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                  ADVANCED DISKINFOSCOPE (ADinf)                  
                                                                  
                     Autor:  Dmitry Mostovoy                      
                                                                  
                (c)  DialogueScience, Inc., Moskau                
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                      FRAGEN UND ANTWORTEN                        
       Eine Zusammenstellung hufig aufgetretener Fragen          
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In dieser  Datei finden Sie verschiedene Fragen,  die von  Anwendern des
Advanced Diskinfoscope  ADinf hufig  gestellt werden.  Alle  Fragen zum
gleichen   Sachverhalt  wurden   zusammengefat  und  nach  inhaltlichen
Gesichtspunkten geordnet.

Die  im Weiteren  beschriebene Struktur  des Menbaumes kann von  der in
frheren  Versionen von  ADinf abweichen,  da hier auf die ADinf-Version
8.00 oder hher Bezug genommen wird.




Q    Kann  ADinf  ein Laufwerk prfen, welches mit DoubleSpace, Stacker,
     DriveSpace oder SuperStor komprimiert wurde?

A    ADinf kann ein komprimiertes  Laufwerk prfen,  indem es nicht ber
     das BIOS,  sondern ber den Int 25h zugreift. Normalerweise benutzt
     ADinf automatisch den Int 25h fr den Zugriff auf ein solches Lauf-
     werk.  Falls  Sie  aber ein  komprimiertes  logisches  DOS-Laufwerk
     benutzen, welches denselben Namen (Laufwerksbuchstaben) hat wie das
     Originallaufwerk  -  auf dem  sich die  komprimierte Laufwerksdatei
     befindet  -  dann mssen Sie den Int 25h als Zugriffstyp fr dieses
     Laufwerk  selbst  einstellen .  Dazu  benutzen  Sie  den  Menupunkt
     [Optionen->Setup Parameter->Laufwerk Zugriffsart].

     Beim Prfen eines Laufwerkes,  welches mit Sstor komprimiert wurde,
     mu die  Kontrolle auf neue schlechte  Cluster abgeschaltet werden.
     Dies  geschieht  durch die  Auswahl von " Nicht prfen " unter  dem
     Menupunkt [.-Info unter Kontrolle->Schlechte Cluster prfen].

     BITTE BEACHTEN! Der Zugriff ber Int 25h verringert die Prfschrfe
     von ADinf!



Q    Da ich Software entwickle,  ndern sich  hufig Dateien  auf meinem
     Laufwerk. Kann ich ADinf veranlassen, in den tglichen Prf-Reports
     diese legalen Vernderungen nicht anzuzeigen ?

A    Ja,Sie knnen Verzeichnisse als Arbeitsverzeichnisse markieren.Dazu
     markieren  Sie mit dem  Auswahlcursor den Menupunkt [ .->Info unter
     Kontrolle->Verzeichnisse nicht prfen].Mit drcken der Taste<Enter>
     bekommen Sie eine Maske angezeigt,in der Sie ein Laufwerk auswhlen
     knnen.  Nach Auswahl eines  Laufwerkes lassen Sie sich dessen Ver-
     zeichnisbaum anzeigen und markieren die Verzeichnisse und Unterver-
     zeichnisse,  fr  welche  legale  nderungen  im  Prfreport  nicht
     angezeigt werden sollen. Diese Verzeichnisse werden im Verzeichnis-
     baum farblich hervorgehoben dargestellt. ADinf wird ber "harmlose"
     Vernderungen  an Dateien in den  ausgewhlten Verzeichnissen nicht
     berichten. Sollte ADinf jedoch Vernderungen feststellen, welche es
     als kritisch betrachtet, so wird es Sie trotzdem warnen.



Q    Auf meiner  Festplatte ist ein  logisches  Laufwerk von  1 GB  ein-
     gerichtet.  Beim  Anlegen der  Tabellen ( oder einem Prflauf ) fr
     dieses logische  Laufwerk bricht  ADinf die  Arbeit mit der Meldung
     "Auf dem Laufwerk befinden sich mehr als 2620 Dateien!" ab. Was mu
     ich tun ?

