namen, die
            ein lokaler Computer benutzen kann. Fr die Arbeit eines
            Servers oder einer Werkstation sind normalerweise 2 Namen
            ntig. Der Standardwert ist NAMES=6.    

TIMEOUT     Dieser Parameter gibt das innere Timeout in Sekunden an.
            Das innere Timeout ist die Zeit, nach deren Ablauf der
            NETBIOS-Treiber die Ausfhrung der inneren Befehle und
            die Abfrage der entfernter Adapter ber das Netz abbricht.
            Der Standardwert ist TIMEOUT=4.


Der Befehl RS232

Starten:

RS232.COM [PORT=COMX] [IRQ=X] [BAUD=XXXXX] [TIMEOUT=XXX] [NCB=XXX]
[SESSIONS=XX] [ADAPTERS=X]

Parameter:

PORT       Die COM-Portnummer (Der Standardwert ist COM1)

IRQ        Die Unterbrechungsanforderung (der Standardwert ist IRQ=4).
           Normalerweise werden die Anschlsse COM1 und COM2 benutzt.
           Die Interrupts (IRQ) fr COM1 und COM2 sind fixiert:

IRQ 4 fr COM1 und IRQ 3 fr COM2 auf den Computern PC/AT

IRQ 3 fr COM1 und IRQ 4 fr COM2 auf den Computern PC/XT


BAUD       Die bertragungsrate. Der Standardwert ist 115200.
           Die bertragungsrate wird in BAUD gemessen. Normalerweise 
           wird die Baudrate 56000 oder 115200 Baud verwendet. Wenn 
           Computer mit verschiedener Taktfrequenz in einem Netzwerk 
           verbunden sind (z.B. AT/286 und AT/386), kann die Datenbertragung
           bei maximaler Baudrate 115200 wegen des Frequenzunterschieds 
           nicht immer erfolgreich durchlaufen, und es entsteht ein Timeout.
           In diesem Fall wird empfohlen, die Baudrate bis 56000 zu senken.

NCB        Dieser Parameter gibt die maximale Anzahl von 
           Netzwerk-Steuerblcken (Network Control Block) an. Jeder NCB 
           entspricht dem ausgefhrten Befehl von NETBIOS-Treiber. Ein 
           Server erfordert fr die Arbeit normalerweise (N+4) 
           Netzwerk-Steuerblcke, wobei N die Anzahl der Werkstationen 
           ist, die auf die Ressourcen dieses Servers zugreifen.
           Wenn Sie aber Software benutzen, die auch mit dem NETBIOS-Treiber
           arbeitet, kann diese Anzahl nicht ausreichen. In diesem Fall 
           geben Sie eine grere Anzahl von NCB an.
           Der Standardwert ist NCB=32.

SESSIONS   Dieser Parameter gibt die maximale Anzahl der Sitzungen an.
           Fr die Arbeit eines Servers sind normalerweise N Sitzungen
           ntig, wobei N die Anzahl der Werkstationen ist, die auf die 
           Ressourcen dieses Servers zugreifen. Der Standardwert ist 
           SESSIONS=16.

ADAPTERS   Dieser Parameter legt die Adapter-Nummer des NETBIOS-Treibers
           fest. Die Adapternummer ist tatschlich die laufende Nummer des
           Treibers, d.h. bei der Benutzung der zweiten Netzwerk-Karte 
           sollten Sie dafr den zweiten NETBIOS-Treiber mit dem Parameter
           ADAPTERS=1 starten. Der Standardwert ist ADAPTERS=0.

Beispiel der Benutzung von zwei Treibern fr serielle Anschlsse:

RS232 port=com1 irq=4 baud=115200     ;die erste Treiberkopie fr den ersten
                                      ;seriellen Anschlu

RS232 port=com2 irq=3 baud=115200     ;die zweite Treiberkopie fr den
                                      ;zweiten seriellen Anschlu.

Anmerkung: Um die beiden NETBIOS-Treiber auf dem Server zu benutzen, mssen
Sie den entsprechenden Parameter ADAPTERS beim Starten des Programms
SERVER.COM angeben (Sehen Sie unten den Befehl SERVER).


TIMEOUT    Dieser Parameter gibt das innere Timeout in Sekunden an.
           Der Standardwert ist TIMEOUT=4.



NET-Befehle

Das Programm NET.EXE dient zur Steuerung der Arbeit im Netzwerk.
Mit Hilfe dieses Programms kann man logische Laufwerke und
Drucker den Server-Laufwerken und -Druckern zuordnen,
Netzdrucker festsetzen u.a.m.


Die Befehle des Programms NET.EXE kann man in folgende Gruppen einteilen:

LOGIN, LOGOUT           die Verbindung zu dem Server herstellen/aufheben

USE DISK, UNUSE DISK    Laufwerk zuordnen/Zuordnung aufheben

USE PRN, UNUSE PRN      Drucker zuordnen/Zuordnung aufheben

SHARE PRINTERINIT       Steuerung des Netzdruckers

STATUS                  Allgemeiner Befehl


Der Befehl NET LOGIN

Starten: NET LOGIN \\SERVER_NAME [PASSWORD] [\WAIT].

Verwendungszweck: Stellt logische Verbindung zu einem entfernten Server her.

Beschreibung: Mit Hilfe dieses Befehls stellt der Netzwerk-Benutzer logische
Verbindung zu einem entfernten Server her. Jede Verbindung hat ihre eigene 
Nummer. Diese Nummer entspricht der Sitzungsnummer des NETBIOS-Treibers. 
Wenn die Verbindung keine Nummer hat, bedeutet es, da die NETBIOS-Sitzung
aus irgendwelchem Grunde nicht aufgenommen wurde. Es knnte daran liegen,
da der Server nicht geladen ist oder die Tabelle der Verbindungen voll ist.
Um zu erfahren, ob eine physikalische Verbindung zu dem Server hergestellt
wurde, benutzen Sie den Befehl NET STATUS.

Es sind zwei Verbindungsarten mglich: eine registrierte aktive
Verbindung und eine registrierte inaktive Verbindung.

Die registrierte aktive Verbindung: Die Verbindung ist in der Tabelle
der Verbindungen der Werkstation registriert und hat eine Nummer. Dabei kann
die Werkstation auf den Server entsprechend den Zugriffsrechten zugreifen.

Die registrierte inaktive Verbindung: Die Verbindung ist in der Tabelle
der Verbindungen der Werkstation registriert, hat aber keine Nummer.
Das heit, da die Werkstation bei der Benutzung dieser Verbindung
(z.B., fr Laufwerkszuordnung) versuchen wird, sich an dem Server  
erneut anzumelden (eine NETBIOS-Sitzung aufzunehmen).
Wenn die Sitzung wieder nicht aufgenommen werden kann, liefert 
die Werkstation den erweiterten DOS-Fehler 33h (HEX), der darauf
hinweist, da die Verbindung nicht zustande gekommen ist. (Remote
computer not listening)


Der Parameter PASSWORD (Pawort) ist nicht obligatorisch.
Wenn der Benutzer auf dem entfernten Server mit einem Pawort
registriert ist, so kann das Pawort in der Befehlszeile angegeben
werden. Wenn das Pawort in der Befehlszeile nicht angegeben wurde,
soll es von der Tastatur eingegeben werden.
Wenn Sie das Pawort nicht richtig eingegeben haben, knnen Sie die
Eingabe zweimal wiederholen. Nach dem dritten Versuch wird das Programm
NET mit dem Rckkehrcode 1 (Fehlermeldung) beendet.
Wenn der Benutzer am Server ohne Pawort registriert ist, braucht er
kein Pawort einzugeben.