A    Diese Einschrnkung ist ab ADinf Version 10.00  aufgehoben.  Setzen
     ADinf 10.00 oder eine hhere Version ein.



Q    Was  ist der Cure Module zu  ADinf ?  Wenn  dieser Modul  von Viren
     infizierte  Dateien  repariert ,  leistet  er  dann  mehr  als  der
     kombinierte Scanner/Cleaner V_Hunter ?

A    Der ADinf Cure Module ist ein Programm,welches entwickelt wurde, um
     die Mglichkeiten von  ADinf  entscheidend zu erweitern.  Er unter-
     scheidet sich grundstzlich vom Virus Hunter. Der ADinf Cure Module
     beseitigt sowohl bekannte,als auch neu auftauchende,noch unbekannte
     Viren. Er legt eine Datenbasis an,in welcher komplexe Informationen
     ber die  Dateien Ihres Laufwerkes gespeichert werden.  Falls ADinf
     einen  Virusbefall in einer Datei entdeckt,  so kann der Cure Modul
     mit Hilfe der Informationen in seiner Datenbasis den ursprnglichen
     Zustand wiederherstellen.  Der Hersteller hat bei Tests an  ca. 750
     dem  Cure  Modul  unbekannten   Viren  eine  Erfolgsquote  bei  der
     Reparatur infizierter Dateien von  97 % nachgewiesen.  Die Aktuali-
     sierung der Datenbasis wird durch ADinf automatisch ausgelst,falls
     ADinf Vernderungen in einem Laufwerk feststellt.

     Der  Virus Hunter  ( V_Hunter )  und der  Cure Modul  knnen  nicht
     verglichen werden, aber Sie ergnzen einander ideal. Die Strke des
     Cure Moduls  besteht  darin,  auch unbekannte  Viren  beseitigen zu
     knnen. Aber das ist nur mglich, wenn die infizierte Datei vor der
     Infektion unter die Kontrolle von ADinf und vom Cure Modul genommen
     wurde. Der Zeitpunkt der Infektion ist also entscheidend. Der Virus
     Hunter seinerseits realisiert "klassische" Prinzipien.  Er kann nur
     solche  Viren erkennen und beseitigen,  welche dem Programm bekannt
     sind.  Er ist aber nicht einfach ein Scanner, welcher Viren an Hand
     bestimmter Bitmuster identifiziert, sondern es sind teilweise hoch-
     komplexe Algorithmen eingebaut.Diese werden bentigt, um beispiels-
     weise  einige polymorphe Viren zu erkennen.  Der Virus  TREMOR-4000
     kann in ber 6 Milliarden Mutationen auftreten,  hier ist mit einem
     "reinen" Scanner nichts mehr zu machen.



Q    Was ist unter dem CRC-Typ "Schnell" zu verstehen ?  Ich habe einige
     Bytes  am  Ende einer  EXE-Datei  gendert  und  ADinf  hat bei der
     Kontrolle mit dem CRC-Typ  " Schnell "  keine Vernderung gemeldet.
     Warum?

A    ADinf kann seine Kontrollfunktion mit drei verschiedenen  CRC-Typen
     durchfhren.  Beim  CRC-Typ " Schnell " wird der spezifische Aufbau
     ausfhrbarer Dateien bercksichtigt. Deshalb ist dieser CRC-Typ fr
     EXE- und COM-Dateien besonders geeignet.  Dies hat zur  Folge,  da
     Vernderungen an Dateibereichen,  die fr die Infektion durch einen
     Virus  uninteressant sind,  von ADinf bei diesem  CRC-Typ ignoriert
     werden.



Q    Warum fhrt es zu Problemen,  wenn ADinf ein  Laufwerk mit Schreib-
     Cache prfen soll ?