Hinweis: Sehen Sie bitte im Kapitel III, Abschnitt "Benutzerliste und 
Paworteingabe" nach, wie Benutzernamen und Pawrter registriert werden.

Der Parameter [\WAIT] ist nicht obligatorisch. Wenn dieser Parameter
nicht angegeben ist, so wird das Programm NET bei einem Timeout
(der Server ist im Netzwerk nicht geladen) die Arbeit beenden
und die folgende Fehlermeldung anzeigen:

COULD NOT LOG TO SERVER\\SERVER

KEINE VERBINDUNG ZU SERVER\\SERVER

Wenn das Pawort angegeben wurde, so wird die Verbindung
als nicht aktiv registriert. Wenn das Pawort in der Befehlszeile nicht
angegeben wurde, wird die Verbindung nicht registriert.


Beispiele:

NET LOGIN \\LOT MY_PASS \WAIT     Die Verbindung zu dem Server LOT unter 
                                  Benutzung des Pawortes MY_PASS
                                  herstellen. Wenn der Server nicht aktiv
                                  ist, wird der Befehl solange nicht beendet,                                   bis der Server aktiv wird.

NET LOGIN \\LOT                   Die Verbindung zu dem Server LOT unter 
                                  Benutzung des Pawortes MY_PASS
                                  herstellen. Wenn der Server nicht aktiv
                                  ist, wird der Befehl mit der folgenden 
                                  Fehlermeldung abgebrochen:

         Keine Verbindung zu Server LOT 
         Verbindung ist registriert, aber nicht aktiv

NET LOGIN \\LOT \WAIT             Das Pawort ist in der Befehlszeile
                                  nicht angegeben, deswegen wird NET.EXE
                                  Sie auffordern, das Paport von der 
                                  Tastatur einzugeben:

              Pawort eingeben:******<ENTER>
              Verbindung zu Server LOT hergestellt


Der Befehl NET LOGOUT 

Starten: NET LOGOUT \\SERVER_NAME

Verwendungszweck: Dieser Befehl hebt die Verbindung zu dem angegebenen
                  Server auf und befreit Ressourcen am Server

Dieser Befehl hebt die Verbindung zu dem entsprechenden Server auf
und befreit Server-Ressourcen.

Beispiel:

NET LOGOUT \\LOT       Die Verbindung zu Server LOT aufheben.


Der Befehl NET USE

Starten: NET USE X: \\SERVER_NAME[\\SERVER_RESOURCE]

Verwendungszweck: Dieser Befehl weist einem logischen Laufwerk einer 
                  Werkstation oder eines Servers die Ressourcen eines 
                  entfernten Servers zu.

Bschreibung: Wenn Sie im Befehl die Ressource nicht angeben (nur den 
             Server-Namen), so wird dem neuen Laufwerk die Liste der 
             gesamten Server-Ressourcen in Form von Verzeichnissen 
             zugewiesen, d.h. fr jede Ressource wird auf diesem
             Laufwerk ein Verzeichnis mit dem entsprechenden Namen 
             vorhanden sein. Wenn Sie z.B. das Verzeichnis DDRIVE whlen, 
             sprechen Sie das Laufwerk D: des Servers an.

             Wenn Sie im Befehl eine Ressource angeben, wird dem neuen 
             Laufwerk eindeutig diese Ressource zugewiesen. Der Zufriff auf
             Server-Ressourcen geschieht entsprechend den Zugriffsrechten, 
             die am Server festgelegt werden. (Sehen Sie Kapitel III 
             "Ressourcen des Netzwerks LotLAN").

Parameter:

X:     - Laufwerksbuchstabe eines lokalen Laufwerks. Wenn das Laufwerk
	 frei ist, soll sein Kennbuchstabe im Wertebereich des Parameters
	 LASTDRIVE in CONFIG.SYS liegen, sonst wird eine Fehlermeldung
	 angezeigt. Wenn das Laufwerk bereits existiert, soll es physisch
	 sein (d.h., man kann nicht ein bereits zugeordnetes oder
         mit dem Befehl SUBST verwendetes Laufwerk zuordnen)

\\SERVERNAME [\\SERVERRESSOURCE]

       - ein obligatorischer Parameter. Er legt einen Netzwerk-Pfad
	 fr das neue Laufwerk fest. Um auf die Ressourcen des Servers
	 SERVERNAME zugreifen zu knnen, mu man zuerst eine Verbindung
	 zu diesem Server mit Hilfe des Befehls NET LOGIN herstellen.


Beispiele:

NET USE F: \\LOT  - ordnet den Laufwerksbuchstaben F: den gesamten 
                    Ressourcen des Servers LOT zu. Nach der Zuordnung
                    werden auf dem Laufwerk F: alle Server-Ressourcen
                    aufgelistet:

                     ADRIVE        DIR    07-07-93
                     CDRIVE        DIR    11-13-93
                     CP            DIR    12-08-93
                     DDRIVE        DIR    07-07-93
                     EDRIVE        DIR    07-07-93
                     SPOOLDIR      DIR    07-07-93
                     adrive   inf  114    09-09-93
                     cdrive   inf  114    01-21-94
                     cp       inf  114    12-08-94
                     ddrive   inf  114    12-14-93
                     edrive   inf  132    12-18-93
                     spooldir inf  114    01-21-94
 


NET USE F: \\LOT\DDRIVE   - den Laufwerkbuchstaben F: der Ressource
                            DDRIVE des Servers LOT zuordnen. Dabei werden
                            Sie Zugriff nur auf die Ressource DDRIVE
                            (das Laufwerk D:) des Servers haben.

Anmerkung: Der Laufwerkbuchstabe soll im Wertebereich des Parameters
           LASTDRIVE liegen.


Der Befehl NET USE PRN

Starten:  NET USE PRN \\SERVER_NAME oder NET USE LPTn.

Beschreibung: Dieser Befehl ordnet den lokalen Drucker dem Netzdrucker 
              am Server zu. Dabei werden alle Dateien, die Sie an den 
              zugeordneten Drucker (z.B., mit dem Befehl COPY) senden, 
              in einem speziellen Verzeichnis SPOOL auf dem Server 
              zwischengespeichert, an die Druckwarteschlange des
              Netzdruckers angefgt und der Reihe nach ausgedruckt.


Beispiele:

NET USE PRN \\LOT    - den lokalen Drucker LPT1 dem Netzdrucker des Servers
                       LOT zuordnen. Sie knnen einige lokale Drucker
                       den verschiedenen Serverdruckern zuordnen.

NET USE LPT1 \\LOT   - den lokalen Drucker LPT1 dem Netzdrucker am Server
                       LOT zuordnen.

NET USE LPT2 \\HARRY - den lokalen Drucker LPT2 dem Netzdrucker des
                       Servers HARRY zuordnen.

NET USE LPT3 \\MIKE  - den lokalen Drucker LPT3 dem Netzdrucker am
                       Server MIKE zuordnen.


Der Befehl NET PRINTERINIT

Starten: NET PRINTERINIT PRN [FILENAME] oder NET PRINTERINIT LPTn [FILENAME]

Verwendungszweck: Dieser Befehl legt eine Initialisierungs-Zeichenfolge fr 
                  den zugeordneten Drucker fest.

Parameter:

PRN oder LPTn - der Drucker, der vom Befehl NET USE zugeordnet wurde.

FILENAME      - der Name einer binren Datei, in der die
                Initialisierungszeichenfolge gespeichert ist. Wenn dieser
                Parameter nicht angegeben ist, wird eine Standard-
                Initialisierungszeichenfolge benutzt, die
                den Druckerstatus zurcksetzt.

Beschreibung:

Normalerweise soll ein Netzdrucker vor dessen Benutzung initialisiert
werden (z.B. mssen die Fonts geladen werden usw.). Fr jede Werkstation
soll der Drucker verschieden initialisiert werden. Deswegen wird
die Initialisierungszeichenfolge jedesmal an den Drucker gesendet,
sobald der Netzdrucker vom Druckauftrag einer Werkstation zum Druckauftrag
einer anderen Werkstation bergeht.
Die Datei, die fr die Initialisierung benutzt wird, soll nicht lnger als
64 Byte sein. Sie kann normale Zeichen, spezielle Druckerkontrollzeichen
sowie Escape-Folgen enthalten. Die Beschreibung der Kontrollzeichen
und der Escape-Folgen schlagen Sie bitte in der Bedienungsanleitung zu
Ihrem Drucker nach.

Beispiele:

NET PRINTERINIT compress.prn   - den Drucker mit Hilfe der Datei
                                 compress.prn initialisieren

NET PRINTERINIT                - den Drucker zum normalen Zustand 
                                 zurcksetzen.

Der Befehl NET STATUS

Dieser Befehl zeigt den aktuellen Status des Netzwerkes an. Insbesondere
werden die folgenden Informationen ausgegeben:

1) ber die lokalen Netzstation - mit wem die Verbindung hergestellt ist,

2) alle aktiven Server im Netzwerk und die Anzahl der freien Ressourcen
an jedem Server.

Die Anzahl der freien Ressourcen ist der Anzahl der Werkstationen gleich,
die zu dem Server die Verbindung herstellen und auf seine Ressourcen
zugreifen knnen.

Beispiel:

Aktueller Netzwerk-Status: LOCAL ADAPTER - LOCAL

Lokaler Adapter LOCAL           verbunden mit dem Adapter LOT

Server LOT             ist aktiv

3 Ressourcen verfgbar auf dem Server LOT


Der Befehl NET UNUSE

Starten: NET UNUSE x:   oder NET UNUSE LPTn

Verwendungszweck: Dieser Befehl hebt die Laufwerks- oder Druckerzuordnung
auf, die vom Befehl NET USE festgelegt wurde. Dabei kehrt das Laufwerk,
das als ein Netzlaufwerk benutzt wurde, zu seinem ursprnglichen Zustand,
und der Drucker kann als ein lokaler Drucker benutzt werden.
Der Parameter x: ist der Laufwerksbuchstabe, der Parameter n ist
die Druckernummer.

Beispiele:

NET UNUSE F:          - die Zuordnung des Laufwerks F: aufheben.

NET UNUSE LPT1        - die Zuordnung des Druckers LPT1 aufheben.


Der Befehl NET SHARE

Starten: NET SHARE lptx  oder NET SHARE CANCEL

Verwendungszweck: Dieser Befehl registriert einen Drucker als Netzdrucker.

Beschreibung: Dieser Befehl bietet die Mglichkeit, den angegebenen
              Serverdrucker als Netzdrucker zu benutzen. Dieser Befehl
              soll auf dem Server gestartet werden, dessen Drucker
              als Netzdrucker benutzt werden soll. Nach der Ausfhrung
              dieses Befehls werden alle Dateien, die im Verzeichnis
              SPOOL auf dem Server zwischengespeichert sind, nacheinander
              ausgedruckt. Damit eine Werkstation auf den Netzdrucker
              zugreifen kann, mu an der Werkstation die Druckerzuordnung
              vorgenommen werden. Um die Mitbenutzung des Netzdruckers
              aufzuheben, benutzen Sie den Befehl NET SHARE CANCEL.

Beispiele:

NET SHARE LPT1      - den Serverdrucker LPT1 als Netzdrucker benutzen

NET SHARE CANCEL    - die Mitbenutzung des Druckers LPT1 aufheben.

Anmerkung: Dieser Befehl kann nur auf dem Server ausgefhrt werden.


Der Befehl REDIR

Das Programm REDIR.COM (Redirector) ist das Programm der Werkstation,
das Ihnen den Zugriff auf Laufwerke und Drucker der Server ermglicht.
Dieses Programm soll erst nach dem Laden des NETBIOS-Treibers gestartet
werden.

Starten: REDIR Maschinenname [/RTO=XX] [/STO=XX] [/NAMES=XX] [NETRUN=OFF]

Parameter:

Maschinenname           ein einmaliger Name im Netzwerk mit der
                        Lnge bis 16 Bytes. Der Maschinenname ist
                        ein obligatorischer Parameter, mit dessen
                        Hilfe eine Werkstation im Netzwerk identifiziert 
                        wird.

RTO                     Timeout des Netbios-Befehls RECEIVE in 1/2 Sekunden
                        (Dieser Parameter ist nicht obligatorisch).
                        Der Standardwert ist RTO=10 (5 Sekunden).

STO                     Timeout des Netbios-Befehls SEND in 1/2 Sekunden
                        (Dieser Parameter ist nicht obligatorisch).
                        Der Standardwert ist STO=10 (5 Sekunden).

Das Timeout ist eine Zeitspanne, nach deren Ablauf die Datenbertragung 
im Netzwerk mit einer Fehlermeldung abgebrochen wird. D.h., wenn das Timeout
10 Sekunden gleich ist, werden die Daten im Laufe von 10 Sekunden
wiederholt bertragen, bis die bertragung erfolgreich beendet wird.
Nach 10 Sekunden wird die bertragung mit einem Fehlercode abgebrochen.

NAMES                   die Anzahl der Netznamen, zu denen die Verbindung
	                gleichzeitig hergestellt werden kann. Wenn Sie also
	                auf die Ressourcen von 4 Servern gleichzeitig 
                        zugreifen wollen, soll der Parameter NAMES gleich 
                        4 sein. Der Standardwert ist NAMES=3.

NETRUN=OFF              Dieser Parameter ist nicht obligatorisch. Mit
                        Hilfe dieser Option knnen Sie die Benutzung
                        der Programme NETRUN.EXE und SLAVE.EXE auf
                        Ihrem Computer verbieten (Sehen
                        Sie Kapitel IV, Abschnitt "Entfernte 
                        Auftragsausfhrung") Der Standardwert ist
                        NETRUN=ON.

Beispiel:

REDIR WORK /RTO=10 /STO=10 /NETRUN=OFF /NAMES=5

Dieser Befehl ldt das Programm der Werkstation (Redirector) mit
dem Namen der Werkstation WORK. Die Anzahl von Servern, auf die
der Redirector gleichzeitig zugreifen kann, ist gleich 5. Die
Timeout-Zeiten sind gleich 5 Sekunden. Die Programme NETRUN und SLAVE 
drfen nicht benutzt werden.

Der Befehl SERVER

Das Server-Programm stellt Laufwerke und Drucker Ihres Computers
den anderen Computern zur Verfgung und dient zur Verwaltung der
Mitbenutzung der Server-Ressourcen und der Organisation der
Warteschlange des Netzdruckers. In das Server-Programm des Netzwerkes
LotLAN ist auch das Programm der Werkstation eingeschlossen. Der Server 
kann also auf die Ressourcen anderer Server zugreifen (d.h. als Werkstation 
auftreten), ohne da das Programm REDIR.COM geladen werden soll. 
Das Server-Programm soll erst nach dem Laden des NETBIOS-Treibers geladen
werden.