A    ADinf  sollte  Laufwerke  mit  einem  Lesecache  problemlos  prfen
     knnen.  Aber es kann zu Problemen kommen,  falls ein  Laufwerk mit
     einem  Schreibcache  arbeitet.  Der  Grund  liegt darin,  da unter
     Umstnden  ADinf  und  das  Cache-Programm  gleichzeitig  das  BIOS
     ansprechen, was zum Konflikt fhrt.Es gibt zwei Methoden, um diesen
     Konflikt zu verhindern:

     1. Sie  schalten den  Schreibcache  vor dem  Start von ADinf ab und
     nach nach der Arbeit mit ADinf wieder ein.  Falls Sie das  Programm
     SmartDrv.exe als Cache-Programm fr die Laufwerke C und D benutzen,
     wrden die erforderlichen Kommandos wie folgt aussehen:
     - Schreibcache abschalten:  >SmartDrv C  D
     - Schreibcache einschalten: >SmartDrv  C+ D+

     2. Sie veranlassen ADinf,  auf alle Laufwerke auer dem Laufwerk  C
     mit dem Int 13h  zuzugreifen.  Dies knnen  Sie ber den  Menupunkt
     [->Setup Parameter->Laufwerk Zugriffsart] erreichen.ACHTUNG!Mit dem
     Zugriff ber Int 13h  verringern Sie die Prfschrfe, mit der ADinf
     arbeitet.

     Ab Version 9.00  ist ADinf  kompatibel mit dem  Programm  HyperDisk
     Cache hher Ver. 4.50.



Q    Kann ADinf auch Netzlaufwerke unter Kontrolle nehmen ?

A    Nein. ADinf prft ein Laufwerk,  in dem es dieses Sektor fr Sektor
     liest und dazu mglichst ber das BIOS zugreift. Diese Arbeitsweise
     ist von auerordentlicher Bedeutung. Sie soll verhindern, da ADinf
     von Viren umgangen werden kann.Deshalb kann es nur lokale Laufwerke
     kontrollieren  und mu auf  jedem Arbeitsplatz separat  installiert
     werden.



Q    Kann ADinf unter MS Windows oder DESQview arbeiten ?

A    Ja,ADinf arbeitet unter MS Windows oder DESQview und kann Laufwerke
     direkt ber das BIOS prfen.



Q    Welchen Zweck haben die PERSONEL Tabellen?

A    ADinf  ist in der Lage,  Laufwerksinformationen  in zwei  Typen von
     Tabellen abzuspeichern -COMMON und PERSONEL Tabellen.Diese Tabellen
     besitzen die gleiche Struktur.  COMMON Tabellen werden im Hauptver-
     zeichnis des jeweiligen logischen Laufwerkes abgelegt und  PERSONAL
     Tabellen in dem Verzeichnis,  in dem ADinf installiert ist.  COMMON
     Tabellen  sollten fr den normalen,  regelmigen  Gebrauch benutzt
     werden.  Sie lassen mit diesen  Tabellen ber die  Liste der Datei-
     namenserweiterungen  ausgewhlte Dateien prfen.  PERSONAL Tabellen
     knnen  fr spezielle,  tiefgehende  Prfungen benutzt werden.  Sie
     knnen  hier alle  Dateien  unter  Kontrolle  nehmen  und  wenn Sie
     mchten,  diese mit dem CRC-Typ " Voll " prfen lassen.  Solch eine
     Prfung ist sehr umfassend, sie bentigt aber auch ihre Zeit.



Q    Ich habe das Gefhl,  da meine  Maschine von einem Virus infiziert
     ist,  aber ADinf meldet nichts. Kann ein Virus der Entdeckung durch
     ADinf entgehen ?

A    Das ist  eine hufig gestellte  Frage und es gibt nur eine  Antwort
     darauf.  Es gibt kein Universalmittel gegen eine Virusinfektion und
     es wird diese  nach unserer  Auffassung  auch nie geben.  Aber nach
     unserer  Kenntnis ist  ADinf  einer der  leistungsstrksten  Viren-
     dedektoren,  die es  gegenwrtig gibt.  Wichtig fr die  Arbeit mit
     diesem  Werkzeug  ist  die  Kenntnis  seines  Wirkprinzips,  seiner
     Mglichkeiten  und Grenzen.  Wir wollen  Ihre Frage nher errtern.