Starten: SERVER Maschinenname [/RTO=XX] [/STO=XX] [/NAMES=XX] [/NETRUN=OFF]
         [/IOBUFFER=XXXXX] [/FILES=XXX] [/REBOOT] [/EMS] [/XMS] [/ADAPTERS=1]

Parameter:

Maschinenname      Ein einmaliger Name im Netzwerk mit der
                   Lnge bis 16 Bytes ist. Der Maschinenname ist
                   ein obligatorischer Parameter, mit dessen
                   Hilfe der Server im Netzwerk identifiziert wird. 

RTO                Timeout des des Netbios-Befehls RECEIVE in 1/2 Sekunden
                   (Dieser Parameter ist nicht obligatorisch).
                   Der Standardwert ist RTO=10 (5 Sekunden).

STO                Timeout des Netbios-Befehls SEND in 1/2 Sekunden
                   (Dieser Parameter ist nicht obligatorisch).
                   Der Standardwert ist STO=10 (5 Sekunden).

Das Timeout ist eine Zeitspanne, nach deren Ablauf die Datenbertragung 
im Netzwerk mit einer Fehlermeldung abgebrochen wird. D.h., wenn das Timeout
10 Sekunden gleich ist, werden die Daten im Laufe von 10 Sekunden
wiederholt bertragen, bis die bertragung erfolgreich beendet wird.
Nach 10 Sekunden wird die bertragung mit einem Fehlercode abgebrochen.


NAMES              Die Anzahl der Netznamen, zu denen die Verbindung
	           gleichzeitig hergestellt werden kann. Der Zweck dieses
                   Parameters ist hier anders, als im Redirector-Programm.
                   Nicht nur der Server kann logische Verbindungen mit Hilfe
                   der Befehls NET LOGIN herstellen, sondern auch andere
                   Server und Werkstationen knnen Verbindungen zu dem
                   betreffenden Server herstellen. Der Parameter NAMES 
                   soll also nicht nur die Anzahl der Verbindungen dieses
                   Servers zu anderen Servern angeben, sondern auch die 
                   Anzahl der Server und Werkstationen bercksichtigen, die
                   auf diesen Server zugreifen.  Wenn Sie also auf die 
                   Ressourcen von 2 anderen Servern zugreifen wollen und 
                   3 Werkstationen und 2 Server auf Ihre Ressourcen
                   Zugriff erhalten wollen, soll der Parameter NAMES gleich 
                   2+3+2=7 sein. Der Standardwert ist NAMES=3.


/IOBUFFER=xxx      Dieser Parameter ist nicht obligatorisch. Er setzt die 
                   Puffergre fr Lese-/Schreib-Operationen fest.
                   xxx soll im Bereich zwischen 512 und 32768 Byte liegen.
                   Je grer die Puffergre ist, desto schneller werden 
                   diese Operationen mit Dateien ausgefhrt.
                   Der Standardwert ist IOBUFFER=327678 Byte


/FILES=xxx         Der Parameter ist nicht obligatorisch. Er legt die 
                   maximale Anzahl der auf dem Server gleichezeitig
	           geffneten Dateien fest. Bei der Ausfhrung der Programme,
	           die eine groe Anzahl der gleichzeitig geffneten Dateien
	           erfordern (z.B. Datenbankapplikationen), kann ein Fehler
	           auftreten ("Zu viele Dateien geffnet", DOS-Fehler Nr. 4).
	           In diesem Fall mssen Sie den Wert von /FILES erhhen.
                   Der Wert von FILES kann folgendermaen ausgerechnet 
                   werden: z.B., auf die Ressourcen des Servers greifen drei
                   Werkstationen zu, und alle Werkstationen arbeiten mit 
                   einer Datenbank. Wenn diese Datenbank das gleichzeitige
                   ffnen von 10 Dateien erfordert, so soll der Wert FILES
                   am Server 3*10=30 gleich sein. Es wird empfohlen, den
                   Wert von FILES etwas hher als ntig festzulegen.
                   Der Standardwert ist FILES=40. 

/REBOOT            Der Parameter ist nicht obligatorisch. Diese Option dient 
                   dazu, den Server ohne Datenverlust neu zu booten. Wenn Sie                    den Server neu booten mssen und [Ctrl-Alt-Del] drcken, 
                   erscheint im oberen Bereich des Text-Bildschirms das 
                   folgende Men:

     (C-Neubooten aufheben  F-Dateien schlieen und neu booten
                 Ctrl-Alt-Del - sofort neu booten)
      
                   Beim Drcken von "C" heben Sie das Neubooten auf.
  	           Wenn Sie "F" drcken, werden alle Dateien geschlossen,
                   die auf dem Server ber das Netzwerk geffnet wurden.
	           Es ist ntig, um Datenverlust zu vermeiden (LOST 
                   CLUSTERS). Nach der Vorgabe-Einstellung ist diese Option 
                   ausgeschaltet.


/EMS               Die Anweisung, den EMS-Speicher fr die Speicherung 
                   interner Daten zu benutzen. Die erforderliche 
                   EMS-Speichergre ist 16 KB oder eine Seite im
                   EMS-Seitenbereich (EMS frame). Auf diese Weise kann
                   man auf dem Server 4 KB im konventionellen Speicher
                   sparen. Dieser Parameter ist nicht obligatorisch. Nach 
                   der Vorgabe-Einstellung ist diese Option ausgeschaltet.

/XMS               Die Anweisung, XMS-Speicher fr die Speicherung interner
                   Daten zu benutzen. Die erforderliche XMS-Speichergre 
                   ist 4 KB. Auf diese Weise knnen Sie 4 KB im 
                   konventionellen Speicher sparen. Dieser Parameter ist
                   nicht obligatorisch. Nach der Vorgabe-Einstellung ist 
                   diese Option ausgeschaltet.

/ADAPTERS          Dieser Parameter ist nicht obligatorisch. Er bietet die 
                   Mglichkeit, den NETBIOS-Treiber mit der Adapternummer 1 
                   zu benutzen. Auf diese Weise knnen Sie eine 
                   Zweisegment-Topologie des Netzwerks benutzen.
                   Der erste NETBIOS-Treiber, der mit der Adapternummer 0
	           gestartet ist, steuert die Arbeit der ersten Netzkarte,
	           die an ein Netzwerk angeschlossen ist. Gleichzeitig 
                   steuert der zweite NETBIOS-Treiber, der mit der 
                   Adapternummer 2 gestartet wurde, die Arbeit der zweiten 
                   Netzkarte, die an ein anderes Netzwerk angeschlossen ist.
                   Der Standardwert ist ADAPTERS=0, d.h., es wird nur ein 
                   Netzsegment wird untersttzt.


Der Befehl LANCACHE.COM

Dieses Programm bietet die Mglichkeit, den Verkehr im Netzwerk dank dem
Cachieren der Netzzugriffe zu verringern, was die Erhhung der
Leistungsfhigkeit (Benchmark) des Netzwerkes zur Folge hat.
Das Programm soll auf der Werkstation oder auf dem Server gestartet werden,
die die logische Verbindung zu einem anderen Server herstellen und auf
seine Ressourcen zugreifen.

Starten: LANCACHE [Optionen]


Optionen:  

/? oder /h          Hilfe erhalten

/cachesize=xxx      Die Cache-Puffergre XXX Byte gleich setzen,
                    XXX liegt im Wertebereich von 1024 bis 16384 Byte.
                    Nach der Vorgabe ist die Gre des Cache-Puffers 4096 
                    Byte (4 KB) gleich.


/EMS                 Den EMS-Speicherbereich fr die Anordnung des
                     Cache-Puffers benutzen. Bei der Angabe dieser Option
                     wird die Gre des Cache-Puffers 16 KB gleich sein.

Das Programm LANCACHE.COM beschleunigt merklich die Arbeit im Netz mit
Datenbanken dank der Benutzung der Technologie READ-AHEAD, wobei Dateien 
in greren Portionen gelesen werden, als es in Datenbanken blich ist. 
 KAPITEL III

RESSOURCEN DES NETZWERKS LotLAN

Als Server-Ressource wird ein logisches Laufwerk oder ein Verzeichnis des
Servers bezeichnet, das	anderen Rechnern im Netz zur Verfgung steht.

Es existiert auch eine spezielle Ressource SPOOLDIR, mit deren Hilfe
die gemeinsame Nutzung des Netzdruckers gewhrleistet wird.

Die Ressource in Form eines Laufwerks oder eines Verzeichnisses ist
dazu ntig, um einer Werkstation den Zugriff auf diese Ressource
zu ermglichen, d.h., solange ein Laufwerk oder ein Verzeichnis als
Ressource nicht definiert ist, ist es im Netzwerk nicht zugnglich.
Nachdem ein Laufwerk oder als Verzeichnis als Ressource definiert wird,
kann man auerdem die Zugriffsrechte fr verschiedene Werkstationen regeln.

Die Definition einer Ressource besteht aus dem Kurznamen (8 Zeichen)
und dem reale Namen (TRUENAME) der Ressource. Der reale Name ist
der logische Pfad zur Ressource auf dem Server. Z.B., die Ressource,
die dem Laufwerk D: entspricht, hat den Kurznamen DDRIVE und den realen
Namen D:, und die Ressource, die dem Verzeichnis D:\ACCOUNT entspricht,
hat den Kurznamen ACCOUNT und den realen Namen D:\ACCOUNT.

Man kann den Zugriff auf das gesamte Laufwerk des
Servers verweigern (z.B., auf das Laufwerk D:), indem die Ressource
DDRIVE aus der Ressourcenliste entfernt wird oder das Zugriffsrecht
auf die Ressource DDRIVE gendert wird (das Lesen verweigert).

Das Netzwerk LotLAN bietet die Mglichkeit, den Zugriff auf die gesamte
Ressource DDRIVE (Laufwerk D:) zu verweigern, gleichzeitig aber den Zugriff
auf ein oder mehrere Verzeichnisse dieses Laufwerks zu erteilen. Dafr
mu eine Ressource angelegt werden, die dem fr den Zugriff offenen
Verzeichnis entspricht.

Bei der Installation von LotLAN werden Standardressourcen hergestellt, den
gesamten existenten Server-Laufwerken entsprechen, sowie die Ressource fr
Druckspooling SPOOLDIR. Seien Sie nach der Installation vorsichtig, weil
die Standardressourcen unbegrenzte Zugriffsreche haben, also jeder Benutzer
darauf zugreifen kann. Wenn Sie vertrauliche Informationen vor Zugriff
schtzen mchten, schrnken Sie den Zugriff auf einige Ressourcen ein.

Um zustzliche Ressourcen nach der Installation herzustellen, aktivieren
Sie im Hauptmen den Punkt "Ressourcen-Management"


  [              Installierte Server-Ressourcen              ]ͻ
                                                                
     CDRIVE   C:                                                
     DDRIVE   D:                                                
     WORKDIR  D:\WORK                                           
     EDRIVE   E:                                                
     BDRIVE   B:                                                
     SPOOLDIR C:\CP\SPOOL                                       
                                                                
                                                                
    Esc - Beenden, INS - Ressourcen hinzufgen, Del - Lschen   
  ͼ

              Abb.III.1. Installierte Server-Ressourcen

Um eine neue Ressource in die Ressourcenliste hinzuzufgen, drcken Sie
[Ins], geben Sie den Kurznamen und den realen Namen der Ressource ein.

Um eine Ressurce aus der Liste zu entfernen, drcken Sie [Del].

Um die Ressourcen-Einstellungen zu ndern, drcken  Sie [Enter].
Auf dem Bildschirm erscheint die Liste der "Zugriffsrechte der Namen".


  [                  Zugriffsrechte der Namen                ]ͻ
                                                                
     *                   R W                                    
     LOT                 R W C D RN MD LO MO                    
     HARRY               R W C D RN MD                          
                                                                
      Esc - Beenden, INS - Namen hinzufgen, Del - Lschen      
  ͼ

               Abb. III.2. Zugriffsrechte der Namen

Der Name "*" bedeutet alle Namen im Netzwerk, die das Zugriffsrecht auf
die aktuelle Ressource haben. Die Buchstaben R W D usw. bedeuten das
aktuelle Zugriffsrecht des Namens auf die aktuelle Ressource.

R  - Benutzer kann Dateien und Ressource lesen
     Wenn das Zugriffsrecht "R" entzogen ist ("R" ist nicht angegeben), so
     kann der Benutzer weder den Inhalt der Dateien lesen, noch sich den
     Inhalt der Verzeichnisse anzeigen lassen.

W  - Benutzer kann Dateien verndern

C  - Benutzer kann neue Dateien erstellen

D  - Benutzer kann Dateien und Verzeichnisse lschen

RN - Benutzer kann Dateien und Verzeichnisse umbenennen

MD - Benutzer kann neue Verzeichnisse anlegen

LO - Benutzer kann Dateien sperren (Lock enable)

MO - Benutzer kann Dateiattribute ndern

Wenn in dieser Liste andere Namen auer "*" vorhanden sind, bestimmen sie
die Zugriffsrechte fr die entsprechenden Namen.

Der Schutz vor unbefugtem Zugriff wird folgendermaen realisiert:
wenn Sie, z.B., von Ihrer Werkstation eine Datei in der Ressource DDRIVE
(d.h. auf dem Laufwerk D: des Servers) zu lschen versuchen, aber keine
Berechtigung dafr haben, liefert DOS auf der Werkstation auf die
Ausfhrung der DOS-Funktion (41) "Datei lschen" den Fehlercode 5
(Zugriff verweigert).


Benutzerliste und Paworteingabe

Neben der Ressoursenliste kann auf dem Server auch eine Benutzerliste
angelegt werden.

Um die Benutzerliste anzulegen oder zu ndern (Namen hinzuzufgen,
zu lschen), rufen Sie das Hauptmen auf und whlen Sie den Punkt
"Benutzerliste".

[                        Benutzerliste                           ]ͻ
                                                                    
      HARRY             ***********                                 
                                                                    
                                                                    
 Esc - Beenden,INS - Benutzer anlegen,Del - Lschen,ENTER - ndern  
ͼ

	    Abb. III.3. Benutzerliste

Um einen neuen Namen in die Benutzerliste einzufgen, drcken Sie [Ins],
geben sie den Benutzernamen und das Pawort ein (zweimal, um
Verwechslungen zu vermeiden). Das Pawort dient zum Schutz vor
unbefugtem Zugriff. Im Prinzip kann man eine Werkstation mit einem
beliebigen einmaligen Benutzernamen laden. Wenn, z.B., die Werkstation
des Benutzers HARRY ans Netzwerk momentan nicht angeschlossen ist,
ist der Name HARRY momentan einmalig. Man kann sich also von einer
anderen Werkstation unter dem Namen HARRY anmelden und die Zugriffsrechte
erhalten, die diesem Namen zugeteilt worden sind. Um das Netzwerk
vor der Benutzung fremder Namen durch eine Werkstation zu schtzen,
werden Pawrter benutzt. Das Pawort wird bei der Anmeldung am Server,
d.h. bei der Ausfhrung des Befehls NET LOGIN  angegeben (Sehen Sie
die Beschreibung dieses Befehls im Abschnitt "Das Programm NET.EXE").