     Falls Sie ADinf auf einer Maschine installieren,die schon infiziert
     ist,so wird ADinf dies nicht feststellen. Das liegt daran,da ADinf
     Viren  an  Hand von  Vernderungen  entdeckt,  die diese  NACH  der
     Installation von ADinf hervorrufen. Solche Vernderungen knnen zum
     Beispiel Dateien,  Boot-Bereiche oder  bestimmte  Interruptvektoren
     betreffen.

     Nehmen wir an, Sie haben eine infizierte EXE-Datei schon lnger auf
     Ihrem Laufwerk.Nach der Installation von ADinf werden beim Erzeugen
     der Tabellen mit den  Laufwerksinformationen bestimmte Angaben ber
     diese Datei abgespeichert. ADinf "wei" nichts ber die vorliegende
     Infektion !! Wir wollen zwei Flle betrachten:

     1. Die  Datei  ist mit einem  sogenannten  Stealt-Virus  infiziert,
     welcher ber Mglichkeiten verfgt,  seine Anwesenheit vor Suchpro-
     grammen zu verbergen.Sie starten dieses infizierte Programm und der
     Stealth-Virus  installiert sich im Arbeitsspeicher.  Erst in diesem
     Zustand sind seine Tarnkappenmechanismen aktiv ! Wenn Sie nun ADinf
     im Stealth-Such Modus ausfhren,so wird ADinf mit hoher Wahrschein-
     lichkeit die Anwesenheit eines Stealth-Virus feststellen, auch wenn
     dieser  nach der  Installation von  ADinf noch keine weitere  Datei
     infiziert  hat.  Wie  ist dies  mglich ?  Um Ihre  Anwesenheit  zu
     verbergen,  nehmen Stealth-Viren Vernderungen an Dateien vor,  die
     anderer Natur sind,als die Vernderungen,die beim Infektionsvorgang
     entstehen.  Und genau an den  ersteren erkennt  ADinf den  Stealth-
     Virus.  Deshalb ist der  Stealth-Such  Modus sehr ntzlich im Kampf
     gegen Computerviren.  ADinf sollte von Zeit zu Zeit im Stealth-Such
     Modus ausgefhrt werden.

     2. ADinf kann einen Virus"bersehen",wenn er so speziell entwickelt
     wurde, da er Dateien nur zum Zeitpunkt Ihrer Erstellung infiziert.
     Ein  Beispiel dafr wre das Kopieren einer Datei von der  Diskette
     auf die Festplatte.  Wird eine Datei genau im Moment  des Kopierens
     von  der  Diskette  zur  Festplatte  infiziert,  so  gibt  es  zwei
     wesentliche Mglichkeiten.

     Wendet  ein  solcher  Virus  Stealth-Techniken  an,  so knnen  Sie
     versuchen, Ihn mit den unter 1. beschriebenen Methoden zu "fangen".

     Setzt der Virus keine Stealth-Techniken ein, so ist er mit "bloem"
     Auge zu entdecken.  Die Gre der Quelldatei unterscheidet sich von
     der Gre der Zieldatei !  Sie knnen  ein weiteres tun,  indem Sie
     sich eine Verzeichnis mit mehreren ausfhrbaren,  nicht infizierten
     Dateien  geeigneten  Typs anlegen.  Sie knnen  dazu  Programme von
     schreibgeschtzten Originaldisketten kopieren. Findet beim Kopieren
     eine  Vernderung  dieser Dateien statt,  so haben  Sie schon einen
     Hinweis.  Nehmen Sie danach diese  Dateien unter die  Kontrolle von
     ADinf ( falls Sie es nicht ohnehin schon sind ).  Nun schreiben Sie
     sich ein Batchdatei,  vielleicht mit  Namen TRAP.BAT.  Dieser Batch
     kopiert  zunchst die ausgewhlten Dateien  vom Quellverzeichnis in
     ein von Ihnen festgelegtes Zielverzeichnis ( das kann auch ein RAM-
     Drive sein) und anschlieend zurck zum Quellverzeichnis.Fhren Sie
     Ihren speziellen Batch TRAP.BAT regelmig aus. Ein guter Zeitpunkt
     ist der Moment,  wenn Sie Ihre  Arbeit am Computer beenden,  unmit-
     telbar vor dem Ausschalten.Nach dem Wiedereinschalten des Computers
     lassen  Sie das  Quellverzeichnis von  ADinf prfen.  Hat der Virus
     Dateien infiziert,  so sollte  ADinf  dies jetzt melden.  Falls Ihr
     Quellverzeichnis auf der Festplatte liegt,  so knnen Sie zur Erh-
     hung der Sicherheit die mit TRAP.BAT zu kopierenden  Dateien in die
     [->Liste der stabilen Dateien] aufnehmen.

     Durch seine ausgezeichnete Wirksamkeit  -  aggressive Strategie und
     erfinderische Taktik-wirkt ADinf irritierend auf Viren-"Schreiber".
     Es ist nicht ausgeschlossen,da Sie eines schnen Morgens auf Ihrem
     Computer  einen neuen  Virus finden,  welcher  speziell  entwickelt
     wurde,  um der Entdeckung durch ADinf zu entgehen. Uns ist momentan
     ein solcher Virus aus der Gruppe der DIR-Viren bekannt.Dieser Virus
     versucht Dateien mit Namen ADIN*.* zu lschen.



Q       Was heit das, Laufwerkszugriff ber BIOS, INT 13h und 25h ?

A       Whrend der  Prfung identifiziert  ADinf  automatisch  die  DOS
        Dateistruktur, obwohl es die Laufwerke Sektor fr Sektor,  einen
        nach  dem  anderen  liest.  Drei  Zugriffsmethoden  sind fr das
        Lesen von Sektoren eines Laufwerkes verfgbar

        - direkte Adressierung durch das BIOS
        - Nutzung von Interrupt 13h (Int 13h)
        - Nutzung des DOS Aufrufes 25h (Int 25h)

        Die  Zugriffsart  fr  Laufwerke  kann wber folgenden Menupunkt
        ausgewhlt werden:
        - [Optionen]->[Setup Parameter]->[Laufwerk Zugriffsart]


Q      Welche Zugriffsart sollte (mu) wann gewhlt werden ?

A      Fr ein IDE Laufwerk, welches mit dem Programm FDISK partitioniert
       wurde, sollte der BIOS-Zugriff benutzt werden.

       Zugriff  ber  INT  13h  mu  in  folgenden  Situationen  benutzt
       werden.  Moderne  Laufwerke hoher Kapazitt  werden mit mehr  als
       1024 Zylindern (der maximale  Wert fr das Standard-BIOS  vom IBM
       AT)    hergestellt.       Spezielle    Laufwerkstreiber    werden
       erforderlich,  um  die  volle  Kapazitt  solcher  Laufwerke   zu
       nutzen.  Ein  Beispiel  ist  der  Disk Manager fr IDE Laufwerke.
       ADinf  erkennt  den  Disk  Manager  und  stellt  automatisch  die
       Zugriffsart   Int   13h   ein.   Fr   SCSI   Laufwerke  gibt  es
       verschiedenste   Treiber.   In   einem   solchen   Fall  mu  die
       Zugriffsart "manuell", wie oben beschrieben, eingestellt werden.

       Zweiter Fall. Auf einer Maschine luft QEMM gesetzt zum  STEALTH-
       Modus, dann  schaltet ADinf  automatisch in  die Zugriffsart  INT
       13h, weil der Zugriff ber das BIOS nicht mglich ist.