Es empfiehlt sich, das Pawort von Zeit zu Zeit zu wechseln. Um
das Pawort zu wechseln, whlen Sie im Men "Benutzerliste" den
betreffenden Namen und drcken Sie [Enter]. Dann geben Sie das alte und
das neue Pawort (zweimal) ein.

Serveraktivitten-Kontrolle

Der Punkt "Serveraktivitten-Kontrolle" im Hauptmen bietet die Mglichkeit,
die Anmeldungen der Werkstationen an Server zu kontrollieren. Auf dem
Bildschirm werden Informationen darber angezeigt, welche Dateien
geffnet, gelscht und erstellt werden, welche Verzeichnisse angelegt
werden und welche Werkstation diese Operationen ausfhrt.
KAPITEL IV

DAS ARBEITEN IM NETZWERK LotLAN

Die Reihenfolge der Programm- und Befehlsausfhrung im Netzwerk

Sie knnen das Netzwerk auf einer Werkstation oder einem Server
entweder mit Hilfe der Datei STARTNET.BAT oder manuell laden.
Die bei der Installation erstellte Datei STARTNET.BAT enthlt
einige Befehle nicht, z.B., die Befehle fr Laufwerks- und Druckerzuordnung
u.a. Die fr eine konkrete Netzkonfiguration erforderlichen Befehle
mssen Sie manuell in diese Datei einfgen.

Um die Datei STARTNET.BAT korrekt zu modifizieren, mssen Sie die
Reihenfolge der Programm- und Befehlsausfhrung einhalten. Unten
ist die Reienfolge der Programmausfhrung am Server beschrieben.

1. NETBIOS-Treiber laden.

Beispiel: NE2000 PORT=300h IRQ=5

2. Wenn Sie den zweiten Netzadapter oder den seriellen Anschlu
benutzen, laden Sie den NETBIOS-Treiber mit der Adapternummer 1.

Beispiel:

NE2000 PORT=320h IRQ=3 ADAPTERS=1

3. Server-Programm SERVER.COM laden.

Beispiel: SERVER LOT

4. Laufwerke und Drucker zuordnen.

Um Ihre Laufwerke und Drucker zu den Ressourcen eines anderen Servers
zuordnen, gehen Sie folgendermaen vor:

4.1. Stellen Sie eine logische Verbindung zu dem entfernten Server 
mit Hilfe des Befehls NET LOGIN.

Beispiel: NET LOGIN \\SERVER2

4.2. Nehmen Sie die Laufwerks- und Druckerzuordnung mit Hilfe
des Befehls NET USE vor.

Beispiel: NET USE F: \\SERVER2

          NET USE PRN \\SERVER2

5. Netzdrucker registrieren. Beim Laden des Servers, wenn sein Drucker
als Netzdrucker benutzt werden soll, registrieren Sie den Drucker mit
dem Befehl NET SHARE.

Beispiel:  NET SHARE LPT2 

6. LANCACHE laden. Wenn der Server auf die Ressourcen eines anderen
Servers zugreifen soll, wird empfohlen, das Programm LANCACHE.COM
zu starten.

Beispiel: LANCACHE /CACHESIZE=4096

Bei der Arbei im Netz ist es manchmal erforderlich, die Verbindung zum
anderen Server, die Laufwerks- und Druckerzuordnungen oder die gemeinsame
Nutzung des Netzdruckers aufzuheben. Dazu fhren Sie die folgenden Befehle
aus:

7. Laufwerks- oder Druckerzuordnung aufheben. Benutzen Sie bafr den Befehl
NET UNUSE.

Beispiel: NET UNUSE F:

          NET UNUSE PRN

8. Verbindung zu einem anderen Server aufheben. Dafr mssen Sie zuerst
ale Zuordnungen zu den Ressourcen dieses Servers aufheben und erst dann
den Befehl NET LOGOUT ausfhren.

Beispiel:  NET UNUSE F:

           NET UNUSE PRN

           NET LOGOUT \\SERVER2

9. Gemeinsame Nutzung des Netzdruckers aufheben. Benutzen Sie dafr den 
Befehl NET SHARE CANCEL.

Beispiel: NET SHARE CANCEL.

Anmerkung: Aus den oben beschriebenen Schritten sind die Schritte 1 und 3
fr den Server obligatorisch.


Individuelle Konfiguration

Eine groe Vielfalt von Parametern fr das Starten der NETBIOS-Treiber,
der Server- und Redirector-Programme bieten die Mglichkeit, die
Konfiguration Ihres Netzwerks Ihren Anforderungen optimal anzupassen.
Dafr mssen Sie einige Parameter in die Datei STARTNET.BAT einzufgen
oder sie zu ndern.

Manchmal kann die individuelle Anpassung der Konfiguration erforderlich
sein, um die Ausfhrung einiger Anwendungsprogramme zu ermglichen.

Unten sind die meist verbreiteten besonderen Situationen beschrieben.

1. Das Arbeiten im Netz mit einer groen Anzahl der Werkstationen

Diese Situation kann die Performance im Netz beeinflussen, wenn zu viele
Werkstationen oder Server eine logische Verbindung zu demselben Server
herzustellen versuchen. Nach einer bestimmten Anzahl der Sitzungen werden
die Serverressourcen ausgeschpft und keine neue Verbindung mit Hilfe
des Befehls NET LOGIN wird unmglich.

In diesem Fall mssen Sie die Parameter NAMES, SESSIONS, NCB des
NETBIOS-Treibers und den Server-Parameter NAMES ndern.

Der Parameter NAMES des NETBIOS-Treibers legt die Anzahl der Namen in der
Namenstabelle von NETBIOS fest. Erhhen Sie den Parameter NAMES bis zum
minimal erforderlichen Wert. Dasselbe betrifft auch die Parameter NCB und 
SESSIONS, weil jede Verbindung Sitzungen und NCB benutzt. Lesen Sie bitte
im Kapitel II "LotLAN-Befehle", wie Sie den ntigen Wert dieser Parameter
whlen knnen.

Der Parameter NAMES des Servers soll auch korrigiert werden. Dieser
Parameter legt die Anzahl der Netzstationen fest, zu denen eine
logische Verbindung gleichzeitig hergestellt werden kann. 
(Sehen Sie Kapitel II, den Befehl "SERVER".

2. Das Arbeiten im Netz mit einer groen Anzahl von Servern.

In dieser Situation entstehen Probleme dann, wenn eine Werstation 
mit Hilfe des Befehls NET LOGIN logische Verbindungen zu einer groen 
Anzahl von Servern herzustellen versucht. In diesem Fall mssen die
folgenden Parameter erhht werden:

die NETBIOS-Parameter NCB und SESSIONS;

der Redirector-Parameter NAMES.

ber die Wahl der erforderlichen Werte der Parameter lesen Sie bitte
in der Beschreibung der betreffenden Befehle, Kapitel II.

3. Die Anwendung von Software, die mit NETBIOS arbeitet.

Wenn Sie Programme laufen lassen, die neben dem Server und Redirector
Namen, Sitzungen und NCB von NETBIOS benutzen, kann deren Anzahl
fr eine normale Arbeit im Netz nicht ausreichen. In diesem Fall mssen
Sie die Parameter des NETBIOS-Treibers NAMES, SESSIONS, NCB entsprechend
der Beschreibung der benutzten Software erhhen.

4. Anwendung von Datenbanken, Kalkulationstabellen

Bei der Arbeit mit Datenbanken, Kalkulationstabellen soll eine groe
Anzahl von Dateien gleichzeitig geffnet werden. Erhhen Sie den Parameter
FILES des Servers. (Sehen Sie Kapitel II).

Viele Datenbankverwaltungssysteme lesen oder schreiben Dateien in kleinen
Portionen, was die Netzperformance beeintrchtigt. Benutzen Sie das
Programm LANCACHE.

5. Benutzung von zwei Netzadaptern oder zwei seriellen Abschlssen
am Server.

Manchmal soll das Netz so organisiert werden, da die Benutzer
verschiedener Netztypen auf einen Server zugreifen knnen. Wenn, z.B.,
ein Netzwerk auf der Grundlage von Adaptern ETHERNET NE1000,
NE2000 organisiert ist , und im zweiten Netzwerk Computer ber serielle
Anschlsse verbunden sind.

Bei dieser Konfiguration soll der Server zwei NETBIOS-Treiber und
spezielle Server-Parameter benutzen, damit Werkstationen von verschiedenen
Netztypen auf diesen Server zugreifen knnen. Die Konfiguration der
Werkstationen wird dabei nicht gendert, die Konfiguration des Servers 
soll gendert werden.

Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr den Server:

NE2000 PORT=300h IRQ=5

RS232 PORT=COM2 IRQ=3 ADAPTERS=1

SERVER SERVER /ADAPTERS=1

In dieser Konfiguration wird zuerst der NETBIOS-Treiber mit der
Adapternummer 0 (ADAPTERS=0 ist Standardwert) fr den Adapter ETHERNET
galaden, dann der NETBIOS-Treiber mit der Adapternummer 1 fr serielle
Anschlsse, und danach das Server-Programm mit dem Parameter ADAPTERS=1, der
darauf hinweist, da NETBIOS-Treiber mit Adapternummern 0 und 1 
untersttzt werden.

Ein Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr den Server bei der Netzkonfiguration 
aus drei Computern, die ber serielle Anschlsse verbunden sind (2 
Werkstationen und ein Server):

RS232 PORT=COM1 IRQ=4

RS232 PORT=COM2 IRQ=3 ADAPTERS=1

SERVER SERVER /ADAPTERS=1


Auswahl der optimalen Konfiguration

Bei der Optimierung der Netzkonfiguration knnen Sie besonderen Wert
auf die hchste Performance und minimalen Speicherbedarf legen.

Zur Perfotmanceverbesserung im Netz sind folgende Manahmen wnschenswert:

1. Die Gre des E/A-Puffers am Server soll mglichst gro sein:

Die Gre wird durch den Parameter IOBUFFER des Server-Programms 
festgelegt Nach der Vorgabe-Einstellung ist seine Gre maximal
(32768 Byte).

2. Benutzen Sie am Server Programme fr Disk-Caching (z.B., SMARTDRV).

3. Benutzen Sie das Programm LANCACHE auf den Werkstationen bei der
Arbeit mit Datenbanken.

Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr Werkstation:

  NE2000 PORT=300h IRQ=5

  REDIR WORK

  LANCACHE

Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr Server:

  NE2000 PORT=300h IRQ=5

  SERVER WORK/IOBUFFER=32768 

Fr Minimierung des Speicherbedarfs sind folgende Schritte wnschenswert:

1. Laden Sie die Netzprogramme in UMB mit Hilfe des DOS Befehls LOADHI.
Der Hohe Speicherbereich kann mit Hilfe des Programms EMM386 oder QUEMM 
der Firma QUARTERDECK auf den Computern mit den Prozessoren ab 386.

2. Benutzen Sie am Server die minimale Puffergre (512 Byte).

3. Benutzen Sie XMS- oder EMS-Speicher, wenn er vorhanden ist. Dafr geben
Sie die Parameter /XMS oder /EMS im Server-Programm und den Parameter /EMS 
im Programm LANCACHE.

Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr Werkstation:

loadhi NE2000 PORT=300h IRQ=5
loadhi REDIR WORK
loadhi LANCACHE /EMS

Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr Server:

loadhi NE2000 PORT=300h IRQ=5
loadhi SERVER WORK /IOBUFFER=512 /XMS

  
Aus diesen Beispielen ist zu schlieen, da Sie eine hohe Geschwindigkeit
und viel Arbeitspeicher erzielen knnen. Der einzige Parameter, der
fr eine konkrete Situation angepat werden soll, ist IOBUFFER im
Server-Programm. Die brigen Parameter optimieren die Konfiguration
in jedem Fall.

Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr Werkstation:

loadhi NE2000 PORT=300h IRQ=5

loadhi REDIR WORK

loadhi LANCACHE /EMS

Beispiel der Datei STARTNET.BAT fr Server:

loadhi NE2000 PORT=300h IRQ=5

loadhi SERVER WORK /IOBUFFER=16384 /XMS


Das Arbeiten mit WINDOWS

Bei der Arbeit mit LotLAN und MS WINDOWS sollten Sie die folgenden
Aspekte bercksichtigen:

1. Fr eine sichere Arbeit eines Servers und einer Werkstation soll
das Programm WINDOWS erst danach benutzt werden, wenn die ntigen Treiber
fr WINDOWS installiert und die Parameter in der Datei SYSTEM.INI
eingestellt sind (Sehen Sie den Abschnitt "Installation von LotLAN
fr MS-WINDOWS").

2. Bei der Arbeit eines Servers auf einem 286-basierten Computer wird
es nicht empfohlen, WINDOWS zu starten, weil WINDOWS auf diesen
Prozessoren nur im reellen oder Standard-Modus luft.

3. Bei der Arbeit eines Servers auf den Computern ab 386 soll WINDOWS
nur im erweiterten (Enhanced) Modus gestartet werden.


Entfernte Auftragsausfhrung

Das Netzwerk LotLAN ermglicht eine entfernte Auftragsausfhrung
im Stapelbetrieb. Dafr ist folgendermaen vorzugehen:

1) Starten Sie das Programm des Servers oder der Werkstation.

2) Starten Sie auf dem Rechner, auf welchem die Auftrge ausgefhrt
werden sollen, das DOS-Utility SHARE.EXE und dann das Programm
SLAVE.EXE.

3) Um den Befehl oder die Datei fr die entfernte Ausfhrung anzugeben,
starten Sie das Programm NETRUN.EXE.


Das Arbeiten mit dem Programm SLAVE.EXE

Starten:

SLAVE.EXE [LOGDIR=path]

LOGDIR        das Verzeichnis, in dem ein Logbuch der
              Auftragsausfhrung gefhrt wird. In dieses Verzeichnis
              weden Informationen ber die Auftrge, die Ausfhrungsdauer
              usw. geschrieben. Nach der Vorgabe-Einstellung ist es das 
              Verzeichnis, in dem SLAVE.EXE abgelegt ist.

SLAVE Network Utility Ver 2.00 Copyright (C) PTS Corp. 1995

Name wird hinzugefgt...