       "Laufwerk Zugriffsart" mu im Falle besonderer Treiber, zum  Bsp.
       Plattenkomprimierer, auf  INT 25h  gesetzt werden.  In der  Regel
       erkennt ADinf solche Situationen selbst und schaltet  automatisch
       in    die    Zugriffsart    25h.    Aber    falls    die    Namen
       (Laufwerksbuchstaben)  in  einem  komprimierten Laufwerk gendert
       werden, so mu die Zugriffsart 25h von Hand eingestellt werden.

       Es gibt weitere Situationen, in denen der Nutzer die  Zugriffsart
       selbst einstellen mu. Dies ist der Fall, wenn Sie die  Standard-
       reihenfolge,   in   welcher   DOS   Laufwerksbuchstaben  zuweist,
       verndern.   DOS weist  Laufwerksbuchstaben in  folgender Sequenz
       zu  (falls   Partitionen  fehlen,   so  werden   die   Buchstaben
       entsprechend verschoben.

                Erste Festplatte:
        1st Primary  DOS partition  C:   BIOS
        1st Extended DOS Partition  E:   BIOS
        2nd Extended DOS Partition  F:   BIOS
        3rd Extended DOS Partition  G:   BIOS
        2nd Primary  DOS partition  K:   BIOS
        3rd Primary  DOS partition  L:   BIOS

               Zweite Festplatte:
        1st Primary  DOS partition  D:   BIOS
        1st Extended DOS Partition  H:   BIOS
        2nd Extended DOS Partition  I:   BIOS
        3rd Extended DOS Partition  J:   BIOS
        2nd Primary  DOS partition  M:   BIOS
        3rd Primary  DOS partition  N:   BIOS

        ADinf hlt sich  strikt an diese  Sequenz. Aber es  gibt diverse
        Flle, in denen diese Sequenz durchbrochen wird. Dann mu  ADinf
        wie folgt  eingestellt werden:  Die logischen  Laufwerk bis  zur
        Verletzung der  Standardreihenfolge werden  ber BIOS,  und alle
        weiteren Laufwerke  ber INT  25h geprft  !! Nachfolgend finden
        Sie  ein  Beispiel  fr  solch  eine  Situation.  Lassen Sie uns
        annehmen, da  die zweite  Festplatte eine  IDE Platte  mit mehr
        als  1024  Zylindern  ist  und  mit  dem Disk Manager formatiert
        wurde. Die Laufwerksbuchstaben wurden wie folgt zugewiesen:

                Erste Festplatte:
        1st Primary  DOS partition  C:    BIOS
        1st Extended DOS Partition  D:    Int 25h
        2nd Extended DOS Partition  E:    Int 25h
        3rd Extended DOS Partition  F:    Int 25h
        2nd Primary  DOS partition  G:    Int 25h
        3rd Primary  DOS partition  H:    Int 25h

               Zweite Festplatte:
        Nur eine DM Partition       I:    Int 25h

        Die Zugriffsart finden Sie in der rechten Spalte.

        Ein  weiteres  Bsp.  fr  eine  unkonventionelle  Konfiguration.
        Lassen  Sie  uns  die  Festplatten  im  obigen  Beispiel einfach
        vertauschen,  d.h.  die  erste  Festplatte  ist  die  groe IDE,
        partitioniert  mit  dem  Disk  Manager  und  die  zweite ist die
        normale  IDE.  In  diesem  Fall  mu  die  Zugriffart  wie folgt
        gesetzt werden:

                Erste Festplatte:
        Nur ein DM Partition       C:    Int 13h

               Zweite Festplatte:
        1st Primary  DOS partition  D:    BIOS
        1st Extended DOS Partition  E:    BIOS
        2nd Extended DOS Partition  F:    BIOS
        3rd Extended DOS Partition  G:    BIOS
        2nd Primary  DOS partition  H:    BIOS
        3rd Primary  DOS partition  I:    BIOS




Q    1. Was ist die Bedeutung  der Kommandozeilenoption "-76", welche im
        Handbuch nicht weiter erlutert wird ?