Logdatei: C:\CP\SLAVE.LOG                                                     Mon Jan 24 15:55:39 1994 SLAVE - SLAVE begins to serve.                       

Mon Jan 24 15:55:39 1994 SLAVE - Warte auf Anfrage. 'ESC'drcken, um
SLAVE zu verlassen.

Mo Jan  24 15:57:41 1994 SLAVE - 1 Auftrag in der Warteschlange

Mo Jan 24 15:57:41 1994 SLAVE - JOB0001

Mo Jan 24 15:57:41 1994 SLAVE - /? >C:\CP\JOB0001.OUT

Befehl oder Dateiname nicht gefunden

Mo Jan 24 15:57:42 1994 SLAVE - Auftrag 0001 beendet. 
Ausfhrungszeit -  0 Sekunden.

Um das Programm SLAVE zu beenden. drcken Sie [Esc].


Das Arbeiten mit dem Programm NETRUN.EXE

Starten: NETRUN [-WAIT] <Befehlszeile>

         oder

         NETRUN <Befehl fr SLAVE>

Parameter:

Befehlszeile - ist eine Befehlszeile, die vom Programm SLAVE.EXE enfernt
	       ausgefhrt wird.

WAIT         - auf die Befehlsbeendigung warten.
               Dieser unobligatorische Parameter legt fest, da das
	       Programm NETRUN.EXE auf den Abschlu der Befehlsausfhrung
	       wartet und dann das Resultat dieser entfernten Ausfhrung
	       der Befehlszeile auf dem Bildschirm anzeigt.

	       Zum Beispiel, beim Starten NETRUN -WAIT DIR wird auf
	       dem Bildschirm das Resultat des Befehls DIR angezeigt.

	       Wenn der Parameter -WAIT nicht abgegeben ist, zeigt
	       NETRUN die folgende Meldung an:

	       Auftrag #003 in Warteschlange.


Entfernte Steuerung des Programms SLAVE.EXE

Bei der entfernten Steuerung des Programms SLAVE.EXE wird im Programm
NETRUN.EXE ein Befehl fr SLAVE.EXE als Parameter angegeben. Badei sind
die folgenden Befehle mglich:

STATUS           Status der Warteschlange

CANCEL #xxx      Den Auftrag xxx aufheben

EXIT             SLAVE entfernt beenden


Starten Sie das Programm NETRU.EXE folgendermaen:

NETRUN.EXE STATUS        - den Warteschlange-Status des Programms 
                           SLAVE.EXE anzeigen

NETRUN.EXE CANCEL #xxx   - den Auftrag xxx aufheben,
                           der in der Warteschlange steht.

NETRUN.EXE EXIT          - SLAVE auf dem entfernten Rechner beenden.


ANHANG

FEHLERMELDUNGEN

Fehlermeldungen der Programme SERVER.COM und REDIR.COM

1. "Vor dem Starten dieses Programms mu SHARE geladen sein."

Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn man das Programm SERVER.COM
zu starten versucht, ohne SHARE.EXE geladen zu haben. Bei der Arbeit 
unter PTS/DOS tritt dieser Fehler nicht auf (SHARE ist den den Systemkern
eingebaut).

Empfehlung: Starten Sie das Programm SHARE.COM.

2. "Dieser Name wird im Netzwerk bereits benutzt."

Dieser Fehler tritt auf, wenn ein Server oder eine Werkstation mit
demselben Namen im Netzwerk schon geladen ist.

Empfehlung: Geben Sie beim Starten von SERVER.COM oder REDIR.COM
einen anderen Namen an.

3. "Fehler beim Zuordnen von EMS."

Dieser Fehler tritt auf, wenn Sie die Option /EMS in der Befehlszeile
angegeben haben, es steht aber keinen freien EMS-Speicher zur Verfgung.

Empfehlung: Geben Sie diese Option nicht an oder befreien Sie 16 KB im EMS.

4. "EMS-Treiber nicht installiert."

Dieser Fehler entsteht bei der Benutzung der Option /EMS, wenn EMS-Treiber
nicht installiert ist.

Empfehlung: Installieren Sie den entsprechenden EMS-Treiber oder
benutzen Sie die Option /EMS nicht.

5. "Fehler beim Zuordnen von XMS."

Dieser Fehler entsteht, wenn Sie die Option /XMS in der Befehlszeile
angegeben haben, es steht jedoch nicht gengend XMS-Speicher zur Verfgung.

Empfehlung: Benutzen Sie diese Option nicht oder befreien Sie 8 KB im
XMS-Speicher.

6. "XMS-Treiber nicht installiert."

Sie benutzen die Option /XMS, wenn der XMS-Treiber nicht installiert ist.

Empfehlung: Installieren Sie den entsprechenden XMS-Treiber oder
benutzen Sie die Option /XMS nicht.

7. "Fehler: Systemdaten in HMA angeordnet."

Dieser Fehler entsteht bei der Arbeit unter PTS/DOS, wenn die
DOS-Daten in HMA angeordnet sind. In diesem Fall funktioniert
das Server-Programm nicht immer korrekt.

Empfehlung: Benutzen Sie den Befehl WINDOWS=ON in der Konfigurationsdatei
von PTS/DOS.

8. "Zu wenig Speicher."

Empfehlung: Starten Sie die residenten Programme nicht, die viel
Platz im Arbeitsspeicher erfordern.

9. "Maschinenname nicht angegeben."

Sie haben beim Starten von SERVER.COM oder REDIR.COM keinen einzigen
Parameter angegeben.

Empfehlung: Lesen Sie bitte im Kapitel II ber das Starten von
SERVER.COM oder REDIR.COM.

10. "Fehler: NETBIOS-Treiber nicht installiert."

Dieser Fehler entsteht, wenn Sie das Programm SERVER.COM oder
REDIR.COM zu starten versuchen, ohne vorher den NETBIOS-Treiber
geladen zu haben, oder wenn Sie einen unkompatiblen NETBIOS-Treiber
geladen haben.

Empfehlung: Starten Sie den NETBIOS-Treiber.


Fehlermeldungen des Programms NET.EXE

1. "Fehler: LotLAN Server oder Redirector nicht installiert."

Dieser Fehler entsteht beim Starten von NET.EXE, wenn Sie vorher
SERVER.COM oder REDIR.COM nicht geladen haben.

Empfehlung: Starten Sie SERVER.COM oder REDIR.COM.

2. "Ungltiger Druckername"

Sie haben im Befehl NET SHARE einen ungltigen Druckernamen (nicht LPT)
angegeben.

3. "Falsche Druckernummer"

Sie haben im Befehl NET SHARE eine ungltige Druckernummer (Gltige Werte -
LPT1 - LPT3).

4. "Der LASTDRIVE Wert in CONFIG.SYS soll erhht werden."

Sie haben fr Zuordnung einen Laufwerksbuchsstaben angegeben, der
hher als der Wert fr LASTDRIVE ist.

Empfehlung: Erhhen Sie den Wert von LASTDRIVE in CONFIG.SYS oder
benutzen Sie ein anderes lokales Laufwerk.

5. "Zuordnung fr SUBST oder Netzlaufwerk nicht mglich."

Dieser Fehler entsteht, wenn Sie versuchen, eine Laufwerk zuzuordnen,
das vom Programm SUBST verwendet wurde oder bereits ein Netzlaufwerk ist.

Empfehlung: Verwenden Sie ein anderes lokales Laufwerk.