     2. Auf  manchen Computern  hngt ADinf  mit der  Aussschrift "ffne
        Laufwerk". Was ist der Grund ?

A    Int 76h  ist  ein Interrupt,  welcher  vom  IDE  Controller bis zum
     Abschlu  jeder  Laufwerksoperation  erzeugt  wird.  Nun  gibt   es
     Stealth-  Viren,   welche  diesen   Interrupt  benutzen,   um  Ihre
     Anwesenheit zu  ver- bergen.  Tatsache, diese  Viren weichen  einer
     Entdeckung  auf  Ebene  der  Hardware  aus,  wobei  die - allgemein
     zugnglichen   -   Informationen   ber   die   Mglichkeiten   der
     IDE-Controller  benutzt  werden.   Um  solche  Viren  zu entdecken,
     bernimmt ADinf  die Kontrolle  ber den  Int 76h  selbst !!   Aber
     solch eine unabhngige  Interruptbehandlung kann zu  Konflikten mit
     bestimmten   BIOS-Versionen    oder   speziellen    Treibern    zum
     32-bit-Zugriff auf IDE-Laufwerken fhren.   In diesen Fllen  hngt
     ADinf nach Ausgabe der Meldung "ffne Laufwerk...".

     Um zu Verhindern,  da ADinf die  Kontrolle ber den  Int 76h ber-
     nimmt und  die Interruptbehandlung  durchfhrt, mu  ADinf mit  der
     Option "-76" gestartet werden, wie im folgenden Beispiel:

     >C:\ADINF\adinf.exe -a -b -d -76 -@C:\ADINF\list -lC:\ADINF\
                                  ~~~~
     Falls  nach  der  Ausfhrung  mit  dieser  Option  ADinf sich nicht
     wieder aufhngt, so senden Sie bitte die Versionsnummer Ihres  BIOS
     (acht Byte ab Adresse F000:FFF5) an DialogueScience, Inc.,  Moskau,
     Ruland oder Ihren Lieferanten.  Wir werden dann diese  Information
     in die  interne Inkompatibilttsliste  fr BIOS'  aufnehmen, so da
     zuknftig unter dem  betreffenden BIOS ADinf  auch ohne die  Angabe
     der Option 76h gestartet werden kann.



Q    Ich habe  ADinf Version  10.06 auf  einem Netzlaufwerk installiert,
     aber es  gelingt mir  nicht, den  ADinf Cure  Modul Version 3.03 zu
     installieren. Was ist der Grund ?

A    Soll  ADinf  in  einem  LAN  gemeinsam  mit  dem  ADinf  Cure Modul
     installiert werden, so mu der  Cure Modul Version 3.04 oder  hher
     sein. Insbesondere die Kommandooption "-HOME:", verfgbar ab  ADinf
     10.06,  erfordert  eine  Version  des  ADinf  Cure Moduls 3.04 oder
     hher.



ACKNOWLEDGMENTS

                               REFERENZEN

     ADinf, V_Hunter sind eingetragene Warenzeichen der
     DialogueScience Inc., Moskau, Ruland.

     Microsoft, MS-DOS sind eingetragene Warenzeichen, Windows ist eine
     Kennzeichnung der Microsoft Corporation, USA.

     IBM PC, PC/XT, PC/AT, PS2 und PC DOS sind eingetragene Warenzeichen
     der International Business Machines Corporation, USA.

     Stacker ist ein eingetragenes Warenzeichen der Stac Electronics, USA.

    Wir weisen darauf hin, da gegebenenfalls weitere in diesem Text
    verwendete Soft- und Hardwarebezeichnungen und Markennamen der
    jeweiligen Firmen im allgemeinem warenzeichen-, marken- oder
    patentrechtlichem Schutz unterliegen.


DialogueScience, Inc.,
Ul. Vavilov 40, Office No.103-a,
Moskau 117967 GSP-1, Ruland.

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